Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Sind wir nicht (mal wieder) ziemlich weit vom Thema des Threads weg?
 
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florian. schrieb:
Es ist völlig normal, das in gesetzesentwürfen Unsinn drin steht.[...]
Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein.

Das BMWK hat über 2.000 Bedienstete und ist vollgespickt mit Beamten im höheren Dienst.

Und da soll es normal(!) sein, das Unsinn rauskommt?

Die schreiben dort Gesetzesentwürfe, welche die Energieversorgung betreffen. Da geht es um die Versorgungssicherheit einer Industrienation mit über 80 Millionen Einwohnern.
 
Erkekjetter schrieb:
Im vergleich innerhalb der eu
Es ging um Entwicklungsland was ja in #1.739 von @florian. behauptet wurde.
Erkekjetter schrieb:
vergleich innerhalb der eu stimmt das nicht
Es würde aber deswegen Niemand behaupten, Italien sei ein Entwicklungsland.
Miuwa schrieb:
Sind wir nicht (mal wieder) ziemlich weit vom Thema des Threads weg?
Also wenn es in Rumänien ein Elend mit Stromerzeugung geben würde, hätte das ob des europäischen Verbundnetzes eventuell auch Auswirkungen auf die BRD.
Soweit weg sind wir also meiner Ansicht nach nicht.

Gruß
R.G.
 
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SW987 schrieb:
Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein.

Das BMWK hat über 2.000 Bedienstete und ist vollgespickt mit Beamten im höheren Dienst.
Genau deswegen hat er wahscheinlich Recht. Es ist ja schon schlimm genug, sich anzuhören, wie das im BT so abläuft.

Es könnte schon durchaus sein, dass der nächste Lastenausgleich vor der Tür steht. Es wird auch irgendwann nicht mehr anders gehen.
 
Erkekjetter schrieb:
kontext ist ein eu gesetz…
Da Du ja offenbar Probleme hast, Dir Beiträge von einer Seite vorher zu merken:
florian. schrieb:
Unser CO2 Verbrauch pro Kopf ist höher als der von Rumänien.
Wieso sollten wir also nichts tun, und die Rumänen ihre Häuser sanieren?

Nach deiner logik wäre es nur Fair, wenn die Rumänen erstmal garnix tuen, bis wir unseren CO2 Ausstoß auf den von Rumänien angeglichen haben. Was schlägst du vor? erstmal ein Sonntagsfahrverbot?

Es gibt einfach keinen Sinn, uns mit einem Entwicklungsland zu vergleichen.
Es ist doch eineindeutig, dass behauptet wird, Rumänien sei ein Entwicklungsland und das habe ich widerlegt.

Gruß
R.G.
 
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Ich gestehe meinen Fehler ein.
Rumänien ist kein Entwicklungsland.

Ich würde dennoch gerne in Deutschland andere Standards ansetzen als in Rumänien.
Die EU macht hier doch das einzig richtige.
Sie gibt den Rahmen vor.
Und die einzelnen Länder kümmern sich um die Detailgestaltung.
(Jeder tut eben so viel, wie er kann...)

@SW987
Oder sollen wir etwa erstmal unsere Strom Infrastruktur auf den rumänischen Standard herunterwirtschaften, bevor wir wieder einen Euro in die Infrastruktur Investieren?
 
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florian. schrieb:
@SW987
Oder sollen wir etwa erstmal unsere Strom Infrastruktur auf den rumänischen Standard herunterwirtschaften, bevor wir wieder einen Euro in die Infrastruktur Investieren?
Nein, wieso, habe ich so etwas geschrieben?

Die Investitionen ins Stromnetz sind auf Rekordniveau und werden weiter anwachsen (und damit auch die Netzentgelte, Strom wird teurer, nicht billiger wie versprochen).
Insbesondere für Netzausbau um ineffiziente EE-Kleinanlagen anzuschließen (gesetzlicher Zwang) anstatt effiziente EE-Großanlagen mit entsprechenden Skaleneffekten und wenigen Baumaßnahmen zeitnah anzubinden.

Es ging um einen Vergleich von Wohngebäuden hierzulande und in Rumänien. Der pro Kopf-CO2-Ausstoß auf das ganze Land bezogen hilft da nicht weiter, weil da ja alle andere Sektoren (Verkehr, Industrie,...) mit drinstecken.

Also EFH in Deutschland und EFH in Rumänien, das ist der Vergleich, der in diesem Zusammenhang wichtig ist.

Und nun kann man überlegen ob es sinnvoll ist ein deutsches Gebäude der 2. Liga in die 1. Liga zu zwingen und 5 Gebäude in Rumänien in der Regionalliga zu belassen oder ob es sinnvoller wäre für dasselbe Geld (was Aktion 1 kostet) die 5 Gebäude aus der Regionalliga in die 3. Liga zu befördern.

Was ist aus energetischer Sicht besser?

1 x 1. Liga und 5 x Regionalliga

oder

1 x 2. Liga und 5 x 3. Liga

Und das Wichtigste: Hat man aus der jetzigen Diskussion was gelernt?

Wie werden sich die Menschen hierzulande fühlen, wenn sie zur 1. Liga gezwungen werden und man gleichzeitig sagt, dass die Regionalliga in Rumänien völlig in Ordnung ist?

Das Grüne so empathielos sind hätte ich echt nicht gedacht.
 
Ich denke, da geben sich die Länder beides nichts. Es ist jetzt etwa 6 eher 7 Jahre her (ich werde alt), als ich in Rumänien war. Da war damals das Gas auch noch no. 1. Die Häuser waren aber gut isoliert. Jedenfalls empfand ich das dort so, wo ich geschlafen habe, auch in einem Hostel wars ok. Die Hochhäuser ware sicherlich wartungsbedürftig, so wie sie es hier zu Lande auch sind. Wo die uns aber vorraus waren, ist das Netzausbau. Und das ist heute immer noch so.
 
florian. schrieb:
Und die einzelnen Länder kümmern sich um die Detailgestaltung.
(Jeder tut eben so viel, wie er kann...)
Wenn aber Energiepreise explodieren, Ersparnisse durch jahrzehntelange Nullzinsphasen und eine offizielle Inflation von über 6% (tatsächlich sind es bei Lebensmitteln eher 60%) pulverisiert wurden/werden, kann ich als Rentner mit Wohneigentum nicht viel tun, ohne dass es an das Eingemachte geht.

Gruß
R.G.
 
rgbs schrieb:
Also wenn es in Rumänien ein Elend mit Stromerzeugung geben würde, hätte das ob des europäischen Verbundnetzes eventuell auch Auswirkungen auf die BRD.
Soweit weg sind wir also meiner Ansicht nach nicht.
Da es das scheinbar nicht gibt und bisher auch keiner darüber diskutiert hat: Meinst du das ernst oder erkenne ich den Sarkasmus nicht?
 
Nur so als Tipp:
Erstmal die Grundlagen von elektrischer Energieverteilung in Erfahrung bringen, und dann über Verbundnetze reden.
Das ist nämlich letztendlich die Sache mit der Kette und ihrem schwächsten Glied.

Gruß
R.G.
 
rgbs schrieb:
tatsächlich sind es bei Lebensmitteln eher 60%)
Tatsächlich ist das totaler humbug. Das „tatsächlich“ soll hier vorgaukeln, dass das faktenbasiert sei. Die 60% sind jedoch einfach aus der luft gegriffen und eine gefühlte wahrheit.

Und dein erster satz klingt danach, dass wir jahrzehntelang nullzinsphasen und gleichzeitig in dieser zeit 6% Inflation gehabt hätten.
 
Morgen wird der Strom ja mal wieder verschenkt.
Man stelle sich vor: JEDER, der einen stündlich abgerechneten Tarif hat fängt an sein E-Auto und die Solarbatterien zu laden, schmeisst die Klima und die Wärmepumpe an ... (man bekommt ja Geld dafür, Strom zu verbrauchen).

Ob das Netz dem Stand hält? ggg


Tibber.jpg
 
HisN schrieb:
Morgen wird der Strom ja mal wieder verschenkt.
Man stelle sich vor: JEDER, der einen stündlich abgerechneten Tarif hat fängt an sein E-Auto und die Solarbatterien zu laden, schmeisst die Klima und die Wärmepumpe an ... (man bekommt ja Geld dafür, Strom zu verbrauchen).[...]
Fragt sich eigentlich niemand wo da der Haken ist?

Anlagen, Netze und Messeinrichtungen kosten doch Geld?

Und man sollte bedenken, dass die staatlich garantierte Einspeisevergütung trotzdem an die Anlagenbetreiber ausbezahlt wird.

Negativer Strompreis und staatlich garantierte Einspeisevergütungen. Der Produzent erhält Geld obwohl sein Produkt zu negativen Preisen verkauft wird. Wie geht das zusammen?

Des Rätsels Lösung lautet: Das staatlich finanzierte EEG-Konto. Ergebnis im Mai war über eine Milliarde Euro Minus.

Und mit dem überplanmäßigen PV-Ausbau + der staatlich garantierten Einspeisevergütung über 20 Jahre(!), werden zukünftig Tage wie morgen eher die Regel als die Ausnahme sein.
HisN schrieb:
Ob das Netz dem Stand hält?
Morgen äußerst wahrscheinlich.
 
Erkekjetter schrieb:
Die 60% sind jedoch einfach aus der luft gegriffen und eine gefühlte wahrheit.
Stimmt... eher 100% bei manchen Waren.
Butter teilweise doppelt so teuer.
Die Pulverfertiggewürzmischungen (Spaghetti Bolognese/Carbonara, Bauerneintopf, Chilli con carne ...) von der jeweiligen Discountermarke von 29cent auf 49 cent.

Nur mal kurz zwei simple Beispiele.

Natürlich ist nicht alles so extrem teurer geworden, dahingehend ist die Aussage "bei Lebensmitteln" zu verallgemeindernd - aber 60% ist teilweise extrem untertrieben...
Gefühlt mittelt es sich dann so gen 20-30% Preisaufschlag.

MfG, R++
 
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florian. schrieb:
@SW987
Oder sollen wir etwa erstmal unsere Strom Infrastruktur auf den rumänischen Standard herunterwirtschaften, bevor wir wieder einen Euro in die Infrastruktur Investieren?
Wir können sie ja erst mal auf US-amerikanisches Niveau runterfahren.

Darüber könnte man mal ein Buch schreiben.
 
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