Blitzfotografie (Gewitter)

So, nun grabe ich diesen alten Thread wieder aus... :D

Es ist schon etwas her, seitdem ich dieses Thema hier aufgemacht habe. Heute bzw. gestern ist es mir endlich mal gelungen einen Blitz zu fotografieren. ;)
Nur leider ist das noch alles andere als perfekt. Das Bild hat totale Störungen und ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir sagen könntet, was ich fürs nächste mal (von den Einstellungen her) besser machen kann.
Bild:
DSC_2149_bearb.JPG

(Hier das Bild in groß: klick)

Kameraeinstellungen:
Blitzfotodaten.jpg


MfG Zephyro
 
Zuletzt bearbeitet:
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Stativ, Modus TV und 30 Sekunden.

Aber Vorsicht!
Sowas ist nicht ganz ungefährlich.
 
@VD
Das Bild sieht klasse aus!

Was hätte ich denn bei meinem Bild anders einstellen müssen, damit das Bild keine Störungen mehr drin hat?
Welcher ISO Wert wäre da besser? -Oder liegt das nur daran, dass du Modus TV gewählt hast?
 
Danke!
Die Einstellungen bei meinem Bild waren nahezu identisch.
Welches Objektiv war das denn?
Ein 18-200mm Objektiv ist auf jedenfall optisch nicht wirklich gut bei so nem breiten Brennweiten bereich.

Und mein Bild ist natürlich als RAW aufgenommen und dann umfassend bearbeitet, Schatten, Lichter, Kontrast, etc. Original sah das auch nicht so gut aus.
 
Darkslider schrieb:
Wozu Fernauslöser wenn deine Kamera eine 10s und 2s Verzögerung hat???

Aber warum nicht? Einen Fernauslöser mit Kabel bekommst du für 5 Euro. Da gibt es echt keinen Grund, den nicht zu kaufen!
Vor allem kannst du mit Fernauslöser auch länger als 30 Sekunden belichten.
Weiß nicht, wie das bei der Nikon ist, aber meine Canon 7D macht über 30 Sekunden nur im Bulb Modus, und dazu muss der Auslöser gedrückt bleiben. Geht also nur mit Fernauslöser!

Die Sache mit den 2 Polfiltern als variablen ND gibt es auch fertig zu kaufen, und nennt sich "Fader ND"
Allerdings ist ein normaler ND günstiger und oft auch qualitativ besser. So ein Fader ND lohnt sich eigentlich nur für Video, wo man mit festen Belichtungszeiten arbeiten muss, und deshalb auf verschiedene NDs fast schon angewiesen ist.

Zum Fotografieren würde ich erst mal einen ND8 kaufen. Damit kann man meiner Meinung nach das Meiste anfangen, wenn man nur einen ND besitzt.
Für die Blitze brauchst du ja aber nicht unbedingt einen, wie man an den Beispielen sieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@VD
Ist es also mit meinem Objektiv nicht möglich Blitze ohne Rauschen zu fotografieren?
Ich werde das beim nächsten mal auch als RAW aufnehmen. Nur kenne ich mich damit nicht aus. Was brauch ich für Software um dann nacher das RAW-Bild zu bearbeiten. Stimmt es, dass ich da (in meinem Falle) Software von Nikon selbst benötige?

Wieviel Speicherplatz beanspruchen RAW Bilder, im Vergleich zu z.b. JPGs?

Sorry, wegen den vielen Fragen ;)

@etheReal
Ich fotografiere Blitze per "Intervallaufnahme". Damit sind (bei der D7000) zwar nur 30s Belichtungszeit möglich, aber das sollte reichen um einen Blitz zu fotografieren.
5 Euro für einen Fernauslöser sind wirklich bezahlbar. Werde ich mir demnächst mal kaufen.
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MfG Zephyro
 
@Zephyro:

Doch, möglich ist es schon. Aber die Bildqualität leidet bei so einem weiten Brennweiten Bereich.
Man braucht aber keine 1000€ Objektive. Mein Bild ist auch mit nem Kitobjektiv geschossen!

Mit RAW solltest du dich definitiv anfreunden, gerade bei solchen Lichtsituationen ist RAW eigentlich Pflicht. Immer wenn die Lichtsituationen extrem werden solltest du in RAW aufnehmen weil du viel mehr rausholen kannst als bei JPG.

Ein RAW Bild (digitales Negativ) braucht ca. 3-4x so viel wie ein JPG. Bei mir pro RAW Bild ca. 20-25 MB.
Die RAWs kannst du aber später löschen, wenn du sie entwickelt und als JPG exportiert hast.

Die entsprechende Software müsste eigentlich bei deiner D7000 dabei gewesen sein!
Ansonsten gibt es viele kostenlose RAW Converter. Einfach mal googlen.
Oder natürlich du benutzt Lightroom oder Photoshop, das geht auch.
 
Eigentlich wollte ich mir als nächstes Objektiv, ein 400er Tele kaufen. Kann man sagen welche Brennweite bzw. welches Objektiv, speziell für die fotografie von Blitzen geeignet ist?

Habe gerade das Programm ViewNX 2 installiert, das war auf der mitgelieferten CD dabei. Damit kann ich die RAWs bearbeiten. Dieses RAW-Format gefällt mir jetzt schon. Nur werde ich mir evtl. eine größere SD-Karte zulegen müssen.

Was ich aber noch nicht ganz verstehe... Wenn ich durch das RAW-Format viel mehr Bildinformationen habe und dieses dann in jpg konvertiere, dann habe ich doch auch wieder Verlust von den durch das RAW-Format gewonnenen Bildinformationen, oder nicht? Kommt dann nach der konvertierung nicht das selbe raus, wie wenn ich gleich mit jpg fotografiere? :mussweg:
 
Zephyro schrieb:
Eigentlich wollte ich mir als nächstes Objektiv, ein 400er Tele kaufen. Kann man sagen welche Brennweite bzw. welches Objektiv, speziell für die fotografie von Blitzen geeignet ist?

Nein, das ist völlig egal. Aber weitwinkel bietet sich an. Theoretisch geht das auch mit nem Tele. Aber da brauchst du halt einiges an Abstand.
Mein Bild ist mit dem stinknormalen 18-55mm Kit von Canon aufgenommen.

Zephyro schrieb:
Habe gerade das Programm ViewNX 2 installiert, das war auf der mitgelieferten CD dabei. Damit kann ich die RAWs bearbeiten. Dieses RAW-Format gefällt mir jetzt schon. Nur werde ich mir evtl. eine größere SD-Karte zulegen müssen.

Glaubs mir, es lohnt sich. RAW braucht man nicht immer, aber wenn mans braucht, dann ist es einem JPG um Welten überlegen.

Zephyro schrieb:
Was ich aber noch nicht ganz verstehe... Wenn ich durch das RAW-Format viel mehr Bildinformationen habe und dieses dann in jpg konvertiere, dann habe ich doch auch wieder Verlust von den durch das RAW-Format gewonnenen Bildinformationen, oder nicht? Kommt dann nach der konvertierung nicht das selbe raus, wie wenn ich gleich mit jpg fotografiere? :mussweg:

Nein.
Weil du ja bei RAW viel mehr rausholen kannst. Bei RAW kannst du z.B. nachträglich am PC den weissabgleich und die Helligkeit verändern ohne größere Qualitätsverluste.
Oder du kannst Schatten/Lichter regeln, was bei JPG garnicht geht.
Wenn du das RAW dann später in JPG konvertiert hast, geht das natürlich nicht mehr.
Aber du hast ja das Bild dann vorher entsprechend bearbeitet, dass es so aussieht, wie du es mit JPG nie hinbekommen hättest.
Ich hoffe du verstehst, was ich meine. ;)
 
Ok, alles klar!
Vielen Dank für die hilfreichen Infos ;)
Ich werde es ausprobieren.

MfG Zephyro
 
Du machst bei RAW zu JPEG nachträglich manuell das, was die Kamera bei JPEG mit dem eingestellten Bildstil macht - die Infos vom Sensor in ein fertiges JPEG wandeln. Nur, dass die Kamera eben stur nach dem eingestellten Bildstil entwickelt, Gammakurve XY, Farben so und so...
Mit dem RAW Konverter machst du das alles von Hand, und bevor du nach JPEG exportierst, hast du erst mal keine Verluste. Also auch verlustfreies Drehen, Zuschneiden, etc.

Ich weiß nicht, wie gut das Programm von Nikon ist - bei Canon ist auch eine Software namens DPP bei der Kamera dabei, aber das hat mich weniger begeistert. Dann habe ich Lightroom ausprobiert, und bin sofort dabei geblieben. War um Längen besser, mehr Möglichkeiten und auch ohne Kenntnisse sofort bessere Ergebnisse.
 
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