Blitzschutz, Wen traf es ?

Wer hatte schon einen Überspannungsschaden ?


  • Umfrageteilnehmer
    77
  • Umfrage geschlossen .

asusamd

Cadet 3rd Year
Registriert
Sep. 2011
Beiträge
46
Hi Leute.

Um diese Jahreszeit schicken die Wettergötter ja wieder das eine oder andere Gewitterchen zu uns herrab.

Mich würde mal interessieren, wer schon alles einen "Überspannungsschaden" durch Blitze hatte.

Ich selbst hatte bis jetzt einen, Fernseher hinüber, wie sieht es bei euch aus, ??

Nebenbei sei gesagt, ich bin etwas am entwickeln, das richtig angewendet einen 99% Schutz gegen Blitzschlag bietet. (letzte 1 % = Haus brennt ab)

In etwa 1-3 Wochen, je nach Zeit, werde ich das "Ding" soweit haben, das man den Bauplan an die Hobbybastler geben darf.

Wird auf jeden Fall hier gepostet.

MFG Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, den blitzableiter kenne ich, der nutzt aber rein gar nichts, wen der blitz 200 meter entfernt ins Stromnetz reinhaut.

Experten sagen sogar, das stationär eingebaute Überspannungsableiter da schon an der Grenze sind. :-)
 
Oder halt noch Grob und Mittelschutz. Kostet halt nur alles etwas und viele sind nicht bereit da viel zu investieren. Wenn du aber ne revolutionäre Idee hätteste wäre das interessant :)

PS. Vergiss nicht das Kabel/Telefon-netz mit zu sichern
 
Sommer vor 2 Jahren: Blitz schlägt in den Verteilerkasten ein, die halbe Straße(ca. 5 Häuser betroffen) wurde erwischt. Bei uns: 2x PC-Bildschirm, 4 Fernseher, die Fritzbox und ein leicht verletzter Bruder, weil er, während es gedonnert hat, im Internet gesurft ist. Folge: Stromschlag durch die Maus :D.
 
Bisher nein, mal nichts ernstes (Schwankungen ja aber nix ist dabei kaputt gegangen, nur abgestürzt ^^) :) wobei aber bei uns jetzt eh nen Blitzschutz verbaut wird, da ne PC Anlage aufs Dach wandert und da das ganze ja iwie vorgeschrieben ist.

Aber darfst hier uns gerne deine Ideen vorstellen, wenn es was neues ist und auch was taugt warum auch nicht. Wobei auch das bei einem direkt Einschlag nicht mehr viel ausrichten kann.
 
Also ich würd sagen, es hällt einen direkten einschlag aus........

Ich erkläre mal ungefähr wie es funktioniert.
Dabei muss ich sagen, es eignet sich besonders, wenn man nicht zuhause ist, um aus
der ferne effektiv vorzubeugen.

Die Idee ist mir vor ein Paar wochen gekommen, als ich auf der Arbeit war, daheim 2 Pc´s liefen, die Viedeos am umwandeln waren.

Die Kisten steuer ich via Teamviever, über mein Umts Netbook.

ALs ein gewitter aufzog, beendete ich das umwandeln, und habe die 2 runtergefahren.

Nur was bringt das bei einem Volleinschlag, nix.....

Da ist mir die Idee gekommen, mittels einen Stellmotors, der via akku und ner erhaltungsladung am netz hängt, den Hauptstecker inkl dsl Kabel aus der dose zu ziehen.

Das ganze ist so geplant.

1. Alle arbeiten beenden.
2. Via relaiskarte den "Stellmotor" das signal zum ausstöpseln geben.
3. Eine zeitsteuerung aktiviert den Motor erst ca 2 Minuten nach dem "Befehl"
4. Pc aus der ferne herrunterfahren.
5. Kurze Zeit später wird der (die) Stecker über eine kleine Seilzughebelage ausgestöpselt.

Ergebnis? Es kann einschlagen, ohne das der pc kontakt zum netz oder dsl hat.
 
@asusamd

Mir scheint das du dich mit dem Thema Blitzschutz und Überspannungsschutz noch nicht intensiv befasst hast. Deshalb hier mal zwei wichtige Dinge dazu:

1. Die meisten Überspannungen im Stromnetz haben kein Gewitter als Ursache. Häufigere Ursachen für Überspannungen sind einmal Schalthandlungen und Kurzschlüsse im Leitungsnetz des Netzbetreibers. Aber auch im eigenem Haushalt gibt es dafür etliche Ursachen. Insbesondere defekte Geräte, aber auch Ein-/Aus-Schalten von Induktivitäten, wie Motoren oder Trafos. Oder auch von Kapazitiven Verbrauchern, wie billige Schaltnetzteile oder Energiesparleuchten. Aber auch die Sonnenaktivität kann eine Ursache für Überspannungen sein. Dies mal nur als kleine Beispiele.

Ursachen für langdauernde Überspannungen im Bereich von Sekunden bis Stunden können sein:

schlechte Regelung durch den Energieversorger
plötzlicher Belastungsrückgang im Energieversorgungsnetz, allgemein bei einer Spannungsquelle, zum Beispiel durch
Verbraucherverhalten (z. B. symbolische Stromsparaktionen, Ende eines Fußballspieles)
Stromausfälle in der Netz-Nachbarschaft, z. B. bei durch Blitzeinschlag ausgelösten Abschaltungen
unsymmetrische Belastung oder Kurzschluss eines Außenleiters bei Dreiphasenwechselstromgeneratoren, Stromaggregaten, nicht sternpunktgeerdeten Netzen
Verbrauchsrückgang während der Nachtstunden
Belastungsanstieg durch Stromunterbrechung bei einer Stromquelle

Ursachen für transiente Überspannungen können sein:

Elektrostatische Entladungen (Impuls-Anstiegszeiten typisch <1 ns)
Abschalten insbesondere von induktiven Verbrauchern, Schaltfunken an Schaltkontakten, Bürstenfeuer großer elektrischer Maschinen (Burst, Impulsfolgen mit Anstiegszeiten um 5 ns)
Blitzschlag in der Nachbarschaft, Schalthandlungen im Stromnetz (Surge, Impuls-Anstiegszeiten einige µs, Impulsdauer mehrere 10 µs)

Auch NEMP und durch die Aktivität der Sonne auf der Erde verursachte Magnetstürme verursachen Überspannungen.

Transiente Überspannungen können von benachbarten Störquellen auch kapazitiv (durch Influenz) oder induktiv in Versorgungs- oder Signalleitungen einkoppeln sowie durch starke Funkwellen verursacht werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Überspannung_(Elektrotechnik)


2. Ein Blitz der im Nahbereich eines Gebäudes, also noch nicht mal direkt ins Haus, kann Geräte nicht nur übers Stromnetz zerstören, sondern auch durch seinen sehr großen "Elektromagnetischen Impuls". Und das sogar bei Geräten die Aus gesteckt sind, und auch ansonsten komplett vom heimischen Kabelnetz getrennt sind.

Blitz (LEMP)

Blitze sind natürliche Entladungsvorgänge in der Atmosphäre, welche zu einer massiven elektromagnetischen Beeinflussung nicht nur im Bereich des Blitzkanals und des Einschlagpunktes führen, sondern auch in weit davon entfernten elektrischen Leitungen und Geräten. Der durch Influenz und Magnetfelder ausgelöste elektromagnetische Impuls wird auch LEMP (engl. Lightning Electromagnetic Pulse) genannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetischer_Puls
 
Ich hatte schonmal Überspannung in der Leitung. Ist schon was her.
Damals hatte ich gerade meinen neuen Rechner 3 Tage fertig (K7-700MHz :D).
Fazit: Rechner + Monitor + Telefonanlage klump.
Versicherung hat alles ersetzt.
 
Ich hab gerade auch kein komisches Überspannungsproblem: Blitz ca. 500m vom Haus weg und die SAT Schüssel absorbiert einen Teil der Spannung und zack alle TV Kabel im Haus durch inkl. Reciever kaputt... hab sowas noch nie erlebt.
 
@ indako: Das ist mir bekannt.

Ein Erlebnis, ca um 2002 war ich bei meinem Bruder, befand mich zwichen dem 1. und 2. Stock als ich grad durch ein Seitenfenster blickte. Da ballerte gerade in diesem Moment ein blitz ca. 70 Meter entfernt in den rechten Dachfirst eines Hauses.

Der suchte sich seinen Weg über die alukaschierte Glaswolle ins stromnetz.

Schaden: 1/2 Meter versenkte Glaswolle, 3 Lampen im 2. Og vo der Decke gefallen, 5 Schalter durch und jede Menge defekte Geräte. Aber auch einige die es nicht zerstörte.

Bei meinem Bruder war gar nix.

Ich denke mal der Elektromagnetischen Impuls kann man vernachlässigen, da ist mir selber noch nichts bekannt das es da wem was zeriss.

100% schutz kann auch mein "Blitzschutz" nicht geben, aber ich denke zumindest auf ein minimum zu reduzieren..

Die Hardware die dabei draufgeht kann man ersetzten, aber da bringt auch die beste Datenspiegelung nichts, wenn er reinzackt.

Das ist mein eigendliches ziel, das Netz zu trennen (Bei Abwesenheit) um diesen Port sicherzumachen, das es da nichts zerlegt.
 
Die Hardware die dabei draufgeht kann man ersetzten, aber da bringt auch die beste Datenspiegelung nichts, wenn er reinzackt.
Klar, denn die ist dezentral.

Zu der Stecker Idee... dann doch lieber eine "Box" in die du den Stecker einsteckst. Die ist dann komplett aus Nicht leitendem Material und trennt im innern mechanisch.
 
Jep, steht schon auf dem Papier. ist halt wie gesagt moch nicht ganz fertich.:D
 
@ Nasenbär Ich arbeite nicht all zu weit entfernt, Luftlinie max 10 km. Außerdem ruft mein Pap immer an, wenn es hier oben richtig rumpelt.

Allergings hast du mich gerade auf ne Idee gebracht, eine Schaltung zu entwickeln, die "Blitze" zählt, und das automatisch macht.

In Verbindung mit ner USV könnt ich mir auch den Zeitschalter sparen....
 
Nagut wenn die Entfernung nicht groß ist geht das natürlich. Blitze zählen idt so eine Sache, wenn plötzlich der erste einschlägt :)
Manchmal kommen Gewitter ja doch recht schnell und plötzlich. Würde mich aber interessieren wie du es realisieren willst und ob es dann am Ende auch funktioniert.
 
salopp würde ich sagen, einen lichtempfindlichen wiederstand vor eine filterscheibe packen, und da hinten ein zähler, sag ich mal 3 blitze in ner minute, abschalten.
 
Das Stromnetz ist, solang es nicht direkt in Anschlussnähe einschläft, weitestgehenst geschützt, da die Blitze von Überspannungsableitern eliminiert werden.
Jedoch hatten wir im Viertel mal einen Einschlag in die Telefonleitung, dieser ging durch bis in meine Onboardnetzwerkkarte.
Diese war anschließend Defekt, der Rest des Computers hingegen trug keinen Schaden davon.
 
Zurück
Oben