Bluescreen bei Windows 7 Installation

lordknoblauch

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Ich grüße alle Leute, die hoffentlich mehr Ahnung haben als ich ;)

Ich habe vor ca. einer Woche ein Windows Update gemacht, das eigentlich nicht weiter kritisch hätte sein dürfen, allerdings ist mir direkt danach der Rechner gecrasht und seitdem bekomme ich einen Bluescreen nach dem anderen.

Zu meinem System:
Ich habe einen i5 3570K auf einem Gigabyte Z77X-UD3H Board mit 16GB GEiL EVO Leggera und einer GeForce GTX 470 von Leadtek.

Das musste jetzt leider sein, weil ich nicht mehr an CPU-Z ran komme =/

Nun zum eigentlichen Problem:
Seit besagtem Windows Update hat sich der Rechner immer wieder mit einem Bluescreen verabschiedet (ob im Normalbetrieb oder im Ruhezustand), suspekterweise allerdings ständig mit einem anderen...

MEMORY_MANAGEMENT
BAD_POOL_HEADER
IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL
ATTEMPTED_WRITE_TO_READONLY_MEMORY
NTFS_FILE_SYSTEM
SYSTEM_SERVICE_EXCEPTION
PAGE_FAULT_IN_NON_PAGED_AREA
PFN_LIST_CORRUPT
DRIVER_POWER_STATE_FAILURE

plus einen ganzen Haufen BSODs ohne Namen, sondern nur mit Stop-Codes.

Fast vergessen...: In jeder einzelnen Minidump waren verschiedene Dateien und Treiber schuld, aber die Crashadresse war immer ntoskrnl.exe+76B80

Ich habe bisher den RAM mit memtest+86 gecheckt (je Riegel 9+h), die Festplatten alle mit chkdsk /f /r gecheckt, die CPU Temperatur liegt übertaktet bei <60° (aktuell nicht übertaktet bei ~40° Volllast), das BIOS läuft auf Default und ist auf der aktuellsten stabilen Version des Herstellers.

Hatte die Finger weder am FSB noch an den Volt-Einstellungen. Die Kiste war lediglich über den Multiplier von 34 auf 40 gestellt und lief auch 3 Monate stabil und die CPU hatte bei Volllast nie über 60°.

Meine letzte glorreiche Idee war, alles platt zu machen. Habe ich gemacht... jetzt hängt sich Win7 schon bei der Installtion auf, bis irgendwann wieder ein lustig BSOD aufpoppt.

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist so'n Rechner nicht sonderlich ausgelastet, geschweige denn spaßig, wenn er nur im BIOS stabil läuft :lol:

Also ich bin für jeden Vorschlag zu haben und falls noch Fragen offen sind: immer her damit :)


MfG

Knobi
 
Zuletzt bearbeitet:
lasse mal MEMTEST laufen das hört sich nach defekten RAM an
 
Sonst kann es auch am Mainboard liegen..
Hatte ich es ebenfalls mal gehabt, dass das Board durch war, der Rechner startete zwar, aber sobald sich ein Kondensator o.ä. aufwärmte, war Schluss mit lustig..
 
Danke erstmal für die Tipps.

Memtest hatte ich, wie schon erwähnt, durch laufen lassen: Riegel #1 ~9.5h, #2 ~14.5h je ohne Fehler.

Command Rate auf 2 ist dasselbe Phänomen. Die USB Devices muss ich später mal testen.

Die Office-Updates schließt ich auch aus, da die Systempartition formatiert ist und es im Moment eigentlich nur noch um eine Installation geht. Also momentan ist kein OS vorhanden, das spinnen könnte.

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, bei manchen Freezes kappt die Kiste auch die Stromzufuhr zu Tastatur und Maus. Ich fürchte auch fast, dass es entweder am Mainboard oder vielleicht am Netzteil liegt. Später mal versuchen die Systemplatte an ein anderes Kabel zu schließen und alle Verbindungen auf richtigen Sitz prüfen.

Ich denke es muss an Hardware oder BIOS liegen.
 
Schon ein Biosupdate versucht und Cmos Clear? Danach defaults laden und wieder auf AHCI umgestellt, falls so installiert wurde?
 
Und weiter geht's...

CMOS cleared, BIOS updated auf F20b (zwar nicht auf Gigabyte gelistet, aber verfügbar), AHCI ist aktiv.

Windows 7 Installationsversuch Nr. x -> fröhlicher BSOD DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL und Schuld ist angeblich usbehci.sys (Ich schätze mal, dass die Crash Adresse wie immer ntoskrnl.exe+75B80)

Als nächstes mal Strom von allen nicht überlebenswichtigen Komponenten abklemmen.

Update: Alle Festplatten vom Strom genommen und Systemplatte an eine andere Leitung gelegt -> MEMORY_MANAGEMENT

SATA-Kabel gewechselt -> BAD_POOL_HEADER

anderen SATA-Slot benutzt -> PAGE_FAULT_IN_NONPAGED_AREA

Update 2: Grafikkarte ausgebaut -> Stop Code 0xF4

Damit ist dann wohl das Mainboard der Hauptverdächtige...
 
Zuletzt bearbeitet:
Setze das BIOS auf "default" > anschließend Datum / Bootreihenfolge / SATA-Mode (AHCI/IDE) überprüfen / einstellen -
 
CPU ausgebaut und genau überprüft, ob auf dem Sockel ein paar Pins verbogen sind?
 
BIOS auf Default hab ich

Bootreihenfolge steht auf 1. Laufwerk, 2. Festplatte

SATA-Mode steht auf AHCI

Verbogene Pins schließe ich eigentlich auch aus, da ich seit über einem halben Jahr nicht dran war und der Rechner stabil lief.

Was mich am meisten wundert ist, dass es scheinbar ein Hardwaredefekt ist, aber es mit dem Update angefangen hat.
 
Windows neu installieren- spart viel Nerven. :)
 
Das mit den verbogenen Pins hatten wir in letzter Zeit ein paar mal hier im Forum. Ich würde alles auseinanderbauen und komplett zerlegen. Kostet lediglich Zeit. Und dann trotzdem die Pins mal näher anschauen.
 
Bisher noch nicht, werde bei Gelegenheit mal den kompletten Rechner zerlegen und alle Verbindungen und Kontakte prüfen.

Habe nur momentan leider arg viel um die Ohren...
 
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