Boot Manager, von Win&Linux aus "umschaltbar"?

Mickey Mouse

Rear Admiral
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ich weiß, mit etwas Google werde ich sicherlich auch fündig, aber vielleicht hat ja jemand eine "vorgekaute" Lösung für mich ;)

nehmen wir mal an, ich hätte einen Rechner (älterer i7-4790K auf Z97-A, also UEFI aber auch noch BIOS/Legacy/CSM) mit einer internen SSD, auf der ich:
  • Proxmox (basiert ja auf Linux)
  • Win10 ("nativ" parallel dazu)
installieren möchte.

der Rechner soll per WoL gestartet werden können. Am liebsten sollte dann das zuletzt gebootete System gestartet werden, wenn es aber standardmäßig immer dasselbe ist, dann wäre es auch OK.
Wichtig wäre mir aber, dass ich dann von dem gestarteten System auswählen kann, dass beim nächsten Start das/ein andere(s) System gebootet wird!

der Hintergrund ist recht einfach, ich möchte von Remote auf den Rechner zugreifen können und diese Kiste hat leider kein BMC/ILO und mein netzwerkfähiger KVM ist abgeraucht :(
 

h00bi

Fleet Admiral
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Wenn du Direktzugriff auf die Hardware willst dann macht ein direkt installiertes W10 sehr viel Sinn.

BTT:
Grub und entsprechend konfigurieren?
Müsstest halt den Grub vom gebooteten OS editieren. Das kann man aber vermutlich scripten.
 

Mickey Mouse

Rear Admiral
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an grub hatte ich auch gedacht, das ließe sich ja relativ einfach machen.
nur hatte ich eben auf eine "vorgekaute" Lösung gehofft, ich bin doch faul ;)
 

Ray519

Ensign
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Wenn die verschiedenen Optionen als UEFI Boot Einträge gebootet werden, kann man das dem UEFI sagen. Unter Linux mit "efibootmgr -n [eintrags nummer]" für den nächsten Boot (und nur den nächsten), man könnte auch die Reihenfolge permanent verändern. (CSM schließt ja nicht das booten von EFI-Dingen aus, sondern erlaubt nur zusätzlich auch nicht EFI-Dinge zu booten. Wie das in efibootmgr dann auftaucht oder nicht weiß ich nicht).
Unter Windows müsste es bestimmt auch ein Tool geben, dass das macht, da Windows im Recovery Menü auch einen Reboot ins UEFI-Setup erzwingen kann, der genauso funktioniert.

Oder aber mit einem gemeinsamen Bootloader wie Grub. Der hat eingebaute untersützung als Default Eintrag immer den zuletzt manuell ausgewählten zu verwenden und speichert diesen zuletzt ausgewählten Eintrag bequem in der Textdatei "grubenv", die dort liegen sollte wo Grub hininstalliert wurde.

Sollte also relativ einheitlich von allen Betriebsystemen zu editieren sein, wenn die Booteinträge berechenbar benannt werden.
 

Ray519

Ensign
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uhh, stimmt, den MBR kram hatte ich ja ganz vergessen, weil ich es seit circa einem Jahrzehnt nicht mehr verwendet habe...
 
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