Bundestagswahl 2009

Was werdet ihr wählen

  • CDU/CSU

    Stimmen: 114 11,0%
  • SPD

    Stimmen: 98 9,5%
  • FDP

    Stimmen: 200 19,3%
  • Bündnis '90/Die Grünen

    Stimmen: 98 9,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 114 11,0%
  • NPD

    Stimmen: 53 5,1%
  • andere

    Stimmen: 225 21,7%
  • Ich gehe nicht zur Wahl.

    Stimmen: 85 8,2%
  • Ich wähle absichtlich ungültig.

    Stimmen: 50 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    1.037
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nossi schrieb:
Das Wahlvieh zu manipulieren, denn als "Leistungsträger" dürfte sich so ziemlich jeder Arbeitnehmer angesprochen fühlen. Solche Methoden dann auch noch abzufeiern spottet jeder Beschreibung.

Warum reden sie dann nicht einfach Klartext ? Wir möchten, das Manager und andere Großverdiener noch mehr Kohle am Monatsende übrighaben. Denn DAS ist die Aussage.
Nein ist sie nicht. Vom Markt als wertvoll bewertete Leistungen zu fördern, das ist die Aussage.
Nossi schrieb:
Ein Herr Ackermann wird auch mit 75% Einkommenssteuer noch genug Kohle haben für Villa, Yacht, Fuhrpark und Dienstmädchen, während sich ein x beliebiger Malocher beim Aldi überlegt ob er sich wohl zu seinem Mikrowellenfrass noch nen Yoghurt für 29 Cent leisten kann oder nicht.
Sehr drastisch beschrieben, an der Sache vorbei. Der Wert der Arbeit und somit auch der Lohn wird nun vom Weltmarkt bestimmt, weniger angesehene Leistungen werden somit noch weniger honoriert. Ich selbst habe in meiner Studienzeit Niedriglohnerfahrungen gemacht (im Monat mit 400 EUR und ich habe kein Wohngeld bekommen) und fande, ich habe nicht schlecht gelebt. Ich hätte es mir niemals angemaßt zu verlangen, dass Leute die mehr verdienen als ich noch mehr abgeben müssen (10 % zahlen über 50 % der Einkommenssteuer, das muss man sich mal vor Augen halten).

Andere tun das, wie ich sehen kann. Das ist deren Meinung, ich finde das anmaßend.
 
pookpook schrieb:
Und mein Wohlstand ist von die FDP bedroht!(und ich bin keine H4 empfänger!)

Wiedervereingingung war 1991!

Und das ist unrelevant um mein Punkt zu verdeutlichen!

Und die Neo-Liberale Politik von die letzten 20 jahren habe viele ihre Wohlstand gebrach-dazu Demutigung und verstärkte Armut um ein paar Reicher zu machen.Nein die FDP nimmt noch mehr von uns kleinen weg um die Reichen zu entlasten!(Mwst erhöhung usw)

Darum haben viele Angst um die FDP!

Das hast du nach wievor nicht darlegen können. Wo ist der Zusammebnhang ziwschen Mwst-Erhöhung und der Umverteilung von Arm nach Reich? Die Mwst geht an den Staat, nicht an reiche Mitbürger. Nachwievor ist nirgends dargelegt, wo das Programm der FDP eine Umverteilung von Arm nach Reich vorsieht außer der völlig deplatzierten Gleichung Mwst-Erhöhung = Umverteilung von Arm nach Reich.

Dann werden 20 Jahre Regierungszeit in die Diskussion eingeworfen, in der die NEoliberale Poltik der FDP viele ihren Wohlstand gekostet haben soll. Dickes, fettes Fragezeichen. Also wenn ich die letzten 20 Jahre mir anschaue, kann ich nicht EINE Legislaturperiode finden, in der wir einen FDP Bundeskanzler hatten oder eine deutliche Mehrheit für die FDP. Nichtmal volle 20 Jahre Regierungspartei kann ich finden, wo die FDP zumindest Koalitionspartei war. Über 10 Jahre zurück waren das lediglich SPD und SPD/CDU. Wie kann also die neoliberale Politik dafür verantwortlich sein, wo die FDP in dieser Zeit (und davor) eher Opposition denn Regierungspartei war. Dabei völlig unberücksichtigkt, dass die FDP NIE in der Lage war, ihre neoliberale Politik mit mHerheit durchzudrücken, da sie wenn überhaupt der kleine Koalitionspartner war. Ich frage mich wo dieser schwachsinnige Mythos herkommt.
 
marius-amd schrieb:
Glaub ich nicht, dass in Berlin keine Wahlplakate der linken hängen.
In Berlin sicher,

nur in meiner Gegend nicht! :D
Hier gibts nur Grüne, FDP und irgendso ein Türke.

marius-amd schrieb:
Du hast gefragt welche Mindestsicherung, ich habe geantwortet, du solltest dir bitte die Wahlplakate der linken anschauen. Da steht etwas von Mindestsicherung! Was ist daran unzureichend?

Na was Du eigentlich wolltest ist die Frage...

marius-amd schrieb:
Und nein Deutschland ist keine Demokratie :D
Stimmt, eine Diktatur des Kapitals :D

marius-amd schrieb:
Sagt dir 17. Juni 1953 was? Der Kommunismus hat bis 89 durchgehalten, gegen den Willen des Volkes!


Sagt die 40.000 vor Christi was? :D

Also echt mal... ich sag das es eine Diktatur gab und Du gegenargumentierst damit das Diktatorhaft gehandelt wurde in diesem Beipiel...
Wo ist da denn der Sinn?

marius-amd schrieb:
(hier nachzulesen)

Oder anders ausgedrückt: Verstaatlichung der Presse und der Medien. Ist das mit Presse- und Meinungsfreiheit vereinbar und demokratisch? Wohl eher nicht!

[..........](privates Waffenverbot) macht das doch alles Sinn, was die Linke will: DDR Reladed

Man ey das heisst Reloadet Mensch.........
Ich weis ja nicht wielange Du in der DDR gelebt hast, aber vom Schreiben her entweder garnicht oder zulange LOL.

Und kommt darauf an was mit Verstaatlichung gemeint ist.. ARD, ZDF etc. sind ja auch Verstaatlicht und bringen qualitativ bessere Nachrichtensendungen als wie die Privaten...

Mit Demokratie hat das nichts zu tun... Demokratie hat eher was mit Volksherrschaft zu tun und da ist Verstaatlichung (Bürger+Regierung=Staat) ja Dekomratischer alsPrivatisierung (gehört einigen bestimmten Bürgern). Du bringst hier einiges durcheinander...

Ist übrigens auch nicht gut wenn Presse PPRIVATisiert ist und ihre Meldungen KÄUFLICH sind ....

Und wegen Waffenbesitz... also Grüne, CDU,SPD etc. wollen den am liebsten auch verbieten... hab mich deswegen schon mit Ströbele Unterhalten....
Ich bin ja eher gegen Verbote in der Hinsicht weil Kriminelle sich eh immer eine Beschaffen können... am ende ist der nicht Kriminelle derjenige der sich nicht verteidigen kann tja... das keine Partei das absolute Ultimo für jeden darstellt wurde sicher auch mehrmals gesagt.. da rein dort raus wa.

marius-amd schrieb:
Dennoch glaube ich nicht, dass die CDU lügt.

Sicher?
Merkel sagt doch in Ihrem Wahlwerbespot soviel wie das sie die Arbeitslosigkeit gesengt hätten... hmmm keine Lüge? ;)
 
Einhörnchen schrieb:
Sehr drastisch beschrieben, an der Sache vorbei.

Nicht die Beschreibung ist drastisch, sondern die Realität.
Und wenn es so ist, dass der sogenannte "freie" Markt die Leistung mancher Menschen mit mehreren Millionen Euro pro Jahr und von anderen mit wenigen Tausend Euro bewertet, dann muss der freie Markt so geändert werden, dass es mehr Gerechtigkeit gibt.

(10 % zahlen über 50 % der Einkommenssteuer, das muss man sich mal vor Augen halten).

Und diese 10% verdienen das zig- bis zigtausendfache. DAS muss man sich mal vor Augen halten. Und nicht unbedingt bei mehr Stunden pro Tag. Eine Bekannte von mir Arbeitet in der Gastronomie und was die mir für Geschichten erzählt, da sträuben sich mir die Haare. 16 Stunden Schichten, Ruhezeiten von teilweise unter 6 Stunden, keine Pausen, Überstunden werden nicht bezahlt und Urlaub einreichen ist sinnlos. Und bezahlt bekommt sie nicht ihre 12 - 14€ wie es ihr zustehen würde mit ihrer Qualifikation, sondern grade mal mit 8€, weil der Arbeitgeber sich mit fadenscheinigen Gründen herausredet, sie nämlich nicht als Restaurantfachfrau angestellt hat, sondern als Kellnerin, obwohl sie die Arbeiten einer -fachfrau übernehmen muss. SO sieht nämlich die Realität auf dem freien Markt aus. Alles was ich von dem Mädchen höre wenn ich mit ihr Telefoniere (zu mehr hat sie keine Zeit) ist entweder: "Ich bin auf dem Weg zur Arbeit" oder "Ich bin grade auf dem Weg von der Arbeit nach Hause".

Und spar dir die Nummer mit "Dann soll sie sich halt einen anderen Job suchen." Finde erstmal etwas, wo es nicht so abläuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mustis

sry schwachsinn ist es nicht.Mwst Steuererhöhung um Grossverdiener zu entlasten ist eine Umverteilung von unten nach oben und die abschaffung die Vermögensteuer war vor Rot-Grün oder nicht?

Klar kann die FDP nichts alleine durchsetzten aber die CDU ist sehr sehr willig...
 
Dieselpark schrieb:
Wenn Aufenthaltsort Kroatien korrekt ist, dürfte das ziemlich
schwierig sein ;)
Ich lebe und arbeite temporär (2 Jahre) hier, habe aber deutsche Staatsbürgerschaft und zahle auch Steuern in Deutschland. ;)

Zum Rest deines Kommentars:
Wir können alle unsere Wahlentscheidung nur von Vermutungen abhängig machen. Ich denke, niemand von uns ist Hellseher.

Bezgl. meiner Behauptung hier kurz und knapp:
Warum fühle ich mich von der Linken bedroht:
Sie will mehr Staat in quasi allen Bereichen, weniger Selbstverantwortung für den einzelnen, weniger Wettbewerb, welcher der eigentlich Antrieb für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ist, sie will sozialen Ausgleich ausschließlich durch Umverteilung durch den Staat bewerkstelligen, sieht also Marktwirtschaft und sozial als etwas Gegensätzliches an.
Alles Konzepte und Ideen, mit denen ich mich so überhaupt garnicht anfreunden kann.
Eigenverantwortung und private Absicherung müssen an erster Stelle stehen, die Staatsquote muss wieder auf ein normales Maß sinken (mit der Linken wird sie mit Sicherheit auf ein Rekordhoch steigen). Fast die Hälfte allen erwirtschafteten Geldes wird durch den Staat umverteilt!
Im großen und ganzen will die Linke offensichtlich einen Systembruch und weg von der sozialen Marktwirtschaft. Will ich das? Nein!
Die soziale Marktwirtschaft ist erwiesenermaßen ein Erfolgsmodell und KEIN Auslaufmodell, es muss nur an die heutige Zeit angepasst werden, bzw. Fehlentscheidungen, die uns immer weiter von der Urpsrungsidee entfernt haben, müssen revidiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nossi schrieb:
Und spar dir die Nummer mit "Dann soll sie sich halt einen anderen Job suchen." Finde erstmal etwas, wo es nicht so abläuft.

Ja das ist das Problem heutzutage... Kündigst Du... biste Mittellos mind. 3 Monate lang.
Und dann nochmal was finden?... schwer...

Eigentlich hilft nur der gang vor Gericht... das ist meist schwer ...

Ich hab auch das Gefühl das sich die wenigste Arbeitgeber ans Gesetz halten...
Bieten Schwarzarbeit, zahlen unter Tarif oder umgehen den Tarif generell irgendwie
(mir wurde mal von einem Ausbilder ...weis nicht mehr ob BWL oder Recht.... gesagt das man jemanden der eine Abgeschlossene Ausbildung hat immer mindestens das gehalt zahlen müsse was er in seinem Ausgebildetem Beruf bekommen würde laut Tarif, auch wenn er in einem anderen Beruf arbeiten würde...schön wärs ja).

Besonders Gastronomie und Sicherheitsbrance gibt es viele unterbezahlte, aber auch im Einzelhandel (oft 7-22Uhr Mo-Sa) sieht meist nicht gut aus.

Und statt diese Leute gerechter/besser zu entlohnen kommen einige Rechte daher und meinen das diejenigen die sogar ihren Job verloren haben noch weniger bekommen sollten damit diejenigen die noch ihren unterbezahlten Job habeb mehr verdienen (bzw... genausowenig wie vorher....es wirkt nur mehr...besonders mehr Druck den Job trotzdem zu machen). Auf Soziale Absicherung wird immer mehr gepfiffen (am Sozialgericht möchte ich als Richter derzeit echt nicht Sitzen, reinste Akkordarbeit) und auch auf Artikel 12 des GG wird kaum noch wert gelegt... einige würden den am liebsten Streichen und Zwangsarbeit einführen... als wenn das die Kaufkraft erhöhen würde.....oh man.
 
Marktwirtschaft und Eigenverantwortung? Hä? Die glorreiche Erfindung der Kapitalgesellschaft ist das ultimative Instrument, Gewinne zu erwirtschaften, ohne jegliches, persönliches Risiko. Verantwortung ist in diesem Kontext lediglich optionaler Luxus. Wer sich dem bedient, muss sich im Zweifelsfall noch Dummheit vorwerfen lassen.

Mehr Staatseinmischung im Fall VEB HRE geht kaum noch. Nur, dass hier die Gewinne weiter privatisiert sind und lediglich Verluste in Volks"eigentum" übergehen. Ganz großes Kino und das ganz ohne "Linke". So viel zum Traum Marktwirtschaft - die gibt es nur am Arbeitsstellenmarkt. Eine "systemische" Bank ist eindeutig ein Merkmal einer Planwirtschaft. Nur weil die in einem vorsätzlich komplex gestaltetem Geldmarkt dem Laien nicht sichtbar ist, lässt sich dieser noch täuschen...
 
RyoBerlin schrieb:
Also echt mal... ich sag das es eine Diktatur gab und Du gegenargumentierst damit das Diktatorhaft gehandelt wurde in diesem Beipiel...
Wo ist da denn der Sinn?

Aber wenn rot-rot-grün eine Mehrheit bekommt, ist das zunächst mal erwünscht vom Volke. Aber bald nicht mehr, da bin ich mir sicher!

RyoBerlin schrieb:
Und kommt darauf an was mit Verstaatlichung gemeint ist.. ARD, ZDF etc. sind ja auch Verstaatlicht und bringen qualitativ bessere Nachrichtensendungen als wie die Privaten...

Da stimme ich dir zu, alledings sind 100% staatliche Medien gefährlich.

RyoBerlin schrieb:
Mit Demokratie hat das nichts zu tun... Demokratie hat eher was mit Volksherrschaft zu tun und da ist Verstaatlichung (Bürger+Regierung=Staat) ja Dekomratischer alsPrivatisierung (gehört einigen bestimmten Bürgern). Du bringst hier einiges durcheinander...

Der Staat ist nie der bessere Unternehmer! Sobald die Regierung einmal tolitär ist und die Presse verstaatlicht ist sieht es schlecht aus! Das bereitet Lafontaine mit Guisy doch vor!

RyoBerlin schrieb:
Ist übrigens auch nicht gut wenn Presse PPRIVATisiert ist und ihre Meldungen KÄUFLICH sind ....

Ich denke, das Internet hat hier einiges verbessert.

Ich hätte ja gar nichts dagegen, wenn Lafontaine eine neue Zeitung "erschaffen" will, die dann "Die Bundeszeitung" oder so heißt und die jeder ärmere, meinetwegen auch jeder kostenlos zugestellt bekommt.

Aber Lafontaine will die private Presse verstaatlichen - auf welchem Wege auch immer - , somit gäbe es nur noch staatliche Presse - und das sollte zu denken geben!

RyoBerlin schrieb:
Sicher?
Merkel sagt doch in Ihrem Wahlwerbespot soviel wie das sie die Arbeitslosigkeit gesengt hätten... hmmm keine Lüge? ;)

Das war jetzt auf die Sache mit Oskar bezogen.

Auf das mit der Arbeitslosigkeit möchte ich nur kurz eingehen:
2005, als Merkel bundeskanzlerin wurde, war sie 9,5%, 2006 8,0%, 2007 8,2%, 2008 7,1%.
(wikipedia)
Durch die Krise ist sie aktuell wieder auf 9,5%.

Ob das jetzt ein Verdienst von Merkel oder Schröder (Agenda 2010) ist, darüber kann man sich streiten.
Fakt ist: Die Arbeitslosenzahlen entsprechen denen von 2005, obwohl jetzt Wirtschaftskrise ist.

Fakt ist auch: In Berlin regiert die u.a. Linke, 2008 betrug die Arbeitslosenquote 14,2 % und das ist die höchste Quote der Bundesländer in Deutschland!
 
@LeChris
Weswegen ich auch vor ein paar Seiten bereits kommentiert habe, dass auch die Politik der große Koalition gaaaaaanz weit weg von den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft war/ist. Aber gut, was kann man von einer Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners der zwei großen Volkspartien erwarten.
Und Selbstverantwortung im Sinne von Selbstvorsorge, ich glaube du hast da was nicht richtig gelesen.
 
marius-amd schrieb:
Fakt ist auch: In Berlin regiert die u.a. Linke, 2008 betrug die Arbeitslosenquote 14,2 % und das ist die höchste Quote der Bundesländer in Deutschland!

Was machst du denn hier ? Auf der einen Seite stellst du korrekt in Frage, ob sich Merkel bei den gesunkenen Arbeitslosenzahlen nicht mit fremden Federn schmückt, auf der anderen Seite sagst du plump, "Die Linke regiert in Berlin, deshalb ist dort 14.2% Arbeitslosigkeit". Ich vermute mal sehr stark, die Arbeitslosigkeit war schon vor der Linken in dem Bereich.
 
Auszug: "Aber wenn rot-rot-grün eine Mehrheit bekommt, ist das zunächst mal erwünscht vom Volke. Aber bald nicht mehr, da bin ich mir sicher!"

Ist mit jeder anderen Farbkonstellation spätestens 6 Monate nach der Wahl auch so. Was willst du damit andeuten?

---

@SheepShaver: ich will dir nur die Illusion nehmen. Keine aktuell relevante Partei steht für Verantwortung. Nicht Links, nicht Rechts noch Unten oder im Himmel. Das Wort ist inzwischen so inflationär falschgebraucht, die Rate ließe sich gar nicht quantitativ ausdrücken. Zudem ja schon krampfhaft versucht wird, die "private" Vorsorge kontrolliert zu versenken - Stichunwort "Riester". Nicht ohne Grund, denn private Vorsorge heute: Geldmengen werden gehortet, geringe Nachfrage, populistisch "Krise". Private Vorsorge morgen: eine große Geldmenge steht wenigen Waren gegenüber. Inflation.
 
marius-amd schrieb:
Aber wenn rot-rot-grün eine Mehrheit bekommt, ist das zunächst mal erwünscht vom Volke. Aber bald nicht mehr, da bin ich mir sicher!

Darum sag ich auch, die sollen sich mal nicht alle ins Hemd machen... wenn sie eine Regierende Mehrheit stellen werden und Regieren dann werden wir ja sehen wie sie sich anstellen... bisher hab ich jede Partei nicht mehr gewählt die mich enttäuscht hat ;)
Politische änderungen brauchen aber immer ein par Jahre bis sie isch auswirken und geschehen etappenweise, das ist immer ein Problem für JEDE Regierung.
Aber man sieht ja wo einschnitte und änderungen geschehen / sollen.

marius-amd schrieb:
Da stimme ich dir zu, alledings sind 100% staatliche Medien gefährlich.

Das wird es so sicher eh nicht geben, dank des Internets gibt es sowieso immer mehr Newsportale.
Bleibt zu hoffen das die Internetsperren welche die aktuelle Regierung einführen will nicht auf Selbige ausgedehnt wird ;)

marius-amd schrieb:
Der Staat ist nie der bessere Unternehmer!
Stimmt, ein Unternehmer arbeitet nur Gewinnorientiert den Interessieren Menschen nicht.

Der Staat als zusammenschluss von Menschen(Bürgern) und ihrer Regierung aber schon, daher muss er in erster Linie nur Kostendeckend Arbeiten, wo leider auch oft Versagt wird und wurde. Aber das muss nicht sein.

marius-amd schrieb:
Aber Lafontaine will die private Presse verstaatlichen
Nunja, ein einzelner Mensch hat keine Macht, er kann zwar dinge Bewegen, aber die müssen da mitspielen ;)

Solange ich da keine Neutrale Meldung sehe von verschiedenen Newsseiten mit detaillierten Aussagen, solange sag ich dazu nichts.

marius-amd schrieb:
Fakt ist: Die Arbeitslosenzahlen entsprechen denen von 2005, obwohl jetzt Wirtschaftskrise ist.
Fakt ist leider auch das nicht die Sozialversicherungspflichten Jobs zugenommen haben sondern 1.-EUR Jobs, miniJobs, unterbezahlte Jobs, unterbezahlte Jobs mit ergänzendem ALGII ..... ;)

Und das ebend trotzdem aktuell mehr Erwerbslose existieren.
Die Wirtschaftskrise entstammt allerdings keiner Sozialen Politik sondern Kapitalistischer Unternehmerpolitik... also das was FDP/CDU ja gerne vertritt.. versuchen viel viel rauszuholen nur das es mal wieder (wie alle 80 jahre etwa) schief ging ;)

Empfehle die Dokumentarserie "Der Weg des Geldes".


PS: In Berlin ist die Erwerbslosenzahl recht hoch, hier ziehen ja auch viele her mit dem Kommentar "da findet man eher Arbeit" .... absurd.
 
RyoBerlin schrieb:
ARD, ZDF etc. sind ja auch Verstaatlicht und bringen qualitativ bessere Nachrichtensendungen als wie die Privaten...
Dickes fettes *lol*. ZDF, Frontal21, usw. DAS ist ein perfektes Beispiel, DASS es die öfftl. rechtl. nicht zwingend besser machen.
RyoBerlin schrieb:
Fakt ist leider auch das nicht die Sozialversicherungspflichten Jobs zugenommen haben sondern 1.-EUR Jobs, miniJobs, unterbezahlte Jobs, unterbezahlte Jobs mit ergänzendem ALGII .....
Quelle, dass keine neuen sozialversicherungspflichtigen Jobs entstanden sind?
RyoBerlin schrieb:
Solange ich da keine Neutrale Meldung sehe von verschiedenen Newsseiten mit detaillierten Aussagen, solange sag ich dazu nichts.
Die Möglichkeit hättest du bei Lafontaines "Herzenswunsch" nicht mehr, da wäre alles staatl...
marius-amd schrieb:
Der Staat ist nie der bessere Unternehmer! Sobald die Regierung einmal tolitär ist und die Presse verstaatlicht ist sieht es schlecht aus! Das bereitet Lafontaine mit Guisy doch vor!
Da hast du vollkommen recht, weil die Entscheider im Staat auch in ihrem Eigeninteresse handeln (haben sie, tun sie und werden sie auch sicher immer tun). Selbst Lafontaine kat im Verwaltungsrat bei der KfW die Lehman Brothers Überweisung durchgewunken, sein Gehalt hat er sicher trotzdem eingesackt... allerdings ist er nicht ganz dumm und hat den Posten (nachdem das aufgedeckt wurde) Ende letzten Jahres abgegeben.
 
RyoBerlin schrieb:
Stimmt, ein Unternehmer arbeitet nur Gewinnorientiert den Interessieren Menschen nicht.

Der Staat als zusammenschluss von Menschen(Bürgern) und ihrer Regierung aber schon, daher muss er in erster Linie nur Kostendeckend Arbeiten, wo leider auch oft Versagt wird und wurde. Aber das muss nicht sein.

Planwirtschaft ist doch schon so oft gescheitert. Sollte man es jetzt nochmal versuchen?

RyoBerlin schrieb:
Nunja, ein einzelner Mensch hat keine Macht, er kann zwar dinge Bewegen, aber die müssen da mitspielen ;)

Wenn das Volk diesem Menschen aber blind folgt, hat er bald macht :(

RyoBerlin schrieb:
Solange ich da keine Neutrale Meldung sehe von verschiedenen Newsseiten mit detaillierten Aussagen, solange sag ich dazu nichts.

Die linken geben es doch selbst zu! Stimmt, linksfraktion.de ist ja nicht seriös :p

RyoBerlin schrieb:
Die Wirtschaftskrise entstammt allerdings keiner Sozialen Politik sondern Kapitalistischer Unternehmerpolitik... also das was FDP/CDU ja gerne vertritt.. versuchen viel viel rauszuholen nur das es mal wieder (wie alle 80 jahre etwa) schief ging.

Da hast du leider vergessen, dass Planwirtschaft dauernd in einer Krise war. Zumindest, wenn man den Kapitalismus gewohnt ist.

Die aktuelle kapitalistische Krise ist nicht so schlimm, wie das was die Menschen in der SU/DDR Jahrzehnte ertragen mussten.

@Einhörnchen: Danke für die Links :)
 
marius-amd schrieb:
Die aktuelle kapitalistische Krise ist nicht so schlimm, wie das was die Menschen in der SU/DDR Jahrzehnte ertragen mussten.

Bedenklich an dieser Aussage ist, dass mit dem Verweis auf eine angebliche Krise in der SU/DDR (wobei ich mich eher frage ob nicht "systembedingter Zusammenbruch" eher zutrifft als "Krise") die Krise des Kapitalismus (wobei ich hier auch lieber von systembedingten Störungen spreche und nicht von Zufälligkeiten) schöngeredet wird bzw. davon abgelenkt wird, wieviel Geld unnötig vernichtet wurde und wie instabil die Mechanismen sind, auf denen das kapitalistische Konstrukt fußt.
Du siehst nicht das grundsätzlich Falsche am Kapitalismus, sondern siehst nur, dass es dort, irgendwo, irgendwann viel schlimmer war.

Dazu kann man sagen: Mit so einem Denken kann man sich auch Peitschenhiebe schönreden, wenn man sich einbildet, dass woanders Arme abgehackt werden. :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
Einhörnchen schrieb:
Dickes fettes *lol*. ZDF, Frontal21, usw. DAS ist ein perfektes Beispiel, DASS es die öfftl. rechtl. nicht zwingend besser machen.
...
Frontal21 ist eine nach privatwirtschaftlichem Quotenprinzip erstellte Boulevardsendung, die mit ÖRTV eigentlich nichts mehr zu tun hat - jahrelang haben viele gefordert, ÖRTV dürfe nur von Leuten bezahlt werden, die sich dafür auch interessieren. Darauf hat vor fast zehn Jahren das ZDF reagiert und Sendungen wie Frontal21 sind das Resultat. Der Punkt ist aber nicht, dass es im ÖR ebenfalls Müll wie im Privaten gibt, sondern das wirklich hervorragende TV-reportagen und Dokus über politische, geopolitische und historische Zusammenhönge nach wie vor ausschließlich öffentlich-rechtlich finanziert werden. Ich hab letzte oder vorletzte Woche bspw. eine Doku über 100 Jahre Iran auf Phoenix (von 00:15 bis 01:45) gesehen, die fürs Privatfernsehen undenkbar ist - der ehemalige Privatsender XXP vom Spiegel hat übrigens bewiesen, dass ein solches Programm nicht privat finanzierbar ist, es gibt zwar SpiegelTV noch auf RTL und Vox, aber eine SpiegelTV-Reportage vom Format der 2001/2002 Reportage über illegale Handwaffennachbauten von HK G3, AK47, Stalinorgeln uvm. mit mittelalterlichen Methoden in pakistianischen Provinzen ist seit dem Tod von XXP nicht mehr gesendet worden. Deswegen ist es ein Fakt, dass Privatwirtschaft nicht für Informationsfernsehen taugt. Bei Printmedien ist das deshalb anders, weil sich für Intellektuele, auch für verarmte Intellektuelle und selbstgemachte Intellektuelle, die ihre Arbeitslosenzeit zur politischen und geschichtlichen Bildung nutzen (und die informieren sich viel aus dem Fernsehen, weil die diejenigen sind, die zu den interessanten Informations-TV-Zeiten zwischen 23 und 06 Uhr nicht zwingend schlafen müssen), häufig eine Frühstückszeitung oder -zeitschrift. ganz einfach dazugehört.

Das einzige im Privat-TV, das noch halbwegs mit Phoenix und Arte im Informations-TV mithalten kann, ist BBC Exklusiv am Donnerstagabend um 22:10 oder so auf Vox und das heißt BBC, weils vom Öffentlich-Rechtlichen Sender BBC finanziert wird.

P.S.
Ich bin allerdings gegen eine "Demokratisierung" der Medien, weil ich ausdrücklich dafür bin, das Sachen gesendet, gezeigt, veröffentlicht werden, die nicht gewählt worden sind. Privatfernsehen funktioniert mit Quotenzang ja quasi demokratisch - es wird nur gezeigt, was eine Mehrheit interessiert und hochwertiges Informationsfernsehen gehört eben nichts dazu.

P.P.S.
Bei der Aufteilung der GEZ-Gebührungen auf die verschiedenen Sender erhält Phoenix von euren 17,98 € ganze 0,09 € bzw. 9 Cent. Die FDP will die Spartenkanäle abschaffen und ÖRTV auf ARD, ZDF + einen Regionalsender pro Region und vielleicht noch einen Kinderkanal beschränken - damit bliebe aber gerade der Privatfernsehmüll von ARD und ZDF mit Soaps, "Wetten dass..." und Fußball übrig, der obendrein mit sehr weitem Abstand die höchsten Kosten verursacht. Informationsfernsehen würde auf Boulavardmedien wie Frontal21 und Fakt, die auch privat finanzierbar wären, beschränkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
marius-amd schrieb:
Planwirtschaft ist doch schon so oft gescheitert. Sollte man es jetzt nochmal versuchen?

Der Kapitalismus scheitert etwa alle 80 Jahre (durchläuft zyklen), trotzdem wird er nicht abgesetzt... was soll ich also zu deiner Frage sagen? ;)

Ausser vielleicht das man sich nicht an der Vergangenheit orientieren sollte sondern nur aus Ihr lernen...


marius-amd schrieb:
Wenn das Volk diesem Menschen aber blind folgt, hat er bald macht :(
Das gilt allerdings für alle und überall... wobei ich nicht weis was schlimmer ist, Menschen die jemandem Blind folgen oder Menschen die gezwungen werden zu folgen.
Allerdings gehört das eh nicht hierher.


marius-amd schrieb:
Die linken geben es doch selbst zu! Stimmt, linksfraktion.de ist ja nicht seriös
Zumindest nicht Neutral ;)
Anber wenns da auch steht wieso kein Link warum der CDU Link? :)


marius-amd schrieb:
Da hast du leider vergessen, dass Planwirtschaft dauernd in einer Krise war.
Wie gesagt... man sollte nicht danach streben was war, sondern vergangenes besser machen...
Alle anderen Entwickeln sich nicht weiter


marius-amd schrieb:
Die aktuelle kapitalistische Krise ist nicht so schlimm, wie das was die Menschen in der SU/DDR Jahrzehnte ertragen mussten.
Kommt wohl immer auf den jeweiligen Menschen an. Im Generellen kann man sagen das die Wirtscahftliche lage aktuell besser ist als beim Untergang der DDR das stimmt ;)

Aber das hilft hier auch niemandem weiter... die Wirtschaft Produziert auch viel mehr als wie verbrauchen, trotzdem haben viele nichtmal ne Wohnung.. obwohl Tausende Wohnungen leer stehen.
Ob es denen hilft?

Oder... das wir so ca 1/3 der Produzierten Nahrungsmittel wieder Wegwerfen... hilft das Menschen die in der Mülltonne ihr Essen suchen oder anderswo verhungern?
Mindert es ihr Leid?... ich sage Nein.

th3o schrieb:
Dazu kann man sagen: Mit so einem Denken kann man sich auch Peitschenhiebe schönreden, wenn man sich einbildet, dass woanders Arme abgehackt werden. :freak:

LOL ja so in etwa funktioniert die Denkstrucktur mancher Menschentypen.
Aber es leben zuviele in der Vergangenheit, zuviele sind Zukunftsfeindlich eingestellt.

Ist ja wie in der DDR, so ändert sich nie was zum positiven für das Volk :D
 
RyoBerlin schrieb:
Der Kapitalismus scheitert etwa alle 80 Jahre (durchläuft zyklen), trotzdem wird er nicht abgesetzt... was soll ich also zu deiner Frage sagen? ;)

Welche Kapitalismuskrisen gab es denn? Ich erinnere mich nur an 1929 und 2009.

Die Staaten verschulden sich immer mehr, das Wirtschaftssystem wird sowieso iergendwann zusammenbrechen. :(
Kapitalismus ist eben das kleinere Übel!


RyoBerlin schrieb:
Aber es leben zuviele in der Vergangenheit, zuviele sind Zukunftsfeindlich eingestellt.

Ist ja wie in der DDR, so ändert sich nie was zum positiven für das Volk :D

Du sagtest doch oben, man soll aus Geschichte lernen :rolleyes:
 
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