Einhörnchen
Rear Admiral
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- März 2007
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Nein ist sie nicht. Vom Markt als wertvoll bewertete Leistungen zu fördern, das ist die Aussage.Nossi schrieb:Das Wahlvieh zu manipulieren, denn als "Leistungsträger" dürfte sich so ziemlich jeder Arbeitnehmer angesprochen fühlen. Solche Methoden dann auch noch abzufeiern spottet jeder Beschreibung.
Warum reden sie dann nicht einfach Klartext ? Wir möchten, das Manager und andere Großverdiener noch mehr Kohle am Monatsende übrighaben. Denn DAS ist die Aussage.
Sehr drastisch beschrieben, an der Sache vorbei. Der Wert der Arbeit und somit auch der Lohn wird nun vom Weltmarkt bestimmt, weniger angesehene Leistungen werden somit noch weniger honoriert. Ich selbst habe in meiner Studienzeit Niedriglohnerfahrungen gemacht (im Monat mit 400 EUR und ich habe kein Wohngeld bekommen) und fande, ich habe nicht schlecht gelebt. Ich hätte es mir niemals angemaßt zu verlangen, dass Leute die mehr verdienen als ich noch mehr abgeben müssen (10 % zahlen über 50 % der Einkommenssteuer, das muss man sich mal vor Augen halten).Nossi schrieb:Ein Herr Ackermann wird auch mit 75% Einkommenssteuer noch genug Kohle haben für Villa, Yacht, Fuhrpark und Dienstmädchen, während sich ein x beliebiger Malocher beim Aldi überlegt ob er sich wohl zu seinem Mikrowellenfrass noch nen Yoghurt für 29 Cent leisten kann oder nicht.
Andere tun das, wie ich sehen kann. Das ist deren Meinung, ich finde das anmaßend.