Ich halte das für ein Gerücht und Panikmache, sonst nichts:
Unternehmen, die in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten sind, können mit dem Abbau von Belegschaft nicht warten, bloß weil eine Wahl bevorsteht und sich die Politik dies wünscht.
Finanzielle Überbrückungen seitens der Politik, um Entlassungen auf einen Termin nach der Wahl zu verschieben, wären illegal.
Es gibt einen Konzern, für den es zutrifft, dass nach der Wahl Entlassungen anstehen (was jedoch mit der Wahl nichts zu tun hat): Opel.
Opel ist gerade deshalb in einer finanziell so desolaten Lage, weil sie Belegschaft abbauen müssen, um wieder konkurrenzfähig zu werden. Mit dem Personalabbau verbunden sind die Zahlungsverpflichtungen von Abfindungen, und genau das konnte sich Opel nicht leisten.
Da jetzt einem Einstieg des Teilezulieferers Magna nichts mehr im Wege zu stehen scheint, wird es bei Opel nach der Wahl den seit langem angekündigten Personalabbau geben. Eine Neuigkeit ist das jedoch nicht.
MfG,
Dominion.