BWL, VWL, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizin...

Kn0rtzsch

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Hallo zusammen,

Ich habe mir vorhin einige Threads in diesem Unterforum angeschaut und muss sagen, dass der Studentenanteil doch ziemlich groß zu sein scheint. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, um mir ein wenig Hilfestellung von euch zu holen.

Ich bin 18 Jahre alt und habe seit zwei Wochen mein Abitur (Schnitt 2,6) abgeschlossen. Fast jeder kennt die Situation und die Frage nach der Schule: "Was soll ich jetzt machen?"

Ehrlich gesagt frage ich mich das schon seit Beginn der 13 und bisher konnte ich noch keine Antwort finden.

Meine Familie sitzt mir im Nacken und meine Freunde glänzen mit ihren Zukunftsplänen und ich habe eigentlich noch gar kein Plan was ich jetzt anstellen soll.

Studieren würde ich schon gerne. Die Frage ist halt nur was ich studieren soll.
Meine Interessen reichen von BWL/VWL zu Elektrotechnik und Maschinenbau, Ingiwissenschaften bis hin zur Medizin.
Das Problem ist, dass ich mich nicht entscheiden kann.

Mein Ziel ist es später einen sicheren Job zu besitzen der mir Spaß macht und auch nach 20 Jahren nicht langweilig wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein recht gutes Gehalt. Ob man beide Ziele miteinander vereinbaren kann, kommt wohl im Endeffekt auf den Beruf an.

Vielleicht zu meinen Stärken und Schwächen:

Meine Stärken liegen eindeutig in sämtlichen Naturwissenschaften. In Biologie und Mathe stand ich während meiner gesamten Schullaufbahn immer zwischen 1 und 3 (im Abi Mathe GK Abinote: 1- und Bio LK Abinote: 2) und ich würde sagen, dass ich daran auch meinen späteren Beruf orientiere. Der Computer, das Internet und sämtliche Strategiespiele (angefangen von Starcraft, WC3 bis hin zu Schach und Poker) sind mein Element.

Zu meinen Schwächen gehören Fremdsprachen. Latein habe ich mit einer 5 in der 9. Klasse abgebrochen und Englisch stehe ich seit der 5. Klasse zwischen 4 und 5. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich schlecht in Englisch bin, da ich mich mit Leuten recht frei und auch flüssig auf Englisch unterhalten kann. Nur beim Texte verfassen, also das was in der Schule verlangt wird (Analyse, Interpretation etc.), habe ich Probleme mit. Handwerklich und zeichnerisch begabt bin ich auch nicht. Ich kann keinen Nagel gerade in die Wand hauen xD und wenn ich versuche eine Zeichnung von irgendetwas anzufertigen sieht es nach abstrakter Kunst aus. großes Grinsen Ich bin ganz klar ein Kopfmensch, sprich jemand der viel nachdenkt. Physik hatte ich bis zur 10, war aber nicht so mein Ding. Lag vielleicht auch an der Lehrerin.

Im Studium möchte ich dennoch noch viel Freizeit besitzen. Es gibt immer mal Phasen von 3-4 Wochen, wo man richtig durchpowern und lernen muss, von denen rede ich jetzt nicht. Ich möchte einfach kein 24/7 Studium haben, wo ich die Begriffe "Freizeit" und "Leben genießen" vergesse. Es ist klar, dass man nichts geschenkt bekommt und sich überall anstrengen muss, doch behaupte ich, dass es einen Unterschied in der Menge des Lernstoffes bei z.B. einem Medizinstudium und einem BWL Studium gibt.

Seit ich ein Praktikum in der 11 in einem Krankenhaus gemacht habe, war für mich klar was ich später mal werden sollte: Arzt.
Von dem Kindheitstraum abgesehen habe ich ernsthaft darüber nachgedacht Medizin zu studieren. Das Problem ist aber 1. mein Abischnitt. Mit 2,6 falle ich durch jeden NC, der z.B. hier in Bonn bei 1,4 liegt. Dann 2. weiß ich nicht, ob ich es schaffe 6 Jahre zu studieren und die Fülle an Lernmaterial in meinen Kopf zu bekommen. Ich würde sagen Jura und Medizin ist so mit am meisten, was es auswendig zu lernen gibt. Und 3. habe ich wenig Lust auf eine 40 Stunden Woche mit Überstunden, die zudem noch schlecht bezahlt werden. 40 Stunden in der Woche wären kein Problem, wenn die Bezahlung stimmen würde. Als Assistenzarzt ist man quasi der "Mann" für Alles und in der Krankenhaushirarchie ganz weit unten. Da meine Gehaltsvorstellung schon etwas höher ist, wäre das Thema Arzt vorerst gegessen. Ich sage nicht, dass Ärzte schlecht verdienen, aber der Weg zum Oberarzt oder höher ist so unglaublich schwer und lang, dass ich befürchte, dass auf dem Weg dahin meine Motivation verloren geht.

Achja.. zum Zivildienst bzw. zur Bundeswehr muss ich nicht, da ich ausgemustert wurde.


Da ich euch jetzt ein bisschen was über meine Einstellung und Interessen erzählt habe, würde ich mich über Tipps und Vorschläge freuen. Ich habe diesen Thread eröffnet, um Ratschläge von Gleichgesinnten zu bekommen oder Hilfestellung von denen, die auch vor dieser Entscheidung standen und im Endeffekt was gutes gefunden haben. Vielleicht finde ich sogar den für mich perfekten Beruf. Irgendeine Kombination aus BWL, Maschibau und Medizin wäre wohl ein Traum. -.-

Genug über mein Leben geredet.. ^^ Für jede Idee bin ich dankbar.

Grüße,
Marco
 
AW: BWL, VWL, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizin... HILFE

Kn0rtzsch schrieb:
Vielleicht finde ich sogar den für mich perfekten Beruf. Irgendeine Kombination aus BWL, Maschibau und Medizin wäre wohl ein Traum. -.-

Das könnte sogar gehen, wenn du eine Uni/FH findest, bei der es einen Wirtschaftsingenieur mit Fachrichtung Medizintechnik gibt.
Mit den Bachelor/Master-Studiengängen sollte es sogar sehr gut machbar sein: erst ein Bachelor als Wirtschaftsingenieur und anschließend einen Master in Medizintechnik (oder anders rum).
 
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Kn0rtzsch schrieb:
Ich sage nicht, dass Ärzte schlecht verdienen, aber der Weg zum Oberarzt oder höher ist so unglaublich schwer und lang, dass ich befürchte, dass auf dem Weg dahin meine Motivation verloren geht.

Egal in welcher Branche, du wirst dich immer nach oben Arbeiten müssen um schrittweise mehr zu verdienen. Oder meinst du, dass du mit einem abgeschlossenem BWL-Studium sofort Top-Manager wirst?

Wenn dir Physik nicht liegt, sind Maschinenbau und Elektrotechnik wohl eher nichts für dich. Ein einfacherer Weg zum Medizinstudium wäre übrigens eine vorherige Ausbildung in diese Richtung.
 
AW: BWL, VWL, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizin... HILFE

Ein einfacherer Weg zum Medizinstudium wäre übrigens eine vorherige Ausbildung in diese Richtung.

Meinst du um an einer Uni für das Medizinstudium angenommen zu werden mit 2,6?

Also quasi eine Ausbildung als Rettungsassistent und danach das Medizinstudium?
 
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Ich denke, dass Du Dir auf Deinem Mathe-Grundkurs überhaupt nichts einbilden kannst. Mir sind viele Leute mit Mathe-Grundkurs im Abitur begegnet, die mit dem Mathe-Schein in BWL ihre liebe Not hatten. Man kann das zwar theoretisch alles lernen, aber es wird eben verdammt hart. Ein Studium in Richtung E-Technik oder Maschinenbau würde ich persönlich nur in Angriff nehmen wollen, wenn ich mir sicher wäre, in Mathe ein „Crack“ zu sein. Alles andere wird dort recht schnell ausgesiebt.

Beispiel BWL: Es hängt natürlich immer von der jeweiligen Schule ab, aber in Analysis musst Du absolut fit sein bzw. fit werden. Kurvendiskussionen sind das A und O und man wird Dir in der Prüfung ellenlange Funktionen vorlegen, bei denen Du die zweite oder sogar die dritte Ableitung machen musst. Wenn man die Quotientenregel in- und auswendig kennt und sich von den großen Termen nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist das machbar. Aber wenn Du das in der Schule nicht bis zum Abwinken gemacht hast, dann wird das ein hartes Stück Arbeit.

Dabei sind die Mathe-Anforderungen in der BWL/VWL zunächst einmal gar nicht so hoch. Manche meinen, das sei fast alles Abiturstoff – mag sein, wenn sie einen guten Kurs hatten. Andere Studis, gerade die mit Mathe-Grundkursen, haben jedenfalls ganz schön geschwitzt.

Den Professoren sind Deine Vorkenntnisse gleich. Die haben ihre Anforderungen und die musst Du erfüllen.
 
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Möglicherweise kommt für dich eine duale Ausbildung zum Dipl. Finanzwirt in Frage. Das ist das, was ich momentan mache. Du bist von Beginn deiner Ausbildung Beamter (auf Probe), also auch privatversichert (netter Nebeneffekt). Als Finanzanwärter bekommst du im Laufe der Ausbildung (3 Jahre) ca. 890 € netto (netto = mit Abzügen, als Beamter nur Lohnsteuer, ggf. Kirchensteuer).
Nach der Ausbildung fängst du als Steuerinspektor (Gehaltsstufe A9) im gehobenen Dienst an (Brutto ca. 1980 €, netto ca. 1650 €).
Das Studium ähnelt einem Bachelor, d.h. du verbringst ca. die Hälfte der Zeit an der Uni (Verwaltungsfachhochschule) und die andere Hälfte im Finanzamt im praktischen Teil (also arbeiten) der Ausbildung.
Themenschwerpunkt ist natürlich das Steuerrecht, aber selbstverständlich auch Finanzbuchhaltung, Wirtschaftswissenschaften, Privatrecht usw..
Ist eine gute Möglichkeit um Wirtschaft und allgem. Recht (Schwerpunkt aber natürlich Steuerrecht) zu kombinieren.
Bei Interesse, informiere dich bei deinem nächstgelgenen Finanzamt. Die geben dir gerne entsprechendes Infomaterial.
 
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Nein, in der BWL gibt es auch höhere Mathematik, und das nicht zu knapp. Allein im Operations Research mit seinen Triple-Summenzeichen, die durch ein Integral richtig mies werden und riesige Matrizen... Wer die e-Funktion nicht beherrscht, wird in der Produktionsplanung auch nicht viel erfahren :)
Das ist aber kein KO-Kriterium, Mathe kann jeder lernen.
Wenn du deine Ansprüche so durchsetzen willst, kommt ein naturwissenschaftliches für dich nicht in Frage, denn die gibt es nur noch im Bachelor-System und da hat eigentlich kein Student mehr richtig Freizeit oder Zeit zum Arbeiten.
Medizin gilt neben Jura und Maschinenbau als das Lernfach überhaupt. Alle deine Kandidaten sind lernintensiv, wenn du nicht der Typ Mensch ist, der an einem Tag 20 Seiten Text und Formeln auswendig lernen kann, dann wirst du dich wie die anderen hinsetzen müssen - und zwar sehr lange.

An deiner Stelle würde ich VWL machen.
 
Ich bezog mich bei Mathe auf die Einstiegsklausuren. Da ich selbst aus dem Bereich der Industriebetriebslehre komme, also im Studium mit Sachen wie Programmplanung, Produktionsdurchführungsplanung, Lager- und Bestellpolitik, PPS-Systemen usw. zu tun hatte, weiß ich wohl, dass die Ansprüche mit der Zeit noch steigen. Aber das sind Inhalte, die man nicht von der Schule mitbringt, sondern später erlernen muss.

Je nach Thema und Studienschwerpunkt variieren dann auch die Anforderungen. Im Operations Research oder in der VWL (Konjunkturmodelle) machst Du fast nichts anderes als Mathematik.

Aber oftmals steht nicht einmal die Rechnerei im Vordergrund, sondern das Verständnis dahinter. Es wird ja überall mit Modellen gearbeitet. Da kommt es entscheidend darauf an, die richtigen Ansätze zu finden und die Ergebnisse zu interpretieren bzw. zu verstehen.

Beispiel: Du beschäftigst Dich mit der zeitlichen Verteilung der Produktion über mehrere Perioden, schaust Dir die Bestimmungsgrößen an (Produktionskosten und Lagerkosten). Dann berechnest Du die optimale Ausbringungsmenge über den Ausgleich der Grenzkosten mit den Grenzerlösen (also dem Preis). Wenn Du nun aber gleichzeitig die Kapazitätsplanung in Dein Modell aufnehmen sollst, musst Du zusätzlich die beschäftigungsunabhängigen Kosten berücksichtigen, da sie durch Investitionen schwanken können. Anschließend kann man das Modell noch aufbohren, indem man nicht von gegebenen Erlösen ausgeht. Bei einer variablen Absatzmenge kommen somit zusätzlich die Erlöse ins Spiel. So ließe sich das immer weiter fortsetzen: Berücksichtigung einer möglichen Glättung der Beschäftigung und einer Senkung der Kapitalbindung im Anlagevermögen durch Lohnarbeiten und Fremdbezug oder die Berücksichtigung von Finanzierungsengpässen usw. – Und anschließend muss man überlegen, wie man das lösen will: Lineare Programmierung, dynamische Programmierung oder ein Modell auf der Basis von Grenzkostenüberlegungen?
 
Beispiel: Du beschäftigst Dich mit der zeitlichen Verteilung der Produktion über mehrere Perioden, schaust Dir die Bestimmungsgrößen an (Produktionskosten und Lagerkosten). Dann berechnest Du die optimale Ausbringungsmenge über den Ausgleich der Grenzkosten mit den Grenzerlösen (also dem Preis). Wenn Du nun aber gleichzeitig die Kapazitätsplanung in Dein Modell aufnehmen sollst, musst Du zusätzlich die beschäftigungsunabhängigen Kosten berücksichtigen, da sie durch Investitionen schwanken können. Anschließend kann man das Modell noch aufbohren, indem man nicht von gegebenen Erlösen ausgeht. Bei einer variablen Absatzmenge kommen somit zusätzlich die Erlöse ins Spiel. So ließe sich das immer weiter fortsetzen: Berücksichtigung einer möglichen Glättung der Beschäftigung und einer Senkung der Kapitalbindung im Anlagevermögen durch Lohnarbeiten und Fremdbezug oder die Berücksichtigung von Finanzierungsengpässen usw. – Und anschließend muss man überlegen, wie man das lösen will: Lineare Programmierung, dynamische Programmierung oder ein Modell auf der Basis von Grenzkostenüberlegungen?

War das jetzt auf einen täglichen Vorgang als Betriebswirtschaftler bezogen? xD


Also in Mathe war ich immer Top. Kurvendiskussion ist kein Thema. Rechne ich im Schlaf rauf und runter, egal ob schwierige Funktionen oder Exponentialfunktionen.
 
Was heißt schon alltäglich? Dafür ist die Spannweite in der BWL zu groß. Dieses Beispiel stammt aus dem Bereich der "Indutriebetriebslehre". Damit musst Du Dich an der Uni auch schon im Grundstudium beschäftien, etwa als Thema "Produktion". Da geht es dann aber nicht so in die Tiefe.

Wichtig ist, was ich dazu geschrieben habe. Man muss nicht nur einfach rechnen, sondern es ist wichtiger zu wissen, was die Zahlen aussagen. Dazu zählt auch die Fähigkeit, Funktionen aufzustellen und Ergebnisse zu interpretieren.

Ich könnte Dir auch eine Entscheidungssituation nennen und Dir dazu 19 Kostenpunkte aufzählen, bei denen Du entscheiden musst, welche davon für Deine Entscheidung relevant sind und welche nicht. Auch an so etwas kann man scheitern.

Noch wichtiger als Mathe-Kenntnisse ist die Frage, ob Dir die Art der Stoffvermittlung an der Uni liegt. Die unterscheidet sich komplett von dem, was Du aus der Schule kennst, sowohl didaktisch als auch vom Umfang her. Grundregel: Der Stoff eines zweijährigen Leistungskurses im Abitur entspricht dem Stoff einer Uni-Klausur, also dem, was Du in einem Fach in einem Semester lernst. Wenn Du an der Uni drei oder sogar vier Klausuren pro Halbjahr schreibst, bist Du voll mit Arbeit, weil ja auch noch Vorlesungen dazukommen, wo (noch) keine Klausuren geschrieben werden.

Wenn Du jemanden an der Uni kennst, dann gehe bei Gelegenheit mit in die Vorlesungen und schaue Dir das mal in aller Ruhe an. Manchmal werden auch vor dem Semesterbeginn so genannte Vorkurse angeboten, etwa für Mathematik. Auch da kann man sich einen Einblick verschaffen.

Oder Du gehst in die Stadtbücherei oder in eine größere Buchhandlung und schaust Dir mal die Fachliteratur an, etwas den Wöhe (Allgemeine BWL). Da bekommt man ein gewisses Feeling für die Basics und für die Art und Weise der Aufbereitung des Stoffes.

Das schulische Training, das Du z. B. bei den Kurvendiskussionen hattest (und was man meiner Meinung nach für das tiefe Verständnis auch braucht), hast Du an der Uni nicht. Da gibt es ein paar Vorlesungen zum Thema und ein paar Übungen (z. B. Proseminare), wo Aufgaben gerechnet werden. Aber das war es dann auch schon. Den Rest muss man sich selbst - im Idealfall in Gruppenarbeit - beibringen.

Für die Klausuren musst Du das nämlich vollständig verinnerlicht haben, sonst wird das nichts. Ich erinnere an die Wort von Professor Ernst Helmstäder, ehemaliges Mitglied der "fünf Weisen", der offen zugab, dass er die VWL-Klausur zur Mikroökonomie (im Grundstudium) vermutlich nicht bestehen würde. Das liegt einfach an der sehr knapp bemessenen Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
na ja mit deinem SChnitt kannst du dir das Medizinstudium schon mal abschminken, über 1,9 geht ja schon mal gar net
ich kann dir empfehlen einen Ingenieurwissenschaftlichen Studiengang zu besuchen. Ich habe genau die Stärken bzw schwächen wie du, IT, Mathe und Physik habe ich immer mit mehr als 12 Punkten geschrieben. Nur bei den Neben und Sprachenfächern (Ethik, Religion, Deutsch, etc) habe ich meine Mühe und Not. Ich finde die Laberfächer echt zum WEglaufen, und deswegen habe dafür sehr wenig getan :D
Nach der Abi note kräht kein Hahn mehr im Studium. Ich komme mit meinem 3.1 Abi sehr gut zurecht und habe alle Prüfungen mit Bravour bestanden. Also WEnn du einigermassen Mathe und die Naturwissenschaftliche Fächer drauf hast, dann spricht nichts dagegen .D
 
Das ist doch mal ein Wort! =)

Was für einen Studiengang hast du denn gewählt?
Habe schon an mehreren Stelle gelesen, dass das Wirtschaftsingenieurwesen besonders hart sein soll, es sich aber später umso mehr lohnt, da in diesem Gebiet sehr viel gesucht wird.

Ansonsten fand ich den Betriebswirt in Richtung Automobilhandel noch ganz interessant. Das Problem ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, was man genau in dem einzelnen Beruf 30 Jahre oder mehr macht. xD
 
Es gibt neben einem Studium, das man nach dem Abitur anfängt, noch eine ganze Reihe Aus- und Weiterbildungen, die man nach einer betrieblichen (kfm.) Ausbildung machen kann. Um mal ein Beispiel zu nennen: Du schließt eine Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann oder zum Hotelkaufmann ab und arbeitest danach einige Zeit in dem Beruf. Dann kannst Du Dich zum Touristikfachwirt (IHK) ablegen. Etwas später eröffnet sich auch die Möglichkeit, den Hotelbetriebswirt zu machen oder den Tourismusbetriebswirt. Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Du machst den Fachwirt dann aber nicht als Erstausbildung, weil er sich an Leute richtet, die aus der Praxis kommen. Dafür musst Du also Berufserfahrung in dem jeweiligen Bereich nachweisen.
 
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