Kn0rtzsch
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Aug. 2004
- Beiträge
- 319
Hallo zusammen,
Ich habe mir vorhin einige Threads in diesem Unterforum angeschaut und muss sagen, dass der Studentenanteil doch ziemlich groß zu sein scheint. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, um mir ein wenig Hilfestellung von euch zu holen.
Ich bin 18 Jahre alt und habe seit zwei Wochen mein Abitur (Schnitt 2,6) abgeschlossen. Fast jeder kennt die Situation und die Frage nach der Schule: "Was soll ich jetzt machen?"
Ehrlich gesagt frage ich mich das schon seit Beginn der 13 und bisher konnte ich noch keine Antwort finden.
Meine Familie sitzt mir im Nacken und meine Freunde glänzen mit ihren Zukunftsplänen und ich habe eigentlich noch gar kein Plan was ich jetzt anstellen soll.
Studieren würde ich schon gerne. Die Frage ist halt nur was ich studieren soll.
Meine Interessen reichen von BWL/VWL zu Elektrotechnik und Maschinenbau, Ingiwissenschaften bis hin zur Medizin.
Das Problem ist, dass ich mich nicht entscheiden kann.
Mein Ziel ist es später einen sicheren Job zu besitzen der mir Spaß macht und auch nach 20 Jahren nicht langweilig wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein recht gutes Gehalt. Ob man beide Ziele miteinander vereinbaren kann, kommt wohl im Endeffekt auf den Beruf an.
Vielleicht zu meinen Stärken und Schwächen:
Meine Stärken liegen eindeutig in sämtlichen Naturwissenschaften. In Biologie und Mathe stand ich während meiner gesamten Schullaufbahn immer zwischen 1 und 3 (im Abi Mathe GK Abinote: 1- und Bio LK Abinote: 2) und ich würde sagen, dass ich daran auch meinen späteren Beruf orientiere. Der Computer, das Internet und sämtliche Strategiespiele (angefangen von Starcraft, WC3 bis hin zu Schach und Poker) sind mein Element.
Zu meinen Schwächen gehören Fremdsprachen. Latein habe ich mit einer 5 in der 9. Klasse abgebrochen und Englisch stehe ich seit der 5. Klasse zwischen 4 und 5. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich schlecht in Englisch bin, da ich mich mit Leuten recht frei und auch flüssig auf Englisch unterhalten kann. Nur beim Texte verfassen, also das was in der Schule verlangt wird (Analyse, Interpretation etc.), habe ich Probleme mit. Handwerklich und zeichnerisch begabt bin ich auch nicht. Ich kann keinen Nagel gerade in die Wand hauen xD und wenn ich versuche eine Zeichnung von irgendetwas anzufertigen sieht es nach abstrakter Kunst aus. großes Grinsen Ich bin ganz klar ein Kopfmensch, sprich jemand der viel nachdenkt. Physik hatte ich bis zur 10, war aber nicht so mein Ding. Lag vielleicht auch an der Lehrerin.
Im Studium möchte ich dennoch noch viel Freizeit besitzen. Es gibt immer mal Phasen von 3-4 Wochen, wo man richtig durchpowern und lernen muss, von denen rede ich jetzt nicht. Ich möchte einfach kein 24/7 Studium haben, wo ich die Begriffe "Freizeit" und "Leben genießen" vergesse. Es ist klar, dass man nichts geschenkt bekommt und sich überall anstrengen muss, doch behaupte ich, dass es einen Unterschied in der Menge des Lernstoffes bei z.B. einem Medizinstudium und einem BWL Studium gibt.
Seit ich ein Praktikum in der 11 in einem Krankenhaus gemacht habe, war für mich klar was ich später mal werden sollte: Arzt.
Von dem Kindheitstraum abgesehen habe ich ernsthaft darüber nachgedacht Medizin zu studieren. Das Problem ist aber 1. mein Abischnitt. Mit 2,6 falle ich durch jeden NC, der z.B. hier in Bonn bei 1,4 liegt. Dann 2. weiß ich nicht, ob ich es schaffe 6 Jahre zu studieren und die Fülle an Lernmaterial in meinen Kopf zu bekommen. Ich würde sagen Jura und Medizin ist so mit am meisten, was es auswendig zu lernen gibt. Und 3. habe ich wenig Lust auf eine 40 Stunden Woche mit Überstunden, die zudem noch schlecht bezahlt werden. 40 Stunden in der Woche wären kein Problem, wenn die Bezahlung stimmen würde. Als Assistenzarzt ist man quasi der "Mann" für Alles und in der Krankenhaushirarchie ganz weit unten. Da meine Gehaltsvorstellung schon etwas höher ist, wäre das Thema Arzt vorerst gegessen. Ich sage nicht, dass Ärzte schlecht verdienen, aber der Weg zum Oberarzt oder höher ist so unglaublich schwer und lang, dass ich befürchte, dass auf dem Weg dahin meine Motivation verloren geht.
Achja.. zum Zivildienst bzw. zur Bundeswehr muss ich nicht, da ich ausgemustert wurde.
Da ich euch jetzt ein bisschen was über meine Einstellung und Interessen erzählt habe, würde ich mich über Tipps und Vorschläge freuen. Ich habe diesen Thread eröffnet, um Ratschläge von Gleichgesinnten zu bekommen oder Hilfestellung von denen, die auch vor dieser Entscheidung standen und im Endeffekt was gutes gefunden haben. Vielleicht finde ich sogar den für mich perfekten Beruf. Irgendeine Kombination aus BWL, Maschibau und Medizin wäre wohl ein Traum. -.-
Genug über mein Leben geredet.. ^^ Für jede Idee bin ich dankbar.
Grüße,
Marco
Ich habe mir vorhin einige Threads in diesem Unterforum angeschaut und muss sagen, dass der Studentenanteil doch ziemlich groß zu sein scheint. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, um mir ein wenig Hilfestellung von euch zu holen.
Ich bin 18 Jahre alt und habe seit zwei Wochen mein Abitur (Schnitt 2,6) abgeschlossen. Fast jeder kennt die Situation und die Frage nach der Schule: "Was soll ich jetzt machen?"
Ehrlich gesagt frage ich mich das schon seit Beginn der 13 und bisher konnte ich noch keine Antwort finden.
Meine Familie sitzt mir im Nacken und meine Freunde glänzen mit ihren Zukunftsplänen und ich habe eigentlich noch gar kein Plan was ich jetzt anstellen soll.
Studieren würde ich schon gerne. Die Frage ist halt nur was ich studieren soll.
Meine Interessen reichen von BWL/VWL zu Elektrotechnik und Maschinenbau, Ingiwissenschaften bis hin zur Medizin.
Das Problem ist, dass ich mich nicht entscheiden kann.
Mein Ziel ist es später einen sicheren Job zu besitzen der mir Spaß macht und auch nach 20 Jahren nicht langweilig wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein recht gutes Gehalt. Ob man beide Ziele miteinander vereinbaren kann, kommt wohl im Endeffekt auf den Beruf an.
Vielleicht zu meinen Stärken und Schwächen:
Meine Stärken liegen eindeutig in sämtlichen Naturwissenschaften. In Biologie und Mathe stand ich während meiner gesamten Schullaufbahn immer zwischen 1 und 3 (im Abi Mathe GK Abinote: 1- und Bio LK Abinote: 2) und ich würde sagen, dass ich daran auch meinen späteren Beruf orientiere. Der Computer, das Internet und sämtliche Strategiespiele (angefangen von Starcraft, WC3 bis hin zu Schach und Poker) sind mein Element.
Zu meinen Schwächen gehören Fremdsprachen. Latein habe ich mit einer 5 in der 9. Klasse abgebrochen und Englisch stehe ich seit der 5. Klasse zwischen 4 und 5. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich schlecht in Englisch bin, da ich mich mit Leuten recht frei und auch flüssig auf Englisch unterhalten kann. Nur beim Texte verfassen, also das was in der Schule verlangt wird (Analyse, Interpretation etc.), habe ich Probleme mit. Handwerklich und zeichnerisch begabt bin ich auch nicht. Ich kann keinen Nagel gerade in die Wand hauen xD und wenn ich versuche eine Zeichnung von irgendetwas anzufertigen sieht es nach abstrakter Kunst aus. großes Grinsen Ich bin ganz klar ein Kopfmensch, sprich jemand der viel nachdenkt. Physik hatte ich bis zur 10, war aber nicht so mein Ding. Lag vielleicht auch an der Lehrerin.
Im Studium möchte ich dennoch noch viel Freizeit besitzen. Es gibt immer mal Phasen von 3-4 Wochen, wo man richtig durchpowern und lernen muss, von denen rede ich jetzt nicht. Ich möchte einfach kein 24/7 Studium haben, wo ich die Begriffe "Freizeit" und "Leben genießen" vergesse. Es ist klar, dass man nichts geschenkt bekommt und sich überall anstrengen muss, doch behaupte ich, dass es einen Unterschied in der Menge des Lernstoffes bei z.B. einem Medizinstudium und einem BWL Studium gibt.
Seit ich ein Praktikum in der 11 in einem Krankenhaus gemacht habe, war für mich klar was ich später mal werden sollte: Arzt.
Von dem Kindheitstraum abgesehen habe ich ernsthaft darüber nachgedacht Medizin zu studieren. Das Problem ist aber 1. mein Abischnitt. Mit 2,6 falle ich durch jeden NC, der z.B. hier in Bonn bei 1,4 liegt. Dann 2. weiß ich nicht, ob ich es schaffe 6 Jahre zu studieren und die Fülle an Lernmaterial in meinen Kopf zu bekommen. Ich würde sagen Jura und Medizin ist so mit am meisten, was es auswendig zu lernen gibt. Und 3. habe ich wenig Lust auf eine 40 Stunden Woche mit Überstunden, die zudem noch schlecht bezahlt werden. 40 Stunden in der Woche wären kein Problem, wenn die Bezahlung stimmen würde. Als Assistenzarzt ist man quasi der "Mann" für Alles und in der Krankenhaushirarchie ganz weit unten. Da meine Gehaltsvorstellung schon etwas höher ist, wäre das Thema Arzt vorerst gegessen. Ich sage nicht, dass Ärzte schlecht verdienen, aber der Weg zum Oberarzt oder höher ist so unglaublich schwer und lang, dass ich befürchte, dass auf dem Weg dahin meine Motivation verloren geht.
Achja.. zum Zivildienst bzw. zur Bundeswehr muss ich nicht, da ich ausgemustert wurde.
Da ich euch jetzt ein bisschen was über meine Einstellung und Interessen erzählt habe, würde ich mich über Tipps und Vorschläge freuen. Ich habe diesen Thread eröffnet, um Ratschläge von Gleichgesinnten zu bekommen oder Hilfestellung von denen, die auch vor dieser Entscheidung standen und im Endeffekt was gutes gefunden haben. Vielleicht finde ich sogar den für mich perfekten Beruf. Irgendeine Kombination aus BWL, Maschibau und Medizin wäre wohl ein Traum. -.-
Genug über mein Leben geredet.. ^^ Für jede Idee bin ich dankbar.
Grüße,
Marco