steirerblut schrieb:
Mehr Interaktion, direktes handeln, Mehrschrittige Aufgaben eigenständig ausführen, .. alles sehr gute Änderungen.
Mehr Zugang zu all deinen Dokumenten und Daten kombiniert mit dem Potenzial damit so ziemlich alles machen zu können - ja, klingt großartig. /s
Spriti schrieb:
Im Moment halte ich es eh für einen Mythos, dass KI sooooo viel Entwicklungsarbeit spart.
Ist halt hart Use-Case abhängig. Letztens erst von ner Studie gehört, bei der man Entwickler mit und ohne KI hat Aufgaben erledigen lassen, und jene mit KI teils langsamer waren - und gleichzeitig in der Selbsteinschätzung überzeugt davon, dass die KI ihre Arbeit beschleunigt hat.
Ist aber auch wenig verwunderlich: Die magischen Zahlen kommen ja dann, wenn man die KI auf grüner Wiese 0815-Lösungen bauen lässt, nur fällt halt ein Groß der Arbeit in der Wartung und Weiterentwicklung an, und da macht die produktivitätssteigernde Wirkung von KI nen Nosedive, zumindest noch.
LikeHike schrieb:
Wir haben knapp 400 Entwickler im Unternehmen - es wurde im März die Umstrukturierung des gesamten Entwicklungsgeschäfts beschlossen. Basierend auf Codex und Claude.
Erinnert mich an die Zeit, wo alle plötzlich outsourcen wollten und jeder ein Team in Indien brauchte, weil Haben ist ja besser als Brauchen.
Wird hier sicher nicht 1:1 verlaufen, aber die Euphorie bekommt noch einen Realitätscheck, bevor man tatsächlich nüchtern und rational an die Sache geht.
AAS schrieb:
Ich bin ja ganz fest der Meinung, dass Informatiker kein 9-5 Job ist, man muss sich mindestens noch 6-7h pro Woche in der Freizeit selbst mit neuen Trends, Techniken und Home Lab auseinander setzen. Diese Leute werden auch immer einen Job finden.
AAS schrieb:
Gerade in der IT finde ich die Ausrede „Die Firma bildet mich nicht aus“ eher schwach. Natürlich sollten Firmen Weiterbildung ermöglichen. Aber das Wissen ist heute in riesigem Umfang frei oder günstig verfügbar. Wer in der IT bleiben will, muss selbst Zeit investieren, lernen, testen und sich weiterentwickeln.
Was ist das denn für ein arbeitnehmerfeindlicher Quatsch?
Sagt der Bäckermeister zum Azubi: "Steht doch alles kostenlos im Internet, und du hast ja ne funktionierende Küche+Backofen daheim, also bilde dich mal schön selbst aus und forder erst Gehalt wenn du fertig bist. Ach ja, und ich erwarte dass du noch nen unbezahlten Arbeitstag pro Woche investierst um dich mit den Back-Trends vertraut zu machen, also Instagram, TikTok und co."
Zumal Trends hinterherlaufen die Antithese zur Weiterbildung ist. Erinnert mich an den Witz über Fussball, wo 20 Männer nem Ball hinterherlaufen und am Ende immer Deutschland gewinnt: "10 Entwickler werfen 4 neue Sprachen und 12 gehypte Frameworks in den Raum, und am Ende nimmt man dann doch Spring Boot".
Penman schrieb:
Den Prompt richtig gestellt mit genügend Kontext, weil man selbst schon weiß, dass das wichtig ist, um eine Menge Unsinn auszusortieren, hilft ungemein eine bessere Antwort zu bekommen.
Mit genügend Kontext macht man sich dann auch direkt nach §23 GeschGehG strafbar - praktisch, wie viele Dinge man mit KI heute gleichzeitig erledigen kann.
BxBender schrieb:
nstatt durch News alles zu pushen, sollte
Nur als Feedback: Wenn du so viel schreibst, dann würde ich den Text in Absätze unterteilen, denn zumindest ich überspringe solche Beiträge einfach, obwohl du dir sichtlich Mühe beim Verfassen gegeben hast.
LikeHike schrieb:
Dann solltest du dich um einen neuen Job bemühen.
Jetzt nicht zwangsweise auf dich persönlich bezogen (außer du fühlst dich angesprochen

): Ich finde es eigentlich recht lustig, dass das Management häufig recht hochnäsig an die Sache herangeht, wenn es darum geht Devs zu entlassen, während sie selbst Microsoft Word und Microsoft Excel als zwei gesonderte Skills im Lebenslauf stehen haben.
Ich mein, was ist die Vorstellung, was das mittlere Management dann eigentlich managed? Für Personalverantwortung braucht es Personal; Excel, PowerPoint und Meetings aufsetzen kann die KI auch, und selbst das nette Gesicht mit der freundlichen Stimme wird zunehmend praktikabel, also KI-Tools zunehmend gut genug um in Echtzeit Antworten, Video und Tonspur von einer Person zu generieren.
Zumal man auch fragen kann, wofür es eigentlich überhaupt noch externe Dienstleister i.S.v. Entwicklern braucht, denn wenn eh nur gepromptet wird, dann kann das ein Geschäftskunde ja auch potenziell selbst. Und günstige Devs mit Know-How, die gerade auf Jobsuche sind, gibt es bei der Entwicklung ja auch genug-
Also mal schauen, was das alles wird.
