News Chatkontrolle: Immer mehr EU-Staaten verweigern Zustimmung

Ja, verständlich. Ist eigentlich auch meine Policy. Stuss muss widersprochen werden. Nur hier wage ich mich mal todesmutig über den Fensterrand hinaus und vermute doch sehr stark, dass schon die erste Wortmeldung auf ein Sarkasmus-Schild geschrieben war. Wissen tue ich es nicht, aber so unbegründete, und gleichzeitig wohlbekannte Einzeiler mit maximalem Trigger-Potential schreien einfach danach. Daher wollte ich einen wohlgemeinten Rat geben :) Energiesparen ist ja eh eine gute Sache :D
 
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Meiner Meinung nach leben wir in einer Zeit, in der eine gewisse Meinung innerhalb von 24 Stunden durch Politik und Medien sofort kriminalisiert werden kann.

Die Medien sind der verlängerte Arm, der der Politik zuspielt.

Beides eine sehr starke Einheit.

Nun, die Chatkontrolle ist der Teppich, der ausgerollt wird/werden soll, worauf dann alles fußen wird.

Und ehe man sich versieht....

Ich finde es überhaupt nicht gut, gar nicht gut.

Ich habe zwar auch nichts zu verbergen (bedeutet, das wenn ich durchleuchtet werde, das da auch wirklich nichts zu finden ist, was mir angekreided werden kann), aber die Zustimmung gebe ich persönlich niemals.

Das kann jeder sehen wie er will, jeder hat das Recht auf seine Meinung (naja, NOCH ^^).

Sie versuchen es halt immer und immer wieder. Und ein Satz wie : "Missbrauch wird´s nicht geben, vertraut uns", darauf vertraue ich überhaupt nicht ! Minus 100% nicht ! Wir alle wissen, was Politik für ein ekelhaftes Spielchen ist.

Solchen Leuten kann ich persönlich kein kleines bisschen Vertrauen. Niemals im Leben.

Das haben sie alle mit ihren Lügen und Skandalen usw. bewiesen.
Es geht am Ende um Geld, Macht und wer weiß was noch. Nein danke.

Hey, meine bescheidene Meinung, also zerfetzt mich nicht gleich in der Luft.

Ich lasse auch jedem seine Meinung. Warum auch nicht ? Nur so kommt man voran.

LG
 
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amorosa schrieb:
Die Medien sind der verlängerte Arm, der der Politik zuspielt.

Beides eine sehr starke Einheit.
Dir ist schon bewusst, dass diese Aussage bei diesem Thema etwas schräg ist, da Journalisten und die Medienfreiheit allgemein durch mögliche Folgen der Chatkontrolle, eben auch staatlichen Missbrauch, ganz im besonderen Maße gefährdet sind. Die sind nämlich eben wegen ihrer Rolle ein weit lohnenderes Ziel als das Handy von Ließchen Müller, ohne die Auswirkung für sie hier schmälern zu wollen. Quellenschutz und investigativer Journalismus wird dadurch erheblich erschwert. Das passt so einfach nicht zusammen mit dem Rest, den du sagst. Denn dann müssten die Medien ja dafür sein. Sind sie aber nicht.
 
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Hey @Grimba

Ja da sagst Du was.
Natürlich ist investigativer Journalismus bedroht.

Das gefällt mir ebenso wenig wie dir und vermutl. auch vielen anderen hier.

Nur ist meine Sichtweise auf Medien und Journalismus scheinbar anders als deine und vermutl. auch anders als von der Mehrheit hier.

Guter investigativer Journalismus ist in meinen Augen aber schon lange nicht mehr so einfach möglich.

Ich habe mich sehr viel mit Medien beschäftigt und sehe da nur noch eine Gleichschaltung. Weicht da jemand von ab, dann wird er regelrecht zerfetzt. Wie ein Fisch im Haibecken.

Darauf fußt meine zugegebenerweise gewagte Aussage.

Die Medien sind meiner Meinung nach nicht mehr das, was sie damals mal waren.

Nun im großen und ganzen ist es am Ende wertvoll, nicht ganz so gläsern zu sein wie es der ein oder andere gerne hätte. Das gilt für mich und das gilt meiner Meinung nach auch für Journalismus, ganz gleich was ich davon halten mag.

Evtl. macht mein Satz etwas so etwas mehr Sinn.

Edit : Am Ende dein Satz, das die Medien nicht dafür sind, nehme ich sehr gerne an und hoffe, dass das wirklich so bleiben wird.

LG
 
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Dann ist es aber trotzdem fragwürdig, warum du da eine Gleichschaltung mit "dem Staat" unterstellst, wo es so viel naheliegender ist, Clicks- und Auflagegier zu unterstellen. Was reißerisch ist, generiert mehr Aufmerksamkeit und wird gekauft. Bis hierhin wurde ich sogar deine Beobachtung teilen, allerdings ohne deine Wertung dabei mitzugehen, ganz und gar nicht.

Politiker kriegen da auch jedes Mal ihr Fett weg, und zwar aller Couleur. Die sind doch das Lieblignsopfer, generieren ja auch für gewöhnlich am meisten Lesestoff. Und sowohl das als auch die Tatsache, dass Pressefreiheit ein echtes Problem mit der Chatkontrolle hat, und sie deswegen ganz sicher nicht begrüßt, spricht deinen Gedanken diametral entgegen und es passt hier einfach nicht zusammen.
 
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Grimba schrieb:
Denn dann müssten die Medien ja dafür sein.
Wer sind "die Medien"?

1. Die sich mittels Zwangsabgabe (und damit von der Politik abhängigen) ör-Medien?
2. Die privaten Medien (einschließlich "böse Bild")?
3. Die freien Blogger?
4. Die monopolisierten Nachrichtendienste?
5. Der öffentlich lesbaren Beiträge von Bürgern in Foren oder YT/ ... ?
 
Die Frage könntest du genauso gut Amarosa stellen, das ist ja der Punkt. Ich habe einfach die gleiche Generalisierung benutzt. Und ich teile deine Wertungen nicht. Aber um es zu beantworten: Das Prinzip der Chatkontrolle betrifft alle, aber Bürger in Foren und freie Blogger sind natürlich nur zum Teil Journalisten.
 
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IHEA1234 schrieb:
Wer sind "die Medien"?

1. Die sich mittels Zwangsabgabe (und damit von der Politik abhängigen) ör-Medien?
2. Die privaten Medien (einschließlich "böse Bild")?
3. Die freien Blogger?
4. Die monopolisierten Nachrichtendienste?
5. Der öffentlich lesbaren Beiträge von Bürgern in Foren oder YT/ ... ?
Die meisten die "Die Medien" kritisieren, meinen halt die Mainstream Medien.
 
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