Clientmonitoring auch ohne VPN-Verbindung

M

Mr.Blacksmith

Gast
Verehrte Zielgruppe.

Wir, ich, habe folgendes Problem zu lösen:
Immer wieder hagelt es Benutzerbeschwerden, ihr Client sei zu langsam, taktet herunter (alles NBs im Homeoffice), fühlt sich zäh an und bringt nicht die gewünscht gewohnte Leistung.

Ich habe bereits etliche Maßnahmen vollzogen per GPOs im Bereich Energiemanagement und BIOS-Updates über das DELL-Command-Update-Tool wie auch aktuellste Patches und Programmupdates durch Baramundi verteilt. BIOS-Settings bzgl. C1-State ebenfalls angepasst (deaktiviert).

Das kuriose: Nun mit einem Wechsel auf die heiß geliebten Thinkpads: Gleiches Problem!

Ich hatte bereits vorgeschlagen, mal ein solches NB einfach nur auszupacken, W11 neu zu installieren mit den entsprechenden Treiber, Tools und Programmen und es NICHT in die AD zu bringen, schauen, ob es eine der anderen zahlreichen GPOs ist, die da dazwischen funkt, dann die Kiste mal in die AD bringen in eine OU ohne GPOs und erst dann der entsprechenden Abteilung nach Tests zuzuordnen...was aber zeittechnisch nicht passt bei 3 IT´lern und 2000 Usern...

Ohne Ergebnis!

Entwickler beklagen beim compilieren, was auch nachvollziehbar ist, das die Dell-Kisten auf bis zu 400 Mhz im Takt aller Kerne runter gehen! Warum auch immer!

Nun wollen wir der Sache näher auf den Grund gehen und ein Clientmonitoring ansetzen. Problem: Nicht alle sind jederzeit mit dem VPN verbunden sondern arbeiten auch "offline". Es darf also auch eine Cloudlösung sein.

Wichtige Kriterien sind:
  • Monitoringdaten sind für uns einsehbar bei Klage durch Anwender
  • Einzelne Prozesse müssen, wie im Taskmanager auch, für uns ersichtlich sein in Sachen Performance UND Ram- wie auch HDD-Auslastung
  • Die Daten müssen auch nach dem erneuten Reboot zur Verfügung stehen können bzw. mit einer Cloud abgeglichen werden können, da nicht in jedem Homeoffice das Internet stabil läuft (An dieser Stelle ein Dank an die ISPs dieser Welt im 21.Jahrhundert, DEM Zeitalter der Informationstechnologie!)

Wenn hier jemand sachdienliche Hinweise hätte...und...wir sind eine sehr kleine IT-Abteilung mit einem großen Userspektakel und vielen Standorten in Deutschland und zukünftig auch International...eine schnelle Umsetzung wäre also fein, ist aber nicht unbedingt das Maß aller Dinge.

Habt Dank und noch einen angenehmen Dienstag gewünscht...;-).
 
Eigentlich halte ich es für völlig normal das CPUs unter Last in Notebooks einiges an Takt verlieren, zumindest kenne ich es so von vielen Notebooks.

Hast du dir den mal ein Notebook in die Hand genommen und direkt am Gerät getestet bzw. das Szenario nachgestellt?
 
Klingt fast wie bei uns :D
Wir haben aber schon immer Thinkpads. Find die Dinger auch recht lahmarschig. Bei uns sollten die User aber auch hauptsächlich am TS arbeiten.
Wirklich sinnvolles beitragen kann ich leider nicht. Aber fühl dich seelisch gestützt^^
 
Fujiyama schrieb:
Eigentlich halte ich es für völlig normal das CPUs unter Last in Notebooks einiges an Takt verlieren
Da bin ich bei dir, aber runter auf 400Mhz ist schon extrem, fast als würden die nur passiv Laufen und der Lüfter nicht anspringen oder so.
 
Hi,

vielleicht habe ich hier nicht die besste Lösung (ich kenne leider nicht alle Tools die es so gibt und habe alle getestet) aber ich denke mit 30 Tagen Test von ATERA könntest du dem problem auf die Schiche kommen.
 
Schau dir bitte mal den Cisco Meraki Systems Manager an. Ist ein vollwertiges MDM, dass komplett auf die Meraki Cloud ausgelegt ist. Haben wir im Einsatz und verkaufen wir.

Du kriegst out of the box alle Werte grafisch, wie Prozessorlast, Festplatte, Memory, Swap usw und du kannst sehen welche Prozesse laufen und auch remote killen oder RDP darüber machen. Und ist echt total unkomplex zum Ausrollen. Binnen 30 Minuten kannst du damit loslegen.
 
@Asghan
Ich interpretiere es so das die Kerne 400 MHz verlieren und nicht auf 400 MHz laufen.
Wenn die CPU tatsächlich auf nur 400 MHz wär das in der Tat extrem gering, währenddessen wäre nur 400 MHz nicht so ungewöhnlich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: spcqike
Nachgestellt...ich bin nur Admin und compiliere nichts, arbeite seit etwas mehr als einem Jahr mit einem NB der Firma und hatte bisher noch keine Probleme mit egal welchen Tools / Programmen. Und ich kenne das auch von meinen privaten Kisten (9 NBs und diverse Tablets unter W11 im Einsatz) nicht, das bis auf 400 Mhz herunter getaktet wird.

Auch die GPOs der Firma hab ich privat in einer eigens dafür angelegten AD übernommen...auch ohne jedes Problem bisher.

Aber das nutzt mir ja auch nichts. Es passiert bei uns bei egal in welcher Abteilung...auch Kollegen haben das Problem bereits angesprochen...

Die genannten Tools werde ich mir mal anschauen...;-).
 
Naja ein Laptop halt eine endliche Kühlleistung, wenn das Gerät heat soaked ist -> verlierst du Takt und die Kühlung wird laut -> gegen heat soak kann man nicht viel machen, ausser weniger Leistung brauchen/verbrauchen

das bis auf 400 Mhz herunter getaktet
Was meinst du -> deine CPU welche z.B. normal bei 4GHz läuft, läuft jetzt nur mit 3.6GHz - oder und wirklich schlimm -> die CPU welche z.B. normal bei 4GHz läuft, läuft jetzt nur mit 400MHz?

/e: wegen Speed aka "gewünscht gewohnte Leistung" -> Arbeiten die Nutzer im Home Office mit VPN? Ist die Verbindung auch stabil/gut im VPN? Haben die Nutzer "ordentliches" Internet aka kein WLan sonder LAN etc?
Wie/wo sind die Daten abgelegt für den User? Shared/Roaming Home Profiles welche mit dem AD server synchronisiert/abgelegt werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Um welche Prozessoren handelt sich in den Kisten?
Bei den Notebooks hats in den letzten 3 Jahren einen richtigen Leistungsschub gegeben. Auch von der Effizienz her.
Und wenn die Kisten zu schwachbrüstig sind.
Lass die doch Remote auf den TS in der Arbeit arbeiten.
Wird bei uns auch so gemacht.
Im HO steht in altes Thinkpad was VPN, Teams und RDP kann und gearbeitet wird in der Firma.
 
Also die DELL wie auch die Thinkpads sind aktueller Bauart mit aktuellen Komponenten und nix, was 2 Jahre oder älter ist.

Die Kisten takten dann statt mit 16 x 4Ghz mit wirklich 16 x 400 Mhz! Nicht der Takt wird um 400 verringert, sondern AUF 400...oder auch 800 Mhz...;-(. 400 Mhz weniger würden sicher nicht weiter auffallen...;-X.

Remote auf TS ist keine Option. Wir sind ne Softwareschmiede, wo viele Entwickler halt viele Ressourcen benötigen und teils die Dinge für W10 / W11 laufen müssen, was bei einem TS unter 2016 (alle anderen sind ja nicht mehr als TS wirklich nutzbar, hatte ich schon in der letzten Firma) leider nicht immer gegeben ist.

Und vor allem kann ein TS nicht all die verschiedenen Umgebungen die einzelne Entwickler benötigen, wiederspiegeln...der eine braucht SQL 2011, der nächste 2015 und so weiter...der eine ein Office 2016, der nächste 2022...wwussaa...;-X.
 
Bei 16x400Mhz ist da aber irgendwas Faul.
Um welche Geräte geht es sich da?
Weil 16 Kerner gibt es noch nicht auf den Markt.
Oder meinste 8 Kerne mit HT?
Trotzdem ist da was faul, wenn sich die Kisten auf 400Mhz runter takten sollten.
Wenn kein TS genutzt werden soll bzw. kann. Dann halt ne dicke Workstation in die Firma für jeden Programmierer.
 
@Fujiyama
Er hat es ja nun klargestellt, wobei für mich die Formulierung "auf bis zu 400 Mhz im Takt aller Kerne runter gehen" schon klar war, sonst hätte es ja "um bis zu 400 Mhz im Takt aller Kerne runter gehen" geheisen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mr.Blacksmith und Fujiyama
Wir setzen ja nicht ohne Grund NBs ein. Und "eigentlich" wollte ich auch keine Grundsatzdiskussion starten bzgl. TS oder dicker Workstation. "Eigentlich" wollte ich nur Hinweise auf Programme / Möglichkeiten eruiert wissen, damit wir dem Problem auf die Schliche kommen als IT-Abteilung, und das auch, wenn ein User mal nicht mit dem VPN verbunden ist oder über längere Zeit "offline" arbeitet...;-).
 
Habt ihr denn ein Monitoring am laufen?
Sowas wie check_mk oder zabbix oder andere Lösungen können doch CPU, RAM, Temperatur, etc. mitloggen.
 
Haben wir, zusätzlich noch Prometheus und Grafana für die Server. Aber wir benötigen ja eine Aufzeichnung der Lasten, auch wenn die Notebooks NICHT mit dem VPN verbunden sind...und da wird´s dann merkwürdig mit solchen "Lösungen", von denen ich sowieso mehr als irritiert bin. PRTG...da komm ich her, da wird innerhalb von Sekunden OHNE Agent auf dem Zielgerät alles per SNMP abgefackelt. Aber gut, das ist ne andere Sache.

check_mk wird unseren Anforderungen bezüglich der Notebooks wohl eher nicht gerecht...;-X.
 
Zurück
Oben