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NewsCloud-Anbieter mit neuer Statistik zu Festplatten-Ausfällen
Ein (!) Cloudanbieter gibt seine Daten bezüglich der Ausfallraten der verwendeten HDDs raus und Seagates 3TB HDDs schneiden im Schnitt schlechter ab.
Kein Grund sofort den Kauf einer Seagate HDD zu rechtfertigen oder sich gar dafür zu entschuldigen. Einige scheinen hier ja regelrechte Seagate Fanboys zu sein Funktionieren sie bei euch immer noch? Super. Ändert aber nichts daran, dass sie bei Backblaze überdurchschnittlich oft versagt haben. Wie gesagt, Backblaze ist nur ein Cloud-Anbieter von vielen (Strato, Google, Microsoft, Mega, Dropbox, Amazon, Wuala, etc.)
Ich finde es immer wieder lustig, wenn fast beleidigte Kunden mit ihren Einzelschicksalen irgendwie gegen kaum widerlegbare Fakten anrennen wollen
Du hast deren Lastszenario nicht verstanden - lies es doch nochmal auf deren Homepage nach. Da laufen nicht alle Platten 24/7 und der Speicherbedarf ist dynamisch ja nach Last- und Backupzeiten. Auch werden immer wieder Daten verschoben von einem RAID zum anderen wenn es eben HDs zum austauschen gibt.
Doch selbstverständlich und ich schreibe doch auch dauernd, dass diese weder auf Heimanwender übertragbar ist noch die verwendeten Platten dafür ausgelegt sind. Seagate veröffentlich ja inzwischen auch das Workload Rating der Platten und die meisten Consumer HDDs haben da eben nur 135TB im Jahr und es gibt auch bei den Seagate HDDs inzischen S.M.A.R.T. Attribute die die gelesenen und geschriebenen Datenvolumen anzeigen, dass sollten eben pro Jahr nicht mehr als die angegebene Workload sein.
Daedal schrieb:
Auch gibt es keine defekten HDs in der Statistik Aufgrund der SMARtwerte, sondern diese werden als Spare eingesetzt und werden nicht weiter erfasst in der Statistik - also zählen als kein Ausfall.
Da wurde Dir das Gegenteil ja schon dargelegt, leider fehlt in der Statistk dann auch eine Auswertung wie viele der Platten aus welchen Gründen als defekt deklariert wurden, das wäre sehr ausschlussreich.
Daedal schrieb:
Ich sehe hier reichlich Sprachschwierigkeiten beim lesen englischer Texte wie mir scheint.
Bei Dir ja, ich habe ich in England studiert und behaupt mal besser Englisch zu können als die Mehrheit hier im Forum und wenn Du Dir mal die Quellen ansiehst die ich immer wieder zitieren, so sind die meisten auf Englisch.
Daedal schrieb:
Das schreiben diese "Vollidioten" selber in der Quelle die verlinkt wurde.
Wenn ich eine neue HDD kaufe, hat die nur wenige Power Cycles, sonst war sie nicht neu sondern gebraucht! Wie passt die Aussage, dass die Anzahl der Power Zyklen nicht mit dem Alter korrelieren soll, dazu:
Und die Auswertung der Ausfallraten über die Power Zyklen zeigt doch schon bei den Werten an der X-Achse, dass die Anzahl an Power Zyklen vernachlässigbar gering für eine Desktopplatte ist:
Deshalb kommt auch der Aktuelle Wert, als der Wert der die Power Cycles in Verhältnis zu den vom Hersteller spezifizierten möglichen Zyklen setzt, gar nicht von seinem Ausgangswert weg, weil die da nur an der Oberfläche kratzen, aber das scheinen die gar nicht zu erkennen:
Auch gibt es keine defekten HDs in der Statistik Aufgrund der SMARtwerte Power_Cylce_Count, sondern diese werden als Spare eingesetzt und werden nicht weiter erfasst in der Statistik - also zählen als kein Ausfall.
Richtig, das wäre aber auch der Oberblödsinn, wenn eine Desktopplatte die jahrelang ein bis zwei Einschaltungen pro Tag ausgesetzt sein dürfte bei 24/7 Betrieb wegen zu viele Einschaltvorgänge aussortiert oder ausfallen würde. Das wäre als wenn man sagen würde, ein Windrad ist kaputt, weil es sich zu viele Monate mangels Wind nicht gedreht hat und das Lager nun fest ist. Da sollte man dann wirklich den Standort anders wählen und eine Statistik wie lange Windräder durchhalten wenn sie sich nicht drehen, dürfte keinen Windparkbetreiber interessieren, denn wenn sein Räder so lange still stehen, ist der Pleite Aber etwa so ist die Statiktik und sind deren Betrachtungen zu den HDDs.
Daedal schrieb:
Ist dein vermeintlicher Widerspruch somit aufgelöst?
Welcher? Deren Statistiken und Darstellungen sind doch voll von Widersprüchen.
@buddha281, das Geschäftsmodell von Backblaze ist es Online Storage auf Basis von billigen Consumer HDDs anzubieten und dafür haben die mehrfach Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Wie erwartest Du, dass sie zu einer anderen Aussage kommen? Außerdem gibt es nicht die Enterprise und Server HDDs, es gibt eine ganze Bandbreite von denen und das geht bei den einfach los, die kaum mehr als bessere Consumer Platten sind bis zu den richtig teuren für Mission Cricital Einsätze. Außerdem erwarten entpsrechenden Einsatzbedingungen und Racks, nicht solche Selbstbauteile wie sie Backblaze da verwendet.
Außerdem ist der Text für diese aktuelle Statistik schlicht falsch, schau Dir doch die Liste der HDDs im Text von Backblaze selbst an, ich sehen da HGST Desktop, Megascale und Megascale DC mit 180TB Workloadrating, die letzteren sind allenfalls Enterprise, am unteresten Ende und davon sind es 3103 HDDs, aber die sind nicht für den Einatz gedacht wie ihn Backblaze fahrt, die 180TB im Jahr dürften da wohl überschritten werden.
Zählt man die Megascale und die Magescale DC zusammen, kommt man auf ein Viertel, aber dann stimmt die Aussage nicht, dass diese nicht besser als der Durchschnitt abscheinden, liegt doch die Magescale bei 1.4% und die Megascale DC gar nur bei 0.5%, wie man sieht hilft es wenigstens bessere als nur billige Platten zu nehmen, wenn diese so extrem belastet werden sollen.
Aber wie schon gesagt: Von der Auswahl her ist Seagate nur mit Desktop Platten ohen Eigenung für den Dauerbetrieb vertreten, HGST mit Platten die durchweg wenigstens 24/7 zugelassen sind und auch WD nur mit der Red, also NAS Platten die 24/7 zugelassen sind. Die ganze alten WD Green die sie noch letztes Jahr hatte, sind alle nicht mehr aufgeführt, keine der WD ist auch nur ein Jahr alt. Dagegen sind die ganze alten Seagates noch drin bis runter zu den fast 5 Jahre alten 1.5TB Modellen, womit alleine schon der Altersunterschied einen Vergleich der Hersteller eigentlich verbietet und berücksichtigt man noch die unterschiedlichen Kategorieren der HDDs, so wird die ganze Statstik eben nur noch lächerlich.
Eine ST3000DM001 ist eben keine für Dauerbetrieb in einem NAS oder RAID oder gar Rack mit 45 Platten zugelasene und gedacht HDD, was sie im Desktopbetrieb für den sie gedacht ist, aber eben nicht zwangsläufig unzuverlässiger macht.
Ergänzung ()
Miniami schrieb:
Einige scheinen hier ja regelrechte Seagate Fanboys zu sein Funktionieren sie bei euch immer noch?
Wieso muss man ein Fanboy sein, wenn man auf die Unzulänglichkeiten der Statistik und deren mangelnde Übertragbarkeit auf die Realität des normalen Heimanwenders und Desktopnutzer hinweist?
Miniami schrieb:
Ändert aber nichts daran, dass sie bei Backblaze überdurchschnittlich oft versagt haben.
Was aber wohl vor allem anderen Einsatzbedingungen für die Platten liegt und daher kann das Fazit so einer Statistik nur lauten: Kaufe die Platten für Deinen Einsatz, die die Hersteller dafür vorsehen und schaue nicht nur auf den Preis und setzen dann die billigste Platte egal wie ein, wenn sie dafür nicht gedacht ist, wird die Zuverlässigkeit leiden. Die Unterschiedung unterschiedlicher Serien für unterschiedliche Einsatzzwecke ist eben mehr als nur Marketing, wie es oft behauptet wird.
Stattdessen fragt man immer wieder nach Erklärungen, die hier schon stehen.
...
Und am Ende sind die anderen die Ahnungslosen, die sich profilieren wollen, nur weil sie es satt haben das ewig selbe Thema immer wieder durchzukauen.
Schon komisch, daß du die Muße hast, diesen ellenlangen Post zu verfassen, aber es nicht schaffst, ein paar simple Links zu den Informationen zu geben, die ja angeblich auch hier im Thread zu finden sind.
Sieht so aus, als hättest du es satt, etwas zum Thema zu schreiben, aber nicht satt, dich hier zu profilieren bzw. dein Gesicht zu wahren.
Tipp für's nächste Mal:
Zurück rudern, bevor es zu spät ist.
DunklerRabe schrieb:
Du hast dir deine Meinung gebildet und es spielt keine Rolle ob die fundiert ist oder nicht.
Also eigentlich hoffe ich die ganze Zeit darauf, daß mal jemand gute Argumente bringt, damit ich meine Meinung ändern und die Platte, die morgen hier ankommt, guten Gewissens behalten kann.
Ich habe nämlich keine Lust darauf, mich noch mal neu auf die Suche nach einer bezahlbaren Platte zu machen, die schnell genug ist, um zuverlässig 60fps, 1080p, lossless ohne Raid0 aufnehmen zu können.
DunklerRabe schrieb:
..., warum die 7200.14 bei Backblaze 40% Ausfallrate haben und woanders nicht ...
Wo "woanders"?
Wenn du noch andere Statistiken kennst, enthalte die uns bitte nicht vor.
Daß die Platten wahrscheinlich länger halten, wenn sie nur 5 Stunden am Tag laufen und dabei nur wenige Zugriffe haben, ist klar.
Ändert aber nichts an der Tatsache, daß sie im Vergleich zu Konkurrenz-Platten deutlich schneller (und vor allem zu schnell) hinüber sind.
Du verstehst kein Englisch und wunderst dich dass du Widersprüche liest? Zitierst Passagen und schreibst etwas völlig anderes dazu...da kann man ja nur den Kopf schütteln.
Backblaze setzt auf Monitoring, ihre Ausfallvorhersage und die am billigsten zu bekommenden Platten. Da kann dann auch schon mal eine Charge B-Ware dabei sein, das macht bei dieser Strategie nichts, solange sich das Laufzeit-/Preisverhältnis für Backblaze lohnt.
Man darf nur daraus keine allgemein gültige Statistik für irgendeine Festplattenbaureihe ablesen wollen. Diese hier gilt nur für die von Backblaze eingesetzten Chargen bei genau der Nutzung wie bei Backblaze...
Na das ist ja echt mal wenig.
Da würde ich mit LPs eventuell schon drüber kommen. :/
Holt schrieb:
Kaufe die Platten für Deinen Einsatz, die die Hersteller dafür vorsehen und schaue nicht nur auf den Preis und setzen dann die billigste Platte egal wie ein, wenn sie dafür nicht gedacht ist, wird die Zuverlässigkeit leiden.
Das dumme dabei ist, daß die Hersteller selbst nie angeben, wie schnell ihre verdammten Platten wirklich sind, und man dann hoffen muss, überhaupt erst mal entsprechende Tests zu finden.
Ich brauche halt eine Festplatte, die zuverlässig und bis zum Schluss mindestens 80MB/s Schreibgeschwindigkeit hat (lieber etwas mehr als Puffer), und aber bitte nicht nach 2 Jahren schon hin ist, wenn man fast jeden Tag ein paar TB drauf schreibt.
Sieht so aus, als hättest du es satt, etwas zum Thema zu schreiben, aber nicht satt, dich hier zu profilieren bzw. dein Gesicht zu wahren.
Tipp für's nächste Mal:
Zurück rudern, bevor es zu spät ist.
Ich bin ja zu keiner Zeit Gefahr gelaufen wegen irgendwelchen Aussagen mein Gesicht zu verlieren. Es besteht gar kein Bedarf irgendwo zurück zu rudern.
Du hingegen hast immer noch nicht erklärt warum du glaubst, dass Desktopplatten im Serverbetrieb problemlos sind und wieso Workload sowieso egal ist.
UltraWurst schrieb:
Also eigentlich hoffe ich die ganze Zeit darauf, daß mal jemand gute Argumente bringt, damit ich meine Meinung ändern und die Platte, die morgen hier ankommt, guten Gewissens behalten kann.
Ich habe nämlich keine Lust darauf, mich noch mal neu auf die Suche nach einer bezahlbaren Platte zu machen, die schnell genug ist, um zuverlässig 60fps, 1080p, lossless ohne Raid0 aufnehmen zu können.
Dass die Platte problemlos sein wird, wenn du sie entsprechend ihres vorgesehenen Zweckes einsetzt, reicht dir ja nicht. Was soll man da noch argumentieren? Du interpretierst die abstruse Backblaze Statistik falsch und glaubst auf der Grundlage gewappnet zu sein für eine fachliche Auseinandersetzung zum Thema und dir außerdem eine Meinung bilden zu können über die neue Platte, die demnächst erst kommt.
UltraWurst schrieb:
Wo "woanders"?
Wenn du noch andere Statistiken kennst, enthalte die uns bitte nicht vor.
Wenn die Ausfallquoten der Platten nur annähernd in dem Bereich liegen würden, dann wäre Seagate dicht. Finanziell wäre das ein Desaster, vom Image reden wir da noch garnicht. Es kann sich schlicht und ergreifend niemand erlauben, dass sowas passiert. Wenn es so wäre, dann wäre es bekannt, ohne irgendwelchen Statistiken.
Die bekannteste wäre wohl diese: http://www.hardware.fr/articles/927-6/disques-durs.html
Das sind übliche Ausfallraten, wie man sie auch erwarten würde.
Wenn es 40% wären, dann wäre das bei einer Platte bei jemandem noch ca. 1:1 Chance auf Ausfall. Ich hatte 14 dieser Platten und da müsste ich die Statistik zumindest im Ansatz nachvollziehen können und nach nunmehr fast drei Jahren ist eine defekt, nachdem sie in den Dauerbetrieb übergegangen ist. Zufall, trotz vermeintlichen 40% Ausfallrate? Ich sage nein. Die Platten verhalten sich unauffällig, sonst wüssten wir darüber bescheid.
UltraWurst schrieb:
Daß die Platten wahrscheinlich länger halten, wenn sie nur 5 Stunden am Tag laufen und dabei nur wenige Zugriffe haben, ist klar.
Ändert aber nichts an der Tatsache, daß sie im Vergleich zu Konkurrenz-Platten deutlich schneller (und vor allem zu schnell) hinüber sind.
Und du wunderst dich dann wirklich darüber, dass die günstigste, nicht für diesen Zweck vorgesehene Platte eher ausfällt als andere? Andere Platten, die jünger und teurer sind und zumindest mal mit 24/7 Freigabe daher kommen? Und glaubst das würde sich 1:1 auf die Platten übertragen, wenn man sie entsprechend ihres vorgesehen Einsatzzweckes verwendet?
Der ganze Punkt der Story ist doch, dass es alles plausibel ist und keine Übertragung auf generelle Zuverlässigkeit zulässt. Wenn du die Platte kaufst, die deinem Einsatzzweck entspricht, dann hast du auch keine Zuverlässigkeitsprobleme. Wenn Backblaze das machen würde, dann würde die Statistik auch anders aussehen.
Wir haben ebenfalls viele tausend Festplatten im Einsatz und im Jahr gehen ca. 25 kaputt, davon ca. 20 sehr alte und 5 relativ neue. Das ist eine jährliche Fehlerrate von unter 1%. Und das ist nicht überraschend, weil wir Platten gemäß deren Einsatzzweckes nutzen.
Ja, ca. eine Stunde bei einer Samsung SSD und einer 4 TB Seagate NAS HDD.
Interessierts dich wenn ich dir sage, dass man genau deswegen jedes neue Laufwerk, egal welches Modell und welcher Hersteller, erstmal eine Zeit lang testet, bevor man es produktiv nutzt? Genau währenddessen sind mir die Dinger nämlich verreckt und ich war extrem entspannt. Dafür macht man sowas nämlich. Später hat man dafür dann Ruhe.
Und genau DAS ist ja ein wesentlicher Punkt, weshalb die Statistiken von Backblaze Schrott sind.
1. es wird nirgendwo angegeben, wie eine Festplatte genutzt wird und wie häufig die Zugriffe darauf sind und wieviele Stunden sie im Betrieb sind.
2. es wird in der normalen Statistik nicht angegeben, dass die hohe Ausfallraten fast immer das 4. Betriebsjahr betreffen!
Im Durchschnitt ist Ausfallquote der Festplatte im 1. Jahr ca. 5%, Jahre 2+3 ca. 1.5% und erst ab dem 4. Jahr gibt es starke Ausfälle zu verzeichnen (11%) Quell: klick
Und da die WD-Platte alle deutlich neuer sind als die Samsung/Seagate-Platten ... nun ja.
3. Die 4TB-Platte von Seagate hatten im Jahre 2014 eine Ausfallquote von 2.6%, ist ja nun nicht sooo schlecht.
4TB von WD wurden im Grunde nicht benutzt. Es kamen 12275 4TB-Festplatten von Seagate zum Einsatz, aber lediglich 45 (!) 4TB-Platten von WD.
Es sollte also niemand auf die Idee kommen zu behaupten, Seagate taugt nichts, WD ist klasse.
Zumal ja auch im Grunde keine 4TB Platten von WD im Einsatz waren.
4. Bei der letztjährigen Statistik wurden ca. 15800 Seagate-Platten erfasst, aber lediglich 1250 WD-Festplatten.
Also ist in keinster Weise ist daraus zu schließen, dass Seagate tatsächlich eine höhere Ausfallquote hat als WD.
Zumal ja auch nirgendwo steht, wie die Platten letzten Endes genutzt wurden.
Wenn Seagate tatsächlich sooo schlecht wäre, würde Backblaze ja niemals Seagate-Platten verwenden sondern die ca. 15 Dollar Aufpreis pro Festplatte zahlen, die eine Destplatte von WD mehr kostet.
Übrigens: die 270 6TB-Platten von WD sind erst 0.1 Jahr alt, aber die Ausfallquote beträgt jetzt schon 3.1% ;-)
Überhaupt hat WD, in Bezug auf das niedrige Alter, eine hohe Ausfallquote: Western Digital Red 3 TB, 0.9 Jahre alt, Ausfall von 6.9%
(Seagate Barracuda XT 3TB, 2.9 Jahre, Ausfall von 4.8%)
Ich erwarte, dass ein Produkt, das auf den Markt kommt, funktioniert. Egal ob eine Festplatte, Auto oder sonst was. Vorher Testen? Das ist Aufgabe der Hersteller, nicht meine. Ausfälle gibt es immer, bei Seagate war es schlicht zu viel. Ich habe selbst mehrere Platten für Backup. Der Ausfall ist zwar kurios weil schnell, aber kein Datenverlust war zu beklagen. Das ist die Hauptsache.
Dein beschriebener Ausfall ist weit entfernt davon kurios zu sein. Das ist quasi noch DOA und wohl einer der oftmals anzutreffenden Fehler, egal welcher Hersteller.
Ich kann leider kein Französisch.
Aber wenn ich's richtig verstanden habe, geht es da um Rückläufer.
Bei nur 2 Jahren Garantie wird da natürlich nicht viel zurück laufen, wenn die Platte bei den meisten erst nach dieser Zeit hops geht.
In meiner HD Historie ist es kurios, denn da ist nie eine Platte innerhalb von Stunden gestorben. Die beiden "Death Stars" erst nach recht langem Einsatz im privaten Gebrauch. Sonst keine einzige seit 1991.
Ich erwarte, dass ein Produkt, das auf den Markt kommt, funktioniert. Egal ob eine Festplatte, Auto oder sonst was. Vorher Testen? Das ist Aufgabe der Hersteller, nicht meine. Ausfälle gibt es immer, bei Seagate war es schlicht zu viel. Ich habe selbst mehrere Platten für Backup. Der Ausfall ist zwar kurios weil schnell, aber kein Datenverlust war zu beklagen. Das ist die Hauptsache.
Du kannst natürlich erwarten was du möchtest, das wird nur selten etwas daran ändern was dann wirklich kommt. Der Hersteller macht das, was notwendig ist, nicht. Kein Hersteller. Wenn du jetzt erwartest, dass der Hersteller das doch macht, und dich demnach nicht selbst darum kümmerst, dann wirst du immer, bei jedem neuen Laufwerk, zu Beginn mit dem hohen Ausfallrisiko leben müssen. Und im Anschluß hast du dann auch kein Recht mehr dich zu beschweren, weil du es wider besseren Wissens getan hast. Dieser Ausfall war nämlich absolut nicht kurios, sondern zu erwarten.
Die einzige Alternative: Gebrauchte Platten kaufen. Ich kenn einige Leute, die das aus dem Grund machen.
Du sagst, dass Desktopplatten im Serverbetrieb problemlos sind und Workload sowieso egal ist. Und ich habe dich gebeten das mal zu erklären wie du denn darauf kommst, weil ich dem ja natürlich zu 100% nicht zustimme.
Daß die Platten wahrscheinlich länger halten, wenn sie nur 5 Stunden am Tag laufen und dabei nur wenige Zugriffe haben, ist klar.
Das ist dafür doch keine Erklärung. Das passt weder inhaltlich dazu, noch umfasst es eine technische Erklärung.
Ich nenn dir mal ein paar Gründe, warum du falsch liegst: Qualität und Haltbarkeit der Mechanik, Lager und Arme (Stichwort 24/7 Betrieb und Workload Rating), und Vibrationsresistenz.
Und von dir wünsche ich mir nun eine Erklärung, warum das alles offenbar keine Rolle spielt. Kleiner Hinweis: Deine ursprüngliche angedachte Erklärung erklärt in Wirklichkeit, warum es Festplatten in verschiedenen Spezifikationen gibt.
Bist du irgendwie verwirrt?
Das habe ich nie gesagt. Und der Quote zeigt, daß ich defakto das exakte Gegenteil gesagt habe.
Was sagst du denn eigentlich zu meinem Workload-Szenario?
Muss die Platte das schaffen, oder darf sie versagen, weil's ja "nur" eine Consumer-Platte ist?