Warum vernachlässigen? Auch mit Wasserstoff wird ein E-Auto angetrieben werden (egal ob die Elektrolyse jetzt zentral oder pro Auto stattfinden wird). Insofern ändert das nichts daran, dass der Verbrennungsmotor verschwinden würde.
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CO2 das große Politikum
- Ersteller Der Daedalus
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M
Mustis
Gast
@Neon
Da liegst du leider ziemlich falsch. Ja die Chinesen kaufen viel zu und kopieren. Liegt aber primär an ihrer Kultur, die sowas nicht so "geiselt" wie die westliche. Dort, wo sie müssen, haben die Chinesen auch ohne fremde Hilfe weit aufgeholt. Bestes Beispiel sind ihre Militärflugzeuge und auch Panzer und sonstige Wehrtechnik. Hier hat China massiv aufgeholt und diese Technik kauft man sich nicht mal eben ein bzw. kann sie einfach kopieren.
Und eine sonderlich grüne bzw. linke Politik kann ich in Europa nicht sehen. Ebenso wenig Hass auf die Industrie. Man hat lediglich den kompletten Raubbau der Anfang und Mitte des 20 Jahrhunderts herrschte Einhalt geboten.
Da liegst du leider ziemlich falsch. Ja die Chinesen kaufen viel zu und kopieren. Liegt aber primär an ihrer Kultur, die sowas nicht so "geiselt" wie die westliche. Dort, wo sie müssen, haben die Chinesen auch ohne fremde Hilfe weit aufgeholt. Bestes Beispiel sind ihre Militärflugzeuge und auch Panzer und sonstige Wehrtechnik. Hier hat China massiv aufgeholt und diese Technik kauft man sich nicht mal eben ein bzw. kann sie einfach kopieren.
Und eine sonderlich grüne bzw. linke Politik kann ich in Europa nicht sehen. Ebenso wenig Hass auf die Industrie. Man hat lediglich den kompletten Raubbau der Anfang und Mitte des 20 Jahrhunderts herrschte Einhalt geboten.
gaunt
Lt. Commander
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Puh, willst du's wirklich ausprobieren?Bezüglich eines nuklearen Konfliktes...
Selbst wenn nur ein viertel des weltweiten Arsenals zum Einsatz kommt dürften wir das hier sehr deutlich merken, völlig egal wo die hochgehen.
Erschreckend, aber offensichtlich ziehen das noch ganz andere in Betracht. Sonst hätte man die Teile schon längst entsorgt und in zivilen Brennstoff umgewandelt. Offensichtlich gibt es einen guten Grund weiterhin viel Geld für Lagerung und Wartung auszugeben und insbesondere im Bereich der taktischen Waffen erfolgt eine Weiterentwicklung. Strategische Atomwaffen werden zur Abschreckung gebaut. Taktische dagegen weil man sie einsetzen will. Hinzu kommen einige politisch weniger stabile Länder die entweder schon versorgt sind, oder kurz davor stehen. Und alle Atommächte stecken bereits heute handfesten militärischen Konflikten welche sich im wesentlichen um Land und Ressourcen drehen. Ich frage mich nicht ob sondern eigentlich nur wann die Zurückhaltung fällt. Die Erinnerungen an Japan verblassen ebenso wie die Filmaufnahmen aus den 60ern. Die Augenzeugen sterben und den Schrecken von Kriegen kennen wir im Westen nur noch aus heroischen Filmen und Geschichtsbüchern. Die Friedensbewegung wird belächelt und von den Ökos sind viele nur noch genervt. Flüchtlinge sollen im Meer ersaufen oder noch besser in der Sahara verdursten, denn dann werden sie nicht an Europäische Strände gespült.Allein der Gedanke daran, wie kann man so was auch nur in Betracht ziehen.
Mal schauen wie lange wir das Spiel noch durchstehen.
Soviele "wenns" sehe ich da garnicht. E Autos funktionieren wunderbar in Reichweiten bis 200km und autonome Karren fahren auch schon im Testbetrieb durch die Gegend. Gib dem ganzen noch 10 Jahre um beides zusammen zu bringen dann werden die etablierten Herstelller links und rechts von Apple oder Google oder "wem auch immer" Flotten überholt. Im Grunde gibt es niemanden mehr der das bezweifelt, außer den Automobilherstellern selber, die weiter an Individualkäufer absetzen wollen.Du sagst es: WENN das Wörtchen WENN nicht wäre
M
Mustis
Gast
Die versprochene Revolution des E-Autos wird jetzt seit wie vielen Jahren gepredigt? Bis jetzt liegen wir doch weit hinter den ursprünglichen Plänen von vor wenigen Jahren wenn ich mich nicht irre... Daran ändert auch Tesla nix, die nur deshalb hier Vorreiter sind, weil sie ihre Autos unter Wert verkaufen und daher seit jeher nur Miese machen und selbst für das neuste Modell wieder ne Finanzierungsrunde benötigen um dieses überhaupt in Produktion zu bringen. Die müssen langsam mal Geld erwirtschaften sonst gibt es die nimmer lange und dann wird bei denen der Technologievorsprung auch schnell schrumpfen. Mich würds nicht wundern wenn die ihre gesammelten Daten irgendwann amortisieren und die Autos an sich in den Hintergrund rücken oder ganz aufgegeben werden. Die dienen doch derzeit primär als Datensammler. Der wahre Wert bei Tesla liegt in deren gesammelter Datenflut...
hallo7 schrieb:Quantitativ ist es ziemlich egal, auch China verfügt über mit Atom Waffen bestückte U Boote die im Ernstfall eingesetzt werden können und im Gegensatz zur russischen Besatzung trau ich den chinesen zu, dass sie es auch durchziehen.
Viel Spaß diese bei einem Erstschlag zu erwischen... Allein der Gedanke daran, wie kann man so was auch nur in Betracht ziehen.
Betrachtungsweisen auf der Sachebene ohne Bezug zur Emotionsebene sind eigentlich recht einfach. Die alten, lauten chinesischen Boote zu erwischen ist eben nicht besonders schwer. Dafür gibt es ja Schatten.
Ich sage nicht, dass das eine erstrebenswerte Entwicklung sein sollte. Aber die Befürchtungen mancher hier sind völlig irrational - ähnlich dem Abschalten deutscher AKW als Konsequenz auf Fukushima.
Kallenpeter
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Mustis schrieb:Die versprochene Revolution des E-Autos wird jetzt seit wie vielen Jahren gepredigt?
Zumindest die Batteriepreise fallen rasant.
Tesla ändert schon etwas, aber vor allem wird die Akku Entwicklung vorangetrieben.

Das ist jetzt nur ein Beispiel, die Produktionskapazitäten usw. haben sich ebenso erhöht und somit wird es immer wirtschaftlicher diese auch zu nutzen. Ich würde sagen, dass haben wir im Endeffekt dem Erfolg des Smartphones zu verdanken.
@Idon China hat 4 und bald 5 moderne (Atom) U-Boote der Jin Klasse im Einsatz. Diese sind nicht so einfach zu entdecken wie die Dieselgetriebenen und selbst so eins hat sich schon an die US Streitkräfte herangeschlichen und ist in Torpedo Reichweite aufgetaucht. Am Ende genügt eines davon...
Und die Befürchtungen, irgendwann muss man halt anfangen und ich fang lieber heute langsam an als das ich vor vollendeten Tatsachen in Zukunft stehe...

Das ist jetzt nur ein Beispiel, die Produktionskapazitäten usw. haben sich ebenso erhöht und somit wird es immer wirtschaftlicher diese auch zu nutzen. Ich würde sagen, dass haben wir im Endeffekt dem Erfolg des Smartphones zu verdanken.
@Idon China hat 4 und bald 5 moderne (Atom) U-Boote der Jin Klasse im Einsatz. Diese sind nicht so einfach zu entdecken wie die Dieselgetriebenen und selbst so eins hat sich schon an die US Streitkräfte herangeschlichen und ist in Torpedo Reichweite aufgetaucht. Am Ende genügt eines davon...
Und die Befürchtungen, irgendwann muss man halt anfangen und ich fang lieber heute langsam an als das ich vor vollendeten Tatsachen in Zukunft stehe...
Dieselgetriebene Boote sind sogar leiser, da sie im Elektrobetrieb keine Nuklearpumpe laufen lassen müssen. Das bekannte Foto, auf das du sicherlich anspielst,
a) wurde in der Nordsee aufgenommen, einem Ort, an dem Küstenboote großen SSN sowieso überlegen sind
b) spiegelt es nicht die vielen Male wieder, die das SSN gewonnen hat.
Die Jin sind lauter als Delta III. Ein Jin alleine kann einen großen Staat wie die USA eben gerade nicht zerstören.
Wie auch immer, der Punkt ist, gleicher Lebensstandard für alle ist nicht möglich. Wir in Deutschland tun bereits sehr viel für die Umwelt, noch mehr zu tun schadet uns lediglich noch weiter und führt zu keinen spürbaren Ergebnissen, da die Umweltschäden eben gerade nicht in bemerkenswerter Zahl in Deutschland entstehen.
a) wurde in der Nordsee aufgenommen, einem Ort, an dem Küstenboote großen SSN sowieso überlegen sind
b) spiegelt es nicht die vielen Male wieder, die das SSN gewonnen hat.
Die Jin sind lauter als Delta III. Ein Jin alleine kann einen großen Staat wie die USA eben gerade nicht zerstören.
Wie auch immer, der Punkt ist, gleicher Lebensstandard für alle ist nicht möglich. Wir in Deutschland tun bereits sehr viel für die Umwelt, noch mehr zu tun schadet uns lediglich noch weiter und führt zu keinen spürbaren Ergebnissen, da die Umweltschäden eben gerade nicht in bemerkenswerter Zahl in Deutschland entstehen.
gaunt
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Das E Auto für Individualkäufer wird noch lange uninteressant sein. Aber als autonomes Auto im Folttenverbund sieht das ganz anders aus. Aber wie gesagt, außer den Automobilherstellern selber glaubt eigentlich kaum einer mehr dran dass sich die Masse der Leute in 20-30 Jahren noch selber Autos kauft, und schau ich mich bei meinen Stadtbewohnenden Kollegen um glaube ich das gerne. Ein Teil fährt schon gar kein Auto mehr und die Masse vom Rest ist nur noch genervt vom Auto. Für meine Kinder (ok, vielleicht noch ein paar Jahr drauf) wird ein Auto zu kaufen vermutlich genau so antiquiert sein wie Musik auf einer Kassette oder CD zu erwerben.Die versprochene Revolution des E-Autos wird jetzt seit wie vielen Jahren gepredigt?
Ich habe dich schon x mal gebeten eine rationale Zukunftvision zu skizieren welche wenigstens etwas angenehmer aber nicht unrealistischer ausfällt als meine. Nur kommt da nix. In sofern frage ich mich schon welche Vorstellung nun rational und welche irrational sind.Aber die Befürchtungen mancher hier sind völlig irrational
Also ich finde die gegenwärtigen Flüchtlingsströme schon recht rational. Die Konflikte die wir heute schon um Rohstoffe führen sind auch reichlich rational ebenso wie Grenzkonflikte. Ebenso Rational beginnen die Länder sich gegeneinander Abzuschotten, zumindest sind die Nationalistischen Parteien in den europäischen Parlamenten meiner Meinung nach rational zu erklären. Auch Trump und Putin bringen ihrem Volk ganz rational bei, dass die eigene Nation an erster Stelle stehen muss. Und dann die Wissenschaftler die ganz rational erklären, dass viele Wetterextreme auf den Klimawandel zurück zu führen sind, finde ich recht glaubwürdig. Vor allem weil ich ähnliche Entwicklungen ganz rational in meinem Garten sehe oder wenn ich mir ganz rational Gletscher ansehe, an denen ich als Kind schon war.
Natürlich kann ich mich irren und völlig verblendet sein, aber irgendwie werfen mir dauernd Leute vor irrational zu sein, die selber recht wenig rationale Argumente beisteuern.
Ich kann gerne akzeptieren das du anderer Meinung bist und einen anderen Lösungsweg präferierst. Aber du selber währst bereit einen atomar getrieben Konflikt zu akzeptieren, findest meine Befürchtung davor aber irrational? Glaubst du nicht das es annehmbar wäre das einer der deine Position teilt in lenkender Position sitzt? Ich würde sogar davon ausgehen, dass nicht wenige gibt die deine Haltung teilen, insbesondere unter den Staatslenkern.
So in etwa...Und die Befürchtungen, irgendwann muss man halt anfangen und ich fang lieber heute langsam an als das ich vor vollendeten Tatsachen in Zukunft stehe...
Prosaft
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de la Cruz schrieb:Im Prinzip hast Du Recht, dass das Elektroauto eine gute Sache wäre ! Das geht allerdings erst, wenn es den Strom für diese Elektroautos regenerativ gibt
Was genau meinst du mit der Aussage? Elektroautos sind auch mit unserem momentanen Energiemix deutlich klimafreundlicher als Verbrennungsmotoren.
Die Wasserstoff-Technologie erschliesst sich mir nicht. Der einzige Vorteil gegenueber e-Autos ist die schnellere Betankung. Ansonsten ist es lediglich eine ineffizientere Art elektrische Energie fuer Mobilitaet nutzbar zu machen.
Die Idee die Wuesten mit Solarzellen vollzupappen und die Energie dann hier zu nutzen ist eine Utopie. Das hat bei Desertec nicht funktioniert und wird auch was Wasserstoff angeht ein Traum bleiben.
Ferner ist der Umweg ueber Wasserstoff auch vollkommen ueberfluessig. Wenn e-Autos einen groesseren Marktanteil erschliessen und ein groesserer Markt fuer die Forschung auf dem Gebiet entsteht werden sich die Probleme der Akkus und der Ladezeiten von alleine loesen.
Gaunts Ideen in Richtung autonomen Fahren (und der damit verbundenen geringeren Anforderungen an die Reichweite) sind dahingehend auch sehr illustrativ.
Kallenpeter
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Sehe ich auch so. Reichweite is schon heute kein Problem. Die Kosten für Akkus sind zwar noch recht hoch, sinken aber kontinuierlich. Und an der Ladeproblematik wird auch gearbeitet. Ladesäulen mit 100kW+ Leistung laden Autos innerhalb von 20 Minuten. Dazu könnten viele Leute auch einfach zuhause oder auf der Arbeit Laden. Es braucht halt noch ein paar Jahre bis die Batterien billig genug sind und etwas Anschubhilfe bei der Infrastruktur.Prosaft schrieb:Wenn e-Autos einen groesseren Marktanteil erschliessen und ein groesserer Markt fuer die Forschung auf dem Gebiet entsteht werden sich die Probleme der Akkus und der Ladezeiten von alleine loesen.
Den nötigen Strom wird man auch produziert bekommen. eAutos werden ihren Ladebedarf zu einem gewissen Anteil an das Angebot anpassen und damit das Netz stabilisieren und Erneuerbare Stromerzeugung kann sehr schnell, sehr billig erweitert werden.
Zuletzt bearbeitet:
Erneuerbare Energien sind gerade tagsüber am Stärksten, also dann, wenn viele Autofahrer eben gerade nicht daheim sind, sondern auf der Arbeit.
Und Fahrten verlängern sich erheblich wenn man alle 180km 20 Minuten tanken muss und nicht alle 700km für 10 Minuten. Auch deshalb, weil die Anzahl an Tankmöglichkeiten durch die deutlich höhere Anzahl an Tankvorgängen massiv höher sein muss.
Und Fahrten verlängern sich erheblich wenn man alle 180km 20 Minuten tanken muss und nicht alle 700km für 10 Minuten. Auch deshalb, weil die Anzahl an Tankmöglichkeiten durch die deutlich höhere Anzahl an Tankvorgängen massiv höher sein muss.
Kommt stark auf den Typ und den Zustand (was genau an/aus ist) an.gaunt schrieb:Wie lange braucht eigentlich ein modernes Kohle oder Gaskraftwerk um aus der kalten Reserve ans Netz zu gehen?
Gas"motoren" - sofort (1-5 Minuten).
Gasturbine - je nach Grad der Abschaltung, i.d.R. <20min (wenn alle Systeme aus sind bis zu 2-3 Stunden), danach ist Lastwechsel 5-100% (und zurück) innerhalb weniger Sekunden möglich. Einige Reserveturbinen laufen duchgehend (die Tubrbine wird (u.A. auch extern) in Bewegung gehalten) und laufen in ~1min an.
Kohle - variiert sehr stark, je nach Typ von ~2h bis zu 20h+. Übrigens: dabei wird jede Menge Öl verbraucht. Danach Lastwechsel innerhalb weniger Minuten.
So am Rande: China ist bereits jetzt weltweit führend, was E-Mobilität angeht. Seit über einem Jahrzehnt ist dort E-Bike (>200Mio) oder E-Roller das Verkehrsmittel der Wahl. Auch bei E-Autos sind sie auch ganz vorn - also könnten sie sich so ein Verbot durchaus leisten (LKW ausgenommen).hallo7 schrieb:Norwegen will Verbrennungsmotoren 2025 verbieten, China überlegt ähnliches und China ist ein Riesenmarkt für die Autobranche.
Den Russen ging es nie ums Abfangen, das war nur das Tüpfelchen aufm i... Auch die Chinesen sind alles andere als amused über die Stellung in S.Korea, siehe letzte/vorletzte Woche.Idon schrieb:Die chinesischen Boomer sind schnell ausgeschaltet, einem Erstschlag hat man also nichts entgegen zu setzen. U. a. deshalb ist die russische Diskussion über das angebliche US-polnische ICBM-Abwehrschild auch so lächerlich. SLBM auf hochwertigen SSBK/N sind das, was Macht sicherstellt.
@Vergeltungschlag Nur die JL-2 hätte die erforderliche Reichweite, 12 davon pro Type 094 Uboot. I.d.R. hat nur 1 Uboot gleichzeitig Dienst -> bestenfalls 12 Raketen + Paar übriggebliebene DF-31A/B (sofern die Reichweite stimmt, was man bezweifeln darf). Die JL-2 hat 700kg Payload aufgeteilt in 1x max1Mt (realistisch eher 500kt) oder 3-4x90kt MIRV (wobei viele nur von MRV ausgehen). Im Kalten Krieg waren die Schäden die sie anrichten könnten vertretbar für US-Militärs, jetzt ka...
Allgemein halte ich den Atomkrieg zwischen Atommächten nur wegen Ressourcen für unwahrscheinlich, es gibt genügend andere Ziele, die viel einfacher sind. Nur wenn eine Seite einen einen Erstschlag mit >98% Erfolg durchführen kann (davon träumen die Amis seit Jahren), wird es interessant, sonst sind die eigenen Verluste schlicht zu teuer, zumindest ATM.
Kallenpeter
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Ladeplätze auf Firmenparkplätzen sind ohne weiteres möglich.Idon schrieb:Erneuerbare Energien sind gerade tagsüber am Stärksten, also dann, wenn viele Autofahrer eben gerade nicht daheim sind, sondern auf der Arbeit.
Akkus mit 300km und mehr sind ja heute schon möglich, allerdings noch etwas teuer, weshalb es noch ein paar Jahre braucht, wie ich geschrieben habe. Und wenn man erstmal nur Menschen, die auf der Arbeit oder Zuhause aufladen können, als mögliche eAuto Besitzer annimmt, gibt es schon einen potentiellen Millionenmarkt, ohne das auch nur ein Autobesitzer 20min aufs Vollladen warten muss.Idon schrieb:Und Fahrten verlängern sich erheblich wenn man alle 180km 20 Minuten tanken muss und nicht alle 700km für 10 Minuten
Auch wenn ich bei dir gegen eine Wand rede:
- Niemand sagt das zu Zeitpunkt x alle Menschen ein eAuto kaufen sollen bzw. es für sie in Frage kommt
- Niemand sagt das es bald für alle Sinn ergibt
- Es ist ein langsamer Prozess, OHNE abrupte Umbrüche
- Heute lohnt es sich für Paketzusteller, aus rein ökonomischer Sicht, auf elektro umzustellen
- Morgen könnten es Handwerker, einzelne Behörden, Rentner oder Zweitwagenbesitzer(!!) sein
Gerade Zweitwagen sind nicht zu unterschätzen. 2025 oder sogar eher könnten eAutos, mit mittlerer Reichweite, in der Anschaffung billiger als Verbrenner sein. Da lohnt es sich dann für sehr, sehr viele Familien mit Zweitwagen diesen bei der nächsten Neuanschaffung auf Elektro umzustellen.
Ergänzung ()
Randnotiz: Die Primärregelleistung, also die Leistung, die innerhalb weniger Sekunden Schwankung ausgleichen muss, wird in Deutschland täglich(?) technologieneutral ausgeschrieben. Früher haben das ausschließlich Kraftwerke gemacht, die mit ihren laufenden Turbinen sehr schnell gegensteuern können. Heute machen das zunehmend Batterien, die sind darin billiger UND besser.Ajtopper schrieb:Kommt stark auf den Typ und den Zustand (was genau an/aus ist) an.
Gas"motoren" - sofort (1-5 Minuten).
Gasturbine - je nach Grad der Abschaltung, i.d.R. <20min (wenn alle Systeme aus sind bis zu 2-3 Stunden), danach ist Lastwechsel 5-100% (und zurück) innerhalb weniger Sekunden möglich. Einige Reserveturbinen laufen duchgehend (die Tubrbine wird (u.A. auch extern) in Bewegung gehalten) und laufen in ~1min an.
Kohle - variiert sehr stark, je nach Typ von ~2h bis zu 20h+. Übrigens: dabei wird jede Menge Öl verbraucht. Danach Lastwechsel innerhalb weniger Minuten.
Zuletzt bearbeitet:
@ Kallenpeter
Selbst die großen Firmenparkplätze hier in der Gegend bieten keinen Platz für Ladegeräte in der Menge - egal ob die Parkhäuser der SAP oder die offenen Parkplätze der BASF. Von kleineren Betrieben ganz abgesehen.
Zuhause mal eben aufladen ist, mal von ländlicheren Bereichen abgesehen, utopisch.
Kaltstart für ein Steinkohlekraftwerk neuester Generation in Deutschland sind 3-5 Tage. Warmstart (bis ~70 Std nach letztem Abfahren) je nach Stillstandsdauer 2-24 Stunden. Die schnelle Regelkapazität ist begrenzt. Wie @Ajtopper schon schrieb wird jeder Start mit Öl durchgeführt.
@ Ajtopper
Die angebliche Abfangkapazität war und ist aber der öffentlich vorgeschobene Grund.
Selbst die großen Firmenparkplätze hier in der Gegend bieten keinen Platz für Ladegeräte in der Menge - egal ob die Parkhäuser der SAP oder die offenen Parkplätze der BASF. Von kleineren Betrieben ganz abgesehen.
Zuhause mal eben aufladen ist, mal von ländlicheren Bereichen abgesehen, utopisch.
Kaltstart für ein Steinkohlekraftwerk neuester Generation in Deutschland sind 3-5 Tage. Warmstart (bis ~70 Std nach letztem Abfahren) je nach Stillstandsdauer 2-24 Stunden. Die schnelle Regelkapazität ist begrenzt. Wie @Ajtopper schon schrieb wird jeder Start mit Öl durchgeführt.
@ Ajtopper
Die angebliche Abfangkapazität war und ist aber der öffentlich vorgeschobene Grund.
de la Cruz
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gaunt schrieb:Soviele "wenns" sehe ich da garnicht. E Autos funktionieren wunderbar in Reichweiten bis 200km und autonome Karren fahren auch schon im Testbetrieb durch die Gegend. Gib dem ganzen noch 10 Jahre um beides zusammen zu bringen dann werden die etablierten Herstelller links und rechts von Apple oder Google oder "wem auch immer" Flotten überholt. Im Grunde gibt es niemanden mehr der das bezweifelt, außer den Automobilherstellern selber, die weiter an Individualkäufer absetzen wollen.
Si tacuisses ...... tolle Argumentation: Du bewunderst 'des Kaisers neue Kleider' und blendest einfach aus:
Den regenerativ erzeugten Strom für Elektroautos gibt es nicht - auch nicht in absehbarer Zeit !!!!
Und wenn es diesen Strom dann irgendwann einmal geben sollte, bin auch ich ganz klar für den Elektroantrieb - falls es bis dahin nicht noch etwas viel Besseres geben wird.
Und von wegen "funktionieren wunderbar mit Reichweiten von bis zu 200 km" - Dass Du Dir dabei nicht selbst was ablachst ! Und welche riesige Gewicht an Batterien für nur diese 200 km herumgekurvt werden muss und wieviel Energie das verschlingt und wie schnell ich das Geefährt auch mal wieder "auftanken" kann, um damit, wenn es mal nötig ist, weitere 200 km zu fahren !!!!
Vorerst aber müssen wir, statt das Geld in die Entwicklung von nicht effizient zu betreibenden Elektroautos zu investieren, alle verfügbaren Ressourcen in die Entwicklung einer Technik stecken, die uns irgendwann mal den Strom für die Elektromobilität zur Verfügung stellen könnte !
hallo7 schrieb:Warum vernachlässigen? Auch mit Wasserstoff wird ein E-Auto angetrieben werden (egal ob die Elektrolyse jetzt zentral oder pro Auto stattfinden wird). Insofern ändert das nichts daran, dass der Verbrennungsmotor verschwinden würde.
Genau ! Deshalb muss man erst einmal in die Wasserstofftechnologie investieren und sicherstellen, dass man den Wasserstoff auch hat; aber auch das wird nicht in wenigen Jahren machbar sein ! Und selbst wenn, wäre dann immer noch genügend Zeit, die dann freien Ressourcen in die Weiterentwicklung der Elektormobilität zu investieren - da wird mabn keine Problem dann mit haben !
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gaunt
Lt. Commander
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Das habe ich auch nie behauptet. Les doch einfach mal was da steht anstatt mit fetten roten Buchstaben zu schreien. Wir können alle lesen auch wenn du in normaler größe und Farbe schreibst.Den regenerativ erzeugten Strom für Elektroautos gibt es nicht - auch nicht in absehbarer Zeit !!!!
1. E-Autos als manuell gesteuertes Auto werden eh ein Nischenprodukt bleiben.
2. Als Autonomes Auto wird der gesamt Energieverbrauch aufgrund des Nutzungsszenarios sinken
3. Es werden in Summe weniger Fahrzeuge sein.
Selbst wenn der Strom zu 100% fossil erzeugt wird, ist das immer noch besser, als in Summe noch mehr fossile Energieträger in Verbrenner zu schütten.
Du gehst davon aus das sich die Nutzung nicht ändert. Aber das wird sie. Und dann sind Batterien nunmal deutlich attraktiver als Benzin, Diesel oder CNG/LPG, Wasserstoff. Die Energieeinsparung erfolgt nicht aufgrund einer Technologie, sondern aufgrund eines geänderten Nutzungsverhaltens.
Wasserstoff mag in einigen wenigen Fahrzeugen Sinn machen wo man wirklich hohe Reichweiten braucht (selbst da gibts besseres). Alles andere benötigt den technologischen Aufriss nicht. Ich finde Wasserstoff ja auch cool und hab sogar mal ein RC Car mit H2 Brennstoffzelle gebaut. Aber realistisch gesehen ist der Aufwand im Alltag einfach extrem.
Wers nicht glaubt wohin die Reise geht (unabhängig vom Energieträger): Schaut mal in die aktuelle ADAC Zeitschrift, oder auf der Cebit die Bahn Vorstellung, Pressemeldungen von Apple/Google/Uber...
Dann dürfte ziemlich schnell klar sein wohin die Reise mit dem Individualverkehr geht. Am WE hab ich meinem kleinen die VW Studie gezeigt. Kommentar: Dann kann ich Auto fahren ohne einen Führerschein zu machen! Kinder blicken das schneller als Erwachsene!
Mein Kleiner ist vermutlich schon zu alt, aber von den Kindern die heute geboren werden wird wohl nur noch ein kleiner Teil überhaupt einen Führerschein machen.
Das meiste ist recht gut bekannt. Die Probleme die man heute noch hat liegen nicht selten in der Natur der Dinge begraben und lassen sich nicht so einfach "wegforschen". Wasserstoff hat nunmal extrem kleine Molekühle und wenn Sauerstoff dazu kommt knallts, zum verflüssigen brauchts viel Druck oder Kälte...Deshalb muss man erst einmal in die Wasserstofftechnologie investieren und sicherstellen, dass man den Wasserstoff auch hat
Alles grundlegende physikalische Effekte die alleine schon das Handling schwierig machen.
Wasserstoff sehe ich daher eher als Rohstoff um aus reinem Wasserstoff entsprechend passende Kohlenwasserstoffe herzustellen welche deutlich einfacher zu Handhaben sind.
Und wenn du nu Brennstoffzellen so geil findest, auch kleine Kohlenwasserstoffe kann man soweit ich weiß da durch jagen. Also Brennstoffzellen könnte schon interessant werden. Aber ob dann Wasserstoff der Energieträger der Zukunft wird, dass kann ich mir kaum vorstellen.
Und was könnte das sein? Ich stelle die Frage ernsthaft, weil ich den Standpunkt vertrete, dass es auf absehbare Zeit keine Technologie gibt (egal ob regenerativ oder konventionell) welche auch nur ansatzweise in der Lage wäre den weltweiten Energiehunger zu stillen, ohne die Erde völlig zuzumüllen.alle verfügbaren Ressourcen in die Entwicklung einer Technik stecken, die uns irgendwann mal den Strom für die Elektromobilität zur Verfügung stellen könnte !
Deswegen wäre mein bevorzugter Ansatzpunkt, statt nur nach Energiequellen zu suchen die alle irgendwo nen Hinkefuß haben, lieber soviel Energie zu sparen wie nur irgend möglich ist. Und ein einzelnes autonomes E-Auto das sechs Pendler auf die Arbeit bringt wird nunmal weniger Energie verbrauchen, als die Herstellung und der Betrieb von sechs Fahrzeugen für den Individualverkehr. Und im Flottenverbund sind Akkufahrzeuge höchst interessant.
Und was macht das besser??? Natürlich geht's drum, dass aufgrund von Mangel Rivalitäten ausbrechen. Du würdest gar einen atomaren Konflikt akzeptieren. Und das einzige was ich da sage ist, dass Deutschland als kleines Land mit geringer Bevölkerung, wenig Rohstoffen und miserablem Militär da recht bescheiden da steht.Du hast übersehen, dass es um (Atom)Krieg (in Folge des Klimawandels) ging, hm?
Im übrigen warte ich immer noch drauf, dass du mal selber nen Vorschlag machst, statt nur die Meinungen anderer als unbrauchbar hin zu stellen. Nach all dem gemecker wie doof wir alle sind könntest du zur Abwechslung auch mal was liefern;-)
Mein Arbeitgeber hat Strom und Parkplätze. Coole Kombination.sondern auf der Arbeit.
180km langen für 90% meiner Fahrten. Und mir geht es heute schon auf den Keks, dass ich mir ein Auto kaufen muss nur um 10% Sonderfälle abzudecken, was mir in den anderen 90% nur Nachteile bringt. Ich habe prinzipiell mit nem Verbrenner das selbe Problem wie mit einem E Auto.Und Fahrten verlängern sich erheblich wenn man alle 180km 20 Minuten tanken muss und nicht alle 700km für 10 Minuten.
In dem Moment, wo mir ein Geschäftsmodell zur Verfügung steht was mir immer das passende Auto anbietet und obendrein noch billiger ist als selber kaufen, man da wäre ich doch doof wenn ich mir dann wieder so eine überteuerte Kompromisskarre hole.
Die EAutos von heute in den gegenwärtigen Nutzungsszenarien sind bestenfalls Spielerei für Gutbetuchte oder echte Ökos. Sie sind teuer, können einige Anwendungsfälle nicht abdecken und sind nicht mal ökologisch sonderlich sinnvoll.
Aber in dem Moment wo die Teile wirklich autonom fahren sieht das ganz anders aus. Da langt dann auch schon die heutige Akku und Antriebstechnologie locker aus um Geschäftsmodelle aufzusetzen welche den etablierten Autoherstellen innerhalb weniger Jahre das Wasser abgraben können. Das dabei das Klima geschont werden kann wird wohl kaum im Focus stehen, allerdings dürfte es ein nützlicher Nebeneffekt sein, den die Flottenbetreiber werden sehr wohl ein Auge auf den Energieverbrauch haben, denn das bedeutet bares Geld, welches man nur durch eine Nutzungsoptimierung verdient ohne auch nur einen € in Technik investieren zu müssen.
<NeoN>
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Du glaubst allen Ernstes, dass in 16-20 Jahren kaum noch einer einen Führerschein machen wird? Dir ist aber schon klar, dass diese ganze CO2-Debatte schon seit 10 Jahren in aller Munde ist und dem E-Auto spätestens seit dem der große Durchbruch prophezeit wird, aber bisher realistisch betrachtet nichts geschehen ist?! Robotik und autonomes Fahren ist ein mindestens genausoalter Schuh, bloß dass durch günstige Mikroelektronik die Preise wesentlich annehmbarer wurden, dass löst aber längst nicht die Problematik, dass diese Systeme eigentlich nur schönwetter/-streckentauglich sind.
Kallenpeter
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Der Grund für seine Annahme liegt ja weniger in der Elektrifizierung, als in der Automatisierung. Und auch wenn es schon lange Bemühungen dahingehend gibt, sind die Fortschritte der letzten Jahre beispiellos.<NeoN> schrieb:Du glaubst allen Ernstes, dass in 16-20 Jahren kaum noch einer einen Führerschein machen wird? Dir ist aber schon klar, dass diese ganze CO2-Debatte schon seit 10 Jahren in aller Munde ist und dem E-Auto spätestens seit dem der große Durchbruch prophezeit wird, aber bisher realistisch betrachtet nichts geschehen ist?! Robotik und autonomes Fahren ist ein mindestens genausoalter Schuh, bloß dass durch günstige Mikroelektronik die Preise wesentlich annehmbarer wurden, dass löst aber längst nicht die Problematik, dass diese Systeme eigentlich nur schönwetter/-streckentauglich sind.
Es ist sehr gut möglich das wir in 10 Jahren vollautonome Taxis haben und sobald das der Fall ist (d.h. ohne große Verzögerung), wird kaum noch jemand seinen Führerschein machen. Viele werden dann schon mit 14 Jahren anfangen alleine mit autonomen Autos zu fahren und man wird damit genauso mobil sein wie jeder Erwachsene mit eigenem Auto + Führerschein.
Welches Motiv hätte also ein Junger Mensch, der gerade 17 geworden ist, einen Führerschein zu machen? Erst 2000€ für den Lappen ausgeben, dann 3000€ fürs erste Auto und dazu die ganzen laufenden Kosten un der Verwaltungsaufwand- und Zeitaufwand. Das werden nur noch Auto Enthusiasten machen oder Leute die zur Polizei oder Feuerwehr wollen. Ich verwette meine Rente: Wenn es in einer Region autonome Taxis gibt, die jeder nutzen kann, wird spätestens 5 Jahre später nur noch einer von 50 Jugendlichen seinen Führerschein machen.