Computer für 3D-Artist gesucht (1000€)

Chris Redfield

Cadet 4th Year
Registriert
Apr. 2011
Beiträge
122
Heute habe ich etwas besonderes für euch. Ein Freund von mir ist ein anstrebener 3D-Artist und braucht einen neuen PC. Er lebt in den USA und hatte nach Rat gefragt, da hab ich ihm gleich von Computerbase erzählt. Nun will er eure Expertenmeinung hören.


Der Computer wird für das Modellieren von 3D-Objekten benötigt (3DS Max, Z Brush ect) und das rendern dieser sowie einiger Videos. Natürlich soll er auch für PC-Spiele genutzt werden, aber es muss natürlich kein Crysis 1 auf Maximum abspielen können - Crysis 2 reicht vollkommen aus :lol:. Sagen wir es soll Zwischen High-End und Mittelklasse liegen.

Da für die Programme unwarscheinlich viel RAM benötigt wird, will er in die Vollen gehen und ein Mainboard verwenden, dass bis zu 32 GB RAM unterstützt.

Er baut den Computer selbst zusammen.
Das Budget liegt bei 1000 €.



Hier die von meinem Freund gewünschten Eckdaten:

  • Prozessor: Egal, solange es im Budget bleibt.
  • Grafikkarte: Egal, obwohl er Nvidia bevorzugt. Und wie beim Prozessor soll es im Budget passen.
  • SDD: 80-120 GB
  • Motherboard: Soll bis zu 32 GB unterstützen können
  • RAM: 16 GB Minimum, soll nachher (so in 1 bis 2 Jahren) auf 32 GB aufgerüstet werden.

Festplatte ist schon vorhanden, wird also nicht benötigt. Von seinem alten System kann er das Gehäuse (Radimax Smilodon) sowie Netzteil (Corsair mit 650 Watt) nutzen.



Edit:
Es gab ein paar Misverständnisse was die RAM angeht. Zunächst war von 32 GB RAM die Rede, dann aber hieß es, dass es lediglich auf diese Menge aufrüstbar sein soll und momentan nur 16 GB besorgt werden soll. Die ersten Posts sind dementsprechend etwas fehlgeleitet, was mir zutiefst Leid tut. Auf Seite 2 beginnt die Diskussion zu den richtigen Daten.
 
Zuletzt bearbeitet:
32 GB und 1k € langt nicht. Für 32 GB brauch man 8 GB Module die pro Modul alleine ~ 150 € kosten. sprich 4*8GB = 600 € dazu kommt noch Motherboard, CPU, SSD.

Also ich sage mal um ordenlich 3D Arbeiten zu machen entweder auf Ram verzichten das man ne schnellere CPU hat oder eine langsame CPU in kauf nehmen mit der es bei großen Daten aber kein spaß macht.
 
CPU: Ich weiß nicht genau, ob diese Programme 6 Kerne ausreizen können, aber dann würde ich noch einige Zeit auf die Bulldozer warten. Ansonsten würde ich eine 2600K von Intel nehmen. Als Arbeitsspeicher sind 32GB viel zu viel und werden sicherlich auch nicht unterstützt. 12GB sollten da ohne Probleme ausreichen. Als SSD würde ich eine M4 mit 128GB empfehlen, da sie für den Preis sehr schnell und zuverlässig ist. Als Mobo ein Board mit Z-Oder P-Chupsatz wählen. Grafikkarte würde dann wohl eine 6950/GTX560Ti ausreichen.

LG
 
Hallo Chris, schau dir mal meinen Rechner an (in Signatur). Ich denke, er kann so ähnlich aufgebaut werden, ist jedoch knapp über dem Budget. Aber ich glaube nicht, dass du für 1000€ nen Rechner mit 32 GB RAM hinbekommst, wenn auch der Rest passen soll! Ich bin mit 16 GB locker zufrieden und arbeite auch viel mit 3D-Programmen und großen Texturen...

Ich würde eine Grafikkarte von Nvidia, wegen CUDA, nehmen. Manchmal braucht man das evtl. doch und dann bereut mans, wenn mans nicht hat!
 
150 für die 8GB Module sind schon knapp kalkuliert... Es stimmt, mit der Menge Ram ist das Budget bereits ausgereizt.
 
Man kann zwar auf RAM verzichten und dafür die Auslagerungsdatei hernehmen, aber das is nicht zu empfehlen - ich sprech da aus eigener Erfahrung (42,irgendwas GB Auslagerungsdatei bei 8GB RAM und 11 Std Renderzeit für 1 Bild).
Bei sowas sind der RAM und die CPU einfach gefragt.
Fazit Budget langt nicht, sorry.

Edit:
Grafikkartenberechnung wird von den wenigsten Programmen unterstützt. Wird wenn dann nur für Zocken gebraucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig. Deswegen solltest du ein Board mit 6 RAM Slots nehmen d.h. mit maximal 24 GB RAM. Dazu musst du jedoch nen Core i7 (Sockel 1366) montieren, jedoch ist das die einzigst preiswerte Methode, mehr als 16 GB RAM einzubauen. Aber eine gute CPU benötigt dein Freund für 3D Berechnung sowieso? Alternativ wäre noch nen Board mit zwei CPUs und jeweils ~ 16 GB RAM als Bestückung.

In Frage kämen also ein Intel Core i7-960für 280 Euro mit z.B. einem Asrock X58 Extreme für 160 Euro zzgl. 120 Euro für den RAM, 50 Euro Netzteil (z.B. be quiet, Seasonic, ... um die 400 W), 50 Euro Gehäuse. 25 Euro DVD Brenner, 50 Euro 1 TB Festplatte sowie eine SSD. Er soll sich das mit dem Netzteil überlegen, das 600 W NT frisst nur unnötig Strom. Bei der GPU frag noch einmal nach, ob er da etwas gutes benötigt um die Berechnung zu beschleunigen.

Nachtrag:
Alternativ wäre, wie bereits erwähnt, ein Dual Sockel Mainboard ab 300 Euro + 160 Euro oder so für den RAM und 2x 220 Euro für die CPUs (Intel Preise). Dies macht dann Sinn, wenn er 32 GB wirklich benötigt und dazu noch ein haufen Rechenpower. Ich würde dann sogar zu AMD greifen und mir die aktuellen Bulldozer Opterons einbaun. Sechs bis acht Kerne pro CPU und zwei CPUs auf dem Board. Damit lässt sich wunderbar arbeiten.

Nachtrag 2:
Hier nochmal eine Konfiguration für AMD Server auf Basis der neuen Opterons (Bulldozer):

Bitte beachten: Die Komponenten gibt es noch nicht d.h. sie werden erst die Wochen ausgeliefert und entsprechend kann sich der Preis senken. Das hier ist nicht die "optimalste" Konfiguration, sondern nur eine um den Preis darzustellen.
2x AMD Opteron 4174 für 240 Euro je CPU
1x ASUS KCMA-D8 (Sockel C32) für 320 Euro
32 GB RAM für 160 Euro (4x 2x4 GB Kits)
Kosten: 960 Euro (ohne Gehäuse, Festplatte, spielefähige Grafikkarte, SSD)
Vorteil. Ein Haufen Rechenpower dank insgesamt 12 Kerne.

Wenn ihm 24 GB nicht ausreichen, würde ich zu so einer Variante greifen (egal ob jetzt AMD oder Intel). Dein Freund muss jedoch wissen wie viel RAM er benötigt und ob ihm zwei Server CPUs mehr Power bringen als z.B. ein teurer Intel Core i7 mit 4 Kernen und HT oder z.B. 2x 6 Kerne AMD als 2x 4 Kerne Intel dafür mit HT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Derzeit ein recht schlechter Zeitpunkt für so einen Rechner.

32GB sind wie bereits erwähnt wurde eigentlich nicht machbar bei dem Budget.

Daher würde ich, wenn wirklich gleich JETZT gekauft werden soll auf den Sockel 1366 setzen und ein 24GB Kit und einen 6 Kerner nehmen.

http://gh.de/?cat=WL-183168

Geht sich mit dem Budget aber nicht wirklich auch, ausser die US Preise liegen um einiges niedriger. Ansonsten bleibt nur ein Quadcore.
 
Ich würde auf keinen Fall so eine Kiste mit 32 GB zusammenbauen. Er soll sich das Geld lieber sparen und einfach einen soliden Computer kaufen und 500 Euro mehr für Bildschirme investieren.

3D Programme sind effizient geworden, alles ab 4 GB reicht locker aus.
 
Warum auf ein toten Sockel setzen?

Zumal wenn wir mal ehrlich sind, um eine Quadro Karte wird dein Kollege nicht herumkommen da dies das beste für 3D darstellt.

Die Geforce ist dagegen nen Witz.
 
Ich würd auch auf ein 1366 Sockel System setzten, eventuell sogar 6Kerne, wenn wirklich viel Leistung benötigt wird.

OCZ Vertex Plus 120GB 105€
Core i7 970 6x3,2GHz 475€
3x 8GB Kit = 3x 30€
550Ti 100€
X58 Board 130€
DVD Brenner 15€
Gehäuse 30-40€
bq quiet System Power 350W 30€
_____________________________
985€

Ich weiss jedoch nicht, was die Graka mit Cuda (falls überhaupt benötigt) reissen wird.
Ansonsten eine Graka mit 20€ reinstecken und nen besseren Kühler kaufen und übertakten, wenn er wirklich maximale Leistung braucht.
Oder die PNY Quadro 600 für 140€, damit wäre er aber dann knapp über der 1000€ Marke.

EDIT:
Ah, NT Gehäuse und Festplatte vorhanden.
Dann ist vielleicht - bei budgettechnischer Erweiterung - auch eine Quadro 2000 drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Ball_Lightning, rStar
Bevor sich der Freund des TE sich diese teure Intel Desktop CPU kauft, sollte er wirklich auf eine Dual Sockel Mainboard setzen. Da bekommt er z.B. von AMD (mit Bulldozer Technik) zwei CPUs mit jeweils sechs Kernen - dafür natürlich kein HT. Man müsste mal benchen, was besser kommen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ andy_0
Wenn der Freund noch warten kann, klar.
Aber wenn er es jetzt benötigt, stellt das wohl mit eine der besten Leistung dar, die er für die 1000€ bekommen kann.
Im "Highend-Bereich" zahlt man halt immer überproportional viel für eher geringere Leistungssteigerungen
(i7 960->i7 970).
Edit: Sind diese Bulldozer für den Server schon auf dem Markt? Falls ja, revidiere ich meine Aussage da oben :) Oder denkst du an 2 Magny-Cours mit 8 Kernen?
@Hatebreeder91
Guter Einwand von dir. Wäre natürlich auch eine Überlegung Wert.
Aber man müsste halt wissen, wie welche CPU bei welchem Programm performt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was die RAM angeht, so scheinen die US-Preise in der Tat billiger zu sein. Mein Freund selbst hat bereits ein Angebot gefunden: 16GB für 90$. Selbst wenn das Angebot variieren sollte, kommt er mit seinen 32GB auf 200$. Ich frage ihn mal nach Links für das Angebot.
Ich glaube ich frage ihm mal generell wir die Preise in den USA sind.

Auch muss ich an dieser Stelle einen Fehler einräumen: Er meinte mit den 32 GB das Mainboard - es soll bis zu 32 GB RAM unterstützen. Momentan will er das vorhin genannte Angebot nutzen und eventuell später nachrüsten.

Was jetzt also her muss, ist ein Motherboard, dass diese Menge handhaben kann. (Ja, ich geben zu dass ich nicht weiß ob es nur an der Anzahl der Sockets liegt, oder ob bei solch großen Mengen noch was anderes zu beachten ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
@ rStar
Nein, die Bulldozer sind noch nicht auf dem Markt. Das von mir gelistete AMD System ist, im Gegensatz zu meiner Behauptung, kein Bulldozer, wie mir soeben auffällt. Dessen Preise sind noch nicht gelistet, kommen jedoch noch dieses Jahr auf dem Markt. Klar, wenn er es JETZT benötigt, ist es keine Option, dann würde ich aber dennoch nicht zu dem teuren Intel Core i7 greifen, sondern auf den Vierkerner für ~ 250 Euro, das ist deutlich "vernünftiger" oder gleich zu einem Dual Sockel System greifen.

Ja, das Hauptproblem ist zu wissen, wie die jeweilige CPU (Consumer, Server, Kerne, ...) mit der Software performt. Wenn der Unterschied von 4 (+ HT) Intel Kernen zu 12 AMD Kernen enorm ist, wäre das die optimale Wahl. Alternativ gibt es ja auch Xeon mit 6 Kernen, jedoch gerade ka wie teuer.

Zwei Magny Course mit jeweils acht Kernen sind eher zu teuer. Bulldozer wird dann ja sogar mit bis zu 12 Kernen pro CPU ausgeliefert (*träum*).

@ Chris Redfield
Eigentlich jedes heutige "brauchbare" Mainboard (d.h. 100+ Euro) unterstützen 8 GB Module auf 4 Slots d.h. maximal 32 GB RAM. Ich würde deinem Freund dennoch zu einem 1366 System raten, da er dort 24 GB RAM einbauen kann. Der Unterschied ist sicherlich bemerkbar, vorallem da es dort Triple Channel ist. Wenn ihm 16 GB jedoch ausreichen, kann er ruhig zu einem 1156 Sockel greifen und dort einen der SandyBridge CPUs einbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
also Xeons würden sich nur aufm 1155er Sockel lohnen, drunter ist P/L einfach nur Mist. Und aufm 1155er Sockel geht auch nur normaler RAM, also kann man auch gleich nen i7 2600 nehmen.
Deshalb der Griff zu AMD Opteron, der ist zwar auch nicht so gut im P/L im Vergleich zu Desktop Systemen, aber das holt man über den RAM wieder raus (registerd).

@Chris Redfield
Ich gehe davon aus, dass der RAM, den dein Kumpel gefunden hat, wohl auch registered ist und deshalb mit normalen Systemen nicht nutzbar.

Übrigens müssten ja die Server Bulldozer sehr bald kommen. Die sind auch zu Sockel C32 kompatibel, da wäre es evtl wirklich mal lohnenswert, zu warten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ powerfx
Der RAM ist ja wirklich billig. Boah, damit kann man sogar bezahlbaren (1500 Euro) 64 GB RAM Rechner bauen :D.
 

Ähnliche Themen

Antworten
119
Aufrufe
6.976
Mauronator
M
Zurück
Oben