Computer für 3D-Artist gesucht (1000€)

...wenn das Mainboard entsprechend viel RAM (auch mechanisch) unterstützt. ;)

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Ansonsten gibt's auch schon ein 64GB-Kit aus 2 DIMMs. Mit zwei solchen Kits hätte man bereits 128GB.
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Also gut Leute, ich habe mit meinem Freund nun geredet. Es gab in der Tat ein Missverständniss, das System soll lediglich 32 GB RAM unterstützen, nicht jedoch 32 GB gleich beinhalten. Momentan würden auch 8, oder idealerweise 16 GB RAM ausreichen - devinitiv besser als vorher, nicht wahr?

Abgesehen vom Preis und Budget sind aber die bisherigen Empfehlungen ganz brauchbar. Heute habe ich noch zu tun, aber am Sonntag werde ich mich hinsetzen und die ganzen Daten auswerten.

Habe übrigens wegen dem Bulldozer nachgefragt: Ja, es wäre eine Option auf diesen zu warten. Ich brauche dementsprechend ein Motherboard dass mit diesem kompatibel ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
In diesem Fall würde ich nicht auf AMD warten, da du offensichtlich kein Server Board mit Speicher und CPUs benötigst. Greif zu einem Core i5 (4 Kerne) oder Core i7 (vier Kerne + HT) Sandy Bridge mit "maximal" 16 GB über vier RAM Slots oder zu einem etwas langsameren Core i7 mit maximal 24 GB RAM bei sechs RAM Slots.

Wie du Benchmarks bei Computerbase (https://www.computerbase.de/artikel...0s-test.1442/seite-3#abschnitt_cinebench_r115) entnehmen kannst, sind die alten Core i7 ungefähr genauso Leistungsfähig wie die aktuellen Core i5 d.h. ein aktueller Sandy Bridge Core i7 hat nen ganzes Stückchen mehr Rechenpower, dafür geht halt weniger RAM aufs Board.
 
@andy_0: Was meinst du mit Server Board? Ist der Bulldozer etwa nur für Server-Computer interessant? (Ja ich gebe zu, ich weiß vom Bulldozer nur dass er der neue Star von AMD ist).
 
Bulldozer kommt sowohl für Server als auch Desktop Clients, jedoch ist das Auslieferdatum der Consumer Hardware nicht bekannt. Die Serverprozessoren werden noch dieses Jahr erwartet und erst danach die Desktopvarianten. Die Bulldozer lohnen sich also wegen den langen Wartezeiten eher nicht. Vermutlich wird sich die Leistung des High End Modells irgendwo zwischen Core i5 und Core i7 einstellen. Da es nativ acht Kerne sind, hätte das System bei Rendering möglicherweise (!) einen Vorteil gegenüber dem Core i7 mit nur vier Kernen und HT.

Die beste P/L hätte dein Freund, wenn seine Software Berechnungen auf Grafikkarten (z.B. Nvidia CUDA) unterstützen würde. Dann würde ich zur CPU noch ein/zwei Nvidia Grafikkarten einbauen, die dann deutlich mehr Rechenpower liefern als der Hauptprozessor. Ich vermute mal das man mit zehnfacher Rechenleistung pro Grafikkarte zur CPU rechnen kann.
 
@andy_0:
Danke für die schnelle Erklärung, jetzt weiß ich zumindest was es mit dem Bulldozer auf sich hat.

Ich frage mal nach, ob seine Programme GPU-Berechnung unterstützen oder ob er auf CPU angewiesen ist. Dass dürfte dann hoffentlich der letzte unbekannte Faktor in diesem Fall sein.
 
Nach einer langen Pause und ein paar harten Arbeitstagen habe ich nun endlich die Antwort von meinem Freund erhalten. Er hat sich für fir Intel-Variante entschieden was den Prozessor angeht. Sein Maximum liegt zwar bei 1000$, jedoch bevorzugt er 900$-950$. Das AMD-Paket ging da etwas zu weit.

Nun will er aber keinen i7 979/980 haben, sondern einen Sandy Bridge. Da nach wie vor der Triple-Channel zum Einsatz kommt (und da der 2600 billiger als die nicht-Sandy Bridge Prozessoren sind), will er es bei dem Setup belassen.
Was die RAM angeht, so belassen wir es bei 16 GB und es wird erst später auf 32 GB aufgerüstet.

Hier ist die vorläufige Zusammenstellung seines Computers. Begutachtet bitte die Komponenten und weist auf eventuelle Kompatibilitätsprobleme oder bessere P/L-Varianten hin. Es ist schon sehr lange her, dass ich mit Komponenten zu tun hatte, deshalb bin ich auf dem Gebiet (der besten und günstigsten Komponentensuche) kein Experte mehr.

Zur Erinnerung:
Gehäuse, Netzteil (Corsair mit 650 Watt) und Kühlung ist bereits vorhanden, und ein Betriebssystem ist ebenfalls bereits gekauft und es wird eine alte 1 TB Festplatte wiederverwendet.

Anmerkung: Da mein Freund in den USA lebt und alles bei Newegg.com bestellt, verlinke ich neben der Geizhals-Übersicht auf die Newegg-Angebote.

Anmerkung 2: Die Euro-Preise stellen den Mittelwert aller Angebote von Geizhals dar, also einen Durchschnittswert. Ausschlaggebend ist der Dollarpreis, aber damit ihr ein euch selbst einen Eindruck machen könnt, habe ich die Euro-Preise mit angegeben.


CPU: Intel Core i7 2600 (Newegg) (Geizhals) - 280€

Mainboard: ASRock Z68 Pro3 (Newegg) (Geizhals) - 104€

RAM: G.SKILL Ripjaws X Series 16GB (4x 4GB) (Newegg) (Geizhals) - 102€

Grafikkarte: NVIDIA Quadro 600 (Newegg) (Geizhals) - 178€

SSD: 128GB Crucial m4 2.5-inch SATA 6GB/s (Newegg) (Geizhals) - 182€

Gesamt: 846.50€ bzw. 879.95$
 
Dein Freund soll sich am besten noch nen kleines 300 W Netzteil (z.B. von Be Quiet) für unter 50 Euro kaufen. Die maximale Leistungsaufnahme des System beläuft sich auf vlt. 180 W.

Beim RAM greif zu 1333 MHz, der Prozessor unterstützt keinen schnelleren und der 1333er ist günstiger. 1600er RAM kann sich dein Freund kaufen, wenn er FSB übertakten möchte um den Datendurchsatz zwischen CPU und RAM zu erhöhen (ich denke mal das er das nicht vor hat). Du kannst den billigsten RAM nehmen, die brauchen keine Kühler und son Spielzeug. Bei den Sandy Bridge Prozessoren gibt es jedoch KEIN Triple Channel sondern nur Dual Channel.

Greif am besten zu einem extra CPU Kühler, ich würde den Arctic Freezer 13 Pro (http://www.alternate.de/html/product/Arctic/Freezer_13_Pro/837444/?) empfehlen. Er ist mit seinen 30 Euro günstig, hat mehr als genügend Kühlleistung und einen zweiten Lüfter, der das Mainboard belüftet (u.a. den RAM). Diesen Feature ist zwar kein must have, aber ich find es praktisch. Der Lüfter ist jedoch relativ groß (wenn auch bei weitem nicht der Größte den es zu kaufen gibt) d.h. er passt nicht in alle Gehäuse rein. Solang der RAM keine Spielzeugkühler verwendet, sollte es da keine Probleme geben, wenn dein Freund auf 4 Module aufrüstet.

Außerdem würde ich, abhängig vom Gehäuse etc., zwei Be Quiet Lüfter in das Gehäuse bringen. Die auf 7 V ("Silent") stecken (oder regulär ans Mainboard, dann wäre es sogar steuerbar) ist vollkommen ausreichend und der PC sollte dann kaum hörbar sein. Kostenpunkt von so nem Be Quiet Gehäuselüfter ist ungefähr 15 Euro.

Sparen könntest du vlt. bei der SSD, wenn ihm 64 GB anstatt 128 GB ausreichen. Die Intel Z68 unterstützen glaub ich SSD Cache d.h. ich würde die SSD nicht als Systemfestplatte einsetzen, sondern als intelligenten Cache für alles was der PC macht (ist nen Feature von Intel). Für diesen Einsatz würden wohl auch bereits 32 GB ausreichend (oder auch eine 32 GB für das OS + Software und einmal 32 GB für den Intel Cache). Ich würde dir da mal empfehlen, zu schauen wie das genau ist. Ich weiß es leider auch nicht genauer. Vlt. meldet sich jemand der weiß was ich meine.

Nachtrag:
Ich hab mal schnell im Internet gesucht und einer der ersten Einträge war eine News von Computerbase bezüglich des neuen Z68 Chipsatz: https://www.computerbase.de/news/mainboards/intel-stellt-z68-chipsatz-und-ssd-cache-vor.31468/
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Kühler benötigt wären, hätte ich dass dazugeschrieben. Mein Freund hat 4! Ich schau mir aber den Kühler und die SSD nochmal an.
 
Ich will dir natürlich keinen Kühler aufschwatzen, wenn dein Freund bereits welche hat, dann ist es iO. Ich dachte nur er montiert den Boxed Kühler und wollte euch auf eine leise Variante hinweisen.

Ja, schau es dir mal an. Ich halte den Einsatz von SSDs als Schreib-/Lesecache für die beste Option. Man kann sich den Kauf einer großen SSD sparen und hat den Vorteil von SSDs nicht nur bei einigen wenigen Anwendungen sondern für alles, was oft benötigt wird. Der Treiber speichert diese Daten automatisch auf die SSD, damit diese schneller geladen werden kann. Der Einsatz einer SSD für das Betriebssystem ist damit eigentlich nicht mehr notwendig.
Da SSDs eine teilweise höhere Ausfallrate haben als Magnetspeichermedien umgeht man somit die Gefahr, wichtige Daten zu verlieren. Da die SSD als Cache verwendet wird, befindet sich alles auch auf der normalen HDD.
 
Danke für den Hinweis mit den RAM, hier ist ein hoffentlich kompatibles Angebot:

G.Skill RipJaws-X DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333)
(Geizhals)


Das mit der SSD klingt durchaus interessant. Mein Freund ist noch nicht erreichbar (Zeitzonen ect.) aber für den Fall dass er an solch einem System interessiert wäre, würdest du da eine normale SSD empfehlen, oder eine der von Intel für genau dieses Verfahren empfohlenen SSDs?
 
Den SSDs von Intel würde ich eher vertrauen. Diese haben jedoch eine langsame Schreibgeschwindigkeit. Ihr benötigt, abhängig vom Cache Modus, eher keine große Schreibgeschwindigkeit, jedoch lässt sich das höhere Ausfallrisiko von "regulären" SSD Herstellern zu Intel verschmerzen, da das System auch so weiterarbeiten würde (wieder abhängig vom Cache Modus). Ich denke ihr fahrt mit einer "regulären" SSD (32 bis 64 GB) besser.

Beim RAM ist momentan der G.Skill DIMM Kit 8GB (http://gh.de/598574) der vlt. günstigste. Die Kühler am RAM bringen nichts, teilweise werden die dadurch eher nen Stückchen wärmer und du bekommst vlt. Probleme mit dem verwendeten CPU Kühler.
 
Ok Leute, wir nähern uns dem Ende bei dieser Suche. Ich muss jetzt nur noch eine letzte Sache wissen: Die Grafikkarte.

Würdet ihr empfehlen auf eine Quadro 2000 zu sparen anstatt die 600 zu nehmen? Würdet ihr außerdem die Nvidia GTX 580 gegenüber der 2000 empfehlen, weil die einen besseren Kompromiss zwischen Gaming und Rendering bietet?

Ich weiß dass es besser wäre, komplett auf Workstation zu setzen, aber sag dass erst einmal meinem Freund XD. Er will auf Nummer sicher gehen und deshalb wissen, ob die Geschwindigkeit beim Rendern/Arbeiten so viel besser bei Quadro als bei GTX ist, oder ob untern Strich beide gleich schnell sind?
 
Es kommt immer auf die Anwendung an.

Hier sieht man z.B. wie eine GTX 470 gegen Quadros kein Land mehr sieht:
specviewperf-png.219040


Bei Spielen ist es genau andersrum. Man könnte zwar auch Quadro-Karten mit GeForce-Treibern laufen lassen, aber auch auch dann reicht die Performance einer GT 430 (Quadro 600) oder GTS 450 (Quadro 2000) natürlich bei Weitem nicht an eine GTX 580 heran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi.
nochmal zur SSD.
Arbeite auch mit 3d Programmen und wollte mir auch ne SSD zulegen. Allerdings hat sich herausgestellt, das wohl nur die Programme an sich schneller starten, beim arbeiten hat es keine Auswirkung. hier mal ein link: http://www.tomshardware.de/Flash-SSD-solid_state_drive,testberichte-240868-10.html

Hatte mir ne RE4 als Systemplatte besorgt, doch die ist nur am klacken. Welche HDD würdet ihr sonst noch als Sysplatte empfehlen?

Warum habt ihr den AMD Phenom II X6 1100T Black Edition nicht mit in eure überlegung einbezogen? Dieser sollte mein nächster werden, da ich auch nicht viel kohle habe und er für weniger geld mehr kerne hat.
g
 
@amdbuster
Dass eine SSD nur für schnellere Starts sorgt, ist doch klar ;)

Die Blue ist auch schnell genug als Systemplatte:http://gh.de/597127

Der 1100t wird nicht empfohlen, weil der i5 mit seinen 4 Kernen besser ist.
 
@ amdbuster
SSDs bringen überwiegend mehr Performance aufgrund ihrer kurzen Zugriffszeiten gegenüber Magnetspeicherdatenträger. Es gibt durchaus SSDs die ebenfalls eine deutlich höhere Datentransferrate haben (z.B. 400 MB/s vs 150 MB/s bei HDDs mit bis zu 7200 U/min), jedoch kann man diese sehr schnell mit einem RAID 0 und "beliebig" vielen Festplatten erreichen.

Wie IchBinAnton bereits erwähnt hat, haben reguläre Festplatten ausreichend Leistung. Wenn du mehr benötigst, schaltet man die in einen RAID 0 zusammen. Sind die Daten wichtig, schaltet man vier Festplatten in ein RAID 10 zusammen bzw. sichert die Daten regelmäßig von dem RAID 0 runter.
Du solltest jedoch beachten, dass eine Festplatte mit 5400 U/min ("Öko-Festplatte") eher nicht optimal für Systemfestplatten geeignet sind. Die niedrige Umdrehungszahl erhöht die Zugriffszeit und reduziert den Datentransfer. Es ist also eher eine mit 7200 U/min anzuraten. Für "Datengräber" also Festplatten wo die Daten nur sequenziell drauf gespielt werden und diese dann mehr oder weniger liegen bleiben, spielt die Umdrehungszahl eine eher unbedeutende Rolle. Das die WD so laut ist, ist vermutlich Pech. Manche Modelle fallen einfach nicht gut aus oder du hast ein defektes Modell erwischt. Die Hersteller Samsung, Seagate und Western Digital machen ansonsten brauchbare Festplatten.

Die aktuellen AMD Prozessoren sind eher nicht zu empfehlen. Die Intel CPUs sind oftmals effizienter und schneller. Ich würde dir empfehlen, dir entsprechend Benchmarks für deine Software rauszusuchen. Evtl. schneidet dort ein Sechskernprozessor von AMD besser als als die aktuellen Core i5 von Intel bzw. wenn du auf AMD setzten möchtest, solltest du auf die neuen Bulldozer Prozessoren warten. Diese laufen ebenfalls auf einem AMD3 Mainboard wie die aktuellen AMD CPUs.
 

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