Computing-Cluster auf Basis i7-5820K

KaterKarsten335

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Computing-System auf Basis i7-5820K

Da ich im anderen Thread https://www.computerbase.de/forum/t...t-fokus-preis-leistung.1619909/#post-19277253
sozusagen den Segen für den 5820K bekommen habe, was meine Preis/Leistungsbedenken angeht, folgt nun die Zusammenstellung des Systems. Im Ganzen gilt: Geld ausgeben ist schon ok, wichtig ist mir persönlich stets ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Das System soll im Wesentlichen ein Security-Computing-System werden, Gaming wäre eher sekundär.

Bestehende Basis:

i7-5820K CPU
Asrock Fatality X99M Killer (gebraucht, noch nicht gekauft daher noch austauschbar)
Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB (=2x8GB) , DDR4-2400, CL16-16-16-39 (wird wegen Quad-Channel wohl in absehbarer Zeit verdoppelt)
(Zusammen etwas über 500€)
SATA-SSD (Mittelfristig wohl durch sein M.2 Evo 960 abzulösen), Bildschirm & Eingabegeräte

Es fehlen:
Gehäuse (mein bisheriges wird für den nötigen CPU-Kühler nicht ausreichend Platz bieten. Gerne kompakt und halbwegs portabel)
CPU-Kühler: Wie wärs mit dem be quiet! Pure Rock (BK009), ~ 30€ ? http://geizhals.at/be-quiet-pure-rock-bk009-a1184606.html
Netzteil (Sollte "Luft" für eine zukünftige zweite Grafikkarte haben, also wohl 600W? - )

PS: Was macht man eigentlich mit dem PCIe 2.0 x16-port, wenn nur 2-Way SLI/Crossfire genutzt werden können?

GPU: Gibt es gute Benchmarks im GPGPU-Bereich, nach denen man sich richten kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn bitte ein "Security-Computing-Cluster"? Ich hätte jetzt vermutet, dass Du mehrere solcher Rechner aufbaust. Ist die Rechenlast (welche Programme laufen da eigentlich?) wirklich primär auf den CPU-Cores oder doch eher auf den Recheneinheiten einer Grafikkarte?

Wenn tatsächlich viel Rechenlast (auf der CPU) anfällt, warum Dir dann zu 2400er RAM geraten und nicht noch das letzte rausholen mit (vom Mainboard-Hersteller empfohlenem) 3.000 oder 3.200er RAM? Oder ist Dein Algorithmus des Programms auf die Cache-Größe der CPU optimiert und damit RAM-Performance nur sekundär?

Fragen über Fragen... so ganz stimmig wirkt das alles (noch) nicht ;)
 
hast schon Recht, "Cluster" ist da der falsche Begriff - Das wären mehrere Systeme.
Es gibt keinen konkreten vordefinierten Zweck - Das ganze soll mehr ein Spielzeug sein bzw. Proof-of-Concept als ein produktiver Computing-Knecht für eine sehr spezielle Aufgabe.
Hash-operationen wären wohl die Hauptlast

Mein Wissensstand ist, dass schnellerer RAM für praktische Anwendungen nicht so viel Vorteil bringt. Wenn das nicht stimmt, kann ich den RAM auch noch zurückgeben (14 Tage Frist)
 
DDR4-2400 ist ideal für Haswell-E solange du übertaktest.
Der Kühler ist für die Mülltonne: der wird grade so @stock funktionieren.
Das Mainboard ist so-so. Wobei es auch einen Intel NIC hat, du kannst den Killer NIC also ignorieren. Das Bard hat sehr wenig RAM Plätze, das ist natürlich schlecht. Insgesamt nur kaufen wenns billig ist und du ein µATX System baust d.h. ein kleines Gehäuse nimmst.

Ich gehe mal davon aus du übertaktest?
Das mit der 2. Grafikkarte: Mülltonne. Sofort vergessen. Dann würden auch 600W nicht reichen, zumindest nicht bei einer lohnenden Karte. Oder ist die Karte für GPGPU? Dann könnte man es zumindest in Erwägung ziehen. Aber dann ist das Board wieder physikalisch etwas klein, die Steckplätze miserabel angeordnet.
Ich würde ein Standard 550W Netzteil wie ein Corsair RMx nehmen.

Wie wichtig ist ein "kleiner" Computer oder darfs normale Größe haben? Was für eine Grafikkarte kommt rein (Länge!)?

Jonsbo hat z.B. einige nette Cubes. Davon hängt der Kühler ab. Unter einem Macho 120 als unterste low end Budget total billig-Ghetto Lösung brauchst du gar nich anfangen. Aber je größer desto besser bzw. wenn ein sehr kleines Gehäuse auch eine 240er AIO für die CPU.
 
Das mit dem RAM kann man pauschal so nicht sagen! Ein paar Fakten dazu:

-> Haswell-E supportet offiziell (durch Intel) 2.133.

-> Broadwell-E supportet offiziell 2.400

-> Viele Boards bieten Support für schnelleren RAM, d.h. die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass der dann auch läuft. Damit kann man dann schon Richtung 3.000er gehen, auch wenn DDR4 auf der Haswell-E-Plattform recht zickig ist. Und da spreche ich aus eigener Erfahrung.

-> Beim Spielen bringt schneller RAM vor allem was bei der Stabilisierung der Minimum-FPS.

-> Bei Anwendungen hängt, wie von mir bereits erwähnt, stark davon ab, was denn nun die konkrete Anwendung macht. Der Informatiker spricht von der Datenlokalität, d.h. passen die Daten, auf denen operiert wird, noch in den Cache der CPU oder nicht. Ein Klassiker, der von schnellem RAM sehr deutlich profitiert wäre 7-ZIP.
 
Faust, was meinst du mit Zickig?

Ja, zweite GPU wäre wenn für GPGPU, nicht zum zocken mit SLI. dazu liest man zu viel von Problemen.
Kann man eigentlich auf 1 GPu zocken und auf der anderen parallel rechnen?

PS: Eigentlich hatte ich das "Cluster" im Titel geändert -.-

Wie siehts denn bei 7z im Benchmark aus, eigentlich dürfte doch eher der Datenträger Flaschenhals sein als CPU/RAM, oder?

Muss nicht unbedingt microATX sein. War nur ne Idee. So viel platz wie nötig, so wenig wie möglich ;D
 
KaterKarsten335 schrieb:
Faust, was meinst du mit Zickig?

Ganz einfach: RAM-OC macht bei Haswell-E oft Probleme (vielleicht liegts daran, dass DDR4 hier neu eingeführt wurde). Auf Skylake (DDR4 im Mainstream-Markt) scheint es besser zu funktionieren, was wohl am späteren Start in den Markt lag (im Vergleich zu Haswell-E).

KaterKarsten335 schrieb:
Ja, zweite GPU wäre wenn für GPGPU, nicht zum zocken mit SLI. dazu liest man zu viel von Problemen.

Single-GPU ist immer zu bevorzugen, aber: So schlecht, wie viele hier das Thema reden, ist es dann doch nicht. Ich habe selbst zwei Stück der R9 290 und kann z. B. die Mikroruckler-Behauptung überhaupt nicht nachvollziehen, das hatte ich noch nie erlebt. Gerade bei Spielen wie Battlefield 4, Assassins Creed Unity oder der F1-Serie von Codemasters skalieren die Karten fast perfekt, d.h. die Performance ist super!

KaterKarsten335 schrieb:
Kann man eigentlich auf 1 GPu zocken und auf der anderen parallel rechnen?

Theoretisch schon. Solange sie nicht per Treiber als ein GPU-Verbund konfiguriert sind, nutzt ein Spiel immer die primäre Karte (also da, wo auch der Monitor dran hängt). In OpenCL / Compute-Programmen sieht man dann eh alle Karten im System und kann auswählen, auf welcher die Berechnung starten soll (zumindest konnte ich das als ich mich mal mit der GPU-Programmierung beschäftigt hatte).

KaterKarsten335 schrieb:
Wie siehts denn bei 7z im Benchmark aus, eigentlich dürfte doch eher der Datenträger Flaschenhals sein als CPU/RAM, oder?

Nein, dem scheint nicht so zu sein. Die Kompression der Daten dauert wohl länger.
 
Ja schade. Dann geht die CPU morgen wieder zurück - Das komplett alleine zu recherchieren, dafür fehlt mir die Zeit -.-
 
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