core i7 980 OC 24/7 Effizienzgrenze erreicht?

Compi-Franky

Ensign
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Hallo liebes Forum,

was meint Ihr, ist bei meinem Core i7 980 die Grenze für ein alltagstaugliches OC-Setting erreicht?

Folgendes Setting ist eingestellt und läuft seit gefühlter Ewigkeit problemlos:

BClk 200
PCIE 100
CPU-Multi 21
QPI [GT/s] 7,2
Uncore-Freq. [MHz] 3200
DRAM-Freq. [MHz] 800_1600
DRAM-Volt [V] 1,52
RAM-Timings 9-9-9-24-88-12-6-5-6-24-CR2
IES Enabled
CPU-Volt [V] 1,45
IOH Volt [V] 1,21
VTT Volt [V] 1,36
ICH Volt [V] 1,12
IOH CSI Volt [V] 1,32
IOH/ICH PCIE Volt [V] 1,52
CPU PLL Volt [V] 1,86

Vor kurzem habe ich meine WaKü aufgerüstet. Bei dem Setting in obriger Tabelle ist die CPU-Temperatur unter Voll-Last (prime95 small FFTs) nach 1h bei ca. 60°C. Wenn ich noch mehr CPU-Takt (+200 Mhz) herauskitzeln will muß ich die Kernspannung auf mindestens 1,5125V (CPU-z: 1,4044V) setzen und das ist dann noch immer nicht prime95-stabil (small FFTs), d.h. nach einiger Zeit steigen dann die Rechenkerne aus aber Windows schmiert nicht ab. Das wäre dann eine Erhöhung der Kernspannung von über 0,06125V für lediglich +200 Mhz ?!? Die Temperatur der CPU-Kerne ist dann unter Voll-Last (prime95 small FFTs) ca. 68°C.
Beim Uncore-Takt verhält es sich ähnlich. Hier ist für eine prime95-stabile Konfiguration (large FFTs) eine Erhöhung der VTT-Spannung um 0,8V auf 1,44V nötig. Das erscheint mir ziemlich viel, zumal Intel eine maximale VTT-Spannung von 1,40V angibt. Bei diesem Setting haben dann die CPU-Kerne eine Temperatur von ca. 61°C.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps zur Optimierung meines Settings?

Mein System (wichtigste Komponenten, CPU & GraKas sind wassergekühlt):

Board: ASRock X58 Extreme6
CPU: Intel Core i7 980 @ 4,2 Ghz
RAM: 24 GB DDR3 1600-Kit (G.Skill Ripjaws 24GB F3-12800CL9T2-24GBR)
GraKas: 3-way-SLI GTX 780 @1124 Mhz / 3000 Mhz (GPU/VRAM)



Danke im Voraus für Eure kundigen Antworten… 

LG
Compi-Franky
 
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the_ButcheR

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Scheint (mit vernünftigen Spannungen) einfach nicht mehr drin zu sein.
Ich würde es so lassen wies war.


MfG
 

Kai85

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Wenn das Board keine halben Multis hat, würde ich es ebenfalls so lassen. Für eine Sockel 1366 CPU sind 4,2Ghz auch alles andere als schlecht. :)
 

Necareor

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Die Temperaturen sind auf jeden Fall alle noch im grünen Bereich. Aber die Spannungen werden langsam schon recht interessant...

Im Grunde musst du wissen, ob dir die Takterhöhung die erhöhte Stromrechnung und das Risiko wert ist. Ich persönlich hatte mit dem Risiko noch nie Probleme, bisher hab ich noch keine CPU in die Knie gezwungen... versteh gar nicht, wie manche das schaffen!
 

Humptidumpti

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Ich würde in Sachen Effizienz nicht weiter gehen bzw. sogar runter. Mein X5650 läuft mit 4GHz bei ~1,27/1,28V unter Last. Für 4,4GHz brauch ich dann schon wieder 1,34/1,35V unter Last.

Ob man die Kiste jetzt mit 4 oder 4,2GHz laufen hat ist absolut wayne. Leistung ist wahrlich genug da.

Aufnahme1 Kopie.jpg
 

Compi-Franky

Ensign
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@ Necreator:

die Stromrechnung ist mir SEHR EGAL... mir geht es lediglich um die Gesundheit meines Systems. Rechenleistung beim Compi kommt durch Rechenkerne und Strom genauso wie Leistung beim Auto durch Kraftstoff und Hubraum kommt... :)
 

HisN

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Die Gesundheit schädigst Du doch in dem Augenblick in dem Du die Spannung anziehst.
Du bist Dir scheinbar des Risikos bewusst. Warum drauf rumreiten? Das System wird früher oder später die Hufe hochreissen, je mehr Spannung Du drauf gibst, desto früher. WANN kann Dir niemand sagen.
Tipps: Weniger Spannung wenn es geht. Weniger Prime, mehr "normale Anwendungen". Wenn Du nicht gerade 24h BR-Videos kodierst oder Renderjobs laufen lässt, kann Dir ein 24h-Prime-Run doch egal sein.
 
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Compi-Franky

Ensign
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prime95 & co. dienen mir zur Überprüfung der Systemstabilität. Und diese ist mir SEHR WICHTIG. Ich versuche einfach das maximal mögliche herauszukitzeln OHNE BSODs zu bekommen und ohne mich über ein zwar schnelles aber instabiles System aufregen zu müssen. Mit der von mir eingangs geposteten Konfiguration klappt das auch wunderbar. Da ich aber temperaturmäßig noch Luft nach oben habe (habe meine CPU-Kühlung vor kurzem upgegradet) reizt mich natürlich wie weit ich „gefahrlos“ gehen kann OHNE BSODs zu bekommen und OHNE meine Hardware über die Maßen im 24/7-Betrieb zu quälen. Ich dachte ursprünglich, das Problem beim OC seien lediglich bedenkliche Temperaturen bei unzureichender Kühlung und ich fragte mich eben ob die angelegten Spannungen an sich – unabhängig von der Temperatur – zum Problem werden könnten wenn ich weiteres OC betreibe. Die Spezifikationen von Intel gelten – so denke ich mal – für den Boxed-Kühler. Dann sollten bei besserer Kühlung höhere Spannungen drin sein, denn temperaturmäßig bin ich im grünen Bereich, oder irre ich mich? Ich bin mir eben diesbezüglich nicht 100% sicher und deswegen dieser Beitrag…

Gelten vdrop und vdroop nur für die VCore oder auch für den Rest (VTT-Spannung, PLL, etc)?

Dieses System dient mir nicht nur zum zocken sondern auch für Video-/Bildbearbeitung, etc. Und beides soll so schnell wie möglich bei 100% Systemstabilität funzen.
 
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HisN

Fleet Admiral
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Sorry wenn ich jetzt drauf rumreite.
OC ist kein Wunschkonzert.
Entweder Du gibst Spannung drauf, oder Du steckst zurück. Den Punkt "gefahrlos" hast Du mit der Anhebung vom Vcore hinter Dir gelassen. D.h. hier kommt es jetzt nur noch auf die Stimme in Deinem Kopf an. Und die haben wir ja schon gehört. Zu viel Spannungs-Erhöhung für zu wenig Takt-Verbesserung. Es wird von uns keinen Persilschein geben.
Aber unter uns. Bei Deiner Graka-Ausrüstung ist doch ein neues 2011er Board und ein 4930K bestimmt drinne, wenn das 1366er System abraucht und das wird es früher machen, wenn Du mehr Spannung drauf gibst, und später wenn Du weniger Spannung draufgibst.

Wenn Du die Kühlung nicht ausreizt, dann ist das an sich doch cool, weil sie dann leiser arbeitet.
Jede CPU hat ihren Sweet-Spot, also den Punkt an dem es nur noch mit massiver Spannungs-Erhöhung weiter geht, und der scheint bei Dir erreicht zu sein.
 
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Compi-Franky

Ensign
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@ HisN:

„gefahrlos“ ist vielleicht schlecht formuliert. Letzen Endes glaube ich zu wissen daß – wie Du schon geschrieben hast – ein höherer Takt mit einer erhöhten Spannung und folglich mit einem gesteigerten Defektrisiko erkauft wird. Aber ich glaube das geht eben bis zu einem Punkt relativ „gefahrlos“ gut (sprich: keine sonderliche Steigerung des Defektrisikos) bis man zu einem Punkt kommt an dem dann die Defektwarscheinlichkeit sprunghaft ansteigt. Korrigiere mich wenn ich hier irre! Und um eben diesen Punkt geht es mir und ich frage mich ob ich bei meinem eingangs geposteten Setting an diesem Punkt angelangt bin. Deswegen meine Frage an Dich und euch aus dem Forum.

Einen Persilschein verlange ich nicht. Mir geht es um Information um mir meine Meinung zu bilden und um zu entscheiden ob ich alles so lasse oder noch mehr herauskitzle.

@ Hisn:

ich sehe gerade Du hast noch was ergänzt...

Ja, ich denke meine Werte sind nicht schlecht. Vielleicht habe ich ja den Sweet-Spot erreicht...

Warum jetzt ein neues Board kaufen wenn bald Hasswell-E erscheinen soll?!? Das wäre jetzt - so denke ich - rausgeschmissenes Geld. Bis dahin soll mein 1366er-System aber noch halten...
 
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Necareor

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Ich denke, dass ein i7 980 @ 4,2 Ghz auch noch ganz gut dein Triple-SLI bedienen kann, mit ein paar Ausnahme-Fällen vielleicht. Aber das kannst du ja selbst leicht überprüfen.

Andererseits musst du dir im Klaren sein, dass Hasswell-E nicht wirklich "bald" erscheint. Das dritte Quartal sind noch mindestens 4 Monate, ich rechne eher mit noch 6 Monaten Wartezeit. Willst du dann gleich zu Beginn ein System-Upgrade durchführen, musst du mit extrem hohen Anschaffungskosten rechnen, die Mainboards sind da sehr teuer und v.a. der DDR4-Speicher wird sich am Anfang sicher einiges kosten lassen, vor allem, wenn es wieder 24GB oder mehr sein sollten.

Daher ist es sicherlich auch nicht verwerflich, noch auf den Ivy-Bridge-E - Zug aufzuspringen, zumal du dann auch noch deinen jetzigen Speicher weiter verwenden könntest. Natürlich nur, wenn deine aktuelle CPU tatsächlich limitieren sollte.
 

Compi-Franky

Ensign
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@all:

vielen Dank für Eure Beiträge. Mir scheint ich habe wohl dann den sogenannten "Sweet Spot" meiner CPU erreicht. Ich werde alles so lassen wie im eingangs geposteten Setting. +/-200 Mhz Kerntakt und/oder +/- 400 Mhz Uncore-Takt machen keinen allzu großen Unterschied und dafür werde ich meine Hardware nicht unnötig quälen. Schließlich soll sie noch durchhalten bis Haswell-E herauskommt und sich dann die Preise für entsprechende Hardware in für diese Leistung akzeptable Regionen einpendeln...
 
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