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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
- Ersteller Sithys
- Erstellt am
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M
Mustis
Gast
Wieso fürn arsch? Deckt immer noch einen Teil der ansonsten symptomelosen Erkrankungen auf, bietet aber eben keine 100% zuverlässigkeit. Wurde das denn behauptet? Ich hatte sowas leider ebfürchtet nachdem sich in Tübingen die Zahlen wieder erhöht haben. Denn entweder die Leute warne teils unehrlich oder eben die Tests nicht 100% zuverlässig.
getexact
Fleet Admiral
- Registriert
- Apr. 2007
- Beiträge
- 13.831
https://www.google.de/amp/s/amp.zdf...a/corona-herdenimmunitaet-lauterbach-100.htmlSkaiy schrieb:Es kann keine Herdenimmunität in Deutschland geben? Magst du mir hierfür eine Quelle präsentieren?
das ist nur ein Artikel von vielen. Es gibt mittlerweile viele Stimmen, die sagen, dass wir das evtl niemals hinbekommen werden. Da kommen wie immer sehr viele Faktoren zusammen.
Im Podcast (so ab Minute 47) geht Drosten auf Schnelltests ein. In Österreich gab es Tests mit Schnelltests und zum Abgleich mit den PCR-Tests, 40-60% der Infektionen sind mit den Antigentests übersehen worden.Jelais schrieb:@deekey Das passt dann aber nicht dazu, dass man in Kitas über Schnelltests viele Infektionen gefunden hat. Und auch in den "Modellregionen" hat man ja viele asymptomatische durch Schnelltests gefunden.
Ich verstehe ihn so: Die Schnelltests reagieren auf Antigene. Die Antigene dafür stammen jedoch aus toten/abgestorbenen Nasenschleimzellen im Nasenschleim, von dem der Abstrich genommen wird. Infektiös ist man mit lebenden Viren, die von den lebenden Nasenschleimzellenzuvor produziert werden, und dort werden die Antigene eben für den Aufbau der Viren benötigt.
Darum ist es auch kein Widerspruch, dass mit den Antigentests auch asymptotische Träger erwischt werden können, denn auch sie haben tote Nasenschleimzellen, die Antigene beinhalten.
Wenn man eine Klasse zweimal testet, können zB am Dienstag infektiöse/infizierte Schüler durchschlüpfen, dann aber am Donnerstag werden sie positiv getestet. Wenn man aber einmal getestet wird, um einkaufen zu können, dann kann passieren, dass das Ergebnis negativ ist, aber der Getestete bereits infektiös ist -> falsche Sicherheit.
Tag 0, an dem die Symptome beginnen, kann man auch als Tag 0 bezeichnen, an dem keine Symptome beginnen. Entscheidend für die Infektionsbekämpfung sind Tage -1 und -2, an denen man bereits infektiös ist.
Moin
Ich bekam gestern Nachmittag einen Anruf von meiner Hausarztpraxis. Da ich als Risikopatient gelte, wollte man mir einen Impftermin geben. Also sehr vorbildliches verhalten wie ich finde. Das zeigt doch, das zumindest mein Hausarzt, sich die Mühe macht und seine Patienten wirklich kennt.
War aber in meinem Fall nicht nötig. Ich habe mit Hilfe meines Kardiologen und dem Gesundheitsamt schon die erste Impfung hinter mir.
Gruß
Nobsi
Ich bekam gestern Nachmittag einen Anruf von meiner Hausarztpraxis. Da ich als Risikopatient gelte, wollte man mir einen Impftermin geben. Also sehr vorbildliches verhalten wie ich finde. Das zeigt doch, das zumindest mein Hausarzt, sich die Mühe macht und seine Patienten wirklich kennt.
War aber in meinem Fall nicht nötig. Ich habe mit Hilfe meines Kardiologen und dem Gesundheitsamt schon die erste Impfung hinter mir.
Gruß
Nobsi
S
Scrypton
Gast
Und das nennst du mehr Information? Supi...Cyberdunk schrieb:Kann ich dir gerne geben, wir sind ein Betrieb der Produziert.
Was produziert ihr denn?
Unabhängig davon:
Produktionsbetriebe sind in der Regel systemrelevant, da sie eine bedeutende volkswirtschaftliche Rolle einnehmen. Das macht nicht die Arbeitsplätze als solche wichtiger, jedoch dessen Wertschöpfung, die diese leisten.Cyberdunk schrieb:Und wieder die Frage, was macht diese Arbeitsplätze wichtiger als die Exiztens von dem Griechen
Also derzeit ist eure Kantine gewiss nicht für Spaziergänger & Co. insofern geöffnet, dass man in(!) der Kantine seine Mahlzeit zu sich nehmen könnte.Cyberdunk schrieb:Wir haben eine Kantine, die nicht geschlossen ist und auch für Gäste geöffnet ist, was ist denn damit?
Wenn doch, hält sich die Firma wohl nicht an die Maßnahmen - so einfach ist das.
getexact
Fleet Admiral
- Registriert
- Apr. 2007
- Beiträge
- 13.831
henpara schrieb:Wie kommst du denn auf die Idee? Ich würde sogar mal behaupten, dass ich zu den wenigen gehöre, die sich wirklich an alle dieser Regeln halten. Nichtsdestotrotz darf ich sie wohl kritisieren!
Ich unterstelle es dir ja nicht persönlich. Ich weiß doch selbst von mir, wie man auch "nachlässig" ist. Natürlich besuche ich mal meine Mutter oder auch enge Freunde. Weiß ich mit wem die vorher zu tun hatten? alle schwören immer Stein und Bein, dass man aufpasst. Ich weiß halt nicht wo diese Tausende von Infektionen herkommen. Sind das alles Menschen, die aufpassen? Oder die von sich aus sagen würden, dass sie sich an Regeln halten?
Die Straßen sind voll und viele Menschen werden mit der Zeit immer unvorsichtiger. Das ist eine normale Reaktion, wenn man die Gefahr nicht spürt oder sieht.
Ich will damit nur sagen: Natürlich halten sich die allermeisten an Regeln, aber konsequent und immer? Nein, sonst würde es nicht so viele Infektionen geben.
Es ist keine Verurteilung. Ich verurteile Menschen, die auf alles scheißen und an den ganzen Mist eh nicht glauben und sich deshalb teils unverantwortlich verhalten. Gibts in meinem Bekanntenkreis auch welche. Kennt jeder denke ich. Diskussionen führt man schon teilweise nicht mehr, weil man merkt, wie verbohrt teilweise die Menschen sind.
Meine eigene Schwester will sich und ihre Kinder nicht impfen lassen....warum fragt ich sie? "weil die Impfstoffe noch nicht lang genug erforscht wurden und wer weiß".
Ja man denkt, die Menschen sind dafür offen, nein es gibt sooooo viele, die gegen alles neue sind, generell pessimistisch gegenüber allem sind und sich nix vorschreiben lassen wollen. Gerade Eltern sind da teilweise extrem unterwegs.
All das wird aber dazu führen, dass das Infektionsgeschehen sich nicht bessert. Die selben Menschen fordern aber Öffnungen und Freiheiten. Wollen aber selber nichts dafür tun. Ein Teufelskreis.
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007
Admiral
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- Okt. 2007
- Beiträge
- 8.832
Hallo
Ihr wandert wahrscheinlich auf dem schmalen Grad das Ihr als Mitarbeiter euren Besuch mitnehmt und dem Kantinenpersonal erzählt "Der arbeitet hier" oder "Das ist ein Kollege".
Grüße Tomi
Das ist zur Zeit verboten, Betriebskantinen dürfen nur Mitarbeiter bewirten, Gäste dürfen nicht bewirtet werden.Cyberdunk schrieb:Wir haben eine Kantine, die nicht geschlossen ist und auch für Gäste geöffnet ist, was ist denn damit?
Ihr wandert wahrscheinlich auf dem schmalen Grad das Ihr als Mitarbeiter euren Besuch mitnehmt und dem Kantinenpersonal erzählt "Der arbeitet hier" oder "Das ist ein Kollege".
Das hängt davon ab was bei euch produziert wird, ob Ihr systemrelevant seid oder nicht, ein Imbiss/Restaurant ist definitiv nicht systemrelevant.Cyberdunk schrieb:Und wieder die Frage, was macht diese Arbeitsplätze wichtiger als die Exiztens von dem Griechen, deren Arbeiter usw.. ( Damit mein ich stellvertretet jeden klein Betrieb der grade geschlossen ist.)
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
CCIBS
Captain
- Registriert
- Sep. 2015
- Beiträge
- 3.387
Wenn es um die eigene Kinder geht, kommt man oft mit keiner Vernunft an. Aber da bin ich dann nachsichtiger, denn es liegt in der Natur der Eltern.getexact schrieb:Meine eigene Schwester will sich und ihre Kinder nicht impfen lassen....warum fragt ich sie? "weil die Impfstoffe noch nicht lang genug erforscht wurden und wer weiß".
Ja man denkt, die Menschen sind dafür offen, nein es gibt sooooo viele, die gegen alles neue sind, generell pessimistisch gegenüber allem sind und sich nix vorschreiben lassen wollen. Gerade Eltern sind da teilweise extrem unterwegs.
Aber es wird wirklich etwas schwer nachzuvollziehen, wie die Infektionen so steigen können und welche Maßnahme wirklich wirkt. Statistisch gesehen müsste ich in der Zwischenzeit mindestens ein Positiv getesteten kennen, von dem ich auch weiß. Ich weiß dann nur, ein Kollege kennt jemanden, aber ich selbst kenne die Person dann nicht. Aber all meine Kollegen sind negativ nach einem Test.
Meine Wahrnehmung ist in der Zwischenzeit, als würde ich in einer Blase leben. Das Thema Corona existiert, betrifft mich aber nicht und meine gefühlte Einschränkungen sind überschaubar. Gefühlt ist die Pandemie in Deutschland für mich genau so weit weg, wie Menschen, die in Afrika verhungern. Real und Tragisch, aber für mich weit weg.
Für den Arsch war vielleicht übertrieben, aber:Mustis schrieb:Wieso fürn arsch? Deckt immer noch einen Teil der ansonsten symptomelosen Erkrankungen auf, bietet aber eben keine 100% zuverlässigkeit. Wurde das denn behauptet? Ich hatte sowas leider ebfürchtet nachdem sich in Tübingen die Zahlen wieder erhöht haben. Denn entweder die Leute warne teils unehrlich oder eben die Tests nicht 100% zuverlässig.
Ich infiziere mich am Freitag, spätestens am Dienstag bin ich infektiös. Am Dienstag will ich einkaufen gehen und lasse mich testen.
Vor dem gestrigen Podcast ging man davon aus, dass die Schnelltest gerade bei infektiösen Menschen am 3.-4. Tag nach der Infektion sehr zuverlässig. Also würde ich nach dieser Annahme sehr wahrscheinlich positiv getestet werden.
Nach dem Podcast verschiebt sich die Zuverlässigkeit um paar Tage, also erst am fünften oder sechsten Tag sind Antigentests zuverlässig. Wenn das zutrifft, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass mein Antigentest am Dienstag positiv ist, noch geringer. Also laufe ich durch ein Einkaufshaus mit einem falschnegativen Test, nehme dann in der Umkleidekabine die Maske ab, die Person nach mir macht das auch...
M
Mustis
Gast
Das bestreite ich ja auch gar nicht. Dennoch hilft der Test die Gefahr zu reduzieren. Denn wenn du am Mittwoch gehen willst, fällst du sehr wahrscheinlich auf. Würde nicht getestet werdne und du wäres symptomlos infektiös, bist du an allen anderen Tagen auch ne Gefahr, mit Tests halt nur an 2 Tagen.
Die Tests wurden und werden ohnehin fragwürdig genutzt in Teilen. Viele lassen sich testen/müssen sich testen am Tag nach einem Kontakt mit einem positiv getesteten. Soll was bringen? Selbst wenn man sich infiziert hat, würde man es die nächsten 1-2 Tage nicht merken, selbst mit PCR vermutlich nicht.
Insofern ändert sich im Alltag vermutlich nicht viel, ohne Frage hilft es aber auch wenn es keine 100% Erkennung dabei gibt
Die Tests wurden und werden ohnehin fragwürdig genutzt in Teilen. Viele lassen sich testen/müssen sich testen am Tag nach einem Kontakt mit einem positiv getesteten. Soll was bringen? Selbst wenn man sich infiziert hat, würde man es die nächsten 1-2 Tage nicht merken, selbst mit PCR vermutlich nicht.
Insofern ändert sich im Alltag vermutlich nicht viel, ohne Frage hilft es aber auch wenn es keine 100% Erkennung dabei gibt
Führt aber dazu, das Kindern größeren Gefahren ausgesetzt werden. Grade weil man seine Kinder schützen will, müsste man rational handeln und nicht irrationalen Gefühlen die Oberhand geben.CCIBS schrieb:Wenn es um die eigene Kinder geht, kommt man oft mit keiner Vernunft an. Aber da bin ich dann nachsichtiger, denn es liegt in der Natur der Eltern.
Reuters berichtet, dass die EU die Verträge mit AZ und J&J über 2021 nicht verlängern wird, Dänemark stellt Impfungen mit AZ ein, so verschiedene Medien aus Dänemark.
Dafür bekommt die EU 50 Mio weitere Biontech-Impfdosen bis Ende Juni.
Das stärkt kaum das Vertrauen in AZ. Und wenn wir schon dabei sind:
Derzeit gibt es keine freie Wahl bei den Impfstoffen, sondern entweder willigt man ein oder erst im nächsten Jahr gibt es die Impfung. Was ist dann, wenn jemand seit Jahren Marcumar einnimmt und gerade deswegen AZ nicht will? Das setzt man ihm eigentlich die Pistole auf die Brust: Entweder du willigst nach der Aufklärung über mögliche Risiken ein oder du wartest ein Jährchen und hoffst, dass du dich nicht ansteckst.
Dafür bekommt die EU 50 Mio weitere Biontech-Impfdosen bis Ende Juni.
Das stärkt kaum das Vertrauen in AZ. Und wenn wir schon dabei sind:
Derzeit gibt es keine freie Wahl bei den Impfstoffen, sondern entweder willigt man ein oder erst im nächsten Jahr gibt es die Impfung. Was ist dann, wenn jemand seit Jahren Marcumar einnimmt und gerade deswegen AZ nicht will? Das setzt man ihm eigentlich die Pistole auf die Brust: Entweder du willigst nach der Aufklärung über mögliche Risiken ein oder du wartest ein Jährchen und hoffst, dass du dich nicht ansteckst.
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- Mai 2009
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deekey777 schrieb:Dafür bekommt die EU 50 Mio weitere Biontech-Impfdosen bis Ende Juni.
Edit: Andere seriösere Medien Schreiben das Deutschland ca. 9 Millionen Dosen zusätzlich bekommt.
krong
Commodore
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Das Kind ist leider in den Brunnen gefallen.
Ich fand die Kommunikation (Politik und Medien | insbesondere Söders "wer sich traut" war ne riesen Frechheit) nach dem ganzen hin und her auch alles andere als optimal. Die Studienlage bescheinigt Astra ne hervorragende Schutzwirkung und nur schwache/seltene Nebenwirkung, insbesondere bei den Alten. Das hätte viel deutlicher kommuniziert werden müssen. Stattdessen wurde immer nur über die seltenen Hirnthrombosen berichtet..
Die 60+ Leute, die ich kenne, haben sich allerdings alle gerne mit Astra impfen lassen.
Was jetzt noch erschwerend hinzukommt ist, dass die geplante Zweitimpfung mit Astra jetzt in vielen Fällen durch andere Impfstoffe ersetzt wird. Das wird sich entsprechend negativ auf die Erstimpfungsquote auswirken und wir sitzen vermutlich schon im Mai auf überschüssigen Astrazeneca Dosen, die wir nicht mehr verimpft bekommen.
Glücklicherweise macht Astra nur ca. 30% der Impfstoffe hierzulande aus. Würde man überwiegend auf Astra setzen, hätte man jetzt ein riesiges Problem...
Ich fand die Kommunikation (Politik und Medien | insbesondere Söders "wer sich traut" war ne riesen Frechheit) nach dem ganzen hin und her auch alles andere als optimal. Die Studienlage bescheinigt Astra ne hervorragende Schutzwirkung und nur schwache/seltene Nebenwirkung, insbesondere bei den Alten. Das hätte viel deutlicher kommuniziert werden müssen. Stattdessen wurde immer nur über die seltenen Hirnthrombosen berichtet..
Die 60+ Leute, die ich kenne, haben sich allerdings alle gerne mit Astra impfen lassen.
Was jetzt noch erschwerend hinzukommt ist, dass die geplante Zweitimpfung mit Astra jetzt in vielen Fällen durch andere Impfstoffe ersetzt wird. Das wird sich entsprechend negativ auf die Erstimpfungsquote auswirken und wir sitzen vermutlich schon im Mai auf überschüssigen Astrazeneca Dosen, die wir nicht mehr verimpft bekommen.
Glücklicherweise macht Astra nur ca. 30% der Impfstoffe hierzulande aus. Würde man überwiegend auf Astra setzen, hätte man jetzt ein riesiges Problem...
Tomislav2007
Admiral
- Registriert
- Okt. 2007
- Beiträge
- 8.832
Hallo
Die entscheidende Frage ist was medizinisch vertretbar/verträglich ist und was nicht, da hilft nur ein Gespräch mit dem Hausarzt weiter.
Wenn der Hausarzt entscheidet das ein Patient Impfstoff X verträgt und Impfstoff Y nicht verträgt, dann wird der Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen.
Wenn es nur darum geht das man AstraZeneca nicht will weil der medial kaputt gemacht wurde, dann muss man ablehnen und auf einen anderen Impftermin warten, wann auch immer der sein wird.
Wir bekommen zum Glück bei der zweiten Impfung auch den AstraZeneca, es gibt nur noch zusätzlich eine erneute stärkere Aufklärung, wer ablehnt darf abwarten.
Grüße Tomi
Was man will interessiert niemanden, es gibt zu viele die jetzt AstraZeneca weswegen auch immer nicht haben wollen.deekey777 schrieb:Was ist dann, wenn jemand seit Jahren Marcumar einnimmt und gerade deswegen AZ nicht will?
Die entscheidende Frage ist was medizinisch vertretbar/verträglich ist und was nicht, da hilft nur ein Gespräch mit dem Hausarzt weiter.
Wenn der Hausarzt entscheidet das ein Patient Impfstoff X verträgt und Impfstoff Y nicht verträgt, dann wird der Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen.
Wenn es nur darum geht das man AstraZeneca nicht will weil der medial kaputt gemacht wurde, dann muss man ablehnen und auf einen anderen Impftermin warten, wann auch immer der sein wird.
Bei uns im Krankenhaus hat man sich zum Glück dagegen entschieden verschiedene Impfstoffe zu impfen, zumindest solange bis die Datenlage mehr dazu hergibt.krong schrieb:Was jetzt noch erschwerend hinzukommt ist, dass die geplante Zweitimpfung mit Astra jetzt in vielen Fällen durch andere Impfstoffe ersetzt wird.
Wir bekommen zum Glück bei der zweiten Impfung auch den AstraZeneca, es gibt nur noch zusätzlich eine erneute stärkere Aufklärung, wer ablehnt darf abwarten.
Grüße Tomi
https://www.tagesschau.de/eilmeldung/biontech-pfizer-liefert-zusaetzlichen-impfstoff-101.htmlLipovitan schrieb:Die EU bekommt 250 Millionen Dosen zusätzlich und davon bekommt Deutschland 50 Millionen.
Edit: Andere seriösere Medien Schreiben das Deutschland ca. 9 Millionen Dosen zusätzlich bekommt.
Im zweiten Quartal von April bis Juni kämen somit insgesamt 250 Millionen Dosen Impfstoff von BioNTech/Pfizer, sagte von der Leyen. Die Lieferung werde nach Bevölkerungsanteil auf die 27 EU-Staaten verteilt, fügte sie hinzu. Dieser liegt für Deutschland bei 18,6 Prozent. Von der zusätzlichen Lieferung kann die Bundesrepublik also rechnerisch gut neun Millionen Dosen erwarten.
Und es heißt, dass J&J die 10 Mio nach Deutschland nicht liefern wird. Wenn man bedenkt, dass J&J nur einmal gespritzt wird, so ist das kein Ausgleich, aber irgendwie doch, selbst wenn die zusätzlichen 9,6 Mio für Erstimpfungen verwendet werden, die schon nach 10 Tagen guten Schutz bieten.
Ergänzung ()
Das wäre die Hoffnung. Aber ich habe das Gefühl, dass AZ malwieder für alle ausgesetzt wird.Tomislav2007 schrieb:Hallo
...
Wenn der Hausarzt entscheidet das ein Patient Impfstoff X verträgt und Impfstoff Y nicht verträgt, dann wird der Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen.
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
ThomasK_7
Vice Admiral
- Registriert
- Nov. 2006
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- 7.103
Ich bin froh, dass es jetzt nach Medienberichten anscheinend kein verkürztes Gesetzgebungsverfahren für die "Notfallbremse" geben wird, da wohl aktuell keine 2/3 Mehrheit im Bundestags dafür vorhanden ist.
Jeder kann für sich/seine Umgebung prüfen, ob seine Landesregierung in Abhängigkeit der Fallzahlen/medizinischen Auslastung die bestehenden Regelungen zur Rückkehr zu einem lokalen lockdown einhält oder nicht.
Modellprojekte sollten meiner Meinung nach dabei aber nicht sofort beendet werden. Dies würde dem Charakter eines Modelles widersprechen, wenn es sich nur in Schönwetterzeiten beweisen darf.
Jeder kann für sich/seine Umgebung prüfen, ob seine Landesregierung in Abhängigkeit der Fallzahlen/medizinischen Auslastung die bestehenden Regelungen zur Rückkehr zu einem lokalen lockdown einhält oder nicht.
Modellprojekte sollten meiner Meinung nach dabei aber nicht sofort beendet werden. Dies würde dem Charakter eines Modelles widersprechen, wenn es sich nur in Schönwetterzeiten beweisen darf.
nik_ schrieb:Lauterbach empfiehlt eine Notfallzulassung für curevac
Laut der Website https://www.zeit.de/wissen/gesundhe...land-impfquote-impffortschritt-aktuelle-karte
Ist für q2 nicht viel geplant für curevac. Die Frage ist nur, können sie nicht mehr liefern, oder ist nur nicht geplant, aufgrund aktuell fehlender Zulassung.
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