CPU/Mainboard‑Wahl: DDR4 behalten, max. 350 €

EL-Xatrix schrieb:
gerade den würd ich nicht empfehlen, das ist nen 5700g ohne grafik.


du hast vollkommen recht, da hab ich daneben geklickt >.< oh man - mein fehler ich korrigiere sofort
 
Ist generell schwierig, würde ich sagen. Ich habe selbst noch nen 8700K. Vor ner Woche rum gab es den 14600K für knapp 180€. Allerdings sind die CPUs immer noch im Grunde dead by design (CPU-Degradation). Intel hat m.W. niemals klar kommuniziert, dass sie das Problem nun wirklich sicher ausschließen können (auch wenn man den Anweisungen folgt und die Einstellungen entsprechend setzt). Es gibt halt BIOS- und Microcode-Updates, um ein Hardwareproblem zu beseitigen. Dazu hat man die Garantie um zwei Jahre verlängert. Ich persönlich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass einem die CPUs nicht trotzdem früher als normal (was eigentlich nie heißt) wegsterben.

AM4 wiederum mit den Non-X3D-CPUs ist ziemlicher Quatsch. Coffee Lake war leistungsmäßig etwa wie Zen2. Zen3 ist nur eine Generation weiter und der Leistungssprung war auch nicht astronomisch. Also lohnt mMn wirklich nicht, wenn man dafür noch ein Board kaufen muss.

Bleiben am Ende nur die X3D-CPUs mMn; wobei eben fraglich ist, ob die wirklich nochmal produziert werden und dann auch, wie die Preise sein werden.

Edit: Ah, okay, ich sehe, es wurde schon bestellt. Dann auf gutes Gelingen. :) Und wirklich das BIOS immer aktuell halten und die Power-Einstellungen so setzen, wie Intel es empfiehlt.

1767966268404.png


Link aus:
https://www.reddit.com/r/buildapc/comments/1eg8wl0/intel_core_13th14th_gen_issue_megathread/
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hätte niemand damit gerechnet, dass die 14. Generation nochmal in Frage kommen könnte.

Wie in so ziemlich jeden Thread zu dem Thema muss man von dem Gebrauchtkauf möglicherweise betroffener Modelle der 13. und 14. Generation abraten.

Die sind theoretisch alle geschädigt, mehr oder weniger.

Aber wenn man heute eine neue CPU direkt mit dem aktuellen Microcode ( 0x12F) betreibt, sehe ich kein Problem.

Ob es trotzdem noch Probleme gibt, dürfte sehr schwer zu ermitteln sein.

Dazu musst du jemand suchen, der die entsprechende CPU nach dem Mai 2025 gekauft, die direkt mit dem aktuellen Microcode betrieben hat, und innerhalb der Intel Spezifikationen, und dennoch Probleme bis "CPU- Ableben" hat.

Ich wollte das Thema schon in "Mainboards und CPUs: Diskussionen" vorschlagen.
 
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Das Risiko bei einem neuen 13600K(F)/14600K(F) geht im Rauschen unter, denn diese CPUs waren eher theoretisch oder nur minimal betroffen, die Reklamationsquote lag selbst ohne Bugfixes nicht höher als bei als anderen CPUs, im Gegensatz zu den Raptorlake i7 und i9:
https://www.digitec.ch/de/page/defektquote-bei-intel-prozessoren-so-sieht-es-bei-uns-aus-34222

Mit einer neuen i5 CPU und aktuellem BIOS würde ich mir keine Sorgen machen, dazu gibt es 5 Jahre Garantie. Bis dahin sollte die Speicherkrise hoffentlich vorbei sein und die CPU ist dann ähnlich alt wie heute der i7-8700.

Von manuellen Spannungsanpassungen, OC oder übertriebenen Powerlimits sollte man jedoch die Finger lassen und auch beim RAM würde ich nicht über das übliche XMP Profil mit DDR4-3200 und 1,35V hinaus gehen.

Einfach nicht zu viele Gedanken machen, die Wahrscheinlich, dass eine andere Komponente ausfällt ist vermutlich höher. Ansonsten viel Spaß mit der neuen CPU, die Mehrleistung gegenüber dem i7-8700 ist in allen Bereichen erheblich.
 
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Demolition-Man schrieb:
Ich wollte das Thema schon in "Mainboards und CPUs: Diskussionen" vorschlagen.

Eine Umfrage wäre auch interessant. Aber natürlich ist CB nicht der Nabel der Welt und somit wahrscheinlich wenig repräsentativ.

AMD-Flo schrieb:
Das Risiko bei einem neuen 13600K(F)/14600K(F) geht im Rauschen unter, denn diese CPUs waren eher theoretisch oder nur minimal betroffen,

Die liegen auch deutlich über 65W TDP, was - soweit ich mich erinnere - als Sicherheitsgrenze für nicht betroffene CPUs genannte wurde.

AMD-Flo schrieb:
die Reklamationsquote lag selbst ohne Bugfixes nicht höher als bei als anderen CPUs,

Was auch heißen könnte, dass die Reklamationsquote eines Händlers generell kaum bis keine Aussagekraft hat. ;)


AMD-Flo schrieb:

Wirklich auffällig hoch ist die Quote m.E. nur bei den i9. Das sind eben auch die CPUs, die sich Overclocker kaufen. Dass das Problem dann bei solchen CPUs deutlich schneller auftritt als bei anderen, heißt wiederum nicht, dass bei den anderen keine Degradation stattfindet - u.U. einfach nur deutlich langsamer.


AMD-Flo schrieb:
Von manuellen Spannungsanpassungen, OC oder übertriebenen Powerlimits sollte man jedoch die Finger lassen

Naja, man sollte mMn schon genau die Werte, die Intel empfiehlt, auch festlegen. Ohne manuell Handanlegen wird es also wohl nicht gehen. OC oder hohe Powerlimits sind Selbstmord, das ist klar.
 
Deine Mainboardwahl ist absolut in Ordnung. Ich selbst nutze ein Gigabyte B760M Gaming X DDR4 mit Pcie 4.0. Mir persönlich reicht das aus. Meine 7900XTX kann nicht mehr und bei den SSD ist mir das egal ob 5.0, 4.0 oder 3.0. Merkt man als Privatanwender nicht.

Viel Spaß mit der Technik und melde Dich ruhig !

Gruß
Holzinternet
 
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Vielen Dank für die weiteren "Diskussionen" und Antworten. Ich habe noch eine Frage, ich habe über mein Netzteil nachgedacht, ich habe ein "bequiet pure power 10 Modell L10 600W" reicht das mit den neuen Komponenten dann weiterhin aus, oder muss ich mir hier Gedanken machen, wenn ja habt ihr Vorschläge in Richtung Preis Leistung? Da mein Budget eig. aufgebraucht ist ;) LG
 
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Das Netzteil passt noch.
 
Ich weiß, Hardware ist schon gekauft, aber wollte nur noch darauf hinweisen, dass CS2 auf Intel deutlich unterdurchschnittlich läuft. Heißt, ein 5600X ist ca so schnell wie ein 14600K mit DDR5. Für 200 minfps sollte aber auch der Intel reichen.
 
Die Benches sind mehr als zwei Jahre alt, da hat sich sowohl bei Windows (Ryzen-Boost) als auch bei CS2 was getan. Hardware Unboxed hat zwei recht neue Videos, einmal mit 5600X und co und eins mit 5800X3D und i5 14600K, in beiden wird im gleichen sonstigen Setup CS2 gebencht, da kann man die Werte vergleichen.
 
Interessant. Den poste doch bitte die Links dazu.
 
@AMD-Flo Er meint wohl diese hier. Es gab tatsächlich mit den letzten Win-Updates Boosts für Ryzen. Aber an einen 14600K mit DDR5 kommt ein 5600X natürlich nicht OVERALL ran. Der 12400F mit DDR5 wird aber im Schnitt tatsächlich erreicht. Bzw. in CS2 geschlagen (20% Mehrperformance).





In CS2 auf 14600K-Niveau ist hier der 5800XT, der dort (naturgemäß) kaum besser performt als die AM4-Sechskerner (siehe oben). Heißt, ein 5600X kommt zumindest in CS2 tatsächlich in etwa an den 14600K ran. Overall auf 14600K-Niveau ist man mit AM4 natürlich erst mit 3D-Cache.


 
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Richtig.
Man beachte aber, dass da der i5 mit DDR5 getestet wurde; mit relativ langsamem DDR4 könnte er in CS2 durchaus unter den 5600X rutschen. Müsste man testen.
 
Also doch nur eine These, außerdem wird hier mit DDR4-3600 CL14 getestet, wovon Ryzen extrem profitiert. Der vorhandene RAM hat 28% höhere Latenzen, damit ist ein 5600X grob 10-15% langsamer als in diesem Test.
 
5600X in CS2 auf ca. 14600k-Level ist keine These, sondern Fakt, siehe oben.
Aber egal, der TE wird schon klar kommen...Kann ja dann mal nachtesten, wenn der die Hardware hat.
 
AMD-Flo schrieb:
Also doch nur eine These, außerdem wird hier mit DDR4-3600 CL14 getestet, wovon Ryzen extrem profitiert. Der vorhandene RAM hat 28% höhere Latenzen, damit ist ein 5600X grob 10-15% langsamer als in diesem Test.

Bis zu 15% zwischen 3600 CL14 und 3200 CL16 scheint mir nach Gaming-Benchmarks arg viel. Das ist ja fast das, was jeweils eine AM4-Generation Ryzen an Mehrleistung zugelegt hatte (~20% von ZenX zu ZenX+1). :) https://www.techpowerup.com/review/amd-zen-2-memory-performance-scaling-benchmark/3.html
 
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Es geht um die Latenz, je nach Titel kann Ryzen 5000 grob die Hälfe die besseren Latenz in Performance umsetzen:
https://www.pcgameshardware.de/Ryze...3D-5800X-RAM-Skalierung-3D-V-Cache-1394526/2/

DRR4-3800 CL16 hat 8,42 ns CAS Latenz (ca. 16% schneller DDR4-3200 CL16)
DDR4-3200 CL16 hat 10 ns CAS Latenz
DDR4-2666 CL16 hat 12 ns CAS Latenz (ca. 20% langsamer DDR4-3200 CL16)

Grob die Hälfte wird in Performance umgesetzt:

Cyberpunk 2077
1768465766580.png


Kingdom Come Deliverance
1768465810105.png


Bei DDR4-3600 CL14 sind es 7,7 ns, nochmal deutlich schneller, und ich habe geschrieben 10-15%.

Zurück zu dieser Aussage:
J0ph33 schrieb:
Heißt, ein 5600X ist ca so schnell wie ein 14600K mit DDR5.

Oder zu dieser:
J0ph33 schrieb:
Man beachte aber, dass da der i5 mit DDR5 getestet wurde; mit relativ langsamem DDR4 könnte er in CS2 durchaus unter den 5600X rutschen. Müsste man testen.
 
Interessante Videos, widersprechen teils recht deutlich Hardware Unboxed, die jedoch mit einer Turnier-Demo benchen, damit mE praxisnäher als das dust2-flyby:

Hardware Unboxed
5600X DDR4-3600: 290
14600K DDR5-8200: 316 ca. +8%

Videos oben:
5600X DDR4-3200
14600K DDR5-6000 ca. +30%

5600X DDR4-3200
14600K DDR4-3200 ca. +12%

Der schnelle RAM hilft hier dem 5600X bei Hardware Unboxed sicher, aber erklärt nicht die Differenz, insbesondere zum ersten YT-Bench. Bisschen merkwürdig verhalten sich außerdem die GPUs da; in beiden Videos zeigen die Karten in kombination mit AMD-CPU teils deutlich niedrigere Leistungsaufnahme, im zweiten Video taktet die 7900GRE auch noch meist rund 200MHz niedriger im Run mit dem 5600X.
Ich vertraute da eher Hardware Unboxed als random Youtube-Benches.

Letzendlich alles Erbsenzählerei - ich bin dennoch der Meinung, dass man dem TE, der explizit CS2 als primary use case erwähnt hat, darüber hätte informieren können, dass er mit B550/5700X in CS2 eine dem 14600K einigermaßen ebenbürtige Performance erzielt hätte, für gut 100 EUR weniger.

Bin dafür, dass CB nochmal ein CPU-Roundup mit DDR4 macht, angesichts der RAM-Preiskrise: Intel 13/14er vs. AM4, mit aktuellem Bios/Microcode und Windows-Version.
 
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