Crucial MX500CT500 wird es warm im Fujitsu Q920

blauescabrio

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Ich hielt es für eine ganz gute Idee, einen kleinen Q920 mit einer MX500 aufzurüsten und die mechanische Festplatte rauszuwerfen. Im Prinzip läuft auch alles ganz gut, nur wird die MX500 im normalen Windows- oder Linux-Betrieb 60 Grad warm. Unter Last auch 65 Grad. Was jetzt tun? Die Möglichkeiten, in dem Gehäuse die Kühlung zu verbessern, tendieren gegen Null. Also Augen zu und durch? Oder die MX500 wieder ausbauen und durch eine mSATA SSD ersetzen? Ist nur die Frage, ob die nennenswert kühler bleibt.
 
Ich habe in einem gut belüfteten Desktop Gehäuse 43 Grad bei einer MX300

Ich habe es gerade nicht zur Hand, aber in meinem alten Notebook sind 2 SSD verbaut - NVMe und 2.5" SATA. Ich kann dir also gerade nicht die aktuellen Zahlen posten, weiß aber sie sind höher - aber unproblematisch.
 
Ich könnte jetzt nur noch versuchen, zwischen die Serviceklappe aus Blech und die SSD Wärmeleitpads zu kleben, damit die Wärme an das Blechgehäuse des PCs abgegeben wird. Ob das viel bringt, ist allerdings fraglich. Im Augenblick habe ich den PC auf dem Kopf liegen und die Klappe geöffnet. Nun komme ich auf 56 Grad.
 
Eigentlich dürften die Temperaturen nix ausmachen. bzw. was gibts für Probleme?
 
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Bis 70 Grad ist sie eh freigegeben und es gab die Tage ein Video von Jayz2cents der das Ganze mit einer sehr schnellen SSD auf die Spitze trieb. Ganz zur Not wird kurz gedrosselt.
 
Sind aber doch keine problematischen Temperaturen. Die drosseln eigentlich, wenn es denen zu warm wird.
 
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Völlig unbedenkliche Arbeitstemperatur wie so viele Teile im PC die hohe Temperaturen Vertragen bzw darauf ausgelegt sind und nicht maximal gekühlt werden müssen.
 
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Ich hatte so einen Rechner auch und die Temperaturen der SSD lagen im ähnlichen Bereich. Hat mich am Anfang auch etwas zum Grübeln gebracht, aber bei dieser Bauform des Computers ist das wohl normal. Die SSD sollte dise Temperaturen in der Regel auch abkönnen und wenn es doch zu warm werden sollte, müsste sie eigentlich drosseln. Ich hatte aber nie Probleme bekommen und die SSD läuft heute auch noch. Jetzt zwar in einem Intel NUC, wo sie tatsächlich deutlich kühler bleibt. Will nur sagen, geschadet hats ihr nicht.

LG
 
Klingt jetzt nicht schlecht, ein Wärmeleitpad könntest du aber auch einbringen um die Temperatur an das Gehäuse abzugeben.
 
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Also einfach weitermachen? Probleme gibt es soweit keine, außer dass CrystalDiskInfo und HD Tune hohe Temperaturen bemäkeln. Ich versuche gerade, mit einem feuchten Tempotuch ein Wärmeleitpad zu simulieren. Die Temperatur sinkt tatsächlich auf 55 Grad unter Last. Ich schaue einfach mal, ob ich bei ebay oder amazon Wärmeleitpads in der entsprechenden Größe bekomme.
 
blauescabrio schrieb:
Also einfach weitermachen?
Würde ich so machen, die ist von 0°C bis 70°C Umgebungstemperatur spezifiziert. Da geht bei 60-65°C Controllertemperatur gar nichts kaputt ;).
 
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blauescabrio schrieb:
Oder die MX500 wieder ausbauen und durch eine mSATA SSD ersetzen? Ist nur die Frage, ob die nennenswert kühler bleibt.
In dem kleinen Gehäuse wird vermutlich die SSD eher von den umgebenden Komponenten erwärmt als durch sich selbst. Aber wie hier andere schon schrieben sind 65 Grad unkritisch.
 
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blauescabrio schrieb:
ch schaue einfach mal, ob ich bei ebay oder amazon Wärmeleitpads in der entsprechenden Größe bekomme.
Die schneidet man passend.
Und wohin leitest du die Wärme? Solltest du gucken; nicht dass du dir da etwas versaust.
 
Da ich eh einen etwas dickeren Streifen Wärmeleitpad für mein PCIe NVMe Gehäuse benötige (der Hersteller hat da echt bei der Beilage eines Wärmeleitpads gespart), habe ich mal ein Wärmeleitpad in 100 x 100 bestellt. Das schneide ich mir dann passend, und ich kann beide Wärmeleitfälle für 8,99 Euro abdecken. Und wenn es dann nicht mehr besser geht, dann ist das halt so. Die Wärme wird dann an das Gehäuse abgeleitet. Ob bzw. was es bringt, werde ich dann hier berichten.
 
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Noninterlaced schrieb:
Sehe auch die Temperatur als unkritisch an, 60 Grad sind nicht optimal, aber noch im Rahmen.
Alles bis 70°C ist optimal, sprich Betriebstemperatur wo der Hersteller einwandfreien Betrieb X Jahre garantiert.
Obendrauf ist noch etwas Puffer für kurzfristige Spitzen und noch weiter oben bevor Schäden entstehen wird gedrosselt.

Aber wenn dieser Kühlwahn zum besseren Schlaf beiträgt kann man das natürlich auch machen.
 
wtfNow schrieb:
noch weiter oben bevor Schäden entstehen wird gedrosselt.
Mit dem Rest hast du zwar Recht, aber wenn die SSD in einem Mini-Gehäuse mehr durch die Abwärme der CPU oder GPU heiß wird, dann bringt das drosseln nichts. Dann sollte man vorher schon darauf achten, dass für Wärmeabfuhr gesorgt ist.
 
@blauescabrio: Wenn ich das richtig sehe, ist das doch die Version im 2,5 Zoll Gehäuse. Das ist ein Kunstoffgehäuse, was soll es da bringen da ein Wärmeleitpad draufzukleben?
Wenn schon musst Du die Platine aus gem Gehäuse befreien (die funktioniert auch ohne das Plastikteil drumherum) und dann Kühlkörper auf die Chips kleben. Relevant ist da vermutlich nur der Controller IC.
 
TomH22 schrieb:
@blauescabrio: Wenn ich das richtig sehe, ist das doch die Version im 2,5 Zoll Gehäuse. Das ist ein Kunstoffgehäuse, was soll es da bringen da ein Wärmeleitpad draufzukleben?
MX500 haben ein "Blech"-Gehäuse, zwischen dem Controller/dem NAND und dem Gehäuse ist im Innern ein WL-Pad angebracht.
TomH22 schrieb:
Wenn schon musst Du die Platine aus gem Gehäuse befreien (die funktioniert auch ohne das Plastikteil drumherum) und dann Kühlkörper auf die Chips kleben. Relevant ist da vermutlich nur der Controller IC.
Das würde ich nicht unbedingt machen, denn RMA bei Crucial funktioniert nach wie vor. Zwar muss man auf eigene Kosten als Paket nach Tschechien einschicken - aber besser so, als auf dem evtl. Komplettschaden wegen dem Eigenregie-Basteln sitzen zu bleiben. Bei mit läuft gerade RMA mit einer MX500, die auch über 70°C hatte - werde demnächst berichten können wie sie das gehandhabt haben.
 
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massaker schrieb:
MX500 haben ein "Blech"-Gehäuse, zwischen dem Controller/dem NAND und dem Gehäuse ist im Innern ein WL-Pad angebracht
War jetzt neugierig und habe es anhand einer MX300 überprüft (eine 500er hatte ich gerade nicht zur Hand), die MX500 hat aber meines Erachtens dieselbe Gehäuse-Konstruktion.

Das Gehäuse ist tatsächlich aus Blech mit außen aufgebrachter silber-Mettalic Lackierung. Ich hatte es deswegen für "Metall-Imitat" gehalten. Da der Deckel auch auf der Innenseite lackiert ist, kann man es wirklich nicht ganz leicht identifizieren. Habe daher mit einem Ohmmeter den Widerstand gemessen, an den Schraubenlöchern ist kein Lack, der Deckel leitet tatsächlich Strom.

Gehäuseboden, Platine (von oben, wie man sieht, wenn man das Gehäuse öffnet), Deckel:

20220510_145544465_iOS.jpg


Unterseite der Platine (sorry für das unscharfe Bild...), der schwarze Chip ist der Controller die mit dem Pad verbunden ist.
20220510_145556122_iOS.jpg


Also wenn, dann, Pad auf die Unterseite vom Gehäuse kleben.

Bei Anandtech gibt es Tear-Down Fotos der MX500, die ist im Prinzip gleich aufgebaut.
 
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