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Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt
Eine wissenschaftliche Lösung für das aktuelle Problem das die Bürger nicht (finanziell) überfordert und das Leben der Bürger nicht komplett umkrempelt
Die wissenschaftliche Lösung lautet: weniger Co2 emittieren.
Was erwartest du denn? Vielleicht, dass wir plötzlich ein Pflaster für die Erde entwickeln, welches fast 200 Jahre Industrialisierung rückgängig macht?
Man müsste das Leben der Leute auch nicht so radikal ändern, wenn man früher mehr unternommen hätte.
Vor allem ist das so abstrus, weil diejenigen, die hauptsächlich für den aktuellen Zustand der Welt verantwortlich sind, nun um Hilfe betteln (sogar die, die sich mind. 3 fahrbare Untersätze leisten können), obwohl sie ihr ganzes Leben profitiert haben. Perfektes Beispiel für "Profite privatisieren, Verluste sozialisieren".
Das ist so, als würde man Menschen nach jahrelanger Korruption auch noch belohnen und subventionieren.
Tun wir doch, nennt sich CDU Politiker:
-https://www.abgeordnetenwatch.de/recherchen/lobbyismus/wie-philipp-amthor-zum-tueroeffner-fuer-augustus-intelligence-wurde
Externalisierte Verantwortung. Soll es ein Anderer oder die Anderen richten. Wissenschaft, Politik, andere Länder, Firmen etc.
Sicherlich sind politische und rechtliche Rahmenbedingungen erforderlich, bzw. wirken beschleunigend. Allerdings gibt es grundsätzlich keine Gründe dagegen, im eigenen Wirkungskreis mit Verhaltensänderungen auch ohne verbindliche Vorgaben und Zwänge von außen zu beginnen. Wichtig, weil dadurch insbesondere im Kollektiv erst entsprechende Handlungsimpulse für Politik und Wirtschaft erzeugt werden.
Unser Wohlstand hat uns träge und teilweise unselbstständig gemacht. Wurde ja alles geregelt und abgesichert bisher.
Es wird immer Leute geben die auf solche Themen mit logisch nur schwer nachvollziehbarem Beißreflex reagieren. Ob aus Idealismus, Lebensfrust, Soziophatie, irrationalen Ängsten oder kindlichem Eigensinn.... erst dieses Jahr gabs da den Fall der Eltern aus BW die die Kita im Eilverfahren verklagt haben da ihre Tochter nur eine Fleischmahlzeit pro Woche bekam und erreichen wollten das dort jeden Tag Fleisch oder Fisch serviert wird. Begründung, eine drohende Mangelernährung der Tochter.... ok, fehlendes Wissen oder pure Doofheit spielen wohl auch eine Rolle.
Da ich aber die Mehrheit absolut in der Lage sehe rationale Entscheidungen zu treffen mache ich mir da keine grossen Sorgen und kann damit leben die übrige Minderheit letztendlich einfach mitzuschleifen.
Fairerweise bin ich nicht oft in deutschen bzw. europäischen Supermärkten unterwegs. Hier in der Schweiz sind Vegane / Vegetarische und Fleischhaltige Produkte aber stark getrennt. Unterschiedliche Kühlregale, etc
Tomislav2007 schrieb:
Man sollte sogar verbieten das vegane Produkte in der Fleisch-/Käsetheke liegen dürfen, vegane Produkte sollten getrennt/woanders präsentiert werden.
Finde deine Ansicht hier spannend, da ich ich sonst in Politthemen sonst immer mit dir einig bin. Als liberale Person bin ich grundsätzlich gegen zu viele und neue staatliche Vorschriften. Was es für eine liberale Gesellschaft braucht ist Transparenz Hinweise.
Und die haben wir bei Fleisch muss klar deklariert sein von welchem Tier. Und auch vegetarischen oder veganen Produkten gibt es eine Zutatenliste die klar auszeichnet was alles drin - und nicht drin ist.
Daher aus meiner Sicht versucht hier die EU ein "Problem" zu lösen, dass schlicht keines ist.
Fairerweise bin ich nicht oft in deutschen bzw. europäischen Supermärkten unterwegs. Hier in der Schweiz sind Vegane / Vegetarische und Fleischhaltige Produkte aber stark getrennt. Unterschiedliche Kühlregale, etc
Anders herum wird ein Schuh drauß: Die aktuellen Möglichkeiten sind oft nur aufgrund von Lobbyismus und schädlichen Subventionen attraktiv und gute Alternativen deswegen unattraktiv.
Geh in die Politik und mach es anders/besser. Es ist leicht, alles von der Seitenlinie zu kritisieren.
Reglohln schrieb:
Du erlebst die Ausmaße doch schon längst. Auch, dass es diesen Thread überhaupt gibt, hat damit zu tun. Dass du um deinen geliebten Flieger trauerst, hat damit zu tun.
Ich trauere nicht um meinen "geliebten Flieger". Ich bin mit der Situation eher zufrieden, so wie die jetzt ist. Wenn man mir eine Alternative schmackhaft macht, dann wäre ich bereit diese auch zu evaluieren.
Reglohln schrieb:
Mach dir doch nichts vor. Du würdest nie die Bahn oder den Bus nehmen. Wie Tomy geht es dir nur darum, Bisheriges unter allen Umständen bis zu deinem Ableben zu erhalten. Und ich bleibe dabei: Angst vor Veränderung. Angst, vor Bedeutungslosigkeit, wie sie viele und vor allem alte/ältere Menschen ereilt.
Natürlich würde ich das. Ebenso wie ich Bekannte in Mailand auch mit dem Zug besuche. Sofern kein Nafri durchdreht, ist auf den EC nach Mailand stark Verlass. Alles was ich unter brutto 3h erreichen kann, ist fuer mich eine Überlegung wert. Aber eben, darin fliesst auch wie zuverlässig das ist. Klar kann ein Flug auch mal ausfallen, aber die Probleme bei der Lufthansa sind weitaus seltener als bei der DB.
Keylan schrieb:
Nur um nochmal etwas anderes als die moralische Schwäche dieser Aussage anzubringen.
Das ist schlicht falsch.
In jeder Epoche gab es erhebliche Bestrebungen das leben für kommende Generationen besser zu machen. Sehr oft mit langfristigen Methoden die über die Lebenszeit der Initiatoren noch nicht zur Geltung kommen.
Ja und wieso soll ich mich über Sachen kümmern, die ich zu meiner Lebenszeit nicht miterleben werde? Sei es die positiven als auch negativen Auswirkungen der Massnahmen. Solang etwas nicht verboten ist, sehe ich keinen Grund wieso man das nicht nutzen kann. Geh in die Politik, geh in den Vorstand der Airlines oder Schlachtbetriebe und guck was du reissen kannst.
RedPanda05 schrieb:
Äh ja?
-Weniger Tierleid
-Weniger CO2
-Effizientere Nahrungsmittelnutzung
-Weniger Ausbeutung in Schlachtbetrieben
-Weniger BSE und andere Prionenerkrankungen
Sklaverei steht bei euch in Deutschland doch sowieso an der Tagesordnung und niemanden interessierts. Nennt sich Werkvertrag und Subunternehmertum. - Klar, ab und zu werden zum schein paar Missstände beseitig (und 5 neue geschaffen), aber das reicht scheinbar um die Gemüter zu beruhigen. Frag doch mal beim Tönnies oder bei Hermes und DHL nach.
Nach der Argumentation kann man auch einfach Sklaven züchten und dann ist das ja kein Problem mehr
Wärst du bereit dich als Sklave und Zuchttier der ersten Generation zur Verfügung zu stellen? Scheint ja allgemein kein Problem für dich zu sein
Tici schrieb:
Sklaverei steht bei euch in Deutschland doch sowieso an der Tagesordnung und niemanden interessierts. Nennt sich Werkvertrag und Subunternehmertum.
Ja klar, Werkverträge sind das Selbe wie dich von deinem Kontinent zu entführen, dich mit Gewalt zur Arbeit zu zwingen und dich im Zweifel an den Höchstbietenden zu verkaufen, damit du dessen Eigentum wirst? Das ganze dann auch noch über Generationen, wenn du das Glück (oder Pech) hattest dich fortzupflanzen?
Ist das mangelnde Bildung oder einfach Realitätsverlust?
Also, solange Du nicht bereits vor 20 Jahren verstorben bist erlebst Du die Auswirkungen tagtäglich. Abseits von Verboten existieren noch DInge wie gesellschaftliche Verantwortung oder Empathie die unser Zusammenleben regeln. Aber natürlich sind solche DInge bei meinen Mitmenschen unterschiedlich ausgeprägt, oder auch nicht vorhanden.
Tici schrieb:
Sklaverei steht bei euch in Deutschland doch sowieso an der Tagesordnung und niemanden interessierts. Nennt sich Werkvertrag und Subunternehmertum.
Das sind Menschen, die extra dafür entführt und versklavt wurden. Irgendwo muss man abstriche machen. Du kannst doch auf Sklaverei verzichten, dann ist doch alles easy.
Edit: Ich hoffe es ist ok zur Weact Petition gegen eine Bezeichnungsänderung zu verlinken. Campact
Nach der Argumentation kann man auch einfach Sklaven züchten und dann ist das ja kein Problem mehr
Wärst du bereit dich als Sklave und Zuchttier der ersten Generation zur Verfügung zu stellen? Scheint ja allgemein kein Problem für dich zu sein
Man kann vieles, ob man das sollte ist eine andere Frage. Ich bin generell für ein faires miteinander, aber ich gestehe mir auch fairer weise ein, dass es mir eben nur so gut geht weil es anderen nicht so gut geht. Ich hätte keine Lust bei Wind und Wetter in die Pizzeria zu fahren und mir eine Pizza zu holen. Daher bin ich froh, dass ein Dude (meist ausländischer Abstammung) mir das für Mindestlohn bringt.
RedPanda05 schrieb:
Ja klar, Werkverträge sind das Selbe wie dich von deinem Kontinent zu entführen, dich mit Gewalt zur Arbeit zu zwingen und dich im Zweifel an den Höchstbietenden zu verkaufen, damit du dessen Eigentum wirst? Das ganze dann auch noch über Generationen, wenn du das Glück (oder Pech) hattest dich fortzupflanzen?
Ist das mangelnde Bildung oder einfach Realitätsverlust?
Wenn es bei jemanden an Bildung mangelnd, dann eher bei dir. Andernfalls hättest du herauslesen können, dass meine Aussage metaphorisch war. Um es noch mal für dich zu verdeutlichen:
Nein, das ist keine direkte Sklaverei. Aber die Bedingungen sind schon sehr nah an Sklaverei. Aber verschliess nur weiterhin die Augen vor der Realität.
"Die Menschen kommen zwar freiwillig hierher - doch wurden ihnen ganz andere Dinge versprochen als das, was sie dann erleben."
"Da sind die 1000 oder 1500 Euro, die ihnen für einen Job in Deutschland versprochen werden, sehr viel Geld. Und viele halten an dem Traum lange fest, auch wenn sie merken, dass sie hier ausgebeutet werden."
Das sind Menschen, die sich freiwillig schlechten Arbeitsbedingungen aussetzen. Das mit entführten Menschen auch nur im Ansatz zu vergleichen ist maximal anmaßend.
Tici schrieb:
Wenn es bei jemanden an Bildung mangelnd, dann eher bei dir. Andernfalls hättest du herauslesen können, dass meine Aussage metaphorisch war.
Ein paar kleinere Supermaerkte in meiner Umgebung haben nicht genug Artikel um ein ganzes Regalsegment voll damit zu bekommen.
Da ist dann nur die obere Haelfte damit gefuellt, unten drunter sind dann aber auch artverwandte Sachen wie Schupfnudeln, Tortellini, Bratkartoffeln. Was davon wirklich Vegan ist weiss ich aber nicht, genau habe ich mir die Sachen nicht angeschaut.
Und mittendrin im Regal steht der Curryking Nicht vegan Keine Ahnung obs den auch als vegane Version gibt.
@Reglohln Warst du im Winterschlaf die letzten Jahre? Man liest praktisch fast jeden Tag ne Meldung dazu, da hat er schon recht, auch wenns nicht immer „NAFRI“ sind. Erst gestern wieder in Großbritanien btw.