News „Das war es wert“: Streit mit Apple soll Epic 1 Mrd. US-Dollar gekostet haben

Iron Plague schrieb:
Sofern du nicht versichert bist, bist du ganz schnell mal eine deftige drei- bis vierstellige Summe los, falls du dich als Privatperson z. B. gegen falsche Anschuldigungen wehren musst
Ja, man sollte eigentlich meinen, dass man in diesem Fall einfach nichts tun müsste und das Gericht einem dann trotzdem Recht gibt, wenn man Recht hat. Gibt ja genug Leute, die keine vierstellige Summe auf der hohen Kante haben. :-P
 
„lediglich“ 100 Millionen US-Dollar belaufen.
lediglich ... lol wie diese Firmen mit Geld um sich schmeißen, da wird einem als normalo echt schlecht dabei.

Ist das Ergebnis gut? Selbstverständlich, aber EPIC soll sich mal nicht so als Robin Hood hinstellen. Das machen sie nicht den Kunden oder Entwicklern zuliebe, sondern weil sie einfach mehr Geld einnehmen wollen.

KarlAlbrecht schrieb:
Ich muss aber sagen, dass mir das Fortnite-Modell am besten gefällt: Spiel kostenlos und man kann sich optische Dinge für echtes Geld kaufen. Da könnten sich einige mal eine Scheibe von abschneiden.
Wie schnell man sich an solche Praktiken gewöhnt ist schon echt faszinierend. Hat was vom Frosch im Kochtopf.
Also mir gefallen so Modelle wie Witcher 3, Cyberpunk, Baldurs Gate oder Kingdom Come am besten. Einmal zahlen und ein sehr gutes Spiel bekommen ohne ingame shop blödsinn.

Bei Multiplayer Spielen siehts da leider schon sehr mau aus. Aber es gab auch mal so Spiele wie BF3 und BF4, wo EA bestimmt nicht arm damit geworden ist. Aber man will halt einfach immer mehr und mehr.
Dr. Chaos schrieb:
Fortnite ist kostenlos und die Skins sind nicht so teuer das dadurch jemand Pleite geht. 5€ für den Battlepass im Monat und mal nen 10er für einen Skin bringen sicherlich niemand ins Armenhaus
"Skins sind nicht so teuer" sorry, aber 10€ für einen Skin ist für mich alles andere als "nicht teuer". Wir reden hier von einem Skin. Sorry aber wenn ein Skin ein sechstel von einem Vollpreisspiel kostet, dann ist das nicht wenig, wenn man das mit dem Aufwand vergleicht.
Und anhand der Gewinne, die EPIC mit Fortnite immer noch einfährt, dann wissen wir, dass das Zeug gekauft wird wie blöd.
Und nur weil man mit einem Kauf nicht gleich Pleite ist, heißt das nicht, dass es dadurch keine Leute gibt, die sich wegen Fortnite verschulden. Klar kann man sagen "sind sie halt selbst schuld"...
 
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ranzassel schrieb:
Unglaublich in welchem Maßstab der Verein Kinder und ihre Eltern ausnimmt. Und sich dann noch als Heilsbringer darstellt.
Schon krass wie Kinder und Eltern dort an einen Stuhl gefesselt und gezwungen werden Geld für Skins auzugeben. Waterboarding kommt wohl auch zum Einsatz, hab ich mal gelesen.

Also mal ernsthaft: Immer wird die Schuld irgendwo anders gesucht. Nie ist man selbst für irgendwas verantwortlich. Die wehrlosen Eltern, die natürlich Geld ausgeben müssen wenn das Kind schreit. Die armen Kinder, die natürlich den Skin bekommen müssen den es jetzt neu gibt.

Wie wär es mal Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen? Sich und sein Verhalten zu hinterfragen? Die Erziehung der Kinder selbst in die Hand zu nehmen statt es TikTok und Publishern zu überlassen?

Wir reden hier schließlich von einem Videospiel und mündigen Personen und keiner unterdrückten Minderheit in irgendeiner Diktatur.

@Topic:
Von Epic halte ich nicht viel, auch diese Selbstbeweihräucherung sagt mir nicht zu. Trotzdem finde ich es gut, dass sie in die Richtung etwas bewirkt haben. Was das für die Zukunft dann genau bedeutet, sehen wir wohl bald.
 
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Haldi schrieb:
Wenn das Kind schon in der Schule gemobbt wird weil es nicht das allerneuste iPhone hat kann es jetzt auch noch Online gemobbt werden weil es nur die Standard skins hat.
Das Problem sind aber nicht das iPhone oder die Skins, sondern die Mobber-Eltern, die ihre Kinder nicht sozial, liebevoll und mit Aufmerksamkeit erziehen.

HAse_ONE schrieb:
sorry, aber 10€ für einen Skin ist für mich alles andere als "nicht teuer".
Das ist halt sehr individuell. Ich finde 10 Euro auch nicht viel. Da hab ich in anderen Spielen schon mehr für einen Skin bezahlt. Und Spaß gehabt. ^^ Muss jeder für sich entscheiden.
 
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TeaShirt schrieb:
aber erklär mir doch mal wer sonst die mittel und interessen hat sowas durchzudrücken ? offensichtlich keine Behörde oder regierung sonst wäre es ja schon passiert.
Ich habe mit keiner Silbe gesagt, dass das was Epic getan hat, grundlegend falsch ist.
Wahloffenheit ist immer willkommen. Man kann es nutzen, oder halt nicht.

Aber sich so die Rüstung zu polieren, die Gamer aus Apples Knechtschaft befreit zu haben, ist für mich „a way to much“.

Epic geht es, wie Apple, schlicht um Kohle, nichts anderes.
 
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Das (1 Mrd. Dollar für den Rechtsstreit mit Apple) sind doch Peanuts für den Unreal Engine 5 Stotter-Mainstream-Engine Entwickler Epic und das Fortnite "Game as a Service" Spiele-Business dürfte auch immer noch gut den Geldspeicher von Epic füllen.

Wie profitabel der Epic Game Store ist, kann ich nicht einschätzen, aber ich denke dass dieser sich auch zunehmend etabliert hat, auch wenn dieser vermutlich immer noch stark quersubventioniert wird (bei der Exklusivspielpolitik hat man zwar gefühlt nachgelassen, aber kostenlose Spiele gibt es dort immer noch relativ regelmäßig abzugreifen).
 
Zuletzt bearbeitet:
knoxxi schrieb:
Aber sich so die Rüstung zu polieren, die Gamer aus Apples Knechtschaft befreit zu haben, ist für mich „a way to much“.
Was ist so falsch an der Aussage? Faktisch musste jemand den schwierigen rechtlichen Weg gehen, um Änderungen herbeizuführen. Die anderen App-Entwickler haben sich ja anscheinend mit dem goldenen Käfig abgefunden.

knoxxi schrieb:
Epic geht es, wie Apple, schlicht um Kohle, nichts anderes.
JEDEM Unternehmen geht's um Kohle, was für ein nichtssagendes "Argument". Nur gibt's einen Unterschied, ob ein monopolitisches Unternehmen quasi beliebig Preise setzen kann oder ob es einen funktionierenden Wettbewerb gibt und der Preis sich nach den üblichen Marktregeln bildet.
 
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Kuristina schrieb:
Das ist halt sehr individuell. Ich finde 10 Euro auch nicht viel. Da hab ich in anderen Spielen schon mehr für einen Skin bezahlt. Und Spaß gehabt. ^^ Muss jeder für sich entscheiden.
10€ an sich ist jetzt für mich auch nicht "viel" Geld. Aber ich kann einfach guten Gewissens keine 10€ oder mehr für nen Skin ausgeben, wenn man bedenkt, dass komplette Spiele mit unmengen an Content 50-60€ kosten. Das steht halt für mich in keinem Verhältnis.
Für mich sind das auch mittlerweile auch keine "micro"transactionen mehr, wenn da teilweise Skins für 20€+ verkauft werden, wo man anderswo ganze Spiele für bekommt.
 
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Schade dass Epic nur noch Fortnite entwickelt. Kann damit halt überhaupt nichts anfangen.
 
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HAse_ONE schrieb:
Für mich sind das auch mittlerweile auch keine "micro"transactionen mehr, wenn da teilweise Skins für 20€+ verkauft werden, wo man anderswo ganze Spiele für bekommt.
Ja, wobei ich das aber noch vertreten kann, wenn das Spiel einem viel Spaß macht. Ich hab für Guild Wars 2 auch paar Skins in dem Preisbereich gekauft. Spiele das aber auch schon seit über 10 Jahren.

Aber hier mal ein paar Angebote von War Thunder:

photo_2025-05-07_15-18-36.jpg

Ist eine Ingame-Währung, die man 1:1 für Euro kaufen kann. Das würde ich persönlich auf keinen Fall ausgeben.
 
crt schrieb:
Ja, man sollte eigentlich meinen, dass man in diesem Fall einfach nichts tun müsste und das Gericht einem dann trotzdem Recht gibt, wenn man Recht hat. Gibt ja genug Leute, die keine vierstellige Summe auf der hohen Kante haben. :-P
Das ist halt das amerikanische Rechtssystem, da bekommt derjenige Recht der die beste Show abzieht.

Aber auch hierzulande sollte man zumindest einen Unterschied zwischen Strafverfahren und anderen rechtlichen Streitigkeiten machen. Es braucht Informationen, Gutachten und Beweise um seiner Position klaren Ausdruck zu verleihen und das kostet auch hier viel Manpower, Hirnschmalz und Geld.

Vor allem mit letzterem lassen sich viele Zungen lösen, die dann möglicherweise den Ausschlag geben können.
 
Wann gibt es endlich Skins für das Computerbase-Forum zu kaufen? Der Markt ist doch da. :D
 
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HAse_ONE schrieb:
"Skins sind nicht so teuer" sorry, aber 10€ für einen Skin ist für mich alles andere als "nicht teuer".
In der heuten Spielewelt ist das nun mal wenig, es gibt CoD Skins die kosten das 5Fache und dabei handelt es sich um einen 70€ Vollpreistitel.
Es gibt Spiele da kann man problemlos 10.000€ an einem Nachmittag da lassen und bekommt dafür nicht mal Skins sondern Zeitersparnis beim Ausbau seiner Truppe, Basis, oder was auch immer. Dazu ne Hand voll Diamanten um sich irgendwelche Nutzlosen Ingame Items zu kaufen. In solchen Spielen beginnen die kleinen Pakete erst bei 49€ also nichts für Delfine sondern ausschließlich für Wale.

Und ganz ehrlich ob ich jetzt jeden Monat 15€ für WOW Abo ausgebe oder für das selbe Geld einen Fortnite Pattlepass + 1-2 Skins kaufe, wo ist der Unterschied?

Früher habe ich mein Taschengeld für irgendwelchen Schrott am Kiosk ausgegeben und heute kaufen sich die Kids eben Skins. Du willst nicht wissen wieviel Geld ich ausgegeben haben um mein Panini Bundesliga Album voll zu bekommen.
 
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M@tze schrieb:
Du hast offensichtlich den Sarkasmus in seinem Satz überlesen... ;)
Nene, ich hab nur noch eine Ergänzung geliefert, für diejenigen die wirklich gar nicht auf den Gedanken kommen ;)
 
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Wenn das nächste Gericht weiter so entscheidet wie bisher, wovon stark auszugehen ist, gerade weil die Lügen und Fakten-Lage ihre Sieges-Chancen auch in kommenden Instanzen stark reduziert, dann dürfte Apple die nächsten Jahre ne ordentliche Schrumpfung in Sachen Umsatz bei den Apps haben. Zumindest wenn man diese mit den Schadens-Ersätzen die sie zahlen müssen aufwiegt. Denn dass Apple wahrscheinlich welche wird zahlen müssen ist relativ sicher, die Frage nur an welche großen Anbieter und wie viel. Neben Epic dürften hier sicher noch XXX weitere große Anbieter von Spielen oder Software Mrd. verloren haben und nur weil Apple hier abseits der berechtigten Gebühren die letzten Cent aus den Dritt-Anbietern pressen musste.

Abseits davon aber habe ich bisher nicht einen Artikel gelesen, der darauf hindeutet, dass Apple durch die allgemeinen Monopol-Schwächung auf den Geräten der Kunden (ja, es sind nicht und waren nie Apples Geräte) nun stark Gewinne einbußen dürfte. Die ganz großen Anbieter hatten vorher schon Extra-Würste und alle darunter können sich eine Nicht-Integration in den App-Store sowie indirekte Strafen durch Apple kaum leisten. Google zeigt ja sehr gut, dass es auch mit offenem OS sowie X Alternativ-Stores für massiv Gewinn sowie starkes Wachstum reicht. Und wieso Apple da komplett anders sein sollte, würde sich mir erst mal nicht erschließen.

Aus meiner Sicht verdient Apple hier ein paar Jahre von XXX Mrd. an Strafen (XX Mrd. dürften bei der Menge an Cash-Reserven sowie Umsätze nicht reichen), einfach weil das Management es sonst nicht lernen wird und sobald sie wieder nicht mehr im Fokus eines großen Rechts-Streits sind direkt wieder anfangen Dritt-Anbieter abzuziehen. Denn dass nach dem Debakel hier das Obere-Management wird gehen müssen, halte ich für wenig wahrscheinlich bzw. wenn dann vielleicht der Finanz-Chef mit nem goldenen Fallschirm aus XX-XXX Mio. weil er ja soooo gute Arbeit geleitet hat, der Rest aber bleibt.

Am besten für alle außer die Top Manager dürfte langfristig eine weitere Öffnung des Apple-Ökosystems sein. Da gewinnen die Dritt-Anbieter weil mehr Möglichkeiten, die Kunden weil mehr Auswahl und potenziell mehr Innovation und potenziell niedrigere Preise aber auch Apple als Firma selbst, weil durch die Öffnung mehr Kunden sowohl als Endkunden als auch Dritt-Anbieter möglich werden. Aus dem Grund ist Android heute ja auch in XX anderen Produkten drin und Google-Services ebenfalls, wovon Apple ja träumen darf.
 
DonDonat schrieb:
Aus meiner Sicht verdient Apple hier ein paar Jahre von XXX Mrd. an Strafen (XX Mrd. dürften bei der Menge an Cash-Reserven sowie Umsätze nicht reichen), einfach weil das Management es sonst nicht lernen wird
Komm mal auf den Teppich. Schreib doch direkt „Apple gehört enteignet und Cook geteert und gefedert“.

Ist Apples Vorgehen Kritikwürdig? Definitiv.
Aber was Du forderst ist absolut hanebüchen.
 
Radde schrieb:
100 Millionen für Anwalts- und Gerichtskosten. Das ist doch völlig verrückt, oder?
Das ist absolut gesehen eine hohe Zahl aber ich erlaube mir nachfolgende Erläuterung.
Die Kanzlei welche EPIC vertreten hat (Cravath, Swaine & Moore LLP) hat einen Stundensatz von 1400 bis 2000 USD bei Partner-Anwälten (Litigation, Corporate). Hierzu kommen noch Nebenkosten, Auslagen, etc. und die Berücksichtigung der Dauer des Verfahrens.

Also: Ja ne Menge Geld aber unter Berücksichtigung des Streitwertes und der beteiligten Law Firms (man nimmt da ja keine kleine Kanzlei) eher angemessen.
 
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HAse_ONE schrieb:
Wie schnell man sich an solche Praktiken gewöhnt ist schon echt faszinierend.
Du Praktik ist für mich: kostenlos ohne Nachteile ein Spiel spielen können. Ich brauche keine Skins etc. Von daher habe ich die Praktik viel lieber als alle andere Modelle.
 
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Das Rumgeheule klingt...
richtig!
nach Schadensersatzforderung (kommenden...)
 
Interessant ist, woher hat Tim Sweeney so viel Geld ? Das wird ja nicht auf dem Baum in seinem Garten wachsen.
 
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