keshkau
Commodore
- Registriert
- März 2007
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- 4.399
Ich halte die vom Hersteller angegebenen Einsatzgebiete für vorgeschoben. Ein Taucher trägt ein Messer bei sich, damit er sich losschneiden kann, wenn er sich in einer Leine oder in einem Netz verheddert hat. Ein Jäger geht nicht mit so einem Messer auf die Jagd, sondern er schießt. Das Messer (z. B. Hirschfänger) dient höchstens noch dazu, ein Tier auszunehmen. Man will es aber nicht gleich in die Luft jagen. Und die Bärenabwehr? Wie viele Menschen halten sich überhaupt in einer Gegend auf, in der sie es mit Bären zu tun bekommen könnten? Und wie viele von denen würden sich dabei auf ein Messer verlassen?
Wenn man vor Eisbären auf der Hut sein muss, trägt man eine entsprechende Schusswaffe bei sich. Da wird auf Distanz reagiert, weil die Tierchen mit 50-60 km/h doppelt so schnell sind wie die meisten Menschen. Und wenn man nicht aufpasst und z. B. von hinten angefallen oder im Schlaf überrascht wird, dann hilft auch kein Messer mehr.
Realistisch betrachtet werden solche Anwendungsgebiete genannt, um das Messer unter die Leute zu bringen. Schließlich will jemand damit Geld verdienen. Aber einstufen würde ich es nicht als Werkzeug, sondern ganz klar als Waffe.
Dabei würde ich es nicht gerade begrüßen, wenn sich die Jugendgangs in Zukunft damit ausstatten würden, die sich das Messer von Erwachsenen besorgen lassen. Da gibt es ohnehin schon zu viele Nutzer von verbotenen Gegenständen (Schlagringe, lange Springmesser usw.).
Der einzig sinnvolle Einsatzort, den ich mir vorstellen kann, ist das Militär. Abe auch hier wäre zu überlegen, ob der Mechanismus mit der Patrone und dem Auslöser praktikabel wäre. Die Wirkung ist wohl eher mit der eines Dum-Dum-Geschosses zu vergleichen und daher ohnehin zweifelelhaft.
Abgesehen davon: Sehr innovativ!
Wenn man vor Eisbären auf der Hut sein muss, trägt man eine entsprechende Schusswaffe bei sich. Da wird auf Distanz reagiert, weil die Tierchen mit 50-60 km/h doppelt so schnell sind wie die meisten Menschen. Und wenn man nicht aufpasst und z. B. von hinten angefallen oder im Schlaf überrascht wird, dann hilft auch kein Messer mehr.
Realistisch betrachtet werden solche Anwendungsgebiete genannt, um das Messer unter die Leute zu bringen. Schließlich will jemand damit Geld verdienen. Aber einstufen würde ich es nicht als Werkzeug, sondern ganz klar als Waffe.
Dabei würde ich es nicht gerade begrüßen, wenn sich die Jugendgangs in Zukunft damit ausstatten würden, die sich das Messer von Erwachsenen besorgen lassen. Da gibt es ohnehin schon zu viele Nutzer von verbotenen Gegenständen (Schlagringe, lange Springmesser usw.).
Der einzig sinnvolle Einsatzort, den ich mir vorstellen kann, ist das Militär. Abe auch hier wäre zu überlegen, ob der Mechanismus mit der Patrone und dem Auslöser praktikabel wäre. Die Wirkung ist wohl eher mit der eines Dum-Dum-Geschosses zu vergleichen und daher ohnehin zweifelelhaft.
Abgesehen davon: Sehr innovativ!
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