brianmolko schrieb:
Wenn eine Datei WICHTIG ist, dann gibt es davon ein Backup. PUNKT.
eher du verstehst die Realtität nicht ...
die Nutzer denken ja, die Datei ist noch vorhanden in Quelle und Backup, denn NIEMAND. auch DU nicht, checkst bei jeden neuen Vollbackup jede deiner Dateien durch, ob auch noch alles vollständig ist auf der Quelle. DU prüfst auch nicht nach, ob jede gelöschte oder geänderte Datei legitim geändert oder gelöscht wurde.
Denn DU vertraust darauf, das ein Programm FRAGT, ob es löschen darf und nicht einfach macht.
Daher gehst DU sowie auch die ganzen Nutzer auch logischerweise davon aus, sich deine Quelldateien auch noch auf der Quelle sowie im BACKUP befinden, wenn du diese nicht selbst gelöscht hast oder du dem Programm gesagst hast "Ja lösch das"
Und genau das ist das verhängnissvolle am Defender! Der stellt keine Rückfragen, sondern macht einfach was er für richtig hält, während DU weiterhin davon ausgehst, die Datei ist auf der Quelle UND in den Backups vorhanden, was aber bei der Quelle nicht mehr stimmt und IRGENDWANN auch nicht mehr im Backup, wenn das entsprechende Vollbackup + Versionen gelöscht wird um Speicherplatz freizugeben,
@mchawk777
genau das ist es ja, die Theorie ist immer gut und schön, aber in die Realität sieht eben anders aus, vorallem wenn Programme hingehen und ohne Rückmeldung rumlöschen und das wochen-, monate- oder gar jahrelang nicht auffällt, das da etwas fehlt, weil es kann ja eine legitime Löschung angewiesen wurde.
Es ist nunmal so, das ein Programm oder Admin beim erstellen von Backups nicht bei jeder Datei, die nicht mehr da ist, die Nutzer fragt: Hey wo ist die Datei hin, sollte die gelöscht werden? oder "Hey, die Datei wurde geändert, sollte das so sein?
@nutrix
Realitätsverdrängung ist fein wa?
Wo wird noch mit optischen Medien eine Datensicherung gemacht, die teils nach ein paar Jahren nicht mehr lesbar sind aufgrund von echten Bitrot durch Zersetzung? Zudem und mehrere TB an Daten vs. Optischer Datenträger .... macht Spaß, und wehe dem einer ist nicht mehr lesbar. Dann gibt es zwar noch die M-Discs, aber die Kosten dafür sind hoch.
Im privaten Bereich ist das idR ganz einfach keine Option mehr, außer vielleicht noch wenn man ein paar Word Dokumente etc sichern will. Mehr auch auch nicht.
Thema Ausschlüsse: genau und du prüfst bei jeden Definitionsupdate, ob der wichtige Dateien als false positiv erkennt und trägst die in die Ausschlüsse ein. Verarschen kannst du dich selbst mit diesen Aussage.
Und ganze Ordner ausschießen etc, damit dort ein Virus sich frei fühlen kann ... uff toller Sicherheitsgedanke.
Und wenn du hier die grottische Bedienoberfläche des Defenders verteitigen willst, wo jeder andere Virenscanner Nutzerinteraktionen beherrscht, dann bist du aber sowas von auf dem Holzweg.