Datei vor Windows Virenscanner schützen

.one schrieb:
Verrate doch endlich mal, über was für eine Datei hier geredet wird. Oder habe ich das überlesen?
Nein, hast Du nicht.
...und solange der Fragesteller sich dazu nicht äußert muss man davon ausgehen, dass er keine ehrenhaften Absichten mit der Aktion vor hat. 🤷‍♂️

(Auch immer wieder interessant, dass anschlagende Virenscanner wegen irgendwas missachtet werden - und auch selten die konkrete Meldung des Virenscanners mitgeteilt wird.)
 
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brianmolko schrieb:
Na du bist ja putzig.

putzig bist eher du mit den Defizit zu erkennen, das es noch andere Umgebungen gibt als deine.

Wenn du mit deinen paar MB neuen / geänderten Daten pro Tag mit einer 20 TB Festplatte hinkommst für 20 Jahre, schön, aber schließ nicht vor dir auf andere.

Es soll nämlich auch Leute geben, bei denen auch in Privatbereich täglich paar GB an neuen sowie geänderten Daten anfallen. Da kommen dann schon mal auch gesamt einige TB zusammen. Und da nicht jeder das Geld hat, um in RAIDs etc Datenträger immer nachzuschieben, der der Platz ausgeht, wird nunmal das Initialbackup irgendwann durch ein neues ersetzt und die ganzen bis dahin angefallenen Inkrementen gelöscht und mit neuen überschrieben.

Und dann ist es nunmal doof, wenn dann der Verlust dieser Daten erst später bemerkt wird, wenn das z.B. eine Datei von einen Programmierungsprojekt von 2006 ist, der Defender aber darin Code erkennt, der ähnlich zu Schadcode ist und das einfach löscht.
 
Sebbi schrieb:
Und dann ist es nunmal doof, wenn dann der Verlust dieser Daten erst später bemerkt wird, wenn das z.B. eine Datei von einen Programmierungsprojekt von 2006 ist, der Defender aber darin Code erkennt, der ähnlich zu Schadcode ist und das einfach löscht.
Das halte ich für eine sehr schlechte Ausrede, das ist doch schon lange kein Thema mehr. Man kann in jedem Virenscanner Objekte wie Dateien, Verzeichnisse und sogar Laufwerke (Partitionen) als Ausnahme, beim Defender sind das Ausschlüsse unten recht, deklarieren.

1776583667703.png


Und jeder ordentliche Entwickler weiß sowas schon seit den 1990er.
Ergänzung ()

Sebbi schrieb:
Es soll nämlich auch Leute geben, bei denen auch in Privatbereich täglich paar GB an neuen sowie geänderten Daten anfallen. Da kommen dann schon mal auch gesamt einige TB zusammen. Und da nicht jeder das Geld hat, um in RAIDs etc Datenträger immer nachzuschieben, der der Platz ausgeht, wird nunmal das Initialbackup irgendwann durch ein neues ersetzt und die ganzen bis dahin angefallenen Inkrementen gelöscht und mit neuen überschrieben.
Auch hier, jeder gute Entwickler oder Contentersteller weiß, daß er die Versionierungskette seiner Daten gut verwalten muß, sei es über ein Versionierungsssystem und Aufheben von initialen Erstellungen. Wenn das Zeug wirklich wichtig ist, wird das immer mehrfach und auch auf entsprechenden Medien (CD/DVD/BR usw.) mit Einmalbeschreibung gesichert oder eben mehrfach auf verschiedene andere Datenträger verteilt.

Wenn Dir das anscheinend so passiert ist, daß Dir auf diese Weise Daten verloren gingen, dann hast Du schlichtweg und einfach bisher schlampig in diesem Punkt gearbeitet. Da jetzt den angeblich mangelhaften Defender als Ausrede vorzuschieben, halte ich für ein sehr schwaches Argument für die eigene verkorkste Arbeitsweise.
 
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@Sebbi
Du verstehst es wohl noch immer nicht. Wenn eine Datei WICHTIG ist, dann gibt es davon ein Backup. PUNKT.
 
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brianmolko schrieb:
Wenn eine Datei WICHTIG ist, dann gibt es davon ein Backup.
In Theorie: Ja.
In Realität: Overall eher Wunschdenken. 😉

Obschon es wohl auch Captain Obvious zu blöd wird darauf hinzuweisen, wenn nur eine Kopie einer Datei vorliegt, und diese flöten geht... Ach... seufz.... 😑
 
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brianmolko schrieb:
Wenn eine Datei WICHTIG ist, dann gibt es davon ein Backup. PUNKT.

eher du verstehst die Realtität nicht ...

die Nutzer denken ja, die Datei ist noch vorhanden in Quelle und Backup, denn NIEMAND. auch DU nicht, checkst bei jeden neuen Vollbackup jede deiner Dateien durch, ob auch noch alles vollständig ist auf der Quelle. DU prüfst auch nicht nach, ob jede gelöschte oder geänderte Datei legitim geändert oder gelöscht wurde.
Denn DU vertraust darauf, das ein Programm FRAGT, ob es löschen darf und nicht einfach macht.

Daher gehst DU sowie auch die ganzen Nutzer auch logischerweise davon aus, sich deine Quelldateien auch noch auf der Quelle sowie im BACKUP befinden, wenn du diese nicht selbst gelöscht hast oder du dem Programm gesagst hast "Ja lösch das"

Und genau das ist das verhängnissvolle am Defender! Der stellt keine Rückfragen, sondern macht einfach was er für richtig hält, während DU weiterhin davon ausgehst, die Datei ist auf der Quelle UND in den Backups vorhanden, was aber bei der Quelle nicht mehr stimmt und IRGENDWANN auch nicht mehr im Backup, wenn das entsprechende Vollbackup + Versionen gelöscht wird um Speicherplatz freizugeben,


@mchawk777

genau das ist es ja, die Theorie ist immer gut und schön, aber in die Realität sieht eben anders aus, vorallem wenn Programme hingehen und ohne Rückmeldung rumlöschen und das wochen-, monate- oder gar jahrelang nicht auffällt, das da etwas fehlt, weil es kann ja eine legitime Löschung angewiesen wurde.

Es ist nunmal so, das ein Programm oder Admin beim erstellen von Backups nicht bei jeder Datei, die nicht mehr da ist, die Nutzer fragt: Hey wo ist die Datei hin, sollte die gelöscht werden? oder "Hey, die Datei wurde geändert, sollte das so sein?

@nutrix

Realitätsverdrängung ist fein wa?

Wo wird noch mit optischen Medien eine Datensicherung gemacht, die teils nach ein paar Jahren nicht mehr lesbar sind aufgrund von echten Bitrot durch Zersetzung? Zudem und mehrere TB an Daten vs. Optischer Datenträger .... macht Spaß, und wehe dem einer ist nicht mehr lesbar. Dann gibt es zwar noch die M-Discs, aber die Kosten dafür sind hoch.
Im privaten Bereich ist das idR ganz einfach keine Option mehr, außer vielleicht noch wenn man ein paar Word Dokumente etc sichern will. Mehr auch auch nicht.

Thema Ausschlüsse: genau und du prüfst bei jeden Definitionsupdate, ob der wichtige Dateien als false positiv erkennt und trägst die in die Ausschlüsse ein. Verarschen kannst du dich selbst mit diesen Aussage.
Und ganze Ordner ausschießen etc, damit dort ein Virus sich frei fühlen kann ... uff toller Sicherheitsgedanke.

Und wenn du hier die grottische Bedienoberfläche des Defenders verteitigen willst, wo jeder andere Virenscanner Nutzerinteraktionen beherrscht, dann bist du aber sowas von auf dem Holzweg.
 
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Sebbi schrieb:
eher du verstehst die Realtität nicht ...
Ach, und Du hast jetzt die alleinglücksseeligmachende Wahrheit hier? 🙄
Sebbi schrieb:
Realitätsverdrängung ist fein wa?
Und warum mußt Du jetzt auf die unfeine Art unfreundlich und unsachlich werden?
Sebbi schrieb:
Wo wird noch mit optischen Medien eine Datensicherung gemacht, die teils nach ein paar Jahren nicht mehr lesbar sind aufgrund von echten Bitrot durch Zersetzung?
Schon mal was von M-DISC gehört? 😎 Immer noch gut, immer noch aktuell.
Sebbi schrieb:
Dann gibt es zwar noch die M-Discs, aber die Kosten dafür sind hoch.
Vielen andere hier und ich leiste sich das, dann kann es nicht zu hoch sein.
Sebbi schrieb:
Im privaten Bereich ist das idR ganz einfach keine Option mehr, außer vielleicht noch wenn man ein paar Word Dokumente etc sichern will. Mehr auch auch nicht.
Warum nicht? Was ist mit Fotos, Videos aus dem privaten Umfeld von seine Reisen, Familie, Erlebnissen, Sport....? Natürlich ist das eine gute Option, mich verwundert Deine Ideenlosigkeit hier,.
Sebbi schrieb:
Thema Ausschlüsse: genau und du prüfst bei jeden Definitionsupdate, ob der wichtige Dateien als false positiv erkennt und trägst die in die Ausschlüsse ein. Verarschen kannst du dich selbst mit diesen Aussage.
Und ganze Ordner ausschießen etc, damit dort ein Virus sich frei fühlen kann ... uff toller Sicherheitsgedanke.
Jetzt wisch Dir doch bitte mal den Schaum vor den Mund. Viele andere und Firmen kommen damit zurecht, nur Du anscheinend nicht. Überleg mal dann bitte tiefer, woran das liegen kann.

Du hast anscheinend hier noch nie professionell im IT-Bereich gearbeitet, sonst würdest Du wissen, das dies alles sehr wohl ohne großen Probleme lösbar ist:
  1. Du definierst nur Order als Ausnahme, wo Du selbst Dateien erzeugst
  2. Und überall da, wo Du trotzdem externe Dateien hinpacken müßt kannst Du:
    1. einen separaten Download oder Bereitsstellungsordner erstellen, der die Dateien VORHER prüft
    2. oder Du kannst Dateien usw. direkt selbst nochmal manuell prüfen
Alles ethablierte Arbeitsweisen, die Dir wohl unbekannt sind.
Sebbi schrieb:
Und wenn du hier die grottische Bedienoberfläche des Defenders verteitigen willst, wo jeder andere Virenscanner Nutzerinteraktionen beherrscht, dann bist du aber sowas von auf dem Holzweg.
Ich verteidige gar nichts, lies bitte richtig. Für mich persönlich ist GUI nebensächlich, wenn das Werkzeug unter der Haube mächtig ist und das gut erledigt, was sein Zweck ist. Natürlich ist einiges wie GUI verbesserungswürdig. Aber das rechtfertigt nicht Dein permanenten unnötiges und überzogenes Schlechtmachen eines an sich guten Tools hier. Gut, jeder ist anders, und kommt eben anders zurecht, und Du anscheinend nicht, was so erst mal in Ordnung ist. Aber Dein Gezetere darüber nimmt hier ja schon fast epische Ausmaße an.

All Deine "Probleme" sind keine, sie sind reine Anwenderprobleme. Mit der entsprechenden Arbeitsweise läßt sich alles lösen, auch mit dem Defender. Er mag Dir nicht gefallen, alles gut, kann ich akzeptieren. Aber nicht das ungerechtfertige Schlechtmachen, was vermutlich letztlich auf Deine eigene - aus meiner Sicht unausgegorenen - Arbeitsweise zurückzuführen ist. Dafür kann der Defender nichts. Mit dem Defender kann man alles machen und lösen, wenn man weiß, wie. Er kostet nichts und ist meiner Meinung nach gut im Windows eingebettet.
 
Entschuldigt, dass ich mich in diese „hitzige“ Diskussion einmische, aber ich sehe gar keinen Grund. Datei/Archiv in die Ausnahme packen und gut ist. Zudem würde ich noch auf einem externen Datenträger ein Backup anlegen.
 
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