Datengrab: Daten von 2GB-HD auf 4GB-HD übertragen?

Nur gibt es schon ewig keine HDDs mehr die eine Anordnung wie links haben, denn die Adressierung über LBAs ist schon seid sehr vielen Jahren Standard, so lange wie man im BIOS nicht mehr die Geometrie der HDDs eingeben muss, sondern wegen bestenfalls der CHS Emulation allenfalls angeben kann. Physikalisch sind also die Sektoren bei alle HDDs so wie rechts angeordnet und damit haben die äußeren Spuren mehr Sektoren als die inneren, sonst würde man auch viel Platz verschenken. Das steht doch auch da direkt über dem Bild:

Da die Zeit für eine Umdrehung immer gleich ist, sind die Datenraten außen höher als innen, da ja mehr Daten in der Zeit unter dem Kopf entlang kommen. Das sieht man auch schön bei einem Low-Level Benchmark wie HD Tune, da hat man bei HDDs eine abfallende Kurve bei der Leserate über die Kapazität, denn typsicherweise sind untersten LBAs auf den äußeren Spuren und man beschreibt eben HDDs von außen nach innen.
 
@Holt

du lässt aber einen wichtigen Punkt in deiner Thematik außer acht, nämlich das Daten "fragmentiert" gespeichert werden und im schlimmsten Fall liegen die Daten nicht nebeneinander sondern verstreut quer über die Sektoren. Daher war meine Aussage darauf bezogen das bei hohem "füllgrad" der HDD die Geschwindigkeit abnimmt je weiter am Rad (also die äußeren Spuren= Richtung Mitte) die Daten liegen hab das wohl etwas missverständlich ausgedrückt ...

Natürlich kann man jetzt sagen seit SATA II benutzen die Platten NCQ und können daher effizienter die Daten abgreifen, aber ein hoher füllstand verlangsamt eine HDD trotzdem wenn man diese Daten kopieren will.

@all
ja stimmt robocopy ist eine gute idee, es kommt dann halt immer drauf an wieviele Daten man hat und wie weit verstreut diese sind, jemand der technisch versiert ist und sich auskennt (hätte hier wohl auch nicht diese Frage gestellt) benutzt Robocopy, jemand der sich nicht so gut auskennt könnte mit Robocopy überfordert sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Fragmentierung habe ich nicht außer Acht gelassen, die wird man ja gerade los wenn man dateiweise kopiert und eben nicht, wenn man ein Image erstellt bzw. Klont. Außerdem hat die Fragmentierung der Dateien rein gar nicht damit zu tun, wie die Platte intern die Daten ablegt, die passiert ja auf der Filesystemebene, also einer logisch höheren Ebene.
 
Wenn man "einfach so" mit dem Explorer kopiert, verliert man das Datum der Ordner. Ich empfehle daher Robocopy.
 
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