Datenrettung ... MediaCreationTool hat meine Daten gelöscht(?)

nichtaufgepasst schrieb:
mein halbes Leben ist da drauf.
von welchen Quellen? Evtl. findest du noch was auf dem Handy oder Kamera, oder hast mal Bilder weitergegeben? Macht Android nicht auch Backups von den Bildern? Oder Bilder in WhatsApp per Backup noch vorhanden?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: kieleich
Uff, tut mir leid zu hören! Wende dich unbedingt an einen Profi und mache auf gar keinen Fall was selbst! Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen und ohne HIntergrundwissen irgendwelche Tools selbst verwenden.
Ich drücke dir die Daumen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mchawk777
da wird sicherlich nicht alles weg sein. Das MCT macht doch nur eine 32gb Partition, der Rest ist nicht zugeordnet. Da liegen noch deine Daten rum. Aber je nachdem wo das MCT seine eigene Partition gemacht, wirst du da deine Daten wahrscheinlich verloren haben. Da die Daten wichtig erscheinen, würde ich da aber nicht selbst dranfummeln.
 
Hi, ich hatte als mein Bruder Foto verloren hatte das Programm "Get Data Back" mir gekauft und die meisten Fotos und Dateien wiederhergestellt. Sicherlich keine 100% aber er hatte sich riesig gefreut, dass die meisten Foto wieder da waren. Wehrmutstropfen das Programm kostet 79 Dollar.

Viel Glück.
 
@Rickmer DAS ist halt die Blackbox bei SSDs.

Streng genommen muss man kurz nach der Aktion eine SSD sofort vom Strom trennen und einem Datenrettungsexperten übergeben.
Sonst ist halt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die darauf folgende Garbage Collection alle gelöschten Daten unwiederbringlich ins Nirwana schickt.
Man weis halt nur nicht wann sie genau zuschlägt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Attingo.com
Ist TRIM/Garbage Collection einmal durchgelaufen, besteht selbst für einen professionellen Datenretter praktisch keine Chance mehr noch irgendwelche Daten zu retten, weil man dann höchstens noch nicht mehr in irgendeinen sinnvollen Zusammenhang bringbaren Datenmüll finden würde.

Bei einer klassischen Festplatte sind alle Daten noch unverändert drauf, sofern nichts physisch überschrieben wurde.
Bei einer SSD weiß nur der laufwerksinterne Controller-Chip wo er welche Daten abgelegt hat und wenn der einmal "aufräumt",
vergisst er dabei wo was mal gewesen ist.
Was ja auch gewollt ist, Stichwort z.B. Wear Leveling o.ä., die möglichst gleichmäßige Abnutzung aller Speicherzellen usw.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: kieleich, Eletron, mchawk777 und eine weitere Person
Rollensatz schrieb:
da wird sicherlich nicht alles weg sein. Das MCT macht doch nur eine 32gb Partition, der Rest ist nicht zugeordnet.
Wenn ein TRIM gelaufen ist, ist nix mehr zu holen. Das hab ich mehrfach schon gegen getestet. Müsste ich eigentlich mal wieder durchgehen.

Es besteht nur die winzige Hoffnung für den TE, dass es noch nicht lief da Windows das TRIM bei externen USB nicht direkt anwendet bzw. der externe Datenträger/Kontroller es nicht tut.
 
Auch wenn das erstmal nur ein schwacher Trost ist, dieser "Fehler" passiert regelmäßig sehr vielen Kunden.

Entgegen der Meinungen hier, führt MCT unserer Erfahrung nach zum Glück keine Formatierung durch, womit auch der tödliche TRIM-Befehl nicht an den Datenträger geschickt wird. Das Tool schreibt stattdessen ein Image auf den externen Datenträger und überschreibt somit nur die alte Partitionstabelle inklusive der ersten 32 GB.

Wir hatten schon mehrere derartiger Fälle wo wir auch von externen SSDs bzw. auch SMR-Festplatten noch Daten aus dem nicht überschriebenen Bereich rekonstruieren konnten. Melde dich gerne für weitere Details bei uns im Labor.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22, choyaa, nichtaufgepasst und 2 andere
Noch ein Tipp für die Zukunft: Für solche Aktionen nimmt man am besten einen günstigen USB-Stick vom ‚Grabbeltisch‘ oder nutzt ein separates Medium, das man extra dafür rumliegen hat. Solche Experimente mit Partitionen führen oft zu Fehlern und sind heutzutage eigentlich nicht mehr nützlich. Da sind zwei physisch getrennte Datenträger immer die sicherere Wahl.
 
Vegeta59 schrieb:
nimmt man am besten einen günstigen USB-Stick vom ‚Grabbeltisch‘
Ist auch nicht zu empfehlen, jedenfalls nicht wenn es um die Erstellung eines Windows-Setups geht.
Es gibt genügend Fälle, wo die Installation von so einem Billig-Stick Marke Intenso & Co. mit merkwürdigen Fehlermeldungen abbricht
und am Ende war einfach nur der minderwertige USB-Stick daran Schuld.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: K3ks
@KnolleJupp ja da gebe ich dir recht, aber das ist dann nicht so schlimm wie wenn die wichtigen Daten weg sind und man kann dann immer wieder einen neuen erstellen oder sich einen anderen kaufen

Nachtrag: Teure USB-Sticks müssen nicht unbedingt besser sein. Das sieht man an einem Fall, den ich selbst hatte: Ein USB-C-Stick von Samsung, kein zwei Jahre alt, war plötzlich von jetzt auf gleich kaputt – obwohl ich ihn nur mit Ventoy genutzt habe. Andere, günstigere Sticks, die ich oft verwende, funktionieren hingegen heute noch einwandfrei.
Mal abgesehen davon, dass man USB-Sticks ohnehin nicht zur dauerhaften Datensicherung verwenden sollte; wenn, dann lieber eine richtige SSD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben