datensicherung auf anderen rechner über internet

Skoell

Lieutenant
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März 2004
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Hallo,

ich habe folgendes Problem:
ich möchte die Daten meine Bürorechner immer mal wieder automatisch auf meinen rechner daheim sichern.
Welche Software empfehlt ihr da? Wie ist die vorgehensweise?

Dass ich nen DynDns Account und nen Router der damit umgehen kann brauche weiß ich.
aber was ist sonst noch notwendig?
Geht das evtl auch über ne Batchdatei oder ist das dann ungünstig, weil da keine verschlüsselung und komprimierung benutzt werden kann?

danke für die tips
 
hmm mit ssh tunnel wäre es verschlüsselt sprich mit winscp. ansonsten gibts von acronis auch die möglichkeit in ne cloud reinzuspeichern. oder du sicherst einfach in ne dropbox. kostet nix und ich denk 1-2gb sind frei.

edit:
www-winscp-net/eng/docs/scripting (- durch punkte ersetzten. domain nicht gewhitelistet...)
wäre die homebrew lösung mit cygwin (sshd für windows) und winscp.
 
Zuletzt bearbeitet: (darum)
Wie immer bei dieser Frage: rsync

Nur auf dem heimischen Router nicht vergessen den Port freizugeben.
 
Skoell schrieb:
Hallo,

ich habe folgendes Problem:
ich möchte die Daten meine Bürorechner immer mal wieder automatisch auf meinen rechner daheim sichern.

Mal vom technischen abgesehen (da gab es ja schon einige gute Ideen): was hält dein Chef bzw. deine Firma davon? In der Regel darf man Firmendaten nicht außerhalb der Firma auf Privatrechner lagern. Da würde ich vorsichtig sein. Auch bei eigentlich positiven Hintergedanken kann man da einiges an Ärger bekommen.
 
keine cloud, sondern mein rechner daheim;

datenmenge? nunja, das erstbackup is sicherlich recht viel (ca5GB) dann hatte ich gehofft, dass das mit ner inkrementellen lösung reduziert werden kann.

acronis kann das? bzw. rsync kann das? kann man mit rsync auch auf ne dyndns domain sichern?
 
Skoell schrieb:
keine cloud, sondern mein rechner daheim;

rsync kann das? kann man mit rsync auch auf ne dyndns domain sichern?

rsync über SSH kann das auf jeden Fall. Aber mache dich lieber erstmal schlau ob du das überhaupt darfst.
 
warum sollte ich das nicht dürfen?
das sind meine daten, die ich von meinem rechner im büro auf meinen rechner daheim sichere
 
Falsch, es sind nicht deine Daten. Es sind die Daten der Firma für die du arbeitest. Du bist zwar der Ersteller, aber du hast diese Daten während der Arbeitszeit erstellt, für die du von deiner Firma bezahlt wirst.

Davon aber ganz ab, wenn du nicht die nötigen Rechte besitzt die Ports in der Firmenfirewall frei zu schalten wirds schon mal sehr schwer...

Besser wäre doch, wenn du "deine" Daten auf dem Firmenserver sicherst. So kann nix abhanden kommen und du kannst auch keine Abmahnung kassieren. Und die IT wäre / ist ja für ein ordentliches Backup zuständig.
 
Skoell schrieb:
warum sollte ich das nicht dürfen?
das sind meine daten, die ich von meinem rechner im büro auf meinen rechner daheim sichere

sofern du nicht der chef bist, ist es erstmal der pc deiner firma. und auch die hdd und internetleitung der firma. all das darfst du normal nur für arbeitszwecke benutzen. dh solang es deiner firma kein anliegen ist dass du (private)daten von deinem arbeits pc übers firmeninternet nach hause schickst darfst du das auch nicht. private daten sind dort höchstwahrscheinlich sowieso allg. verboten. zumindest wenn der datenschutzbeautragt bisschen aufpasst.
fazit: du benutzt firmeneigentum (pc, zeit und internet), um, hoffentlich private, daten nachhause zu schicken.

rein theoretisch wäre es dir auch möglich firmeninterna unbemerkt (weil verschlüsselt) nach aussen weiterzuleiten. denke sowas ist ein kündigungsgrund. für ne abmahnung reichts alle mal.


noch zur Sir_Sascha: doch sind seine Daten und die firma hat rein theoretisch keine berechtigung diese einzusehen (datenschutz). aber ist pc usw der firma. firewallportbeschränkungen kann man, gerade mit ssh rel einfach umgehen. würde es auf keinen fall ins firmenbackup einfließen lassen. erstens kann man es dir dann über sehr lange zeit sehr einfach nachweisen und zweitens wenn deine daten fehler verursachen kannst rein theoretisch du dafür verantwotlich gemacht werden. zb: 20 gb urlaubsbilder im profil + daraus resultierende fehlbedienung => IT-Arbeitsaufwand der evtl sehr teuer wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
@schumischumi: wenn ich aber seinen Start-post oben lese, sehe ich nichts von privaten Daten... wenn jemand in der Firma ist, wird er eigentlich auch an Firmendaten arbeiten....
 
Sir_Sascha schrieb:
wenn jemand in der Firma ist, wird er eigentlich auch an Firmendaten arbeiten....

Bei uns ist es so das du garnicht mit privaten Daten auf dienstlichen PCs arbeiten darfst. So ist es bei TE vermutlich auch. Weil welcher Chef will schon das du deinen Privatkram auf Arbeit machst. Dort soll man schließlich arbeiten und die Firma voran bringen.
 
@Sir_Sascha: und die firmendaten will er zuhause sichern O.o
Klar du hast recht, explizit gesagt hat er nichts, aber hoffen wir mal dass er private daten meinte, sonst sind wir bald wegen beihilfe zum datendiebstahl dran^^
 
Entschuldigt, aber ein wenig erheitert mich das ganze, zumal es ein wenig OT wird.
Aber hier ne Klarstellung: Meine Firma, mein Rechner, meine Daten ;)
 
Du lachst aber da du das mit "Meine Firma" nicht geschrieben hast waren die Bedenken hier berechtigt.
Es gibt nämlich immer wieder Leute die auf die seltsamsten Ideen kommen.
 
ne ist ja sicherlich nicht verkehrt, einmal mehr auf mögliche fehltritte hinzuweisen. deshalb trotz allem amüsements auch ein danke an all die, die darauf achten, dass alles in geordneten bahnen läuft
 
Skoell schrieb:
ne ist ja sicherlich nicht verkehrt, einmal mehr auf mögliche fehltritte hinzuweisen. deshalb trotz allem amüsements auch ein danke an all die, die darauf achten, dass alles in geordneten bahnen läuft

Gerne doch, die meissten Leute finde es nicht wirklich lustig wenn sie fristlos entlassen werden. Das könnte bei so einer Aktion durchaus passieren. Unwissendheit schützt davor auf jeden Fall nicht.

Technische Lösungen wurden ja einige vorgeschlagen. Je nach dem welches Betriebssystem du einsetzt ist die eine oder andere angebracht. Unter Linux / Unix wäre rsync wohl die beste Wahl, das funktioniert auch mit DynDNS ohne Probleme. Datensicherheit hättest du mit der SSH-Verschlüsselung (die rsync normalerweise standardmäßig verwendet) auch. Komprimierung geht mit rsync ebenfalls. Beim ersten Transfer würde alles übertragen werden, danach nur noch die Unterschiede.
 
wenn es deine firma ist, geht es wirklich um ein Backup der Daten oder darum, von zu Hause aus zu arbeiten? gäbe nämlich ansonsten ncoh andere konzepte.
also nur falls noch interessiert. die lösung von xone92 passt sonst natürlich.
 
nein es geht wirklich in erster line ums backup

trotzdem stehe ich ein wenig auf dem schlauch, deshalb mal noch was mehr an daten:

BS ist weiterhin Win XP pro

router daheim ist ein speedport W500 - hier ist auch schon das erste problem: da dyndnsorg nicht mehr kostenlos ist, hab ich bei selfhost.de nen dyndns account eingerichtet, selfhost taucht allerdings beim W500 nicht als möglicher DynDns anbieter auf.

Wie geht es dann weiter, wenn ich quasi die dyndns adresse habe? ich gebe eine ordner zum sicher frei und stelle im router ne portweiterleitung ein und sage dann rsync, dass es auf domain.selfhost.me/sicherungsverzeichnis sichern soll?
 
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