DE vs Distribution, womit könntet ihr eher leben?

Mit was könntet ihr leben?

  • Fremde Distri mit gewohnter DE

    Stimmen: 30 40,5%
  • gewohnte Distri mit fremdem DE

    Stimmen: 25 33,8%
  • Weder noch, beides muss gewohnt sein

    Stimmen: 19 25,7%

  • Umfrageteilnehmer
    74
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

bart1983

Captain
Registriert
Apr. 2008
Beiträge
3.291
Hintergrund der Frage ist eine Gespräch das ich mit einem sehr langjährigen Linux-User hatte, der beläufig fallen ließ:
"DE ist mir egal, kenne die meisten. Kann mit allen umgehen. Deshalb ist mir die Distri wichtiger als DE".

Das ließ mich schon etwas ungläubig zurück. Denn bei mir ist es genau umgekehrt.

Möchte nun wissen wie das hier die User sehen.
Auch wenn ich mir echt kaum vorstellen kann das es viele von der "DE ist mir beinahe egal"-Faktion geben wird, hoffe ich es, denn dann können diese das vielleicht detailierter erklären.
 
"DE"?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fragger911, Tornhoof und K3ks
DEs kann man sich doch überall nachinstallieren. Und am Ende des Tages ist bei den Distris, egal was für ein neuer Trend kursiert, eh nur ein Arch/Fedora/Debian Unterbau. ¯\(ツ)/¯
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Frettchen!, areiland, mutze13 und 7 andere
Traube schrieb:
Desktop Environment
Gnome oder KDE oder Xfce usw usf.

Wenn man also "Fedora+Gnome" nutzt wäre die Frage:
Lieber "Fedora+KDE" oder "Debian+Gnome"?

/edit:
4nanai schrieb:
eh nur ein Arch/Fedora/Debian Unterbau. ¯\(ツ)/¯
Als openSUSE-Nutzer existiere ich dann wohl nicht. ¯\(ツ)/¯
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fragger911, Crisser67, 4nanai und 2 andere
Traube schrieb:
Desktop Environment, also Salopp die GUI.
Ergänzung ()

Also ich hab mich mit KDE gut angefreundet, mit Gnome kann ich so gar nicht. KDE hatte ich jetzt schon bei Debian, Arch, Fedora, NixOS am Laufen, da fühlt man sich gut daheim. Allerdings interessiere ich mich auch für die Window-Manager. Das ist das Schöne an "Linux": man kann so viel ausprobieren.

Ich bin aber eher Team:

Fremde Distri mit gewohnter DE​

 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Crisser67, Deinorius, bart1983 und eine weitere Person
Mit der Distri entscheidet man sich ja ganz bewußt für oder gegen ein Updatemodell.
Die wichtigste Frage für mich bei der Wahl der Linux-Variante ist eher rolling-release oder lieber feste release-zyklen.

Ich habe mich für zweiteres entschieden, nachdem ich lange manjaro hatte und jedes mal, wenn ich die Kiste eingeschalten habe, immer zuerst updates machen musste.

Also suche ich mir eine Distri aus, die dann im zweiten Schritt den gewünschten Desktop bietet....



Btw bin ich jetzt sehr glücklich mit Debian trixie und KDE. Die Mühle läuft und läuft und läuft ohne administrative Eingriffe...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Crisser67, Burfi und bart1983
Ich war zwischen der fremden Distri und gewohnten DE und das eigentlich beides stimmen muss.
Ich habe pinzipiell mehr Erfahrung mit Gnome, muss es aber immer optimieren auf eine normale Taskbar etc. KDE gefällt mir von Haus aus besser.

Was mir aber deutlich wichtiger ist:
Das Upgrade Modell. Ich bin definitiv bei LTS mit festen Zyklen, statt Rolling Release. Leider ist dies selbst bei Bazzite (selbstbau Steam Machine) noch nicht wirklich "stabil" mit one-click. Ich muss immer erst alle Apps im DE aktualisieren, dann neustarten und erst dann geht das Upgrade (alles auf Default, Steam OS Interface, trotzdem gingen die letzten 2 Upgrades nur so).
Bei Ubuntu LTS auf dem Thinkpad läuft es tatsächlich eher runder, weil ich mir schon seit Ewigkeiten das Upgrade per apt angewöhnt habe.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: bart1983
Abstimmung GUI unter Linux Distributionen.jpg

Der obere Balken spiegelt genau das wieder warum so wenige von Windows auf Linux umsteigen.
Auch wenn es neuere WIndows Versionen gibt, die Steuerung und Oberfläche ist doch ähnlich bis gleich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: eRacoon, Crisser67 und bart1983
Chriz schrieb:
Mit der Distri entscheidet man sich ja ganz bewußt für oder gegen ein Updatemodell.
Die wichtigste Frage für mich bei der Wahl der Linux-Variante ist eher rolling-release oder lieber feste release-zyklen.
Okay, das ist natürlich ein guter Punkt über den ich mir als Debian & Fedora-Derivat Nutzer ehrlich gesagt wenig Gedanken gemacht habe.
 
bart1983 schrieb:
"DE ist mir egal, kenne die meisten. Kann mit allen umgehen. Deshalb ist mir die Distri wichtiger als DE"
Dem kann ich mich nur anschließen. Hauptsache Arch. Der Rest ist kein Thema. :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SavageSkull, 4nanai, FJazzi und eine weitere Person
Roesi schrieb:
Auch wenn es neuere WIndows Versionen gibt, die Steuerung und Oberfläche ist doch ähnlich bis gleich.
Und das erklärt dann auch wieder warum Mint beinahe immer der Einstiegspunkt für Linux bei Umsteigern ist. Denn das ist wohl das am meisten "Windows-like" der bekannten Varianten.


Kuristina schrieb:
Dem kann ich mich nur anschließen. Hauptsache Arch. Der Rest ist kein Thema. :)
:lol: logisch dass das von einem Archuser kommt. :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Burfi, Hyourinmaru und K3ks
bart1983 schrieb:
Nutze gerade kein Linux, hab mit Debian vor 1000 Jahren angefangen, irgendwann dann Mint genutzt.
Das hat jemand "letztens" im Forum verlinkt, werde das wohl vlt. irgendwann probieren nutzen wenn mir Windows mal wieder auf den Piss geht. 🤷‍♂️
Eigentlich wollte ich endlich mal Arsch Arch probieren... 🤔

E: Zusätzliche sehr(!!1) relevante Information: Ich schaue mir gerade Arch Memes an. 🎩👍😁
 
Ist mir beides egal, müsste ich mich festlegen dann am ehesten die gewohnte Distribution. Eine „bessere“ Alternative zu Tumbleweed kenne ich bisher nicht, außer Arch vielleicht.
 
Eine andere/fremde DE kann man sich ja nachinstallieren und auch lernen mit umzugehen, daher ist mir die gewohnte Distro wichtiger. Mit der Wahl der Distro bzw. der Distro-Familie wählt man ja auch eine Philosophie. Update-Verhalten, Paketmanager, Paketauswahl, Art der Konfiguration, Mutable vs. Immutable, etc... Und das kann nicht mal eben so einfach austauschen wie eine DE.

Deswegen Team "Gewohnte Distri mit fremdem DE".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: kieleich, bart1983 und Kuristina
sedot schrieb:
Ah, ohh... Suse existiert ja noch. 😅
Bookmarked, vlt. probieren ich dann Arsch Arch, das Ding und Fedora, mal sehen ob ich dann wieder bei Debian oder Mint lande oder doch verbleibe. 🤔 E: Cachy wollte ich auch probieren... Hmm.

E: Wartungsarm, DAU, lande dann bestimmt wieder bei Mint. 🤔
 
@K3ks
Im Grunde ist es echt egal, ich mag die Abläufe bei openSUSE/SUSE, die die bestehenden Einschränkungen aufwiegen, aus meiner Sicht. Muss am Ende jede:r selbst abwägen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: K3ks
vlt noch ein wichtiger Punkt der dafür spricht, dass bei der Auswahl des Linux (für mich) an erster Stelle die Distribution steht:
Woher kommen die Paketquellen und wer überprüft diese?

Bei Arch kann quasi jeder Döddel irgendwas ungeprüft ins AUR laden. Wenn ich dann als einfacher user komme und eine Software suche, habe ich keine Ahnung was der code auf meinem PC alles macht!

Bei debian wird das geprüft. Wenn Programme im Repository sind, kann man (weitgehendst) davon ausgehen, dass alles OK ist.
Das AUR schreibst selbst, dass es jedem Nutzer selbst anlastet, die Quelle und den code zu prüfen. Mal ehrlich: das macht doch kein Schwein!
Genau das hat doch vor wenigen Monate fast zum Super-GAU geführt.

Windows-Usern dürfte das egal sein, unter Win ist man es ja sowieso gewohnt nicht zu wissen woher der code kommt...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: s.0.s
sedot schrieb:
Eine „bessere“ Alternative zu Tumbleweed kenne ich bisher nicht, außer Arch vielleicht.
Hab Tumbleweed selber lange genutzt (davor viele Jahre Debian) und nutze es auch weiterhin - bin dann aber über ein 2in1-Gerät bei Fedora mit Plasma-mobil gestrandet.
Dabei habe ich festgestellt, dass mir das gesamte Konzept gut taugt und habe es (also Fedora mit Plasma) mittlerweile auch auf meinem Hauptrechner am laufen.
Letztendlich ist für mich der Unterbau egal, ich komme mit allen zurecht - wichtig ist mir eher Plasma als Oberfläche - wobei selbst das am Ende des Tages egal ist → Hauptsache es läuft und es ist keine "basiert auf"-Distri.
Wie hier schon erwähnt, basiert doch zu 95% eh alles auf Debian, Fedora, Suse oder Arch. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sedot
Chriz schrieb:
Bei Arch kann quasi jeder Döddel irgendwas ungeprüft ins AUR laden. Wenn ich dann als einfacher user komme und eine Software suche, habe ich keine Ahnung was der code auf meinem PC alles macht!

Nein.

Das AUR ist nach einer Installation von Arch nicht aktiv. Ein Benutzer muss es manuell aktivieren. Dein Vergleich hinkt.
Die offiziellen Repositories von Arch dürften ähnlich kuratiert sein (du nennst es "geprüft"), wie die von debian.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: T3Kila
Zurück
Oben