Der Euro bei 1,5 US-Dollar und was man als Einzelner dann tun kann

Odium

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Heute hat der Euro fast 1,505 US-Dollar erreicht.

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Deutschland ist der Staat mit dem größten Außenhandelsvolumen, der Dollar ist also sehr wichtig für uns. Da eine Menge Artikel in Dollar bezahlt werden, leidet unsere Wirtschaft darunter, da wir für unsere Produkte in Übersee einfach ausgedrückt weniger bekommen. Man kann sich durch Optionen bedingt dagegen absichern, aber das kostet auch Geld.

Mal ganz abgesehen davon, wer denkt mal darüber nach, etwas an seinem Konsumverhalten zu ändern?
Ein paar Beispiele:
  • Mittelklasse-Pkw
Volkswagen Passat Turbo (200 PS) Einstiegspreis auf vw.com 24000$ ~ 16000€
vs Volkswagen Comfortline (184 PS) Einstiegspreis auf vw.de ca. 30.000€
Ersparnis 6000€ (ca 20%) mit allen Nebenkosten

  • Highend PC-Lautsprecher
Logitech Z-5500 bei Amazon.com in den USA 230$ ~ 154€
Günstigster deutscher Preis bei seriösem Online-Geschäft 260€ + Versand, Ladengeschäft etwa 330€ (geschätzt)
Hinweis: Amazon.com verbietet den Versand diverser Artikel nach Deutschland, darunter auch Elektronik. Warum wohl?
Ersparnis ca. 106€ (~40%) - Versandkosten, Zoll etc. unbekannt, drücken die Differenz eventuell auf 60€

  • Hochwertiges Outdoor-Zelt
Hilleberg Akto bei moontrail.com in USA für 385$ (dazu Bonuspunkte die etwa 50$ wert sind) + 51$ Versand und Zoll ~ 290€
Einheitspreis bei deutschen Online-Shops und regulären Ladenhändlern 430€
Ersparnis 140€ (~33%) inkl. aller Nebenkosten

Wie ihr also seht, kann man grob überschlagen ein Drittel der Kosten sparen, wenn man höhere Lieferzeiten und einen schwierigen Rechtsanspruch in Kauf nimmt.

Mir ist sehr wichtig auf etwas hinzuweisen: Wir sind die erste Generation, die ohne Zwischenhändler in der Lage ist, derart von Devisenschwankungen zu profitieren. Internet sei dank ist die Bestellung und Bezahlung heute kinderleicht, während unsere Eltern dazu noch mindestens einen Mittelsmann oder Auswanderer brauchten. Dennoch macht niemand auf diese Möglichkeit aktiv aufmerksam, obwohl sie sehr real ist.

Das ganze gilt natürlich nur bei Produkten, die ein hohes Preis/Gewicht-Verhältnis haben, also hauptsächlich hochqualitative Erzeugnisse. Nutella gibts weiterhin am günstigsten bei Lidl & Co. Und das Vertrauen und die Loyalität in den Händler spielt sicherlich auch eine wichtige Rolle - denn jedes Jahr geben in Deutschland Menschen zuviel Geld für ein Produkt aus, obwohl sie wissen, dass es woanders billiger ist.

Also Leute, Meinungskundtue ist angesagt. Wer von euch würde bei der Anschaffung einer teuren Sache den aktuellen Dollarkurs knallhart nutzen und eine Menge Schotter sparen? Wer hat ethische Bedenken? Wer hat Hemmungen vor dem praktischen Ablauf mit der Bezahlung und der Kommuniktion auf englisch? Würdet ihr Menschen vorwerfen, sie würden unsere Wirtschaft schädigen, wenn sie absichtlich die lokalen Händler untergraben, die durch die Marge leben? Wenn ihr bislang noch nicht in Übersee gekauft habt, warum nicht? Wenn doch, wie waren die Erfahrungen im Umgang mit den Händlern und die Beschaffenheit der Produkte?
Eine Menge Diskussionsstoff. :)
 
Zuletzt bearbeitet: (Zahlen korrigiert)
Vor zwei Jahren bekam man für einen Euro gerade einmal 1,20 US-Dollar. Inzwischen hat sich der Kurs oberhalb von 1,45 US-Dollar stabilisiert. Es ist mittlerweile häufiger zu beobachten, dass Konsumenten über die Landesgrenzen hinweg schauen: Beispiele dafür sind Autokäufe in Stettin oder Autoreparaturen in Dänemark und anderswo. Ich bin auch schon nach Mailand geflogen, um mir dort einige Paar Schuhe zu kaufen. Andere fliegen nach Südostasien, um sich für kleines Geld Anzüge nach Maß anfertigen zu lassen.

Wer Waren importiert, muss bei allen Preisvergleichen den Zoll und die Transportkosten auf dem Schirm haben. Sonst kann der Schuss nach hinten losgehen. Wichtig ist außerdem die Frage, wie man an seine Garantieleistungen kommt. Das ist zum Glück bei vielen weltweit operierenden Anbietern gut geregelt, weil man die Ware im Reparaturfall einfach einschicken oder damit zum nächsten Fachhändler gehen kann, der das übernimmt.

Die Versandbeschränkungen von Amazon kann man aushebeln, wenn man Freunde in den USA hat. Die kaufen die Ware auf eigenen Namen und verschiffen sie nach Deutschland. Die Ersparnis kann man anschießend teilen.

Für mich persönlich wird der Import dann interessant, sobald sich dadurch einige hundert oder mehr Euro einsparen lassen. Bei größeren Investitionen spielt die Lieferzeit ja meist keine so große Rolle. Und wenn z. B. Elektronikgeräte keine deutschen Menüs haben und keine deutschsprachigen Handbücher, stört mich das nicht weiter.

Manch einer kann problemlos eine Einkaufsliste zusammentragen, die zu Ausgaben im vierstelligen Bereich führt. In diesem Fall könnte ein Trip nach New York interessant sein. Man überlegt sich im Vorfeld genau, was man kaufen will und recherchiert ein wenig, wo man es bekommen kann, sofern das überhaupt notwendig ist. Meist melden sich dann noch Freunde, denen man unbedingt etwas Bestimmtes mitbringen soll. Dann fliegt man mit einem fast leeren Koffer hin und mit einem vollen Koffer wieder zurück. Der Rest wird per Paket verschickt.

Ob sich das lohnt, hängt zwar ganz entscheidend davon ab, was man kaufen will. Aber aufregend ist es allemal.
 
Für den Einzelnen lohnt sich das, so glaube ich, nicht wirklich oder nicht in allen Fällen.

Der Autoimport wird erwähnt. Da bin ich einwenig skeptisch.
Das Beispiel sieht z.Zt. eher nach einer Milchmädchenrechnung aus.

Klar kann man Geld spraren. Aber 46 % ?
Es sollten dann schon die Steuern, die Import- und Transportkosten (Verschiffung), die Anmeldung und der Umbau der Lichtanlage mit einberechnet werden.
So werden aus 46% schnell 10% Ersparnis, wenn überhaupt. Am Ende kann evtl. sogar draufgezahlt werden.
Da lohnt sich ein Blick in unsere Nachbarländer mehr.
Es sollte schon die ganze Rechnung betrachtet werden und nicht nur ein Teil.

Richtig sparen tun eh nur die, die größere Mengen handeln.
Der kleine Mann kratzt nur an der Oberfläche der Möglichkeiten.
Ob sich der Aufwand lohnt ?



Was ich aber immer wieder höre ist, das einige Stimmen sagen, dass der US-Dollar als Leitwährung vom Euro abgelöst werden soll oder sollte.
Ist da was dran ?
 
Ein weiterer Ort wo wir Deutschen derzeit von dem hohnen Euro Preis profitieren ist die Tankstelle. Die Preise für Kraftstoffe scheinen uns heute exorbitant hoch zu sein, wäre der Dollar 1:1 zum Euro, dann wären die Preise aber noch deutlich höher und würden schnell gegen 2€ tendieren.

Außerdem muss beachtet werden, dass der hohe Euro Wert im Moment in erster Linie auf die Stabilität der Währung zurück zu führen ist. Selbst wenn das exportierende Gewerbe darunter leidet ist eine stabile Wärung nicht unbedingt was schlechtes. Die USA haben im Moment eine sehr hohe Inflation und die schwankende Währung ist nicht unbedingt von Vorteil für eine Volkswirtschaft.

@oSi:

Nun der Dollar ist mittlerweile eine Währung die deutlich instabiler ist als der Euro. Selbst der ehemalige Chef der US Notenbank FED (Alan Greenspan) sieht mittlerweile den Euro als zukünftige Reserve(Leit-)währung. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,506054,00.html

Diese Entwicklung ist in meinen Augen aber eher ein schleichender Prozess. Wenn im internationalen Warenverkehr immer mehr Waren in Euro verkauft werden wird auch der Euro immer mehr an Bedeutung gewinnen und irgendwann den Dollar ablösen.
Es gibt heute schon einige europäische Unternehmen (vor allem in spezialisierten Bereichen) die ihre Preise am Euro fest machen. Die Qualität der Arbeit und die Marktsituation in einigen Branchen (zu viel Nachfrage, zu wenige Hersteller) machen diese Entwicklung möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaut euch doch nur mal sowas an
http://www.showroom.fordvehicles.co...sReferringSite=1&makeTransition=quote&lang=en
Ford Mustang 19,490$ - Werkspreis von Ford. Was glaubt ihr was der bei nem Händler kostet? 17.000$? Das wären im mom nicht mal 11500€! Die Preise in Deutschland gehen realistisch bei etwa 25.000€ los, eher in die Richtung 27000€. Das wären mindestens 50% Ersparnis. Ok natürlich Zoll, verschiffen, evtl. Umbauten am Auto für Kfz-Zulassing Deutschland - rechnen wir einfach mal mit 5000€ zusätzlich. Das sind immerhin noch 9000€ Ersparnis. Amerikanische Autos sind hier zur Zeit spottbillig. Solange der Wagen auch in Deutschland normal verkauft wird hat man auch keine Probleme mit Ersatzteilen und Werkstätten.

Der Ersparnis bei vielen Artikeln ist immens. Ich kann jeden verstehen der in den USA einkauft und das hierher schicken lässt. Ich habe selbst schon einige Artikel bei amerikanischen Ebay Händlern gekauft und alles lief ohne Probleme ab. Selbst Zoll musste ich nicht bezahlen (ham sie wohl übersehen). Ob ich jetzt ne Woche länger warte, ist mir egal, wenn ich dafür 20% zu den üblichen Preisen sparen kann.

Seit 2001 steigt der Euro stetig zum USD an - ich denke der Effekt bleibt auch weiterhin so. Längerfristig wird der Euro den Dollar ablösen, da bin ich mir sicher
 
Es bleibt nur zu hoffen, daß die USA nicht den Bach runter gehen.
Ein schwacher Dollar ist sehr schlecht für uns, das macht der Ölpreis nicht wett.

@Drachton
Für die Verzollung bist du selbst zuständig und machst dich strafbar wenn du diese nicht durchführst.
Ähnlich der Frage: Haben sie etwas zu verzollen?
Bis 185 Euro Zollfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mal etwas gestöbert. Hier findet man einen Richtwert, wie hoch die Nebenkosten eines Fahrzeugs wären. Ich hab den Passat aus meinem ersten Post eingetragen und diese Werte genommen:
Dollarkurs 1,5
Kaufpreis 24000$
Sales Tax (US-Mehrwertsteuer) = 0 (man zahlt sie zuerst, kriegt sie aber danach natürlich zurückerstattet, weil das Fahrzeug ja nicht dort zugelassen wird)
Sonstige Kosten = 100$
Vermittler Provision = 0$
Fahrzeugtransport zum Hafen = 450$
Container Beladung, Erstellung der Versand-Papiere = 150$
See-Fracht nach Europa: 1200$ (*)
Transportversicherung: 1,5%
Abwicklung beim deutschen Hafen: 350€
Zoll-Dokumentation = 200€
Inlands-Transport zum Kunden = 300€ (ich würds selbst abholen)
TÜV und Fahrzeugcheck = 0€
Kommunikationskosten = 250€
sonstige Kosten Europa = 0€

(*) = Wert von dieser Quelle mal 1,35 zur Sicherheit

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Ergebnis: ~24000€ für ein Fahrzeug, das genauso fahrbereit ist wie vom Händler nebenan. TÜV fehlt noch, bin Fahrradfahrer, wusste ich nicht. Ich hab die Rechnung im ersten Post korrigiert und die Ersparnis entsprechend verringert.

Bei einem dt. Fahrzeug wie dem Passat sind also etwa Drittel der Kaufpreiskosten als Nebenkosten einzuschätzen. Dieser Summe wird schnell sinken, je teurer das Fahrzeug ist, weil viele Kosten fix sind und nur der Zoll (10%) und unsere Mehrwertsteuer (19%) dann mitwachsen.

Zweite Quelle: uscars24, demnach man bei einem Kaufpreis von 8500$ (5666€) insgesamt ca. 3500€ noch dazu zahlt (~62% vom Nettokaufwert).

Es wundert mich nicht, dass so mancher Importeur davon lebt. Der ganze Papierkram ist abschreckend, und wenn man Provision für den Mann zahlt, spart man trotzdem noch. Die Frage ist wieviel, aber das möchte ich jetzt nicht recherchieren.

Fazit: Nebenkosten sind höher als ich dachte.

Edit: Hier geht's nicht um die Wirkung irgendeiner Weltwährung, sondern darum, ob ihr als Konsument jetzt kaufen würdet und eure Gründe dafür oder dagegen nennt!
 
Zuletzt bearbeitet: (topic)
@-oSi-
Das mit den Autos lohnt sich definitiv und war sogar schon Thema bei WiSo im ZDF. Stettin liegt direkt hinter der Grenze und dort haben sich zahlreiche große Autohäuser niedergelassen, die sich auf deutsche Kunden spezialisiert haben. Die Angestellten besuchen Deutschkurse und können Dir alles über Sonderausstattungen erzählen. Sogar der Papierkram wird von denen übernommen.

Von Berlin aus kannst Du mit dem Zug gemütlich für ein paar Euro hinfahren. Und mit dem neuen Auto fährst Du zurück. Du sparst inkl. Zoll locker 2.000 Euro oder mehr, je nach Modell.

Die USA sind ein gutes Stück weiter weg und der Aufwand ist größer. Aber die Ersparnis macht viel Unannehmlichkeiten wett.
 
Ich habe letztens günstig dt. Software über Onlinedownload gekauft, da der Originalpreis nicht in € war (glaube es war das brit. Pfund oder doch Dollar) und ich so gut 25% sparen konnte.
 
@keshkau:
Ich habe doch unterschieden zw. US-Import und Fahrzeugkauf in einem Nachbarland...
Das es dazu schon Themen im TV gab, weiss ich. ;)


Ich würde einen US-Import auch nur dann machen, wenn es sich um ein US-Fabrikat handelt.
Der Mustang ist wohl ein Paradebeispiel. Der ist leider bei Ford nicht im Europa-Angebot.
In meinen Augen eine schlechte Entscheidung seitens Ford. Der soll sich wie geschnitten Brot verkaufen...
Nur wäre das ein anderes Thema.

Wenn ich die US-Preise sehe und dann die von Importeuren, dann kann einem schlecht werden.
Da können aus 19.000$ mal schnell 40.000 € werden.
(Ich habe den Markt jetzt längere Zeit nicht mehr beobachtet. Die Zahlen können inzwischen andere sein...)

Wer selbst importiert spart da dann in meinen Augen wirklich. Und dann lohnt es sich auch.

Nur würde ich das Ganze nicht mit einem VW machen. Den gibt es auch in Polen oder Tschechien günstiger.
Jedenfalls allemal günstiger, als in DE.
 
Zuletzt bearbeitet:
-oSi- schrieb:
Für den Einzelnen lohnt sich das, so glaube ich, nicht wirklich oder nicht in allen Fällen.

Beim Kleidungskauf ganz und gar nicht. Ein freund von mir hat sich eine jeans in den staaten bestellt die hat umgerechnet ca 70euro gekostet und er durfte hier fast das doppelte nochmal an zollgebühren+versand drauflegen. anders dürfte das bei artikeln aussehen die nicht in deutschland produziert werden
 
@skyy3

hat er das erzählt oder hast du die Rechnung gesehen?
Weil sonst würde ich behaupten das ist totaler Quatsch.
 
der hat es erzählt und ein bekannter arbeitet beim zoll, bei kleidung ist das so extrem weil wir deutsche produkte kaufen sollen und keine importe, anti-dumping gesetz oder so ist das aber kp
 
Peiper schrieb:
@skyy3

hat er das erzählt oder hast du die Rechnung gesehen?
Weil sonst würde ich behaupten das ist totaler Quatsch.

140€ Versand und Zoll muss nicht zwangsläufig Quatsch sein. Sicherlich übertrieben, aber möglich.

Da gibt es einmal diese Steuer um 22% (inkl Zoll) und die Versandkosten bei 5-30 Tagen Wartezeit liegen etwa bei 25$ (16,6€) pro kg. Ich hab jetzt keine Ahnung wie schwer sein Paket war, aber wie gesagt ist der Kauf von Artikeln die relativ wertlos gegenüber ihrem Gewicht sind unvorteilhaft.
 
Ich persönlich habe mich vor dem Kauf der letzten größeren Investitionen (Digitale Spiegelreflexkamera, LCD-TV) auch gefragt, ob ich mir nicht einen haufen Geld sparen soll und in Amerika bestelle.

Doch dann bin ich Wachgerüttelt worden.
Bei solchen Alltäglichen Gebrauchsgegenständen will ich einfach auf Deutschen Service nicht verzichten.
Zahl ich halt meinetwegen 100 € Mehr?
Dafür hab ich Deutsche Ansprechpartner, Deutschen Support, Warenabholung im Garantiefall usw.

Dass ist mir ein gewisser erhöhter Kaufpreis durchaus Wert.
 
skyy3 schrieb:
der hat es erzählt und ein bekannter arbeitet beim zoll, bei kleidung ist das so extrem weil wir deutsche produkte kaufen sollen und keine importe, anti-dumping gesetz oder so ist das aber kp


Also eine 100 $ Jeans ist ja beileibe kein Dumpingpreis, außerdem sind die USA auch kein Billigland, wenn doch dann läuft gewaltig was schief.
Nächstes Problem wäre. Wenn wir in einer doch angeblich so globalisierten Welt nicht dort einkaufen dürfen wo wir wollen, wollen tun wir ja eh nur in Industrienationen, ohne daß uns irgendwelche dubiosen Strafzölle auferlegt werden dann läuft schon wieder was schief.

Viele kaufen ihre Jeans ja bei Bon Prix, H&M oder Kik, sind dann wohl deutsche Produkte, und das zu wirklichen Dumpingpreisen.
Bevor jetzt einer kommt und ...
Natürlich ist ein ^^riesiger^^ Unterschied ob da John Baner oder Levis auf der Hose steht.
Hergestellt wird eh alles in der selben Region evtl. sogar im gleichen Betrieb.

@Odium

Wie schwer kann den eine Jeans sein?
Wenn man auf die 70€ Warenwert + 10 € Versand die ca. 25% draufschlägt sind wir bei 100€.
 
Ja, mehr als 110€ werden die Jeans wohl nicht gekostet haben. Man erzählt halt ne Menge ;)
 
Hi,
also ich bestelle für ein anderes Hobby recht oft Zeugs in den USA oder auch in HongKong, Japan und anderen Ländern. Die Gründe sind unterschiedlich. Preise, inkompetente Importeure, Nichtverfügbarkeit...

Die großen Shops haben sich mittlerweile drauf eingestellt, dass Bestllungen aus Europa kommen und dies ist für die somit ein gängiger Geschäftsprozess. In den meisten Fällen funzt das ganze schnell und problemlos.

Wegen den Einfuhrsteuern kann man hier schauen:
http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/tarhome_de.htm
Dazu kommt dann noch die Mehrwertsteuer mit 19%.
Wichtig: Steuern und Zoll gehen auf den Rechnungsgesamtbetrag. Also inkl. Versandkosten usw..

Wegen Service:
Da kann man sein angenehmes Wunder erleben. Ich hab nen defekten Servo (~120€) aus Hongkong bekommen und dachte: Das gibt sicher nen Act! Mail geschrieben was ich machen soll und als Antwort kam nur: Der Austauschservo sei schon unterwegs! Kein Terz mit einschicken und rumschlagen ob Garantie gewährt wird. Alleine die Frage wie ich mich verhalten soll langte das die nen neuen auf die Reise geschickt haben. Per Luftpost! Nach 3 Tagen hatte ich das Teil. Das bekommt kaum ein deutscher Laden hin der 100km entfernt sitzt.
 
Ja, ich hab die Taric-Seite schon vorher mal gesehen, steig da aber beim besten Willen nicht durch. Alle Artikel bestehen doch aus einem Unzahl Materialien, die man gar nicht kennt.
 
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