Desktop Linux Distro's

Welche Linux Distro gebt Ihr den Vorzug?


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Dystop1an

Commander
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Hallo alle Miteinander,

Ich wollte bald vermutlich mal Linux auf dem Laptop Installieren,
bin mir aber noch nicht ganz sicher welches.

Als erstes wäre mir da Debian in den Sinn gekommen, allerdings dauert der Release von Debian "Wheezy" noch bis Anfang 2013.

Ansonsten hätte ich da noch Linux Mint, hat mich aber schon auf meinem Desktop nicht überzeugt, werde ich da auch bald runterhauen!

Ubuntu ist ebenfalls schon ausgeschlossen, da mir die neue Oberfläche garnichtmehr zusagt.

Interessante Möglichkeiten die noch blieben:
-Mageia 2
-Kubuntu 12.10

Mageia Teste ich mit KDE momentan in einer VM, und bin bis jetzt Zufrieden, Teste aber auch erst wenige Stunden. Kubuntu kenne ich schon und weiß was mich erwartet!

Meine Frage, was haltet ihr von den genannten(ausgenommen Ubuntu und Mint), welche bevorzugt ihr und vor allen dingen warum? Dazu seid ihr Herzlich Eingeladen an der Umfrage Teilzunehmen und hoffe auf eine Konstruktive Diskussion.

Feedback zu jeglicher Linux Distri ist natürlich gewünscht ;)

Gruß,
Anonymous_User
 
Zuletzt bearbeitet:
Der einzige Unterschied zwischen Ubuntu und Kubuntu ist doch, dass Kubuntu mit KDE als VORINSTALLIERTER Oberfläche kommt, während Ubuntu mit Unity kommt. Ansonsten gibts da keinen Unterschied.

Bei so ziemlich jeder Distribution kannst du deine Nutzeroberfläche selbst wählen, du bist nicht wie bei Windows oder OSX an eine Oberfläche gebunden. Schau dir dementsprechend mal Gnome3, Gnome-Classic (sieht aus wie Gnome2) oder Xfce an.
 
Ist mir alles bekannt, nutze seid jeher eigentlich Debian, hab aber mal lust auf Frischen wind ;)
Das Kubuntu das gleiche ist wie Ubuntu sollte klar sein, bin nicht erst seit Hardy Heron dabei ;)
Dafür ist der Unterschied zwischen KDE und Unity Gewaltig, und nutzen ja auch teilweise andere Programme!

BTW: Habe vorhin einfach mal so für Kubuntu gestimmt ;)

Edit2:
Hier mal nen Link zum Aktuellen Debian Wheezy Status:
Release-critical bugs
Ergänzung ()

Ist hier jemand der Mageia benutzt?
Immer her mit jeglichem Feedback ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Distri mit I wie Ida.

früher hatte ich mal ne SuSE in benutzung. hat mir viele schöne stunden bereitet. ich vermisse vor allem mein "Shisen Sho". ich werde wohl mal wieder meine altkleidersammlung durchsuchen müssen und ne grottenalte 6.3 oder 7er distri ausgraben müssen.

da wird wohl wieder das SCSI-Museum geplündert, um die software adäquat nutzen zu können.

das MPech
 
Um von Unity auf Gnome zu wechseln ist nur ein einzelner Befehl nötig....Meiner Meinung nach ist Ubuntu das Anwenderfreundlichste.

Von dieser Bunten KDE-Oberfläche halte ich selbst mal garnichts, aber das ist Geschmackssache.
Ich würde wenn denn aber die 12.04 LTS nehmen, da diese 5 Jahre unterstützt wird.

Sehr schwer zu beherrschen, aber dafür genial wenns mal fertig ist: Gentoo (gibts das überhaupt noch?)
 
Obwohl Ubuntu ausgeschlossen wurde, würde ich es trotzdem für einen Notebook empfehlen. Wenn der Notebook nicht mit FullHD kommt, gibt es nichts besseres als Unity, die vertikale Platzeinsparung ist enorm und vom großen Vorteil.

Als Unity mit 11.04 ankam, wollte ich es auch nicht einsetzen und bin auf Kubuntu umgestiegen, aber KDE ist einfach nur verbuggt. Die Situation nach einem Jahr ist zwar etwas besser, aber dennoch gibt es noch viele Probleme. Bei mir gab es bis 12.04 (danach habe ich es nicht mehr verwendet) ständig Probleme mit der Fokussierung der Fenster, KDE konnte nicht erkennen, welches Fenster aktiv ist, sodass es einen Wirrwarr in der Taskleiste gab und ich nicht wirklich sehen konnte, welche Anwendung gerade im Fokus ist. Es gab aber noch weitere Problem mit KDE wie z.B. die schlechte Unterstützung von GTK.

Unity ist definitiv gewöhnungbedürftig, aber man gewöhnt sich dran, einfach etwas Zeit geben. Zudem wird Ubuntu sehr gut unterstützt, z.B. die Humble Bundles Spiele gibt es auch im Software Center. Kubuntu hängt immer noch bei Muon.
 
Das mit Ubuntu ist mir schon alles bekannt, aber Unity entspricht einfach nicht meinem Workflow hab ich so das gefühl ;)

Ubuntu stand früher hinter Debian bei mir immer an 2 Stelle, seit Unity halt nichtmehr.
Bin mir momentan einfach nicht sicher welche Distri und welche Oberfläche.
Vielleicht geb ich Unity aber einfach nochmal eine Chance, ist auch schon wieder locker 8 Monate her das ich das getestet habe.

Naja spätestens ab Wheezy heißt dann, Festplatte Platt machen und endlich wieder Debian druff :P

Obwohl Ubuntu ausgeschlossen wurde, würde ich es trotzdem für einen Notebook empfehlen.
Kein Thema, wollte damit auch nur verhindern das hier wieder eine Grundsatzdiskussion ausbricht über Gnome,KDE und Unity.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Lösung Nr. 1 heißt weiterhin: sudo apt-get install gnome-shell
Dieser kleine Einzeiler löst das Unity-Problem, ohne gleich auf KDE oder Xfce zu wechseln.
 
@Daaron:
Erwischt, genauso liefs auch die letzten Monate bei mir ab, bis auf Zwischenzeitlich Kubuntu ;)
Linux Mint nutze ich auch mit Gnome Shell, finde aber irgendwie Mint läuft insgesamt, zumindest bei mir nicht rund. Auf gleicher Hardware lief Ubuntu etc. schon "fehlerfreier" hatte ich so das gefühl.
Ergänzung ()

Aber schade das hier kein Mageia User Vertreten ist, würde gerne mehr darüber erfahren.
 
Ich verwende Linux Mint Debian Edition. Grund war eher der Umstieg von Ubuntu auf ein Rollingrelease Distri. Zwar zeigt sich nun das dies bei LMDE auch mit Nachteilen verbunden ist (kein wirkliches Rolling Release) aber ich hab meine Freude an dem OS.

Das ganze läuft auf einem HP Compaq 8510p problemfrei. Abgesehen von der im meinem Fall vorhanden 100%igen Hardwareunterstützung mag ich Gnome-Shell einfach sehr gerne :)
 
Manjaro ist ganz gut, ist auch rolling Release und quasi das für Arch Linux was Ubuntu für Debian und Sabayon für Gentoo ist. Pakete werden noch mal zusätzlich getestet so dasss du im Grunde ein stabiles Arch System hast. Der Vorteil ist eben auch dass du den genialen Pacman Paketmanager nutzen und wenn du willst auch auf die AUR Pakete aus der Arch Community zurückgreifen kannst. Software mäßig ist da eben alles schnell zu bekommen.

Proprietäre Grafik Hardware wird schon während der Installation erkannt, auch ein Vorteil.
 
anonymous_user schrieb:
Linux Mint nutze ich auch mit Gnome Shell, finde aber irgendwie Mint läuft insgesamt, zumindest bei mir nicht rund. Auf gleicher Hardware lief Ubuntu etc. schon "fehlerfreier" hatte ich so das gefühl.
Eigentlich sollten Mint (also das reguläre Release) und Ubuntu quasi identisch sein. Mint ist Ubuntu mit anderem Desktop und vorinstallierten proprietären Paketen (mp3 und so). Da sollte es keinen Unterschied geben, beide greifen eh auf das Ubuntu Repository zu.

Ich könnt dir höchstens erzählen, wie Mandrake 8 & 9 waren... Fands toll, aber ich musste mir n eigenen Kernel zusammenstoppeln, weil die mitgelieferten keinen Support für NForce2-Boards hatten -> kein Netzwerk.

Mr.Wifi schrieb:
Proprietäre Grafik Hardware wird schon während der Installation erkannt, auch ein Vorteil.
Das ist mal ne Ansage. So etwas könnte wirklich eine Distri für den Massengebrauch sein.


Zum aktuellen Zeitpunkt ist es aber eher ratsam, bei Ubuntu-Ablegern zu bleiben. Schließlich wird das die erste Umgebung sein, für die Linux-Steam raus kommt.
 
Eigentlich sollten Mint (also das reguläre Release) und Ubuntu quasi identisch sein. Mint ist Ubuntu mit anderem Desktop und vorinstallierten proprietären Paketen (mp3 und so). Da sollte es keinen Unterschied geben, beide greifen eh auf das Ubuntu Repository zu.
Ist mir ja klar das es auf Ubuntu Basiert(ist ja mittlerweile bei fast allen Distri's so^^) aber trotzdem sind da schon größere unterschiede. Wobei ich gestehen muss, die dicken Bugs sind mittlerweile wirklich weggepatcht(bei Mint). Aber mal um nen gutes Beispiel zu nennen, Ubuntu basiert auch auf Debian, trotzdem gibts zwischen den Systemen schon ordentlichen Unterschied.

Ach, was mir da grad noch einfällt, CentOS könnt man noch in die Runde werfen ;)

Edit@Daaron: Da fiel mir jetzt grade auch ein Beispiel ein, nix wildes, aber das wäre zumindest schonmal einer: Das Softwarecenter unter Mint ist Katastrophal im vergleich zu Ubuntu.
 
Zuletzt bearbeitet:
UbuntuGnome Remix 12.10
https://wiki.ubuntu.com/UbuntuGNOME/

wollt mal die neue gnomeshell ohne compiz probieren. gefällt mir sehr. hab's als htpc im einsatz, wobei das ding nciht nur als reiner medienplayer dient. nutze auch den desktop für office, surfen und bissle spielen ab und zu ;)

und natürlich auch zum programmieren.

als mediacenter kommt übrigens xbmc in der aktuellen git version selbstkompiliert zum einsatz. ne dvb-s2 karte für seltenes tv-kucken is auch drinn.

EDIT: UbuntuGnome remix kommt auch mit der alten gnome 2 oberfläche, sowohl mit und ohne effekte.
 
Zuletzt bearbeitet:
anonymous_user schrieb:
Edit@Daaron: Da fiel mir jetzt grade auch ein Beispiel ein, nix wildes, aber das wäre zumindest schonmal einer: Das Softwarecenter unter Mint ist Katastrophal im vergleich zu Ubuntu.

Is nicht alles außer Synaptic ne totale Katastrophe? Also das Ubuntu Software Center ist immer das erste, was ich abschaffe.
 
Daaron schrieb:
Zum aktuellen Zeitpunkt ist es aber eher ratsam, bei Ubuntu-Ablegern zu bleiben. Schließlich wird das die erste Umgebung sein, für die Linux-Steam raus kommt.

Sofern man zocken will ja. Ich denke jedoch dass Arch nicht lange auf sich warten lässt was Steam betrifft.

Man kann sich auch per Gui eine eigene personalisierte Ubuntu Installations-CD zusammenbauen:

http://www.ubuntu-mini-remix.org/
 
Warum willst du überhaupt Linux auf dem Desktop haben? Was reizt dich daran?

Einfach etwas neues auszuprobieren? Freie Software? Der Nerdfaktor?
Dann solltest du dir mal PC-BSD angucken. Bringt standardmäßig auch KDE mit. ;)

(Denn, mal ernsthaft, Linux hat zwar eine Menge Burgtrompeter, die die Kunde vom einzig wahren Betriebssystem ungefragt jedem ins Gesicht brüllen, der ihnen gerade über den Weg läuft, aber warum die Kopie einer Kopie von BSD, wenn man auch das Original haben kann?)

-- Ansonsten: Linux Mint Debian Edition. Linux Mint ohne den verbuggten Dummbuntu-Unterbau.
 
Ja, andere Distributionen kommen danach, ist ja schon angekündigt. Die erste Plattform wird (bzw. ist) aber Ubuntu, weils eben sehr weit verbreitet ist.

Was die Installations-CD angeht: Bah... ich installier lieber von einer Micro Iso. Ist im Endeffekt etwas schneller, weil man nach Download+Installation direkt eine komplett durchgepatchte Installation hat, inklusive gewünschter zusätzlicher Pakete.
 
Linux Mint das auf Ubuntu Aufbaut .Es hat viele Sachen bereits Integriert die man sonst bei einer Standard Installation mühevoll Nachinstallieren müsste.
ansonsten für alles andere --> Debian
 
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