Shader
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2005
- Beiträge
- 2.046
XRJPK schrieb:Uii ist ja richtig amüsant hier.. die einen glauben Al-Quiada seinen den Gruppe der CIA die nächsten denken Terroristen sind Amis
Wao selten so gelacht![]()
Terroristengruppe liegt im Auge des Betrachters, die Geschichte der CIA ist schon lang und ob die so keusch stets operierten wissen wir nicht, wie auch - ist ja schließlich ein Geheimdienst.
Ein Venezuela und Hugo Chavez berichten das die Lage im Nachbarland Kolumbien und in den reichen Gebieten im Land ernst ist und man Indizien für US-Intervention hat, womöglich CIA - ist das keine Verletzung der Rechte des Landes und somit ein "terroristischer" Akt? ^^
Wenn man will kann man es so sehen.
Aber da Hugo Chavez als Linksdiktaktor abgestempelt ist und in der westlichen Hemisphäre ordentlich in Verruf geraten ist (Bush setzte Venezuela auf die Achse des Bösen), kann man mit ihm wohl nicht ankommen.
Noch aber ist es in Südamerika relativ ruhig, abgesehen von Kolumbien und Teilen Mittelamerikas. Aber der Blick auf Südamerika ist schon interessant.
Bolivien hat ein hammerhartes Gesetz verabschiedet, Ressourcen im Land sind Allgemeingüter - Abbau muss Naturverträglich, Transparent und im Wohle der Gemeinschaft ablaufen. Da wundert es auch nicht das Bolivien und Venezuela einen neuen Klimagipfel abhalten. Bolivien hat vor einiger Zeit das Erschließen von Ölfeldern im Regenwald für einen Ölkonzern verweigert. Das ist kein linkes Gespinne was da Bolivien treibt, in Großbritannien setzen sich manche dafür an in der UN Rechtscharta "Ecocide" einzubringen - das geht in die Richtung wie es Bolivien verabschiedet hat.
XRJPK schrieb:Seit doch bitte vorsichtig mit den Russen und Vietnam. Das sind a) ganze andere Pflaster b) ganz andere Zeiten.
Das Pflaster Afgahnistan unterscheidet sich kaum. Natürlich war das Warum für UdSSR in Afgahnistan einzufallen anders als die der NATO.
Die UdSSR hatte ebenfalls den Gedanken den Afgahnen zu helfen, auch die war nicht in allen Bevölkerungsteilen unwillkommen aber der Eingriff/Verbesserungen waren nicht auf die Ethnien und Mentalitäten der Afgahnen zugeschnitten - zu plötzlich verlief alles, z.B. Schule für Mädchen.
Es war schon für Teile Afgahnistans grenzwertig das Mädchen von heut auf Morgen in die Schule gehen mussten, dann auch noch die Freiheit hatten in beliebiger Kleidung zu gehen konnten (also auch in Rock) - war für die Stammesalten ein Schock! So ein Eingriff von heut auf Morgen, ohne so eine Entwicklung mit zeitlicher Entwicklung und Anpassung zu bewirken, kann nur noch hinten los gehen.
Zu viel Ärger hatte man sich eingeheimst. Und mit den steigenden afgahnischen zivilen Verlusten hat man das bisschen Rückgrat der Bevölkerung verspielt und als die Truppen anfingen Vergeltungsschläge durchzuführen (nachdem die "Mujahedin" durch Stinger aus der USA die tollen Mi-24 vom Himmel holen konnten), war das Blatt erst Recht verloren.
Wo befindet sich die NATO heute? Anfangs Willkommen, zivile Opfer (von den ISAF-Truppen zu verschulden) Afgahnistans stiegen seit der 2001 an - ohne das sich die Grundsituationen verbessert haben. Der Rückgrat der Afgahnen für uns ging mehr und mehr verloren, der Ärger auf uns steigt - sogar im ehemals frieglichen Nordosten Afgahnistans, da wo unsere Bundeswehr stationiert ist. Die Gründe sind vielfältig, an erster Stelle muss man wohl die Korruption in Regierungs- und Entscheidungsstellen nennen. Die Hilfe versickert oder kommt stark beschnitten an. Karsai selbst ist kein Unschuldslamm, zumindest sein Bruder soll im Drogengeschäft tätig sein (bei New York Times gabs ein Artikel dazu). Gesetze sind Bedeutungslos. Wir tragen aber Mitschuld, Deutschland hat klare Bedingungen für Entwicklungshilfe (z.B. Rechtsstaatlichkeit, Teilhabe des Volkes an politischen Entscheidungsprozessen, soziale Marktwirtschaft, demokratisch) - die hat man bei Afgahnistan wohl um fast 100% heruntergefahren.
Bei der Korruption Afgahnistans, so scheint es, konnte sich ungehindert entwickeln - die NATO scheint Entwicklungsgelder nicht an Bedingungen/Soll-Erfüllungen geknüpft zu haben.
Odium schrieb:Wie lächerlich das ganze geworden ist, hab ich den letzten Wochen verfolgt:
"Kurt Beck zeigt sich schockiert vom Tod dreier Soldaten." (klar)
"Angela Merkel erstmals auf Trauerfeier." (wichtig)
Der Spiegel macht eine minutengenaue Chronologie daraus, was passiert ist. (muss man wissen)
So sind unsere etablierten Medien.
Diese Nachrichten kommen immer wieder gut an und die Mehrheit der Leser lassen sich die selbe Leier und Art wieder und wieder gefallen. Die wenigsten sagen das kennen wir schon, wo bleibt der Blick hinter die Kulisse, Situation und die Wahrheit?
Zuletzt bearbeitet: