Die Befruchtung des Weltalls?

getexact

Fleet Admiral
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13.858
Hallo liebe Community,

ich habe heute einen interessanten Artikel gelesen.
Es geht um die s.g. "Panspermie".

Es geht darum, dass man mit Hilfe von Mikroben das Weltall "befruchten" will um so das Leben im Weltall zu sichern.

Es sollen Millionen von kleinen Sonden ins WEltalle geschickt werden, die dann auf Planten landen und sich dort verbreiten sollen. um dort dann eine art biologische Evolution in Gang zu setzen.

http://www.focus.de/wissen/wissensc...-die-befruchtung-des-weltalls_aid_607004.html

Denke, das ist ein interessanter Gedanke, die Frage ist natürlich, ob das möglich ist.
Die Kapseln brauchen tausende oder gar Millionen Jahre für ihre Reise, wie will man nachweisen, dass das was bringt?

ist dies für euch vorstellbar oder meint ihr, es gibt andere Wege, leben im Weltall zu verbreiten?

Was haltet ihr von der Idee, dass wir selbst aus einer Art "Panspermie" enstanden sind, dass vor Jahr Millarden, Völker diese Methode angewandt haben, und sich so auf unserer Erde leben gebildet hat?

Ich hoffe, es kommt zu einer regen Diskussion:)

MFG getexact
 
Naja mal davon abgesehen das es minds. Trilliarden von andere Planeten gibt ist die Wahscheinlichkeit schon so sehr sehr hoch das es iwo anderst Leben gibt.

Was man damit bewirken soll ist mir jedoch unklar.

Laut dem Artikel und dem Vorhaben finde ich das es Geldverschwendung ist. In jedem Punkt
 
hm hört sich in teressant an aber könnte auch schief gehen

wer sagt das diese mikroben überhaupt überleben

diese neue " spezies" (wenn man es mal so nennen will) könnte aber auch die erschaffung eines feindes werden falls deren entwicklung schneller von statten geht als wir dahin kommen wo die sind bzw sie kontrollieren können.
 
@Olilolli,

Man will sich auf die nähergelegenden Sonnensysteme konzentrieren.
also nicht das ganze weltall ansteuern.
so kann man die zahl der Planeten eingrenzen.
Die wahrscheinlichkeit, dass sich Leben in näheren Sonnensystem gebildet hat ist halt sehr klein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
Ich verstehe auch nicht, was es uns bringen soll, eine künstliche Evolution irgendwo zu starten. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir im Weltall alleine sind, ist meiner Meinung nach sehr gering, wenn man bedenkt, dass es um die 1 Mrd Galaxien mit jeweils 1 Mrd Sternen + dazugehörigen Planeten gibt.

Wenn wer denkt, wir seien alleine, der ist schon etwas naiv.

Was ich mir vorstellen kann ist, unterschiedliche Ausgangsprodukte zu liefern. Einmal nur RNA + "primitive" Moleküle wie Aminosäuren, Nukleinsäuren etc (diese Moleküle können auch spontan entstehen, siehe Miller Experiment), dann DNA und Mimiviren etc. Wenn man nun unterschiedliche Ausgangsprodukte hat ist es möglich, Tendenzen zu setzen, sprich, welche Moleküle brauchte man wirklich, damit Leben entsteht?

Wir können uns ja nicht 3Mrd Jahre zurücktranspoertieren, um diese Ereignisse nachzuvollziehen. Hätte man quasi einen Planeten, der der Erde gleichen würde, so könnte man aus den Beobachtungen Rückschlüsse ziehen. Die Frage ist nur: wie beobachten? Wir haben derzeit einfach noch nicht die Technik, weit entfernte Objekte zu besuchen und dort Versuceh durchzuführen (wie auf dem Mars).
 
hm was definieren diese forscher als leben ?

bakterien leben ja auch schon und entweder entwickeln die sich mit denen von uns zusammen oder die löschen sich gegenseitig aus


#edit : gibts da nicht einen planeten der unsere erde verblüffend ähnlich ist ? werden glaube ich supererden genannt oder so ?
 
luckysh0t schrieb:
diese neue " spezies" (wenn man es mal so nennen will) könnte aber auch die erschaffung eines feindes werden falls deren entwicklung schneller von statten geht als wir dahin kommen wo die sind bzw sie kontrollieren können.

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D
bisschen zu viel Film geguckt, was?

Der Gedanke ist sowas von Müll ... was interessiert die Menschheit, Mikroben auf irgendwelche Planeten zu schicken, die so weit weg sind, dass es die Menschheit als solches vllt gar nicht mehr gibt, wenn die Kapseln da ankommen? Einfach nur Unfug. Dabei ist noch nicht mal der 1. April öÔ
 
luckysh0t schrieb:
hm was definieren diese forscher als leben ?

bakterien leben ja auch schon und entweder entwickeln die sich mit denen von uns zusammen oder die löschen sich gegenseitig aus

Leben ist in der Wissenschaft definiert.

Ja, Bakterien leben, aber ich verstehe deine Aussage nicht. Auf der Erde leben doch auch zigtausende Arten nebeneinader ohne sich auszulöschen.
 
Wenn irgendwo Leben möglich ist, dann geht die Natur da wohl ihren eigenen Weg
 
R@uTe schrieb:
Wenn irgendwo Leben möglich ist, dann geht die Natur da wohl ihren eigenen Weg

Sehe ich auch so. Wenn die Konditionen passen, wird früher oder später Leben enstehen. Das bezweifel ich nicht.

Es muss ja nicht Wasser als das Lösungsmittel dienen, können genauso apolare Verbindungen sein, quasi ein "negativ" wie wir es hier haben.
 
nein kein müll

es stehen in mienen sätzen viele "könnte"

zumal es die theorie gibt das erst die kollision mit einem anderen himmelskörper auf der erde leben ermöglichte da auf ihn andere bakterien vorkamen.

nur weil es bei uns milliarden von jahren gedauert hat bis wir daraus wurden heisst das noch lange nicht das es in anderen sonnensystemen genau so ablaufen muss.
 
Das ganze Wasser, was wir auf der Erde haben, stammte ursprünglich von Kometen und Asteroiden (so nimmt man an). Da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie auch andere niedermolekulare Verbindungen mitgenommen haben, die hier die Entstehung von Leben begünstigt/beschleunigt haben.

Eine schnellere Evolution ist nicht auszuschließen, aber du musst bedenken, welche Faktoren eine Rolle bei der Enstehung einer Spezies spielen.
 
Nachweisen, dass es Leben im All gibt kann man bis heute nicht, auch wenn man davon stark ausgehen muss, dass es da draußen noch was anderes gibt, aber was wenn nicht?

Ist es dann, wie der Forscher sagt, nicht unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass das Leben, egal wie es dann aussieht und sich entwickelt fortbestehen bleibt? dass es sich ausbreitet?

Das Weltall ist so alt, vielleicht gab es vor 20 Millionen Jahre irgendwo schon leben, aber heute sehen wir nichtmehr davon. ich rede von imtelligenten Leben.

vielleicht ist es die einzige Chance, Leben im WEltall zu verbreiten und so das All mit mehr Leben zu füllen, falls es nicht schon welches gibt.
 
luckysh0t schrieb:
nur weil es bei uns milliarden von jahren gedauert hat bis wir daraus wurden heisst das noch lange nicht das es in anderen sonnensystemen genau so ablaufen muss.

oh mein Gott, du hast das wirklich ernst gemeint. Ich dachte, das war mit nem Augenzwinkern :freak:
 
Gibt es den Planeten in der nähe auf denen die Mikroben gute "Überlebensbedingungen" haben ? Richtige Temperatur, "Nahrungsquellen" usw ?

Brauchen nicht die meisten Mikroben Sauerstoff & Kohlenstoff usw ? Hab mal von Bakteriengelesen die nur mit Schwefel leben gelesen... die haben wohl auf vielen heißen Planeten bessere Chancen.

Weil die Kapseln Wahllos durch die Gegend schicken ist wohl ziemliche schwachsinnig... Wenn dann schon bei dem Aufschlag die meisten zerstört werden und der Restlichen einfach bei -50 °C gefrieren xD
 
Kann man nicht, das stimmt schon, aber das Problem liegt bei uns und nicht bei den Anderen. Wir haben einfach noch nicht die richtige Technik dafür.

Und was wenn nicht? Ist doch egal, oder? Wieso muss es denn Leben im Universum geben? Es ist sicher nicht unsere Pflicht, dafür zu sorgen.

Und wenn es vor 20Millionen Jahren mal Leben gab und es starb aus - dann wird es in 20 Millionen Jahren sicher auch wieder entstehen und zu Grunde gehen. Das ist eben der Lauf der Dinge
 
@
Die wilde inge

kennst du den begriff engstirnig ?

ich glaube den hast du geprägt kann das sein ?
 
Um beim Thema zu bleiben: Einen größeren Schwachsinn habe ich heute noch nicht gelesen. Soll das vielleicht eine missglückte Zeitungsente sein?

Ich sehe das jedenfalls als kriegerischen Akt, wenn mir die Marsmännchen irgendwelche Sporen auf die Rübe pflanzen. Abgesehen davon hat dieses Projekt nahezu Null Aussichten auf Erfolg. Falls die Evolution wirklich irgendwo anläuft, dann werden wir uns das freudige Schaffen nie ansehen können.
Falls es irgendwo lebensfreundliche Bedingungen gibt, wird sich dort schon Leben bilden....

Sehr anmaßend ist diese Sache - Götterkomplex??


Außerdem landen rein statistisch >99% in schwarzen Löchern oder in Sonnen.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mir eher Sorgen darum machen, dass die Mirkoben, die wir dann dort hinschicken, einen womöglich lebensfähigen Planeten, bzw dessen Ökosystem vernichten, da es ggf. keinerlei Schutz gegen die Eindringlinge hat ;-)

So wie mit dem eingeschleppten Viehzeug in Australien und anderen Orten der Welt
 
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