Die Befruchtung des Weltalls?

edes mal, wenn man neue Planeten findet, stellt man heruas, dass diese nicht lebensfähig sind.
selbst wenn es sagen wir mal 1. Millarde Planeten gibt, wo Leben möglich ist. wie hoch ist die wahrscehinlichkeit, dass es dort mehr als Mikroben gibt, oder vielleicht fische, quallen?
sagen wir mal 0,0000000001 %, dann bleibt nichtmehr viel übrig, und dann müssen die auch noch die selbe Entwicklung gemacht haben wie wir, mit den ganzen erfindungen usw.

Um es genauer sagen zu können, gibt es 1000000000000000000x10000000000000000000 Planeten und MEHR !!!

Wir sind ein kleiner Punkt in unserem Sonnensystem das wiederum ein kleiner Punkt in der Milchstraße ist diese widerum einkleiner Punkt aus einem Größeren System ist und selbst dieses System ist ein kleiner Punkt von was ganz großem. Das steht mittlerweile fest. Somit können wir zu 100% Sicherheit NICHT sagen ob es draußen Intelligentes Leben gibt oder nicht.

Obs da draussen was gibt, kann jeder glauben was er will ohne falsch zu Glauben.

Ich persönlich bin mir sicher das es iwo anderst intelligentes Leben gibt. Warum? Ich bin realist was das Universum betrifft.
Warum soll es iwo nicht den gleichen Planeten geben auf dem Leben entstehen und überleben kann ? Allein schon bei der unvorstellbaren Anzahl der Planeten die es gibt ist die Wahrscheinlichkeit größer 50% (laut stand der Technik und Wissenschaft) das es iwo leben geben könnte.

Gibt es glaube ich auch alle Teile bei Youtube:

http://www.amazon.de/Stephen-Hawking-Geheimnisse-Universums-DVDs/dp/B003VDC0NS

guckt es euch an. Sehr zu empfehlen und was die Anzahl der Planeten / Sonnensysteme etc. betrifft, wird in dieser Dokumentation sehr sehr gut beschrieben !

PS: Mir gefällt das richtig gut wie sich das hier entwickelt zumal mich das Universum eh schon lange Interessiert !

Und danke bisher für die geüposteten Links zu neuen Doku Sachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Anzahl an Planeten ist sicher nicht bewiesen^^
aber vorstellbar. klar. es ging mir aber nicht um die gesamtanzahl an Planeten im Universum, sondern um die Anzahl, die lebensbegünstigend sind!

und diese anzahl müsste zur gesamtanzahl verschwindend gering sein.
1 Millarde lebensfreundliche Planeten ist natürlich jetzt auch nur eine Zahl. kann deutlich weniger aber auch deutlich mehr sein.

selbst also, wenn eine welt lebensfreundlich ist, muss es nicht sein, dass dort leben herrscht. dazu müssen Meteoriten mit Organsimen drauf, auf den Planeten einschlagen, usw...es wird eine Kette ausgelöst, die so viele zufälle braucht.

Wasser, genaue anzahl an sauerstoff un stickstoff in der Atmo, gute temperaturen, d.h. perfektem Abstand zur sonne, dazu brauchts Gasriesen, die große Metoeriten anziehen und somit die kleinen Planeten schützen, plus weiterer millionen von zufälle, bis das enstehen kann, was uns irgendwie gleich kommen könnte.
dann muss noch die zeit stimmen, usw...alles sehr sehr unwahrscheinlich.
 
ich glaube wir sind mit unserer Entwicklung sehr alleine, zumindest so alleine, dass es keiner von uns erleben wird, dass wir kontakt mit anderen aufnehmen...

meine Meinung:

wir sind mit unserer Entwicklung alleine: ja, es haben sich wahrscheinlich nicht anderswo Menschen entwickelt, anderes intelligentes Leben und hochentwickelte Spezies aber vllt. schon.

dass wir kontakt mit anderen aufnehmen...: das nicht, weil diese ja einfach fast unendlich weit weg sein können, aber dass es kein anderes Leben gibt heisst das ja lange noch nicht, nur weil wir es nicht treffen/sehen können.
 
Diese Anzahl an Planeten ist sicher nicht bewiesen^^

Thats right, aber wenn man die Umgebung (damit meine ich jetzt die Reichweite die wir bisher in das Welltall gucken können) anschaut und ein haufen Planeten findet die von mir aus auch nicht unbedingt fürs Leben geeignet sind gibt und das nur ein minimaler Bruchteil von allem ist, warum sollte mehr als die hälfte des Universums anderst aussehen? Denke mal schon das es unvorstellbar viele Planeten gibt.

Ob es leben gibt oder nicht kann keiner zur 100% sagen, von dem her kann man da, wie bereits erwähnt, nur spekulieren.
 
Ok ich mache es mir jetzt mal zur Aufgabe (ich beschäftige mich seit Jahren mit diesem Gebiet) deine Befürchtungen argumentativ zu widerlegen, ist ja auch eine ganz interessante Diskussion:

getexact schrieb:
Das der Mensch sich verbreiten will ist auch klar, halte ich aber für fast unmöglich.

1. sind mögliche bewohnbare Planeten noch nicht gefunden, und wenn man diese irgendwann findet, werden diese so weit entfernt sein, dass es un unmöglich ist dort jemals hinzugelangen.

Ui, das ist ein Thema für sich, aber gut. Die Annahme, wir würde NIE interstellar reisen ist weit hergeholt. In den letzten 200 Jahren haben wir den Sprung vom lebenden Transportmittel (Pferd usw.) hin zum chemischen Antrieb (z.b. Rakete) gemacht. Du wirst, wenn du dich mit der Geschichte befasst, schnell feststellen, daß jede Energierevolution meist auch eine gesteigerte Transportgeschwindigkeit mit sich gebracht hat.
Was wir im Moment also benötigen ist eine Energierevolution, an dessen Schwelle wir gerade stehen, da die fossilen Brennstoffe nicht mehr dauerhaft tragbar sind.

Einer der Hauptfaktoren der uns derzeit daran hindert Antimaterie als Treibstoff in Betracht zu ziehen ist dessen Produktion. Die Produktion muss, nach derzeitigem Wissensstand, in Teilchenbeschleunigern erfolgen, die einen hohen Energieaufwand haben mit geringster Ausbeute. Hätten wir also viel mehr Energie zu Verfügung (Stichwort Energierevolution) könnten wir anfangen Antimaterie zu verwenden, was schonmal Reisen zu den nächsten Sternen (4-10 Lj) zumindest im Zeitraum eines Menschenlebens denkbar machen würden.

Details dazu würden aber zu weit führen, wenns dich interessiert, dann gerne.

getexact schrieb:
Da müssen wir uns keine Illusionen machen.
Terrafoming? aufem Mars evtl.? ist eine Möglichkeit, aber damit der Mensch auch in Jahr Millionen überleben soll, müssen wir unser Sonnensystem verlassen, da bin ich mir sicher.

Wir existieren als Menschheit in der jetzigen Form kaum 100.000 Jahre, und du sprichst von Jahrmillionen? Ich glaube hier sich heute hinzustellen und zu sagen "ist nicht machbar" ist im Vergleich dazu, daß sich Galileo vor 500 Jahren hätte hinstellen können zu sagen "der Mond ist nicht erreichbar", gerade zu eine lächerliche Vorstellung, oder?

getexact schrieb:
und das werden wir kaum schaffen. weil es schlichtweg niemanden da draußen gibt, der über die selbe Technologie verfügt, oder sie sind vor jahr millionen ausgestorben. viel wahrscheinlicher ist aber, dass das WEltall, der lebensfeindlichste Raum ist, den es gibt, und es deshalb ein quasi ein Wunder ist, wenn sich auch nur Bakterien irgendwo bilden.

Der Weltraum ist doch nicht der lebensfeindlichste Ort den es gibt, er ist der lebensfreundlichste Ort den es für uns gibt. Warum? Weil er alle Elemente, die für unsere Existenz nötig sind, im ÜBERFLUSS beinhaltet.
Wir bestehen nicht aus "seltenen" Bausteinen, wir bestehen, wie gesagt, aus den üblichsten Bausteinen.

getexact schrieb:
Die Wahrscheinlichkeit auf Leben ist überhaupt keine Wahrscheinlichkeit, wenn dann eine Scheinheiligkeit wie ich finde.
Merkwürdige Aussage, wie gesagt, vor 10 Jahren genauso über Planeten getätigt, und ALLE wurden sie Lügen gestraft. Das ist einfach nur eine sehr engstirnige Anssicht die jeder Statistik entgegensteht.

getexact schrieb:
Wie gesagt, ich lasse gelten, dass da draußen eine menge Planeten gibt, aber ich bezweifel, dass eine Entwicklung, die aus soo vielen zufällen bestand wie bei uns, dass es das irgendwo nochmal gegeben hat.

Es sind keine Zufälle. Im Gegenteil, es sind in sich völlig schlüssige Vorgänge, die sich so überall im Universum beobachten lassen. Du kannst es uns doch nicht zum Vorwurf machen daß wir noch am Anfang stehen?
Oder ist ein Schulkind, das gerade etwas lernt, auch berechtigt zu behaupten es könnte nichts geben was es selbst noch nicht versteht?

getexact schrieb:
ich bin so pessimistisch geworden, weil mir klar wurde, wie komplex und unwahrscheinlich unsere Existenz eigtl. ist. und wieviele Zufälle in der Menschheitsgecschichte von nöten waren um überhaupt die Weltalleroberung zu ermöglichen, so dass es eine einmalige Sache zu sein scheint.
ich glaube wir sind mit unserer Entwicklung sehr alleine, zumindest so alleine, dass es keiner von uns erleben wird, dass wir kontakt mit anderen aufnehmen...

Bist du nicht eher pessimistisch geworden weil deine persönliche Hoffnung, es noch zu erleben, langsam schwindet?

Dabei entgeht dir folgendes: WIR ALLE stehen derzeit am Anfang einer der INTERESSANTESTEN ZEITEN für die Menschheit. Wir sind dabei neue Welten zu entdecken (auch wenn noch nicht bewohnt), und alleine das ist schon großartig. Dabei sehen wir derzeit nur einen Bruchteil der Möglichkeiten (Sternschwankungen sowie Planeten die direkt in einer Linie zu uns liegen um ihren Stern zu verdecken).
Ergänzung ()

getexact schrieb:
Diese Anzahl an Planeten ist sicher nicht bewiesen^^
aber vorstellbar. klar. es ging mir aber nicht um die gesamtanzahl an Planeten im Universum, sondern um die Anzahl, die lebensbegünstigend sind!

Was rein statistisch kein Problem ist. Alle Elemente sind vorhanden, im Überfluss. Der Faktor, der Planeten um Sterne berechnet, wurde durch die Beobachtungen der letzen 10 Jahre sogar noch erhöht, weil Planeten um Sterne gefunden wurden wo man es eigentlich für unmöglich hielt (Doppelsternsysteme, Pulsare usw.)

getexact schrieb:
selbst also, wenn eine welt lebensfreundlich ist, muss es nicht sein, dass dort leben herrscht. dazu müssen Meteoriten mit Organsimen drauf, auf den Planeten einschlagen, usw...es wird eine Kette ausgelöst, die so viele zufälle braucht.
Da verwechselst du was. Kometen (nicht Meteoriten) bringen, wenn überhaupt, keine Bakterien, sondern Kohlenstoffverbindungen und Wasser. Das ist auch nur eine mögliche Theorie. Es ist keine "Bedingung" für Leben, das darfst du nicht verwechseln. Die Elemente müssen ja irgendwo zusammenfinden, und im Zeitalter der Aggregation (also wenn sich die Erde bildet, d.h. die Gravitation alles in ihrer Umlaufbahn aufsaugt) schlagen eben viele Himmelskörper auf einen Planeten ein.

Ein russischer Wissenschaftler hat zwar eine Theorie aufgestellt die behauptet Bakterien könnten einen Eintritt eines Komenten in die Atmosphäre überleben und so die Erde befruchtet haben ist eher eine "esoterische Theorie", die auf Discovery-Channel gesendet wurde. Sie ist SEHR umstritten, und mit nichten Voraussetzung für Leben auf einem Planeten.

Wasser, genaue anzahl an sauerstoff un stickstoff in der Atmo, gute temperaturen, d.h. perfektem Abstand zur sonne, dazu brauchts Gasriesen, die große Metoeriten anziehen und somit die kleinen Planeten schützen, plus weiterer millionen von zufälle, bis das enstehen kann, was uns irgendwie gleich kommen könnte.
dann muss noch die zeit stimmen, usw...alles sehr sehr unwahrscheinlich.

Nein ist überhaupt nicht unwahrscheinlich. Ist dir klar daß Planeten wie Jupiter die unwahrscheinlichsten Planeten sind? Also Gasriesen bilden sich am schwersten, während sich Steinbrocken (also Erden) am einfachsten bilden?

Warum ist das wichtig? Weil wir bisher praktisch FAST NUR Gasriesen gefunden haben. Wenn es so viele Gasriesen bei praktisch allen beobachtet Sternen gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit für feste Planenten um ein VIELFACHES höher. Das ist ein äußerst ermutigender Fakt, man könnte sogar sagen, grandios.
 
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Ich glaube auch das es andere Lebensformen gibt ausser uns. Ich würde so gar so weit gehen und sagen das es noch weitaus weiterentwickelte Lebensformen gibt. Die nur noch nicht gefunden werden wollen. Viell. sind wir auch nur ein '' Schulprojekt'' einer viel Weiter entwickelten Species. Würde ich auf jeden fall Realer finden, als zu sagen: Wir sind die einzige Lebensform im All auf dem Niveau/Entwicklungsstand.
 
Hm, bei uns kippt das Ökosystem schon um, wenn wir einen Frosch von dem einen Kontinent auf den anderen setzten.
Und jetzt sollen wir Ochsenfrösche zu anderen Planeten schicken?
Das könnte doch auch von anderen Rassen als Biologischer Angriff missverstanden werden und die schicken uns dann im Gegenzug ihre Viecher.

Zumal denke ich auch, dass dort wo Leben existieren kann, sich auch Leben gebildet hat.
Einfach blind irgendwelche Sonden verschießen, wenn man noch nicht selbst auf dem Planeten war ist doch hinrissig. Man muß ja auch beachten, dass Evolotion im normalfall Milliarden Jahre braucht. Machen die Sonnen der betreffenden Planeten das mit? Man muß soviel beachten und entwickel, forschen und bauen und hätte nicht mal ansatzweise irgendeinen nutzen selbst davon.
Nur der Gedanke, dass man eventuell ein bischen Gott gespielt hat bleibt. Und zum Gott spielen halte ich die Menschheit für nicht reif genug.


Btw, wie lautete nochmal die oberste Direktive der Föderation der vereinten Planeten?
 
Mische dich nicht in die Evolution bzw. Entwicklung anderer Spezien ein?? ^^
 
Ja, so oder so ähnlich.

Zudem sind selbst die nähesten Systeme Millionen Lichtjahre weit weg.
Wenn wir jetzt Sonden losschicken, wer sagt uns dann, dass sich nicht längst Leben auf den anderen Planeten entwickelt hat wenn diese nach Millionen Jahren dort ankommen?

Ich glaube zudem, dass es uns auch nicht gefallen würde wenn irgendwo auf der Erde eine Sonde mit fremden Viren einschlägt und unseren Planeten verseucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Panspermie ist ein alter Hut.
Die Grundbausteine des Lebens werden in Sonnen erbrütet und während des Sonnenlebens abgestrahlt.
Zum ultimativen Abgang (Yeaaaah) kommt es am Ende des Sonnenlebens womit in einer gewaltigen Explosion die gespeicherten Reste verteilt werden. Wird der Stern zum braunen Zwerg oder ähnlichem, hat die Materie noch mehr Wartezeit zu absolvieren. Aber irgendwann entsteht daraus so etwas Seltsames wie wir.
Wem das alles zu lange dauert, der greife auf die Digitalitis - sprich ON und NOON Quanten - zurück.
 
@ TNM:

Eine Ernergierevolution brauchts, das stimmt, aber wenn ich mir die Pläne der Nasa anschaue, dann läuft alles darauf hinaus um Kosten zu sparen. Selbst wenn wir einen neuen Antrieb entwickeln, mit dem wir umeiniges schneller unterwegs sein können, so sind die Entfernungen immernoch so groß, dass es Jahrtausende dauert um auf entfernte Planeten zu gelangen.

Die entfernungen sind einfach zu groß.
Du sagst, dass alles im Überfluss vorhanden ist. klar die einzelnen Elemente sind vorhanden, aber das diese sich so vereinen um am Ende dann daraus eine menschliche Rasse zu bilden ist einfach super gering.
das kann man nicht von der Hand weisen.

du sagst, der Weltraum ist lebensfreundlich, aber dem ist nicht so. das siehtst du so, aber wenn es soo wäre, dann wäre Leben eher die Regel, als die Ausnahme, und dem ist augenscheinlich nicht so, zumindest nach heutigen Erkenntnissen.

99% des Alls sagen wir mal ist tot, besteht aus Sonnen, Kometen, gasriesen, Gesteinsplaneten, Planeten wie Mars, Jupiter usw.
alles sehr weit auseinander liegend, dunkel, kalt.
Wie man diesen Raum als lebensfreundlich einstufen kann, versteh ich nicht. nur weil die einzelnen Elemente vorahanden sind, die zusammengefasst, wenn man Glück hat, leben erzeugen können, heíßt es nicht, dass es einfach und lebensfreundlich im All zu geht.

Schauen wir doch einfach mal auf die Erdgeschichte. wieviele zufälle brauchte es?
alleine der perfekte Abstand zur Sonne und der Schutz durch die Gasriesen vor großen Meteoriten, der Mond, der unsere Erdachse und die Gezeiten steuert oder beeinflusst hat.

naja kann man spekulieren, dass es eine ähnliche entwilckung auch woanders im all gab oder gibt oder geben wird.
ich denke, wenn man so weit ist, dass man endlich auchmal kleine gesteinsplaneten finden kann, dann wird sich daraus schnell ein anderes bild ergeben.

aber dann ist immernoch die frage, ob man überhaupt leben nachweisen kann, und wenn ja, hat man nieeemals die chance dort hinzugelangen, schade eigt.

Einige verstehen garnicht worum es hier geht.
es geht ja nicht darum, irgendwelche tiere oder was weiß ich auf fremde Planeten zu schicken.
es geht darum quasi Bausteine dort hinzuschicken, die dort überleben könnten und dann auf toten Planeten dann eine Art Evolution in Gang zu setzen. schwer vorstellbar, aber woher wollen wir wissen, dass es nicht außerirdische Bausteine waren, die dann zu der entwicklung hier auf der Erde führten?

kann ja auch sein.
 
Thema: Energierevolution und NASA:
Ja, derzeit ist die politische Situation weltweit leider nicht auf "Forschung" ausgelegt, durch die Wirtschaftskrisen (fahrlässig herbeigeführt) haben Forschungsgegner leider viel Anlass und Gehör Investitionen zurückzufahren.
Die NASA hat schwierige Zeiten vor sich, Europa als Partner der NASA wird keinen Alleingang machen. China ist noch ein Stück weit entfernt und auch von internationalen Bemühungen ausgeschlossen (z.b. ISS, da darf China nicht mitmachen), Indien möchte gern, stößt aber an seine Grenzen, und Japan ist zu klein, bemüht sich aber.
Dafür sind wir praktisch gezwungen unsere Energiepolitik zu überdenken, und das dürfte in 50-100 Jahren durchaus Früchte tragen. Natürlich erleben wir das nicht mehr, aber spätestens wenn wir Fusionsreaktoren haben, die entsprechend miniaturisiert sind, hätten wir neue Energieoptionen auch für die Raumfahrt. Können wir dann entsprechende Energiemengen erzeugen um Teilchenbeschleuniger industriell zu nutzen, wäre auch Antimaterie in unserer Reichweite.

Thema: ist das Weltall lebensfreundlich oder lebensfeindlich
Auf dem ersten Blick scheint das Weltall natürlich ein lebensfeindlicher Ort zu sein. Vor allem die starke Strahlung ist ein Problem aus unserer Sicht.
ABER, wenn man sich anschaut welche Prozesse letztenendes zu UNS geführt haben, dann stellt man überraschend folgendes fest:

- Die Elemente, auf deren Basis wir entstanden sind, sind die Grundbausteine des Universums. Die wenigen seltenen Elemente, die ebenfalls nötig sind, enstehen in GÄNGIGEN PROZESSEN im Universum die überall regelmäßig zu beobachten sind (Sterne und deren Tod führt zu schweren Elementen)

- Sterne, welche die Energiequelle für unser Leben sind (alles auf unserer Erde basiert auf Sonnenenergie), sind DIE REGEL im Universum, es gib überall Sterne

- Planeten, auf denen Leben nach unserem Vorbild entsteht, sind mittlerweile bewiesen. Obwohl wir derzeit nur wenige Möglichkeiten haben Planeten nachzuweisen (Sternschwankung + Sternverdunklung), finden wir überall und bei allen Sternarten Planeten. Man kann also heute schon behaupten Planeten sind DIE REGEL, die Prozesse der Planetenbildung sind soweit verstanden.

- Planetenvariationen die derzeit am häufigsten gefunden werden sind Gasriesen. Das ist deshalb beeindruckend und spannend, weil es die Planetenart ist die sich am schwierigsten bildet. Gas tendiert dazu sich schneller zu verflüchtigen, während Gesteinsplaneten lange Zeit haben sich zu formen. Darum muss man sich gar keine Sorgen machen ob es Gesteinsplaneten gibt, in den nächsten Jahren, wenn neue Gerätschaften zu Verfügung stehen, wird man sie endlich auch beobachten können.

- Wenn wir also Gesteinsplaneten haben, benötigen wir flüssiges Wasser. Was vor 20 Jahren noch undenkbar war, hat sich mittlerweile bestätigt. Alleine in unserem Sonnensystem gibt es mehrere Orte wo Wasser nachgewiesen wurde (Mond, Mars, Mond Europa usw.). Daß Wasser an mehreren Orten dort auch flüssig vorliegen kann ist schon aufgrund der Druckverhältnisse in der Tiefe anzunehmen (Europa z.b. hat mit 99%tiger Sicherheit flüssiges Wasser)

- Wenn also Planeten und Wasser eher die Regel sind, was fehlt noch? Lebensbausteine. Diese wurden mittlerweile sogar auf Kometen nachgewiesen, was zur Theorie führt daß z.b. die Erde auch so diese Bausteine erhalten hätte. Und da Komenten die REGEL sind im Universum, spricht nichts dagegen daß auch andere Himmelskörper so diese Bausteine erhalten.

- Wenn jetzt auf einem Planeten also alles vorhanden ist, muss er selbst noch in der richtigen Zone kreisen. Bei der schieren Anzahl an Planeten die derzeit gefunden werden ist das kein Problem, es wurde sogar schon eine SUPER ERDE (also ein Planet der diese Voraussetzung erfüllt, Abstand, Wasser) gefunden. Noch können wir sie nicht direkt beobachten, aber die chemischen Bausteine sind aufgrund von Spektralanalyse nachgewiesen.

Also, fassen wir zusammen: Sterne und Planeten sind die Regel, Schutzplaneten wie Gasriesen kommen viel häufiger vor als wir bisher gedacht haben, Wasser ist an Orten zu finden an denen wir es nie vermutet hätten, Lebensbausteine kommen sogar auf Kometen vor, die das ideale Transportmittel darstellen um es auf Himmelskörper zu verteilen.

Die Biologie hat jetzt noch zu klären wie aus den Lebensbausteinen+Wasser+Strom Leben entstehen kann. Die Zeit wirds zeigen.

Thema: kann man andere Sterne/Planeten erreichen, diese Distanzen überwinden?
Schauen wir uns mal die heutigen Antriebe an und was ohne SciFi realistisch erscheint. 2 Faktoren sind ausschlaggebend:
- dauerhafte Energiezufuhr für die Beschleunigung
- maximale Austrittsgeschwindigkeit beim Triebwerk, was die maximale Geschwindigkeit definiert

Die dauerhafte Energiezufuhr ist nur ein Problem der Energiequelle. Da haben wir bereits festgestellt daß nur Kernreaktoren (Kernkraft, Fusion, Antimaterie) die nötige Unabhängigkeit liefern können. Solarsegel usw. fallen außerhalb unseres Sonnensystems aus (Voyager z.b. hat diese Grenze bereits erreicht, wo der Solarwind aufhört/Richtung ändert).

Bleibt das Problem mit den Triebwerken. Man weiss daß wir, mal ganz trivial und verallgemeinernd sprechend, auf ca. 0,7c (also 70% Lichtgeschwindigkeit) beschleunigen können ohne daß relativistische Faktoren störend auf uns wirken. 0,7c zu erreichen ist aber insofern ein Problem, als daß man etwas benötigt das mit dieser Geschwindigkeit das Triebwerk verlässt um auf diese Geschwindigkeit beschleunigen zu können. Nicht umsonst wird hier derzeit viel geforscht, weil es ein Limit ist das wir überwinden müssen. Die derzeitigen konventionellen chemischen Antriebe erfüllen die Anforderung nicht.

Der uns nächste Stern ist Alpha Centauri (ist ein Mehrsternsystem), gäbe es dort Planeten wären 4Lichtjahre zu überwinden. Bei 0,7c wäre das also nicht unerreichbar. Man müsste den Beschleunigungs- und Bremsweg natürlich miteinrechnen, und wie man so ein Raumschiff baut ist auch zu klären, aber die Reise wäre ohne weiteres im Laufe eines Menschenlebens machbar.

Thema: wurden wir von Ausserirdischen indirekt geschaffen weil sie ihre Bausteine hergeschickt haben?
Die Frage wäre: warum hätten sie sollen? Wenn eine Zivilisation die Technologie hat, also die Antriebstechnologie, um interstellare Entfernungen zu überwinden, dann wäre sie selbst in der Lage ihre Rasse zu verbreiten. Es wäre also naheliegender Planeten bewohnbar zu machen (muss nicht Terraforming sein, kann auch heissen daß man unterirdische Biosphären baut wo man dann lebt). Das selbe gilt also für den Menschen. Warum sollte man wahlos Sonden verschicken wenn man gezielte Maßnahmen setzen kann?
Das Risiko fremnde Ökosysteme zu zerstören (die können auch Bakterieller natur tief unter der Oberfläche eines Gesteinsbrockens sein) noch gar nicht miteingerechnet, und die moralischen Konsequenzen daraus.

Diese Diskussion resultiert, wie gesagt, aus der Annahme daß wir Einzigartig sind und so besonders dass man uns unbedingt erhalten muss, in welcher Form auch immer. Man könnte auch argumentieren, der göttliche Zweck des Menschen ist es Leben ins Universum zu bringen. Mit solchen Argumenten konnte ich noch nie viel anfangen. Ich halte den Menschen weder für etwas besonderes noch für eine Anomalie.

Nichts spricht dafür, alle Argumente die das annehmen basieren auf unserer Unwissenheit über universelle Gegebenheiten. Und ständig werden mehr und mehr Argumente dieser Theorie widerlegt weil man mehr über das Universum erfährt. Ich kanns gar nicht erwarten endlich irgendwo eine Form von Leben zu finden, und sei es nur die gerinste Form, weil dann diese "Einzigartigkeitsdebatte" endlich auch mal ihren Schwung verliert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Haudrauff schrieb:
Zudem sind selbst die nähesten Systeme Millionen Lichtjahre weit weg.

Was genau meinst du mit "Systeme"?

Das nächste Stenensystem ist Alpha Centauri A und rund 4,4 Lj. entfernt.
Alleine die Milchstraße hat nur einen Durchmesser von 100.000 Lj.
Meinst du dann die Andromedagalaxie in 2,5 Mio. Lj.?

Ist sowieso wieder ein Thema bei dem die unendliche Arroganz und Überheblichkeit
des Menschen in Korrelation mit seiner ganzheitlichen Dummheit zum tragen kommt. :freak:
Anwesende natürlich ausgeschlossen! :D

Sollen lieber ein Beet im Garten anlegen und zugucken wie die Blumen "evolutionieren"! :o
 
Jo, natürlich keine Millionen Lichjahre, sondern wir wären da mit unseren aktuellen Weltraum-Trabbis Millionen von Jahre hin unterwegs.
So wie ich das sehe, ist der nähste Planet innerhalb einer lebenszone Gliese 581g. Allerdings ist der schon 20 Lichtjahre weit weg.
 
@TNM: Danke für den wirklich ausführlichen Beitrag!

Ich sehe aktuelle Themen wie Antrieb, Kosten und Zukunft der Raumfahrt als sehr kritisch an.
was in einigen Jahrzenten ist weiß man nicht, es sieht aber im moment so aus, als wenn es stagnieren würde und man wohl in Sachen Technologie und Entwicklung nichts großartigen voran treiben wird.

Erst wenn man wieder den Fokus darauf lenkt, habe ich Hoffnungen, dass das was dzu beschrieben hast eintreten kann.

Ich denke, was wir evtl. noch erleben werden, die nächsten 50 Jahre, dass man evtl. den Mond kolonaliesiert oder gar den Mars erreicht. mehr nicht.

Worauf ich gespannt bin ist die Entwicklung neuer Teleskope im all, die noch detaillierter ins All schauen können, großflächig Planeten, also Gesteinsplaneten ausmachen können und diese auch analysieren können.

bis zu meinem Ableben will ich den Beweis haben, dass es auf jeden fall Mikroben auf aanderen Planeten existieren:)
ohne diese Erkenntnis könnte ich nur schwer sterben können^^

Was die Möglichkeit von Leben im All angeht, so hast du mich zum Teil überzeugt.

Wir sollten aber davon bitte wegkommen, die Spezies Mensch zu verteufeln, nur weil es zugegeben Probleme auf der Welt gibt.

Der Mensch als Spezies, seine KOmplexität, alleine das Gehirn, das Nervensystem, alles, würde ich nicht einfach so abtun und sagen, dass wir nichts besonderes im Weltall sind. ob wir einzigartig sind? natürlichs ind wir das. jeder einzelne Mensch ist einzigartig und wir sollten doch einfach anerkennen, dass das was der Sternenstaub aus uns geamcht hat, sicher etwas besonderes ist.

Dabei geht es nicht um die Taten, denn die größten Schandtaten werden von Organisationen oder mächtigen Menschen verursacht. die Menscheiht als solches ist überwiegend gut und etwas besonderes.
 
Jo, nu überleg mal wie lange sone Kapsel fliegen würde.
Selbst mit 1% von c (10.800.000 km/h?) würde das 440 Jahre dauern bzw. 2000 Jahre bis zu Gliese.

Wenn die ankommt, haben wir vermutlich schon dutzende Kolonien vor Ort. :D
Da freuen sich die Historiker über die neue Antiquität. :rolleyes:
 
Ich find das Projekt prinzipiell Sinnvoll, aber ich glaub es ist noch etwas zu früh dafür. Sowohl die die Raumfahrt als auch die Biotechnologie brauchen noch ein bisschen.

Man könnte z.B. die extrem geringe Ausbreitungschance der Bakterien drastisch erhöhen, wenn man ihnen nach der Landung ein geeignetes Biotop innerhalb der Raumkapsel zur Verfügung stellen könnte. An dessen Randzone könnten sie sich dann langsam (über zehntausende bis millionen von Jahren) an die Planetosphäre anpassen.



Cempeg schrieb:
Jo, nu überleg mal wie lange sone Kapsel fliegen würde.
Selbst mit 1% von c (10.800.000 km/h?) würde das 440 Jahre dauern bzw. 2000 Jahre bis zu Gliese.

Wenn die ankommt, haben wir vermutlich schon dutzende Kolonien vor Ort. :D
Da freuen sich die Historiker über die neue Antiquität. :rolleyes:

Träumst du vom Warpantrieb?

Davon abgesehen, dieses Projekt würde nich für die Menschheit geschehen, sondern für Kohlenstoffleben im allgemeinen. Deswegen ist es völlig egal wie lange die Kapsel fliegt wenn sie nur ankommt. Gewisse Stimmen sagen ja immer die Menschheit sei schädlich für das Leben und die Erde, aber damit könnten wir das Bild komplett umkehren. Gefällt mir.
 
Hallo - Bin auf diesem Gebiet nicht sehr bewandert aber habe den Thread mit viel Interesse verfolgt.

gothars schrieb:
Davon abgesehen, dieses Projekt würde nich für die Menschheit geschehen, sondern für Kohlenstoffleben im allgemeinen. Deswegen ist es völlig egal wie lange die Kapsel fliegt wenn sie nur ankommt. Gewisse Stimmen sagen ja immer die Menschheit sei schädlich für das Leben und die Erde, aber damit könnten wir das Bild komplett umkehren. Gefällt mir.


Also ich finde ja dass die Menschheit unsere Erde komplett zerstört und durch dieses Vorhaben würde sich dieses Bild nicht bessern - eher bestätigen.
Wurde glaube ich hier im Thread schon einmal geschrieben - was ist denn wenn sich auf diesem Planeten bis zur Ankunft dieser Kapsel bereits leben entwickelt hat und durch diese Panspermie komplett ausgerottet wird?
Wir werden dann schon lange tot sein und trotzdem "zerstören" wir weiter.. :freak:

MfG
 
wie wahrscheinlich ist es den das so eine kapsel irgend einen planeten überhaupt erreicht?
ist das weltall nicht pro forma unendlich groß?
sind viele/fast alle planeten nicht irgend welche lebensfeindlichen gesteins oder gasbrocken?
stürzen diese kapseln nicht dummerweise durch die hohe gravitaion wie kometen irgendwann in eine sonne?
wie viele planeten die nicht in unserem sonnensystem liegen kennt man überhaupt? 1000?
von wievielen davon kennt man deren bahen, so das mann die auch treffen könnte?

das sieht aus wie nen versuch mit staatsgeldern gott zu spielen.
bescheuert oben drein.
weil selbst wenn es klappt kommen wir nie lebend zu diesen "befruchteten" planeten.
schon mal was von der kosmischen hintergrundstrahlung gehört?
 
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