Die ersten Kampfroboter im Irak

man soll sich der Ami doch zurückziehen und zusehen wie die sich gegenseitig die köpfe einschlagen ist viel lustiger und er geht kein risiko ein :D

denn mehr kommt da eh nicht zustande...

wenn du da wirklich für Ruhe Sorgen willst gibts eh nur ein Mittel nen Taktischer Sprengkopf ... und Ruhe ist.

im kalten Krieg wusste jeder das er sich einigermassen ruhig verhalten musste wel sonst aus ist, gib heute solchen Affen ne Knarre in die Hand und sie halten sich für Allah persönlich ...
 
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die usa ein retter. die usa führt nur noch aus politischen und wirtschaftlichen gründen kriege. weshalb ihr image für mich im keller ist. und bush regt sich über terroristen auf, der hat doch schon terror in seinem land, einfach kein terrorismus, aber probleme.
edison hatte mal gehofft, dass irgendwann mal eine waffe erfunden wird, die dermassen schrecklich ist, dass sich die menschen vom krieg abwenden würden.
seine hoffnung war vergebens.
 
Leider macht der ganze Hightech kram den Krieg immer unpersönlicher und damit auch leichter für die Gesellschaft. Ich weiss noch wie damals England Angst hatte in den Krieg gegen Deutschland zu ziehen, weil man das leid des WW1 noch im Kopf hatte.

Wenn es später nur noch Roboter gibt, können die Amerikaner auch überall einmaschieren ohne das die Gesellschaft ihre gefallenen Kinder beklagt (wie in Vietnam, Mogadischu, Irak, Afghanistan) und damit den Sinn des Krieges hinterfragt.
Vieleicht ist die Technik dann auch soweit, das der Staat spitzen Onlineshooter rekrutiert, die von zuhause aus die Roboter in Krisengebieten steuern, vieleicht sogar ohne ihres Wissens. Is ja nur ein Spiel:freak:
Mhm ne gute Idee für ein Kinofilm...
 
Viele Beiträge hier zu diesem Thema sind sehr aufschlussreich.

Bei einigen merkt man allerdings, dass der Verfasser mal kurz sein Ballerspiel unterbrochen haben, um hier einen Beitrag zu schreiben.
 
BessenOlli schrieb:
Jo. Stabile 280.000 Tote (laut UN) durch Saddam. Damit kann man ja leben, hätte man ruhig so laufen lassen können.

Wohlgemerkt in laufe der Zeit, Gesamttote, und nicht wie jetzt jedes Jahr.
Darüber das Saddam ein Monster war, braucht man nicht zu diskutieren, nur was jetzt im Irak abgeht ist noch viel schlimmer und mittlerweile ausser KOntrolle.
Ich bezeichne es gerne aus Flächenbrand und dieser Brand wird sich auch auf die umliegenden Ausbreiten, davon bin ich fest überzeugt.
Man muss ja auch die die Verhältnisse miteinander vergleichen vor dem Krieg und jetzt.
 
KeyserSoze schrieb:
Mhm ne gute Idee für ein Kinofilm...
Afair gabs sowas schon mal. Ich glaub, der Film hieß "Wargames" oder so ähnlich (bin grad zu faul zum nachlesen^^). Es ging um einen jungen Hacker, der sich ins Netzwerk des US-Verteidigungsministeriums verirrt und ein Arsenal Atomraketen Richtung Russland abschießt, weil er das ganze für ein Kriegsspiel hält. Die Robotergeschichte wär praktisch Teil 2 dazu ...
 
BessenOlli schrieb:
Aber klar. Wir reden hier von drei Robotern und einer Zivilbevölkerung, die ohne die USA im totalen Chaos versinken würde.

Das ist ja wohl die Krönung und strotzt nur so vor Selbstheuchelei und Scheinheiligkeit. :rolleyes: Mal ehrlich, das Chaos gibts ja erst seit Einmarsch der USA.
Im Irak sind vllt. zu Saddams Zeiten auch viele Menschen verschleppt worden und umgekommen, aber eins kann man ihm nicht nachsagen, dass das Land in Chaos und anarchistischen Zuständen versunken war. Dieses "Feature" brachte ihnen erst die US-Demokratisierung oder besser gesagt die neue unbegrenzte Freiheit. Und überhaupt, selbst Saddam hatten sie den USA zu verdanken. ;)

Jedenfalls werden auch diese Kampfroboter absolut nichts an diesem Umstand ändern. Auf mich wirkt das eher wie ein hilfloser und heuchlerischer Versuch, sich vor seinem eigenen Volk für die eigenen Verluste zu rechtfertigen. Ob dadurch weniger Tote zu beklagen sind, darf angezweifelt werden. Damit verschiebt man maximal das Leid. Doch wie auch immer. Sie haben die Suppe eingerührt, nun sollen sie sie auch auslöffeln.
 
BessenOlli schrieb:
Jo. Stabile 280.000 Tote (laut UN) durch Saddam.
Dann rechne das mal aufs Jahr um, Saddam war immerhin 24 Jahre an der Macht.
Unabhängig davon hat "stabil" nichts damit zu tun wie viele Leute sterben.
Nimm als Beispiel China wo täglich wer weis wie viele Leute aus politischen Gründen vom der Regierung umgelegt werden. Die Situation dort ist aber nicht nennenswert "instabiler" als hier im Westen da es dort eine Macht gibt die alles unterdrückt/zusammenhält.
Damit kann man ja leben, hätte man ruhig so laufen lassen können.
Als nächstes willst du uns wohl noch erklären, dass die USA da angegriffen haben weil Sie die Bevölkerung von Saddam befreien wollten. :lol:

Ich hab kein großes Problem damit, dass die USA sich die Ölreserven dort erobert haben, manchmal ist jeder sich selbst der nächste.
Aber heute noch den Terror-Mist vorzuschieben oder zu behaupten, dass man das Land "befreien" wollte, und auch noch leute zu finden die dran glauben, das verstehe ich nicht.

btw, Deutschland hat man damals auch nicht aufgebaut weil man so nett war, sondern weil
a) man (primär Frankreich + UK) sich nach den beiden Weltkriegen nicht nochmal ein feindlich gesinntes Deutschland vor die Nase setzen wollte
b) man nen Puffer zu den Russen brauchte und verhindern musste, dass sich Stalin Deutschland (und später den Rest Europas) krallt.
 
Burgard schrieb:
Wohlgemerkt in laufe der Zeit, [280.000] Gesamttote, und nicht wie jetzt jedes Jahr.

Falsch.

Blutschlumpf schrieb:
Dann rechne das mal aufs Jahr um, Saddam war immerhin 24 Jahre an der Macht.

Dann sind die toten Zivilisten im Jahr von ca. 12.000 auf ca. 16.000 gestiegen. Und wahrscheinlich gehen davon sehr viele auf das Konto ihrer eigenen Landsleute, vermutlich die große Mehrheit.

Blutschlumpf schrieb:
Als nächstes willst du uns wohl noch erklären, dass die USA da angegriffen haben weil Sie die Bevölkerung von Saddam befreien wollten. :lol:

Tatsache ist dass sie genau das getan haben. Und dass mehr als 2/3 der Iraker auch heute noch die Amerikaner da behalten wollen. Was soll ich da also mit dir noch diskutieren? Da kannst du dir genausogut den Kopf über die Bombardierung von Dresden zerbrechen, wäre ähnlich sinnbefreit.
 
Zuletzt bearbeitet:
@BessenOlli

Ich rede hier von Toten im Jahr insgesamt, d.h. auch die, die durch die fehlende Infrastruktur verhungern, oder an den Krankheiten sterben (wie gesagt z.B. Cholera).
Durch Bomben sind es vielleicht nur 75.000 die dokumentiert sind, aber dasinteressiert ja nicht, da sie ja nicht durch die Armee der USA getötet wurden, oder durch Attentate. Nein sie sind ja nur elendich verhungert.

Zumindest kann man jetzt durch die Roboter sagen: "Kein Amerikaner tötet noch Iraker" (okay, es sind erst 3 Stück zur Erprobung, aber die Zeit wird kommen).
 
@ Burgard

Ich habe meine Zweifel, dass heute wesentlich mehr Leute mangels Infrastruktur im Irak sterben, als vor dem Krieg. In Regionen wo es Unruhen gibt mag es tatsächlich schlimmer sein, aber dafür haben die Leute anderenorts die Unterstützung der Amerikaner. Dass man aber keine westlichen Standards einfach mal eben so aus dem Hut zaubern kann, nachdem was Saddam über Jahrzehnte getrieben hat, das ist natürlich logisch.
 
Ohne Roboter geht heutzutage gar nichts mehr, warum sollte jemand so naiv sein und denken, dass die ausgerechnet in einem der gefährlichsten Einsatzgebiete nicht verwendet werden?

Wenn es keine Waffen gäbe, würden alle schwachen Leute ziemlich auf die Fresse bekommen. Deshalb hat man ja auch Waffen erfunden. Und jetzt ist man also soweit, dass man sie nicht braucht? Habe ich irgendwie den Tag verpasst, an dem alle Menschen auf der Welt gut geworden sind? Hmm...

Fazit: je früher ausgereifte Roboter da sind, desto besser.
 
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