Dienstreise mit Privaturlaub verbinden?

MapLos

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Hallo,

Ich muss nächste Woche auf ein betriebliches Seminar nach München (wohne in Hamburg), und habe überlegt, meine Verwandten in Nürnberg zu besuchen.

Kann ich die Kosten als Reisekosten über den Betrieb geltend machdn? (Wollte mit Auto anreisen, also 0,30€ pro Km)

Ich mein, nach München muss ich ja so oder so. Nur dass ich eben 2 Tage vorher Anreise. Klar, die Hotel- und Verpflegungskosten muss ich natürlich selber tragen
 
Da man das vom Betrieb aus nicht überprüfen kann, würde ich nicht extra nachfragen.
 
Manche Arbeitgeber erlauben das, manche nicht.
Hängt vom AG ab. Wenn du aber eh "nur" fährst ist es quasi egal.
 
HR anrufen, fragen ob das so geht und fertig. Versucht doch erstmal das ganze in der Firma zu klären, bevor man hier fragt.
 
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Wenn Du die A9 über Leipzig fährst kommst Du doch an Nürnberg vorbei, ist doch kein Umweg, also kostet es den AG doch nicht mehr solange er die Übernachtung bzw Stunden nicht extra zahlen muss.
 
Es geht nicht nur um potentielle Kosten, die einem Arbeitgeber entstehen sondern auch um die Handhabung bezüglich einens potentiellen geldwerten Vorteils und Unternehmensrichtlinien. Mein Arbeitgeber hat bis zur Änderung der letzten Reiserichtlinie die Verknüpfung von Dienst- und Privatreisen explizit ausgeschlossen. Jetzt ist es wieder unter bestimmten Umständen erlaubt. Von daher gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage, sondern nur das konkrete Unternehmen kann eine Antwort darauf geben (wie bereits mehrfach erwähnt).
 
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Hallo

Die privaten Kosten kannst du als Reisekosten nur über die Firma geltend machen wenn dein Arbeitgeber dir die private Fahrt erlaubt und dir die Kostenübernahme zusagt.
Es könnte aber Probleme bei einem Unfall abseits der Dienstreise geben, das solltest du für den WorstCase bedenken.
Der Umweg über Nürnberg gehört nicht zur Dienstreise und somit bist du auf der privaten Strecke nicht über die Berufsgenossenschaft versichert.
Ist das ein privater PKW ? Sind berufliche Fahrten über deine private KFZ Versicherung abgedeckt ?
Ist das ein Firmen PKW ? Sind private Fahrten über die Firmen KFZ Versicherung abgedeckt ?

Ich habe bei meinem privaten Auto nur private Fahrten bei der Versicherung angegeben weil es günstiger ist, ich würde deswegen niemals mit meinem privaten Auto beruflich fahren.
Wenn ich einen Dienstwagen aus unserem Pool benutze würde ich niemals private Fahrten machen, weil bei denen private Fahrten nicht versichert sind.

Grüße Tomi
 
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Deine Fragen sind albern.

Seit wann rechnet man bei einem Firmen Pkw Kilometergeld von 0,30 €/km ab?
Seit wann sind beruflich veranlasste Fahrten mit einem Privat Pkw nicht versichert?
 
Hallo

ThomasK_7 schrieb:
Deine Fragen sind albern.
Ich finde einen Unfall ohne Versicherungsschutz nicht albern.

ThomasK_7 schrieb:
Seit wann rechnet man bei einem Firmen Pkw Kilometergeld von 0,30 €/km ab?
Ich habe nur die möglichen Szenarien aufgezählt.

ThomasK_7 schrieb:
Seit wann sind beruflich veranlasste Fahrten mit einem Privat Pkw nicht versichert?
Wenn man bei der privaten KFZ Versicherung nur private Fahrten angibt um Beiträge zu sparen sind berufliche Fahrten nicht versichert (Verwendungsklausel).

Grüße Tomi
 
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Eine geringfügige berufliche Nutzung ist meines Wissens nach versicherungstechnisch völlig unschädlich. Außerdem ist doch im Schadensfall gerade die Fahrt zu den Verwandten privat veranlasst, auch wenn dies wegen obigem link unwichtig ist!
 
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Hallo

ThomasK_7 schrieb:
Eine geringfügige berufliche Nutzung ist meines Wissens nach versicherungstechnisch völlig unschädlich.
Das kannst du dann mit deiner Versicherung ausdiskutieren wenn es zu einem Versagen des Versicherungsschutzes kommt.
In dem Link sind z.b. schon einmal Vertreter ausgenommen, ab wie vielen Kundengesprächen/-besuchen gilt man als Vertreter ?
Es spielt auch eine Rolle wie oft man das private Auto beruflich nutzt, ist es eine Ausnahme oder die Regel, wie oft gilt als Regel ?
Das ist ein heißes Eisen das zu Problemen führen kann.

ThomasK_7 schrieb:
Außerdem ist doch im Schadensfall gerade die Fahrt zu den Verwandten privat veranlasst, auch wenn dies wegen obigem link unwichtig ist!
Er fährt beruflich nach München und will einen privaten Schwenk nach Nürnberg machen, diese Fahrt beinhaltet also eine berufliche Strecke und eine private Strecke.
Mit einem Dienstwagen der nur berufliche Nutzung zuläßt wäre der private Teil nicht versichert, mit einem privaten PKW der nur private Nutzung zuläßt wäre der dienstliche Teil nicht versichert.
Es hängt natürlich von der Versicherung ab wie die das ganze wertet, ich würde mit meinem privaten PKW dieses Risiko (KFZ Versicherung/Berufsgenosscenschaft) nicht eingehen.

Grüße Tomi
 
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Du willst es nicht kapieren. Er hat keinen Dienstwagen und er ist kein Vertreter!
 
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Hallo

ThomasK_7 schrieb:
Du willst es nicht kapieren
das er mit seinem privaten PKW eine Dienstreise antreten will und das er zumindest in seine Versicherungspolice sehen sollte ob er das mit seinem privaten PKW darf.
Es gibt etliche Geiz ist geil online Versicherungen die alles mögliche ausschliessen wenn man dafür nicht einen höheren Beitrag bezahlt.
Ich habe letztens eine Geiz ist geil online Versicherung gesehen wo bei der Insassenversicherung (über die Haftpflicht hinaus) nur Familienangehörige mitversichert sind.

Aber gut wenn du Ihm garantieren kannst das er im Worst Case keine Probleme mit der KFZ Versicherung und der Berufsgenossenschaft bekommt dann kann er bedenkenlos fahren.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
diese Fahrt beinhaltet also eine berufliche Strecke und eine private Strecke.

Nein.

Unter der privaten Nutzung eines Autos versteht die Branche private Fahrten, zu denen auch der Weg zur Arbeit bzw. zu beruflich bedingten Terminen (Seminar, Fortbildung, Tagung) zählen.
 
Hallo

kisser schrieb:
Ach wenn das alles so einfach und pauschal wäre,...
...ist die Nutzung des privaten PKW eine Erleichterung/Zeitersparnis oder gibt es einen Dienstwagen den der TE nutzen kann und/oder Bus-/Flug-/Zugverbindungen mit vergleichbarer Fahrtdauer.
...hat der Arbeitgeber die Nutzung des privaten PKW angeordnet oder macht der TE das freiwillig nur wegen der zusätzlichen privaten Fahrt und/oder um das Kilometergeld für die Dienstfahrt zu kassieren.
...wenn der Arbeitgeber Kilometergeld für die Nutzung des privaten PKW zahlt ist er bei einem Unfall zu einem großen Teil raus aus dem Schadenersatz und der Rückstufung bei der KFZ Versicherung.

Grüße Tomi
 
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Das hast Du Dir jetzt mangels Wissens fein ergoogelt!

Hat nur mit dem vorliegenden Fall nicht viel zu tun.
Der TE will mit dem Auto zum Seminar fahren, Entschluss steht fest und wird bestimmt nicht geändert, weil ihm schon bewusst ist, dass man mit einem Auto auch einen Unfall haben kann. Übrigens kann man auch mit der Bahn einen Unfall haben oder beim überqueren einer Straße oder usw.
Genau so kann man einen Unfall haben, wenn man mit dem Auto privat die Verwandtschaft besucht. Sollen jetzt alle auf das Auto fahren verzichten oder was?
Erhöhen nicht 2x Fahrten das Unfallrisiko im Vergleich zu 1 Fahrt, bei der sogar noch die Rückfahrt besser abgesichert ist als bei reiner Privatfahrt?
 
Hier kann ich nur auf ggf. existierende Reiseregelungen verweisen.

- Dienstreiseantag (ausfüllen / liegt ja vor)
- Frage der Abrechnung - Anreise bsp. am Sonntag - Sonntagszuschlag oder nicht weil nur Reisezeit
- Zeitfrage 10 h werden überschritten oder nicht - Richtgeschwindigkeit auf betrieblichen Fahrten ggf. beachten
dann ist ggf. bei Stau sogar noch eine Zwischenübernachtung dabei

Entscheide selber, was in Eurer Unternehmung existiert und was Du Dir selber zutrauen möchtest - Fakt ist - es wird im Erlebensfall (und Du musst dabei noch nicht mal Schuld sein) Disskussionsbedarf geben.

Lieber im Vorfeld anfragen -Anreise - bis N - Unterbrechung - Weiterreise bis M ist das für die Firma in Ordnung oder nicht.
 
Hallo

ThomasK_7 schrieb:
Das hast Du Dir jetzt mangels Wissens fein ergoogelt!
Richtig und wo ist das Problem, ist es inhaltlich falsch ?

ThomasK_7 schrieb:
Hat nur mit dem vorliegenden Fall nicht viel zu tun.
Wieso nicht ? Der TE will doch mit seinem privaten PKW eine Dienstfahrt inkl. privatem Abstecher antreten.

ThomasK_7 schrieb:
Übrigens kann man auch mit der Bahn einen Unfall haben oder beim überqueren einer Straße oder usw.
Genau so kann man einen Unfall haben, wenn man mit dem Auto privat die Verwandtschaft besucht. Sollen jetzt alle auf das Auto fahren verzichten oder was?
Erhöhen nicht 2x Fahrten das Unfallrisiko im Vergleich zu 1 Fahrt, bei der sogar noch die Rückfahrt besser abgesichert ist als bei reiner Privatfahrt?
Hier geht es nicht um die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls sondern darum wer die möglichen Schäden bezahlen muss.
Ich würde für meinen Arbeitgeber nicht mein privates Auto benutzen um bei einem Unfall nicht evtl. auf Kosten/Schäden sitzen zu bleiben.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Ich würde für meinen Arbeitgeber nicht mein privates Auto benutzen

Das tust du jeden Tag, wenn du zur Arbeit fährst.

Aber zurück zum Kernthema:

MapLos schrieb:
(Wollte mit Auto anreisen
Das musst du mit dem Arbeitgeber abklären. Wenn der einen Dienstwagen stellt oder ein Flugticket bezahlt, dann spielt keine Rolle was du willst.
 
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