Dienstreise mit Privaturlaub verbinden?

Schön wie sich alle im Kreis drehen und der TE sich nicht mal dazu meldet. So wie es sich liest, will er mit seinem Privat-Pkw fahren. Sonst wäre die Abrechnung nicht möglich. Aber dazu muss der TE sich mal äußern.

Zudem will er vorher nach Nürnberg fahren. Ergo ergibt sich für mich mMn folgender Fall (bei Privat-Pkw):
1. Fahrt nach Nürnberg = reiner Privatweg (keine Vergütung)
2. Fahrt von Nürnberg nach München = Dienstweg (Vergütung)
3. Fahrt zurück nach HH = Dienstweg (Vergütung)

Dienstwege sind versicherungstechnisch nur direkt zu fahren, ohne Umwege, Privatwege etc. zwecks Versicherungsschutz.
Privatversicherung würde ich auch durchlesen. Wer weiß, was es für Klauseln heutzutage gibt!
Und auf jeden Fall den AG fragen, da muss ja einer den Hut zwecks Dienstwege/-wagen auf haben.
 
Ich sehe es so wie Thorle. Grundsätzlich spricht nichts dagegen vorher auf eigene Kosten nach Nürnberg zu fahren und dann die Dienstreise von dort aus anzutreten. Das sollte unter allen Umständen so möglich sein.
Ob du es so machen kannst, dass du die Reisekosten von HH nach Nürnberg auch noch bezahlt bekommst, das müsstest du mit deinem AG klären. Dann solltest du auch explizit nachfragen wie das steuerlich zu handhaben ist. Evtl. hast du durch sowas einen geldwerten Vorteil und musst dann selbst noch die Reise versteuern.
 
Moinsen, also eigentlich mache das alle so.
Auf jeden Fall mit dem AG klären, dass man ggf. etwas länger reist, aber privat unter kommt. Kenne da eigentlich keinen AG der was dagegen hätte.
 
Keine Ahnung wieso hier alle rumdiskutieren. Bis auf die geringe Chance, das er auf der verfrühten Hinfahrt einen Unfall baut ist es für den Arbeitgeber doch völlig intrasparent welche Strecke er wann mit seinem Privatauto gefahren ist. Und da Nürnberg sogar auf dem Weg liegt muss er sich doch nur den Tachostand Abfahrt Nürnberg und 1-2 Tage später Auffahrt Nürnberg merken und am Ende die Differenz rausrechnen.

Verstehe zwar nicht warum man diese Strecke nicht fliegt, aber nun gut.
 
Also ich verstehe es so, dass er mit seinem privaten PKW anreist. Wenn dem so ist... wieso daraus so eine Wissenschaft machen?

Die Abrechnung erfolgt ja für gewöhnlich nach der Dienstreise, da sollte man ja wissen ob etwas passiert ist oder nicht ;). Dann rechnet man sich eine Route von Heimatort zu Seminarort und gibt das in der Abrechnung als Strecke an. Wenn auf der Anreise was passiert... na dann war es halt eine private Fahrt, wer will einem das denn mit dem privaten Pkw verbieten?
 
Und bei einer Fahrt von ca. 800 Kilometern wird man ja auch mal Pause machen dürfen, wenn man nicht 100 Kilometer Umweg fährt denke ich ist es doch wohl auch egal.
 
Früher hätte ich das (und noch mehr) einfach gemacht.

Heute würde ich das abhängig davon machen, wie groß die Firma ist, wie wahrscheinlich ich ein "ja" auf meine Frage erhalte und wie dringend ich den Arbeitsplatz benötige.

Sicher, in den meisten Fällen lässt sich eine halbwegs plausible Story erfinden. Man hat dann aber einen gewissen Ruf weg. Fragt man offen und ehrlich und erhält ein wenig verargumentiertes "nein", dann kann man ja unter Umständen Schlüsse für die berufliche Zukunft ziehen.
 
Zurück
Oben