Disconnects nach Gewitter?

FlauschigesPony

Lieutenant
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Apr. 2009
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Hallo!

Bevor ich mich bei dem relativ inkompetenten Telekomservice erkundige, stelle ich die ersteinmal Frage lieber hier:
Ich wohne hier auf dem Land, wo gerade so DSL Lite möglich ist. Die Verbindung dort ist eigentlich relativ stabil. Jedoch leidet sie während Gewittern an Verbindungsabbrüchen. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da die Blitze auf Grund ihrer offensichtlich elektrischen Natur das ganze stören können. Aber diese Disconnects treten auch weiterhin, nachdem, das Gewitter sich schon längst verzogen hat auf. Am ersten Tag nach dem Gewitter ist es meistens am schlimmsten, im Verlauf der Zeit bessert es sich jedoch und nach in etwa einer Woche sind diese Disconnects völlig verschwunden.
Mein Router spuckt bei einem Disconnect immer folgende Medlung aus:

20.07.09 18:26:07 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht).
20.07.09 18:25:58 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
20.07.09 18:25:32 Internetverbindung wurde getrennt.
20.07.09 18:25:32 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

Die Synchronisation kann jedoch auch bis zu 20 Minuten dauern . . . .

Woher kommen diese Disconnects nach einem Gewitter und wie kann ich diese vermeiden (evtl durch neue Hardware oder durch geänderte Einstellungen.)?

Help plx :)

MfG Pony
 
Dann frage ich Dich als vollkommen inkompetenter Servicetechniker: glaubst Du allen Ernstes, hier brauchbare und kompetente Hilfe zu bekommen? Die vielen DSL Problemthreads und noch mehr die Antworten in selbigen lassen mich da stark zweifenln (und häufig genug vor Lachen den Bauch halten).
 
Was benutzt du den Für einen Router? Über welchen anbieter wird gesurvt?
 
Anscheinend kompetentere Hilfe als von der Telekom; wo ich schon oft genug wegen anderen Sachen angrufen habe, und nach längerem Warten nie "geholfen" worden bin :). Du kannst mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen und deine Kompetenz hier unter Beweis stellen. . . .

T-online und Eumex 300 Ip
 
Hab ich auch aktuell.Heute MIttag andauernd.

Heißt es wohl warten.Wenn das ncihts hilft-->Druck machen..
 
OK! Wechsel mal den Anbieter ich war vorher auch bei der Telekom und hatte bis vor ein paar Monaten auch oft!

Die Telekom bekommt das oft nicht in den Griff !! Sind oft Leitungsproblme!!

Ich bin jetzt Komplett bei 1 und 1 keine Probleme mehr und verbindungsabrüche!!

Übrigens habe ich da jetzt auch eine 6000 Bandbreite und es geht auch noch mehr, was bei der Telekom nicht möglich war!!

Kauf dir mal einen Vernüftigen Router AVM Fritzbox dann geht es besser!!
 
Am Router liegt's bei mir zumindest nicht,ich hab ne' Fritzbox...

UNd soweit ich weiß nutzt 1&1 doch die selben Leitungen wie T-Online?
 
Ich kanns nur immer wieder sagen, da die Telekom zu 90% Ex-Putzfrauen als Hotliner einsetzt, solltest du immer direkt einen freundlichen aber gezielt bestimmenden Tonfall wählen und direkt nach deren Vorgesetzen fragen. Was auch sehr gut hilft, ganz auffällig den Namen notieren, dann gehen die meisten davon aus, dass du einer von der Dienstaufsicht bist und gerade ein Test-Telefonat führst, dann geht das schon besser voran.

Technische Erklärung für dein Sync-Verlust Problem:
Deine DSL Leitung hat einen gewisse Rausch-Störabstand und eine sich aus der Leitungsbeschaffenheit (Länge, Dicke und Material) zusammensetzenden Leitungsdämpfung. Beide Werte werden in "db" angegeben. So hast du nun eine hohe Leitungsdämpfung und zusätzlich eine geringe Kulanz (also geringen Rauschabstand) kann es passieren, dass du den SYNC verlierst. Gründe dafür sind unter anderem Magnetfelder, andere DSL-Leitungen im Kabelbündle (Die ja auch ein gewisses Magnetfeld erzeugen) oder auch teilweise der Router, der einfach zu wenig Kulanz bietet und irgendwann den SYNC aufgibt. Ich vermute, dass deine Leitung wohl sehr grenzwärtig ist und sofern nach Gewittern direkt wieder viele Leute online gehen, die Leitung nicht genug entstört ist und somit du den SYNC verlierst.

Wie gesagt dagegen tuen kannst du nur zwei Dinge:

1. Telekom anrufen und dort mit Nachdruck die Leitung durchchecken lassen / Dauertest veranlassen
2. Am besten einen Thomson Speedtouch erwerben, den die sind sehr kulant, was schlechte DSL-Signale angeht.


LG
Tim
 
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Am besten (war neulich schonmal im Forum jemand mit solchen Problemen) echt mal mit anderen Routern versuchen. Das half dieser Person in Sachen Geschwindigkeit glaub ich. Daher sollten die Dinger auch stabiler laufen.

*edit1:
Wenn du an nen neueren Speedport oder ne FritzBox kommst, dann lies doch mal die Dämpfung aus.
Vergleich hier: Wiki DSL Kabeldämpfung

*edit2: Inhaltlich falsches entfernt
 
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Mich verwundert halt extrem, dass es so lange nach einem Gewitter noch andauert.
Die zweite klingt am vielversprechensten. Kosten ja auch nicht die Welt :o)
Bei der ersteren bin ich stark am Zweifeln, da mich es vor geraumer Zeit bei einem ähnlichen Problem (Disconnects ohne Gewitter) 10 Anrufe gekostet hat bis ich mal Glück hatte, dass mein Internetnet wirklich einmal gerade noch down als die Warteschleife endlich zu Ende war und als sie gemessen haben und endlich davon überzeugt waren dass etwas nicht stimmt und sie doch besser einen Servicetechniker vorbei schicken. :)
Dauertest kannten sie damals auch nicht . . . .
Danke für die Hilfe :)

Edit: Geht mit dem Router schon auch :). Dämpfung sind 61 dB in Empfangs und 32 dB in Senderichtung.
 
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ich kann mir nur vorstellen, das Irgendwo jedesmal der Blitz einschlägt, ein Verteiler mit Wasser volläuft, oder was ich mal der Telekom nicht unterstellen will, das bei Gewitter die Leitungen einfach abgeschaltet werden. Ich wohne selbst auf dem Land, und seitdem ich zu 1und1 gewechselt bin, habe ich keine Probleme mehr. Ich hatte nähmlich solche ähnliche Fälle in 2007, dann habe ich gekündigt.
 
El Präsidente schrieb:
Ich kanns nur immer wieder sagen, da die Telekom zu 90% Ex-Putzfrauen als Hotliner einsetzt
Ah ja, schön, deine "Sachkenntnis". An der Serviceannahme sitzen zwar keine Techniker, aber mit Sicherheit auch keine "Putzfrauen". Ich frage mich, woher Du diese abenteuerliche These nimmst und woher die Dreistigkeit, diesen Unsinn hier zu verbreiten.
Zum Mumpitz Deiner "Fachauskunft" sage ich mal lieber nix, Magnetfelder und zu viele Leute online, klar. :lol::
Genau solcher haarsträubender Unsinn ist natürlich auch die Empfehlung, einen "Dauertest" (was soll das sein?) zu fordern, wenn die DSL Diagnose, respektive der Techniker vor Ort, der Meinung ist, daß eine Langzeitmessung nötig ist, richten sie die schon ein, aber mit Sicherheit nicht auf Forderung eines Kunden. der DSLAm hat noch ein paar andere Dinge zu tun, als jeden Anschluß zu überwachen.
Im konkreten Fall tippe ich auf eine defekte TAE Dose, derzeit mit Abstand die häufigste Störungsursache. In ca. 80% der Fälle ist sie vergammelt (bzw. häufig auch die Kabeladern), weil irgendwann mal Farbe/Tapetenleim rangekommen ist (oder sich Staub angesammelt hat), das Zeug hat beim aktuellen, seit Wochen anhaltenden feuchtwarmen Wetter die dumme Angewohnheit, einerseits gegen Kupfer sehr aggressiv zu sein, andererseits auch leitfähig zu werden. Ich könnte wetten, der der Telefonanschluß (nicht der DSL Anschluß) gemessen wird, sind Erdschlüsse & Co zu sehen.
Ein defektes Kabel kann natürlich auch nicht ausgeschlossen werden, das muß, wie gesagt, der Techniker vor Ort ermitteln.
 
Weißt du überhaupt wovon du da redest oder willst du einfach 1880 Posts voll kriegen ?

Gehen wir aber auch für sehr "kompetente und vor allen Dingen freundliche" Boarder wie dich nochmal ganz langsam zurück und ich erkläre alles Schritt für Schritt.

1. Überall wo Strom fließt entsteht ein Magnetfeld, umso mehr Strom fließt umso größer das Magnetfeld. Magnetfelder können zudem Einfluss auf die Leitfähigkeit haben (Das kennste vom Transformator, vom Induktionsstrom - durch ein Magnetfeld wird der Stromfluss geändert). Also wird dir ja wohl nun auch unweigerlich klar sein, dass umso mehr DSL Anschlüsse pro Leitungsader geschaltet werden, dass sich dazu tendentiell auch das Magnetfeld verändert. Schaltet die Telekom zuviele DSL-Leitungen auf eine Ader (machen sie aber nicht, aber ich nenne es zur Verdeutlichung doch) oder gar auf das gesamte Bundle passiert es, dass es sich alles gegenseitig auflöst und am Ende garnichts mehr ankommt.

2. Unter einem Dauertest ( Du nennst es: Langzeitmessung ) verstehe ich eine permantente Überprüfung der DIST1-2 Werte also Sende und Empfangsrichtungsdämpfung im Verhältniss mit der Fehlerrate und dem Durchsetzungsvemögen. Da das Problem wie der TE ja sagt, nur zeitweise besteht, bringt es ja nichts wenn er um 18:00 bei der Telekom anruft, weil noch das Problem besteht und während der Phase in der Warteschleife gar das Problem wieder fort ist und dann der Herr/die Dame von T-DSL Diagnose keine Ahnung hat was mit der Leitung sein soll, weil ja alles wunderbar funktioniert. Bei einem Dauertest könnte der TE ganz einfach sagen Herr Mustermann schauen Sie mal in meine Logs und dann sehen Sie ja, dass da was nicht so läuft wies soll und er weiß bescheid außer er hat kein Bock und streitet die Probleme ab.

3. Weißt du überhaupt was ein DSLAM ist ? Die Überwachung läuft aber definitiv nicht ausgeführt vom DSLAM, dein Lankabel rechnet ja schließlich auch nicht deine Bilder für deinen Monitor aus. Das läuft über komplett andere Instanzen, dessen Name ich nicht genau weiß.

Der Rest den du schreibst, halte ich in dem Fall zwar für unwahrscheinlich, aber daran habe ich nichts auszusetzen.

Aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso du hier so auf mich losgehst und alles was ich schreibe als Mumpetz bezeichnest. Die Übertreibung, dass die meisten Mitarbeiter in der Telekom-Serviceannahme EX-Putzen sind, war sicherlich nicht ernst gemeint. Das hättest du dir aber auch denken können. Warum ich das sage, kannst du dir denken: Frag 10 Telekomkunden, die schon Kontakt mit diesem wirklich "sehr kompetenten" Team hatten und wie ihre Erfahrungen waren und wie Mitarbeiter Moral war und du wirst mich verstehen.


LG
Tim


PS: Ich kann alles belegen, wenn du noch Misstrauen hast, bin ich gerne bereit, dir die Belege / Quellen via PM zukommen zu lassen.
 
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Evtl vergessen zu erwähnen, dass das Problem schon seit der Schaltung von DSL besteht. Die TaE Buchse hab ich schoneinmal sauber gemacht. Auch habe ich die Kabel in der Zwischenzeit ein paar mal ausgewechselt; abgesehen von dem Kabel das aus der Wand kommt, sowie nahezu die Komplette DSL Anlage ausser den Router. Feuchtigkeit stört die Verbindung auch nicht; es kann tagelang regnen, ohne einen einzigen DC zu haben. Ausserdem wir das Zimmer der Telefonanlage nahezu 24/7 durch Computer beheizt, weshalb Kodensationsnässe auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit bei Gewittern auch nicht auftreten wird. Dennoch asbald ein Gewitter kommt zerhaut es mit die Verbindung ständig. Der erste Disconnect ist dabei relativ Zeitgleich mit einem Blitz; hierbei reicht es jedoch für den Disconnect aus wenn der Blitz noch weit entfernt ist.
 
El Präsidente schrieb:
Ich kanns nur immer wieder sagen, da die Telekom zu 90% Ex-Putzfrauen als Hotliner einsetzt

Diese Aussage kannst du sicherlich stichhaltig belegen?!

Zum Thema: vermutlich Feuchtigkeit in der Leitung, was zu höheren Signalrauschen führt, dieses wiederrum führt zum Sync-Abbruch (sobald der Signalrauschabstand unter 3dB fällt, synchronisiert der DSLAM nicht mehr).

Nach Regen/Gewitter Störung melden, damit die Leitung von den Diagnostikern gemessen wird. Sollte wirklich irgendwo Feuchtigkeit eingedrungen sein, sollte man das anhand der Leitungsmesswerte erkennen können. Eventuell auch mal prüfen lassen, ob dein DSL384 korrekt auf 3dB Noisemargin eingestellt ist. Manchmal sind sie auf 6 dB eingestellt, was dazu führen kann, dass der DSLAM schon eher die Sync verliert (nämlich wenn der Signalrauschabstand auf unter 6 dB fällt).

Da hilft es auch nicht, den Anbieter zu wechseln, es sei denn, dieser Anbieter legt von der Vermittlung bis zum Kunden eine komplett neue Leitung.
 
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@Zipfelklatscher
Les dir meinen Beitrag bitte nochmal genau durch, dann beantwortet sich deine Frage von selbst.

LG
Tim
 
El Präsidente schrieb:
Ich kann alles belegen, wenn du noch Misstrauen hast
Was kannst Du belegen?
Wieso Mißtrauen, Deine "Fachausführungen" nehme ich ganz einfach nicht für voll und amüsiere mich lediglich über das angelesene Viertelwissen.
Natürlich habe ich keinerlei blassen Dunst, wie DSL funktioniert, muß man schließlich auch nicht haben, wenn man als Servicetechniker Spezial bei der Telekom sein Brötchen verdient und für viel Geld für die Fehlersuche an problematischen xDSL Anschlüssen ausgebildet wurde. Da helfen auch 30 Jahre Berufserfahrung selbstverständlich nicht weiter.
Also brauchen wir nicht weiter diskutieren.
 
Hallo,
jetzt muss ich aber lachen. Vor 30 Jahren gabs noch gar kein DSL. Da gabs glaub ich sogar noch sogut wie keine Computer. Also wird deine Erfahrung sich höchstens auf 10 Jahre beschränken. Und soweit man es mir eben von der Zentrale in Bonn sagte, gibt es gar keine Spezial Techniker... sondern einfach nur ganz normale Dienstleister und alle haben die gleichen Zugriffsrechte.

Servicetechniker bei der Telekom sind auch nur Menschen und in den Job kann jeder reinkommen, der einigermaßen technischen Sachverstand hat und soweit. Also bitte spiel dich nicht so auf.

Diskutieren brauchen wir sowieso nicht weil ich recht habe und du hier anscheinend einen auf Wichtig machen willst. Man denke an deine Behauptung du würdest seit 30 Jahren Erfahrung über DSL sammeln oder die Empfehlung, dass die TAE Dose defekt sei. Nehms mir nicht übel, aber so wirkt es auf mich.

Lieber TE, ich entschuldige mich hier öffentlich für diese Ausartung, ich glaube solche Streitgespräche helfen dir wenig weiter. Trotzdem hoffe ich, dass du ein paar Informationen herausziehen kannst.
 
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*edit1: wieder gelöscht, war eh nur wieder OT.
@Präsi: Aber liess es mal auf wiki nach, Übersprechen, Kapazitive Kopplung und Sternenvierer.
 
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Er hat nicht gesagt er hätte 30 Jahre Erfahrung mit DSL sondern das er seit 30 Jahren den Job macht.

frankpr hat aber recht was die TAE´s angeht .. die müssen häufig getauscht werden und sei es nur um bestimmte Messungen erst überhaupt durchführen zu können.
(Stichworte :Erste TAE, Prüfwiderstand, Monopol TAE)

Das was Zipfelklatscher zur sync geschrieben hat stimmt ebenfalls.

61 db Dämpfung sind ein sehr hoher\schlechter Wert ..kann sein das durch vorangegangene beschriebene Effekte dieser Wert nur unwesentlich erhöht wurde.
Was ausreichen kann um den Anschluss dauerhaft nen Schlag zu versetzen ..die Einheit db verhält sich logarithmisch.

Zum Thema Hotline:
Erstens können im Backoffice keine Kunden direkt anrufen und zweitens kommt da nicht jeder Hansel "einfach" rein.

Begriffe wie Durchsetzungsvermögen und Kulanz können aus dem kleinen Netzwerk ABC gleich wieder gestrichen werden.. ich hab nen CCNA und diese Begriffe (die hoffentlich etwas mit diesen Worten zu umschreiben versuchen) kannst du gleich wieder vergessen.

Sicher können so Dinge wie Induktives Verhalten\Nahnebensprechen etc eine Rolle spielen aber das die Telekom bei einer Kupfer DA mehrere DSL Signale\Anschlüsse anlegen würde zeugt von schlichtem Unwissen.
Auf einer Leitung können sehr wohl ISDN\DSL oder Anal\DSL oder nur DSL liegen ..und eine Leitung kann auch via PCM verschaltet werden ..aber das wird heute kaum mehr gemacht bzw. die PCM Kästen neben dem APL werden eher rückgebaut.
 
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