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Das hat aber nix mehr mit LTS-Stable zu tun! Und die Kernelversionen bekommen auch nur 9 Monate Support, und keine 5 Jahre.garfield121 schrieb:Man bekommt z.B. eine neuere Version des Desktops
Ubuntu fing ja mit den aktuelleren Kernel in den Point Releases an. Lässt aber ansonsten alles unverändert. Für Neuerungen hat man ja die Zwischenversionen. Mint hat die aber abgeschafft, da sie das logistisch nicht mehr stemmen konnten. Also nahm man das "Geschenk" von Ubuntu an mit dem Enablement Stack. Aber 2 Jahre ohne Neuerungen konnte Lefebvre natürlich nicht auf sich sitzen lassen, von dem Teil der Nutzer abgesehen, der unter Versionitis leidet, also verkauft er die Point Releases als neue Versionen, in die er tatsächlich neue Funktionen etc. einbaut. Damit hat er sich aber vom LTS-stable-Prinzip verabschiedet. Was ihn aber nicht im geringsten dran hindert, das als LTS zu verkaufen und alle fallen drauf rein.
Was heisst, dass du das Prinzip offensichtlich nicht verstanden hast. Der Support für das Meta-Paket mate-desktop endete im Frühjahr 2019. D.h. du machst mit einem wesentlichen Teil deines OS seitdem einen Blindflug, obwohl es für den Unterbau noch Updates gibt. Das Prinzip, ein OS ist immer so sicher, wie seine schwächste Stelle, ist damit bei dir schon massiv ausgehebelt.garfield121 schrieb:Und natürlich ist das LTS, ob 3 oder 5 Jahre, finde ich nicht so wichtig.
Mein Ubuntu Mate 16.04.6 ist übrigens auch schon älter als 3 Jahre, aber die wichtigen Sachen (Kernel, Firefox) werden immer noch supported; auch Google Chrome via Fremdquelle.
Ob 3 oder 5 Jahre ist dann wurscht, wenn man vorher ein Upgrade macht. Wenn nicht, ist es nicht wurscht, es ist fahrlässig!
Ich weiß nicht, wann du Mint erstmalig installiert hast. Aber wenn es in den Jahren war, wo Mint gleich nach der Installation gefragt hat, ob du es lieber instabil oder unsicher hast mit den Updates, dann frage ich mich, warum man sich nicht die Frage stellt, wieso die eine derart dämliche Frage stellen (natürlich umgekehrt positiv formuliert, damit es besser klingt), da man logischer Weise beides haben will, was Mint aber nicht garantieren konnte, da sie zu viel verbastelt hatten.
Ja, Cinnamon ist eine Eigenentwicklung und auch an der Neuentwicklung von Mate als Gnome2 Fork war Lefebvre beteiligt. Von daher kann er dafür theoretisch sein LTS-Supportversprechen einhalten. Bei xfce wird sein vollmundiges Versprechen aber schon wieder mehr als fragwürdig, da die xcfe-Community nur 3 Jahre Support anbietet.
In allem was Proprietäres anbetrifft, bewegt sich Lefebvre schon immer im Grenzbereich bzw. schert sich nicht drum, wenn er sich einen Vorteil erhofft. Egal ob Codecse, Geschäftsbedingungen von Canonical/Ubuntu, Secureboot-Lizenzen etc.
Soll jeder nutzen was er will, aber positives, außer dass Cinnamon gut ist, kann ich Mint auf Grund der ganzen Historie nun mal nicht abgewinnen, und meine Rechner bleiben minzgrünfreie Zone!