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Telefonkabel DLM Thread - Dynamic Line Management

Nein, das V in VDSL steht für „very high data rate“ DSL als Nachfolger für ADSL.

DSL ist nur ein, umgangssprachlicher, Überbegriff für alle xDSL Techniken, wie ADSL, VDSL, SDSL, SHDSL und G.Fast


rentek schrieb:
In einer solchen Fallkonstellation müsste doch zumindest an sich VDSL16/25 (ohne Vectoring) gehen, weil weder im gesamten HK, das den KVz indoor anfährt, noch im gesamten VzK Vectoring läuft.
Soweit ich weiß, schaltet die Telekom bei Magenta S (also 16Mbit) heutzutage meistens VDSL2 mit Begrenzung der Datenrate.

Sorry, vergiß das, ich hatte Die anderen Beiträge von Dir und die darauf erfolgten Antworten nicht gesehen, und Deinen Beitrag falsch verstanden…



Ergänzung ()

Web-Schecki schrieb:
VDSL meint in Deutschland in der Regel VDSL2 (ITU G.993.2)
Genau. VDSL (1) gab es, soweit ich weiß, in Deutschland nur vereinzelt in einigen Anschlussbereichen und gibt es heute nicht mehr. Übliche Router wie Fritzboxen können auch nur VDSL2.
 
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TomH22 schrieb:
Genau. VDSL (1) gab es, soweit ich weiß, in Deutschland nur vereinzelt in einigen Anschlussbereichen und gibt es heute nicht mehr. Übliche Router wie Fritzboxen können auch nur VDSL2.
Gibts noch, VDSL2 mit 35b Profil (ohne Vectoring) und Fritzbox 7582 ist bei M-Net im MKK im Einsatz.

Hatte das damals bis zu meinem Umzug aus diesem Gebiet selbst. Kenne auch noch diverse Leute aus dem Gebiet die das so auch am laufen haben.
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@millen: Ich sprach von VDSL (ITU-T G.993.1) anstatt VDSL2 (IT G.993.2)
Vectoring ist ein optionaler Bestandteil von VDSL2, daher VDSL2 ohne vectoring ist immer noch VDSL2.

Das tatsächlich ein Provider 35b ohne Vectoring einsetzt, ist wirklich ungewöhnlich und wusste ich noch nicht.
 
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millen schrieb:
Gibts noch, VDSL2 mit 35b Profil (ohne Vectoring) und Fritzbox 7582 ist bei M-Net im MKK im Einsatz.
Genau das hatte ich auch im Hinterkopf. M-net betreibt ja das kreiseigene FTTC-Netz, aber hat dieses 35b-ohne-Vectoring-Pilotprojekt nur in drei Testgemeinden ausgerollt und es dabei belassen.

Gab damals auch ein paar Diskussionen darüber, dass M-net sich nicht für das Vectoring-Monopol im MKK beworben hat. Damit wären dann halt flächendeckend 250 Mbit/s möglich gewesen. So bleibt man bei 50 Mbit/s und eben 100 Mbit/s in den drei Testgemeinden.

Ist leider das zweischneidige Schwert des kreiseigenen Ausbaus. Vor dem FTTC-Ausbau gab es oft nur lahmes ADSL mit <6 Mbit/s in den Gemeinden, deswegen ist der Ausbau in dieser Hinsicht für viele Leute ein Segen gewesen. Andererseits hat die Telekom schon Supervectoring mit 250 Mbit/s ausgerollt, als 2018 der FTTC-Ausbau im MKK fertig war. Irgendwie war man also doch wieder hinten dran. Dieses 100 Mbit/s-Pilotprojekt wirkt rückblickend eher wie ein Feigenblatt, um die Politik ruhigzustellen. Die Preise sind im FTTC-Netz auch eher gesalzen, und an Open-Access hat scheinbar nur die Telekom Interesse.

Beim FTTH-Ausbau des Kreises, der jetzt läuft, ist es wohl auch fraglich, ob und wann Vodafone den Schritt von GPON auf XGS-PON gehen wird. Ich würde wohl nicht zeitnah damit rechnen. Trotzdem ist es natürlich eine gute Sache, dass Leute damit gigabitfähige FTTH-Anschlüsse bekommen, die vorher in der Regel bei 50 Mbit/s festhingen.
 
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Das Problem war doch damals auch das die Telekom den Nahbereich auf Supervectoring ausbauen durfte, da sind dann ja alle Leute die im Nahbereich einen M-Net Vertrag hatten gekündigt worden, weil M-Net dann keine Leistung mehr erbringen konnte.
 
anm256 schrieb:
Ganz flächendeckend ist das noch nicht erfolgt (wenn auch fast). Ich kenne selbst einen Anschluss mit VDSL 50 ohne Vectoring. Ist ein Sonderfall aus der Region Heilbronn, […]

Ich schrieb nicht umsonst "flächendeckender FTTC-Ausbau" und nicht "flächendeckender Vectoring-Ausbau" (genau wegen dieser "Sonderfälle"). Die Vectoring-Entscheidung der BNetzA aus 2016 hat eben für einen flächendeckenden FTTC-Ausbau gesorgt (wenn auch in diesen seltenen Fällen dann eben weiterhin ohne Vectoring).

Ja, solche Sonderfälle gibt es (und kenne ich auch). Aber da in diesen Sonderfällen im entspr. AsB zwei Netzbetreiber FTTC-Technik betreiben ist dadurch dennoch ein FTTC-Ausbau erfolgt, eben sogar doppelt. Und auch dann kann (oder sollte) VDSL2 Indoor nicht geschaltet werden, weil sich das dann gegenseitig stören kann (auch ohne Vectoring, während das bei 2 parallel installierten VDSL2-DSLAMs, die quasi fast nebeneinander stehen, ohne Vectoring noch etwas besser verträglich ist, die würden dann aber die (schwächeren) Indoor-Signale im DS stören und im US umgekehrt).



rentek schrieb:
Mein Wohngebiet ist ebenfalls nicht mit Outdoor-DSLAM ausgebaut. Lohnt sich nicht für die Telekom, […]
Man beachte, der FTTC-Ausbau muss (und wurde) nicht immer von der Telekom vorgenommen. Wenn ein anderer Netzbetreiber den FTTC-Ausbau (inkl. Vectoring) vorgenommen hat, kann dann auch kein anderer (auch nicht die Telekom) einen solchen (nachträglich) durchführen und auch nicht VDSL2 per HVt. (Indoor) anbieten. Es bleibt dann für andere Indoor (max. ADSL2+), FTTB/FTTH, HFC oder eben (Mobil)-Funk übrig.

Man sollte sich imo sowieso mal endlich von dem Gedanken verabschieden, die Telekom als "Generalversorger" zu betrachten…

rentek schrieb:
In einer solchen Fallkonstellation müsste doch zumindest an sich VDSL16/25 (ohne Vectoring) gehen, weil weder im gesamten HK, das den KVz indoor anfährt, noch im gesamten VzK Vectoring läuft.
Da sicherlich ein Netzbetreiber im entsprechenden AsB einen FTTC-Aisbau durchgeführt hat (wenn nicht von der Telekom dann von einem anderen Netzbetreiber) ist das nicht möglich.

Es kann durchaus sein, dass dein Wohngebiet damals nicht von diesem FTTC-Ausbau profitiert hat, weil womöglich die Outdoor-DSLAM bzw. KVz. Standorte im betreffenden Nahbereich des HVt. für deinen Wohnbereich einfach zu weit entfernt liegen (solche Fälle gibt es eben auch, flächendeckender FTTC-Ausbau meint (leider) eben nur die Nahbereiche der jeweiligen HVt.). Aber dadurch kann bzw. darf eben dennoch kein VDSL2 über den HVt. geschaltet werden (selbst wenn es technisch ggf. möglich wäre, regulatorisch aber eben nicht).



maik005 schrieb:
VDSL ohne Vectoring ist doch dann nur DSL?
DSL ist eigentlich ein Überbegriff für viele verschiedene DSL-Standards wie ADSL1, ADSL2, ADSL2+, VDSL, VDSL2, SDSL. Eigentlich gehört auch G.fast mit dazu… (Edit: Hatte Seite 19 noch nicht gelesen, daher nun doppelt erläutert…)

Genaugenomen kam VDSL (aka VDSL1 bzw. ITU-T G.993.1) in DE nie zum Einsatz (von einem kleinen Pilotprojekt vor über 20 Jahren mal abgesehen, wo es nur kurzzeitig mal ausprobiert wurde). In DE kommt/kam (wenn man jetzt mal Dinge wie SDSL außer Acht lässt) letztlich nur ADSL1, ADSL2(+), VDSL2 und Vectoring-VDSL2 (inkl. Profil 35b) zum Einsatz. Und VDSL2 (ohne Vectoring) immerhin schon seit 2006 (also seit 20 Jahren).



Edit:
millen schrieb:
Das Problem war doch damals auch das die Telekom den Nahbereich auf Supervectoring ausbauen durfte, da sind dann ja alle Leute die im Nahbereich einen M-Net Vertrag hatten gekündigt worden, […]
Aber auch nur, wenn sich kein anderer Netzbetreiber für diesen Nahbereich interessierte. Hätte M-Net Interesse bekundet und den FTTC-Ausbau auch termingerecht ausgeführt, hätte die Telekom diesen Ausbau nicht durchführen dürfen.



Edit #2:
TomH22 schrieb:
Soweit ich weiß, schaltet die Telekom bei Magenta S (also 16Mbit) heutzutage meistens VDSL2 mit Begrenzung der Datenrate.
Auch wenn mittlerweile durchgestrichen möchte ich dennoch noch kurz darauf eingehen. VDSL2 i.V.m. MagentaZuhause S schaltet die Telekom nur, wenn eine Versorgung per FTTC von der Telekom möglich ist, grundsätzlich nicht Indoor bzw. per HVT.

Davon abgesehen (aber der 2. Pkt. ist ggf. nicht mehr aktuell, der Stand ist 1-2 Jahre alt) schaltet(e) die Telekom bei 16Mb/s Tarifen VDSL2 nur wenn:
  1. der Anschluss per FTTC-Technik von der Telekom geschaltet wird (siehe oben, das ist auch nach wie vor aktuell) und
  2. entweder ein Tarif mit IPTV (Entertain/MagentaTV usw.) oder alternativ "MagentaZuhause S (1)" (ohne IPTV) bestellt wurde. Beim "normalen" "MagentaZuhause S" (ohne IPTV und ohne "(1)") erfolgt(e) die Schaltung nur per ADSL2+ (ggf. ebenfalls per FTTC-Technik inkl. DPBO).



Edit #3:
Web-Schecki schrieb:
Trotz dieses Markennamens gilt: Man kann 35b grundsätzlich auch ohne Vectoring einsetzen, […]
BTW:
In u.a. IT kommt VDSL2-Profil 35b auch öfters ohne Vectoring zum Einsatz.
 
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NDiCB schrieb:
Aber auch nur, wenn sich kein anderer Netzbetreiber für diesen Nahbereich interessierte. Hätte M-Net Interesse bekundet und den FTTC-Ausbau auch termingerecht ausgeführt, hätte die Telekom diesen Ausbau nicht durchführen dürfen.

Exakt das hatte deshalb auch im MKK zu etwas Unmut gegenüber M-net geführt. Es gab schlicht kein Interesse von M-net, den Antrag auf "Vectoring-Monopol" zu stellen. Die Telekom hat das dann gemacht und eben vielerorts (Super-)Vectoring in Vermittlungsstellen-Nähe bereitgestellt, denn ein FTTC-Netz hatte sie nicht flächendeckend. In manchen Orten hat sie auch selbst FTTC überbaut.
 
NDiCB schrieb:
(Mitte/Ende der 90er, wo man DSL noch nicht primär beachtet hatte und somit die hohen Leitungsdämpfungen quasi ignorieren konnte).
Mit DSL gebe ich dir da durchaus Recht. Aber so ganz konnte man Mitte/Ende der 90ziger Jahre die Leitungsdämpfung dann doch nicht ignorieren. Denn zu der Zeit gab es ja schon ISDN. Und das konnte man auch nicht auf Leitungen schalten, die extrem lang und somit sehr Dämpfungswerte hatten. Ich meine, bei irgendwas um die 10km Leitungslänge (je nach Beschaffenheit der TAL) war bei ISDN die Grenze.

Solche extrem langen Leitungen waren zwar nicht häufig anzutreffen. Aber insbesondere im ländlichen Bereich, wo sich die Vermittlungsstelle meist im größten Ort befand und auch alle umliegenden kleinen Dörfer mitversorgte, kamen solche Leitungslängen durchaus vor. Mir ist hier auch ein Dorf bekannt, wo bis heute kein DSL verfügbar ist, da die Leitung locker um die 9KM bis zur Vst. lang ist. Auch ein Outdoor Ausbau gab es dort nicht. Spielt heute dort aber keine Rollre mehr, da dort jetzt Glasfaser von einem anderen Anbieter verfügbar ist.

Aber auch zu Zeiten, als die Telekom noch sehr regides Schaltregime hatte, war auch in großen Städten ein Anschluß in unmittelbarer Nähe zur Vermittlungsstelle kein Garant für hohe Bandbreiten. Ich kann da ein Lied von singen. Vermittlungsstelle ist 310m Leitungslänge (Telekom Angaben) entfernt. Hatte 2011 hier beim Einzug einen VDSL50 bestellt. Verfügbarkeitsprüfung auch positiv (Indoor VDSL). Aber dann Pustekuchen. Auftragsbestätigung kam mit DSL 6000. Nach Reklamation kam die Aussage, das DSL 6000 die maximale schaltbare Bandbreite wäre. Das bei einer Leitungslänge von 310m bis zur Vermittlungsstelle. Nichtmal DSL 16000 wolltte die Telekom schalten, da angeblich keine ADSL2+ oder gar VDSL fähige TAL zur Verfügung stand.

Ein Telekom Mitarbeiter hat sich dann wirklich bemüht und dann tatsächlich mit manuellen Leitungsrecherche eine VDSL Leitung gefunden. VDSL 50 war dann damals auch kein Problem. Die Leitung hatte noch 20Mbit Reserve. Auf der Leitung bin ich heute noch mit 25m kürzerer Leitung durch den nahbereichsausbau vor ein paar Jahren. Die Leitung ist super stabil. Aktueller Sync seit 201 Tagen.
 
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so gerade ist das erste Gewitter in diesen Jahr vorbeigekommen (10 km Entfernung) und hat ein paar Eindrücke hinterlassen :D mal sehen was DLM in den nächsten Tage für eine Meinung dazu hat:

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