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News Dragon Age: The Veilguard: Patch 5 markiert das Ende der Reise für das Rollenspiel

Wenn nur die Incels nicht gekauft hätten, müsste der Markt an Singleplayer RPG-Fans trotzdem groß genug sein, um die Kosten wieder rein zu holen. Nur werden Entwicklungen immer teurer und laut Insidern war die Entwicklung von DA recht chaotisch. Also hätte am Ende einfach ein super Produkt auf dem Markt kommen müssen und selbst das ist keine Garantie für Finanziellen Erfolg. Siehe Games wie Dead Space.

Bioware muss jetzt einfach liefern, dafür brauch es die richtigen Leute und die richtigen Entscheidungen.

Ein gutes Beispiel ist The Legend of Zelda, nach Skyward Sword war die Luft raus. Nervige Charaktere, ewiges Tutorial, immer die gleiche Formel. Mit BotW hat man sich neu erfunden, natürlich hatte das auch Schwächen. Aber plötzlich war Zelda in aller Munde, nicht nur bei den treuen Fans.

Vielleicht hat auch Mass Effect seinen BotW Moment.
 
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Grestorn schrieb:
Spiele sind nur noch wie S.T.A.L.K.E.R. II zu gestalten. Umso eindimensionaler männlich, desto besser.

Das wird mit Sicherheit nicht passieren, dafür ist der Anteil weiblicher Spieler einfach zu groß um sie zu ignorieren. Wenn das Setting passt, spielen Frauen auch gerne Spiele in denen man sie weniger vermuten würde. Dann findet man sie in größeren Mengen sogar in Egoshootern, siehe z.B. Overwatch.

Das Problem mit diversen Inhalten liegt eher darin, dass sie wirklich schlecht implementiert werden.
Das es deutlch besser geht zeigt z.B. Cyberpunk 2077. Dort ist Homosexualität, ebenso wie Transexualität vertreten, aber mit dem großen Unterschied dass alle diese Personen natürlich wirken und auch für heterosexuelle weisse alte Männer (wie mich) sympathisch rüberkommen.
 
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DeadMan666 schrieb:
Ich finde halt die Kosten sind eine enorme Bürde.
Da habe ich nicht widersprochen. Und um so mehr sollte man dann seinen Job richtig machen. Aber nach Qualität wird ja in manchen Unternehmen schon länger nicht mehr eingstellt.

Nochmal: Nur weil ein Produkt teurer in der Entwicklung ist, verkauft es sich nicht schlechter. Wenn die Entwicklungskosten hoch sind, dann sollte man aber um so sorgfältiger sein. Für welchen Markt war dieses Spiel den ausgelegt?
 
Rotznase6270 schrieb:
dass alle diese Personen natürlich wirken und auch für heterosexuelle weisse alte Männer (wie mich) sympathisch rüberkommen.
Die Formulierung ist aber auch schwieirg. Warum müssen denn "solche" Figuren sympathisch rüberkommen?
 
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Rotznase6270 schrieb:
Dort ist Homosexualität, ebenso wie Transexualität vertreten, aber mit dem großen Unterschied dass alle diese Personen natürlich wirken und auch für heterosexuelle weisse alte Männer (wie mich) sympathisch rüberkommen.
Ich finde es im Übrigen sogar irgendwie scheiße, dass man Mods braucht, um in alten BioWare-Spielen mehr Romanzen zu ermöglichen.
Andererseits: Irgendwie ist für mich auch okay zu sagen: "Person X fühlt sich einfach nicht zu XYZ hingezogen". Auch das muss man akzeptieren.
 
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manche spiele übertreiben es einfach mit der ideologischen argenda.
mich hat das nie gestört bis ich vor kurzen das neue life is strange double exposure gespielt habe..., welches übrigens auch krachend gefloppt ist. was für eine schande das spiel so zu verunstalten. fans des ersten teils könnten im strahl kotzen.

wenn das bei veilguard ähnlich sein soll (habs nicht gespielt) wundert mich der flop nicht im geringsten.
die sollen sich auf die spiele konzentrieren und nicht für irgendwelche botschaften das ganze spiel zum negativen umbasteln.

grüße
 
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tollertyp schrieb:
@Neodar: Das meinte ich ja. Das lässt die Zahl halt noch erschreckender wirken (also niedrig). Hatte noch vergessen deinen Beitrag zu liken, dann hättest du es vielleicht eher auch als "Bestätigung" gesehen.
Ich hab das schon durchaus als Bestätigung gesehen. Sollte kein Widerspruch zu deinem Beitrag sein ;)
 
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Und bei allem was ich schreibe: ich möchte niemandem den Spaß mit irgendeinem Spiel absprechen. Ich spiele noch hin und wieder ein fast 30 Jahre altes Spiel (Master of Orion 2). Juckt mich doch nicht, wenn das Spiel anderen nicht (mehr) gefällt, es ändert ja nichts an meinem Erlebnis.

Ich habe mich auch nicht an den verhunzten Mass Effect Andromeda Gesichtern gestört, die wahren Schwächen von dem Spiel lagen finde ich wo anders (Story). Und auch da war die Tendenz, dass das Writing nachlässt, schon zu erkennen, für viele ja schon bei Mass Effect 3, wo ich durch meine Liebe zum Franchise auch über gewisse schon sehr storyrelevante Logiklücken hinweggesehen habe (ich meine wie lange brauchen die Reaper eigentlich, um die Erde zu besiegen?).

Ich denke alle hätten sich über ein gutes, erfolgreichen Dragon Age gefreut. Ich spiele keine Souls-Spiele, aber wenn Elden Ring ein tolles Spiel ist, dann ist das schön für die Leute, die das spielen, aber es nimmt mir ja nix weg. Im Gegenteil: Vielleicht finde ich ja doch mal Zugang zu dem Genre...
 
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Hatte das Spiel neulich angefangen und jetzt nach 18 Stunden aufgehört. Es ist nicht mal das Gameplay, das macht irgendwo auf seine Weise schon Spaß, aber diese Dialoge mit irgendwelchen erfundenen Wörtern, die es nicht mal im Duden gibt und diesen kruden Anreden, meine Güte. Das ging mir jetzt so hart auf die Nudel, dass ich keine Lust mehr habe. Man kann es ja nicht mal abschalten. :freak: Da muss "hen Behütere" jetzt ohne mich auskommen.
 
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Grestorn schrieb:
Früher war das nie ein Problem. Jetzt schon. Zeichen der Zeit halt.
Eher ein Zeichen von übertriebener Präsenz. Die Leute sind einfach genervt davon. Man will gleich behandelt werden, aber drängt sich in den Vordergrund. Das passt nicht zusammen.
 
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Hab das Spiel extra auf Englisch gespielt, damit das Gendern nicht gar so nervig ist. Ich habs durchgespielt, hatte aber schon extrem niedrige Erwartungen. Insgesamt ein "akzeptables" Rollenspiel, aber ein sehr schlechtes Dragon Age. Insgesamt eine Entäusschung.
 
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Grestorn schrieb:
Die "Minderheiten" haben nie geschrien. Es gab da nie große Forderungen. Oder kennst Du auch nur einen Shitstorm weil ein Spiel zu wenig divers gewesen sei?

Abgesehen davon, dass alle Bioware Spiele schon recht divers waren. Früher war das nie ein Problem. Jetzt schon. Zeichen der Zeit halt.

Der lauten Incels haben entschieden, dass sie keine Darstellung von Minderheiten in Spielen mehr dulden wollen und haben sich damit nun endgültig durchgesetzt und uns 50 Jahre zurück in die Vergangenheit katapultiert.

Anders zu sein ist ab sofort wieder aus allen Medien zu verbannen. Spiele sind nur noch wie S.T.A.L.K.E.R. II zu gestalten. Umso eindimensionaler männlich, desto besser.
Ich stehe da zwischen den Stühlen.

Ich habe kein Problem mit LGBTQ+ in Spielen.
Gerade bei der Erstellung von bspw. Spielercharakteren, soll jeder so spielen wie er mag.

Allerdings sieht das anders aus, wenn es mit der "shove-it-into-your-face" Mentalität geschieht.
Oder so absolut deplatziert wirkt wie in DA:V.
Das kann einem das ganze Spielerlebnis versauen, weil es nicht in die Spielwelt passt (mMn).
Ein Videospiel mit Gendersprache (zB *) würde ich bspw. sicherlich nicht anfassen.
Und ja, es wirkt auch komisch (weil nicht lebensnah) wenn jeder 3. oder 4. Charakter LGBTQ+ ist.

Da bleibt mein Geldbeutel dann einfach zu.

Andere dann einfach pauschal als "Incels" zu betiteln spricht schon Bände.
 
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tollertyp schrieb:
Ich denke alle hätten sich über ein gutes, erfolgreichen Dragon Age gefreut.
ja, warum auch nicht ? Wieso sollte man sich freuen, wenn ein Game mit solchen Vorrausetzungen " scheitert". Aber dieses gejammere hinterher, dass die Kritiker alles " incels" sind etc - da braucht sich eine Fraktion und Entwickler nicht wundern ,dass man nicht mehr ernst genommen wird, egal welches Projekt in Zukunft entsteht.
Iconoclast schrieb:
Man kann es ja nicht mal abschalten
jop, hab ich auch nicht verstanden - das fühlte sich schon fast so an wie" friss oder stirb"
 
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Kuristina schrieb:
Das passt nicht zusammen.
Findest du nicht, dass man bei einer Waage die im Ungleichgewicht ist, auf eine Seite mehr legen muss, damit es wieder ins Gleichgewicht kommt? Was passiert denn mit einer Waage im Ungleichgewicht, wo auf beiden Seiten immer gleich viel gelegt wird?
 
Sumpfmolch schrieb:
Vor 10 Jahren waren die Spiele aber auch nicht mit extremistischem Scheiß überschwemmt
... und Foren auch nicht... inzwischen leider zunehmend mehr.
 
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SilverShadow schrieb:
Allerdings sieht das anders aus, wenn es mit der "shove-it-into-your-face" Mentalität geschieht.
Oder so absolut deplatziert wirkt wie in DA:V.
Da bin ich bei Dir, siehe mein vorheriges Posting.

Aber die Diskussion und die Shitstorms sind total aus dem Ruder. Zumal es ja nicht nur DA betrifft, sondern jedes Spiel. Silent Hill 2. KC:D 2. Horizon. SW:O. Alle. Es nervt nur noch.
 
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Iconoclast schrieb:
Es ist nicht mal das Gameplay, das macht irgendwo auf seine Weise schon Spaß,[...]
Ich fand ME Andromeda vom Gameplay her das beste BioWare-Spiel, das ich bis dato spielte. Aber es war auch das erste BioWare-Game, bei dem ich nach dem ersten Durchspielen wusste: Dich werde ich nie wieder spielen.

Iconoclast schrieb:
[...] aber diese Dialoge mit irgendwelchen erfundenen Wörtern, die es nicht mal im Duden gibt und diesen kruden Anreden, meine Güte.
Eben. Und selbst wenn die Dialoge mal keine solchen Wörter enthalten, hat es nichts mehr mit dem "erwachsenen" Dragon Age von früher zu tun. Kann ja jeder seinen Spaß haben, wenn er damit will.

Ich kenne Leute, die sagen: "Das ist vielleicht kein schlechtes Spiel. Aber es ist ein schlechtes Dragon Age" (bzw. kein Dragon Age). Sagt Fx111 im Grunde ja auch.

Und genau da muss man sich halt fragen: Warum macht man ein Dragon Age, wenn man kein Dragon Age machen möchte?
 
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Grestorn schrieb:
Wer drängt sich in den Vordergrund?

"Auch vorhanden sein dürfen" ist nicht in den Vordergrund drängen.
In DA: Vailguard geht es aber nicht um das "auch vorhanden sein dürfen" von Transgender Personen!

Dieses Spiel knallt dem Spieler vor den Kopf, dass er Transpersonen grundsätzlich 100% zu verstehen hat, keine Fragen diesbezüglich stellen darf und selbst bei einem ungewollten "missgendering" eine Diskriminierung der Transperson vornimmt, für die er gefälligst Wiedergutmachung zu leisten hat.

Das ist verdammt nochmal anmaßend und spricht jedem, der die Genderthematik kritisch sieht, sein Recht darauf ab, seine eigenen Ansichten und Gefühle zu der Thematik haben zu dürfen.
 
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Ich kann mich über den Tital nicht beschweren. Spiele ich sehr gern und einen oder zwei DLCs hätte er definitiv vertragen. Aber es ist wie es ist.
 
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Crifty schrieb:
Wäre das Spiel gut geworden, wäre die anderen Themen nicht der Rede wert, stattdessen wird das Spiel aus den falschen Gründen fertig gemacht.
Da ist sicher was dran.
Wobei die Entwickler das ja auch mitverschulden, sieht man ja hier, hier kommt ja auch die Behauptung, dass sich Leute an der Darstellung von Minderheiten stören würden. Als Kritisierter nimmt einen Kritkpunkt, wandelt ihn etwas ab um dann die Moralkeule zu schwingen... Anstatt dass man sich mal wirklich mit der Kritik auseinandersetzen würde.

Natürlich gibt es auch Kritik unterhalb der Gürtellinie. Aber deshalb ist noch lange nicht jede Kritik unangebracht.

@Neodar: Star Trek früher hat nie gesagt, was man zu denken hat. Star Trek heute macht das. Und genau dieses "Wir sagen euch, wie ihr zu denken habt", haben viele Menschen satt. Und ironischerweise gilt das ja nicht mal nur dafür, wo man widerspricht. Selbst wenn man die gleiche Meinung hat, haben viele Leute das einfach satt.
 
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