Draytek Vigor 167 hinter Unifi Dream Machine erreichen

Puntix

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich bin vor kurzem von Sophos zu Unifi gewechselt.

Ich verwende ein Draytek Vigor 167 im Bridge Modus und eine Dream Machine Pro Max, welche sich mittels PPPoE einwählt.

Funktioniert alles top, nur wollte ich wie bisher auf mein Modem zugreifen.

Habe jetzt mit KI etc. versucht es zusammenzubringen, aber scheitere leider egal was ich mache.

Bei Sophos hatte ich einfach eine zusätzliche IP und konnte so auf das Modem ohne Probleme zugreifen.

Natürlich könnte ich eingfach das Modem mittels LAN2 anschließen, aber es muss doch auch mit Unifi eine "elegantere" Lösung geben?

Vielleicht hat jemand eine ähnliche Zusammenstellung und hätte dankenswerterweise eine Lösung parat :)

Vielen Dank!!! Lg
 
habe den 167er hier im einsatz und nutze es so wie du beschreibst.
in dd-wrt z.b. muss man dem wan-interface ne alias ip geben (eine im netz vom draytek also 192.168.1.0/24 nur eben nicht die .1)
und dann NAT.

Füttere ich die KI damit bekomme ich:
"
Die Situation ist identisch zu deinem DD-WRT-Setup, aber UniFi Dream Machine Pro Max verhält sich technisch restriktiver als DD-WRT oder Sophos.

Ich erkläre zuerst den Kern des Problems, dann die saubere Lösung.


1. Technisches Problem bei UniFi

Setup:
  • Modem: DrayTek Vigor 167 (Bridge, 192.168.1.1)
  • WAN: PPPoE (öffentliche IP)
  • LAN: z. B. 192.168.0.0/24

Problem:
  • PPPoE läuft über ein virtuelles Interface
  • UniFi erlaubt keine zusätzliche IP (Alias)auf dem WAN wie bei:
    • DD-WRT (ifconfig ...:0)
    • Sophos (Secondary IP)

→ Ergebnis:
Kein Interface im Netz 192.168.1.0/24 → kein Zugriff auf 192.168.1.1

2. Warum deine alte Lösung bei Sophos ging

Sophos:

  • erlaubt Secondary IP direkt auf WAN
  • Routing + ARP sauber implementiert

→ exakt das gleiche Prinzip wie dein:


UniFi:


  • GUI kann das nicht
  • auch per CLI nur eingeschränkt / nicht persistent"



Edit: Lösung:

Lösung B (empfohlen, stabil)​


Modem an zweiten Port anbinden​


  • Vigor167 LAN → zusätzlicher Port an der Dream Machine
  • eigenes Netz, z. B.:


Modem-Netz: 192.168.1.0/24
UniFi Interface: 192.168.1.2

Dann:


  • statisches Routing entfällt
  • direkter Zugriff möglich

👉 Das ist exakt die Lösung, die der Nutzer erwähnt – und sie ist:


  • stabil
  • trivial
  • produktionsgeeignet

Fakt:
Das ist die Standardlösung in UniFi-Umgebungen.



 
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