Drucker mit seriellem Anschluß

Friedel2006

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Ein Sterilisationsapparat gibt nach Ablauf des Vorganges über eine 9polige serielle Schnittstelle das Protokoll (Druck, Temperatur etc) auf einen noch nicht vorhandenen Drucker aus, der 420 € + MWSt. kosten soll. -- Das ist mir zu teuer. -- Kann ich dafür auch einen x-beliebigen Drucker mit seriellem Anschluß (z. B. Bondrucker bei ebay) verwenden ?
Vielen Dank im Voraus! :)
 

poolzero

Lt. Commander
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welches OS wird denn genutzt? DOS?

meinst du seriel oder parallel?
 

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Lt. Commander
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Die 9-polige Buches ist an PCs normalerweise eine serielle Schnittstelle (RS-232).

Ich würde einen PC mit Terminal-Programm über ein Nullmodem-Kabel und einen passiven Schnittstellentester anschließen und durchpröbeln, was da so kommt.
Zunächst muss man die Baudrate und das Datenformat (Parität, Stopbits) bestimmen, wenn das nicht aus der Bedienungsanleitung des Gerätes hervorgeht (oder der des Druckers, falls man die mal einsehen kann).
Den eventuell verwendeten Hardware-Handshake kann man an den LEDs am Schnittstellen-Tester ablesen, wenn man's kann. :D
Spezielle Terminal-Programme können den Zustand der Handshake-Leitungen ebenfalls darstellen bzw. mitloggen.
Hat man das alles, kann man das Protokoll des Sterilisationsapparates mit Hilfe des Terminal-Programmes mal in eine Datei aufnehmen und z.B. als ASCII/Hexdump veröffentlichen. Vielleicht habe ich dann eine Idee zum verwendeten "Befehlssatz".
Im Idealfall taugen etliche auf eBay verscherbelte Drucker, aber längst nicht alle und auch nicht ohne korrekte Einstellung und Verkabelung. Und auch nicht diejenigen, die nur noch als Elektronikschrott taugen.
 

Friedel2006

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Die 9-polige Buches ist an PCs normalerweise eine serielle Schnittstelle (RS-232).

Ich würde einen PC mit Terminal-Programm über ein Nullmodem-Kabel und einen passiven Schnittstellentester anschließen und durchpröbeln, was da so kommt.
Zunächst muss man die Baudrate und das Datenformat (Parität, Stopbits) bestimmen, wenn das nicht aus der Bedienungsanleitung des Gerätes hervorgeht (oder der des Druckers, falls man die mal einsehen kann).
Den eventuell verwendeten Hardware-Handshake kann man an den LEDs am Schnittstellen-Tester ablesen, wenn man's kann. :D
Spezielle Terminal-Programme können den Zustand der Handshake-Leitungen ebenfalls darstellen bzw. mitloggen.
Hat man das alles, kann man das Protokoll des Sterilisationsapparates mit Hilfe des Terminal-Programmes mal in eine Datei aufnehmen und z.B. als ASCII/Hexdump veröffentlichen. Vielleicht habe ich dann eine Idee zum verwendeten "Befehlssatz".
Im Idealfall taugen etliche auf eBay verscherbelte Drucker, aber längst nicht alle und auch nicht ohne korrekte Einstellung und Verkabelung. Und auch nicht diejenigen, die nur noch als Elektronikschrott taugen.

Vielen Dank für Deine Hilfe !

Bei dem Gerät ist keine Beschreibung für die Art der Daten dabei; man soll wohl erst den Drucker kaufen.
Es gibt allerdings auch eine Option "Externen PC anschließen", aber hier sind mir auch keine Werte bekannt. Die Firma verkauft auch einen CF-Kartenschreiber bzw. eine Software, um die Werte in den PC zu bekommen.
Was ein Schnittstellentester ist, weiß ich nicht.
Ich habe heute versucht, mit Hilfe eines Null-Modem-Kabels über COM 2 irgendwas über "Hyperterminal" (WIN 98) in den PC zu bekommen, leider Fehlanzeige.
Ich habe allerdings auch keine Ahnung, was ich bei "Einstellungen" im "Hyperterminal" angeben soll.
 

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Lt. Commander
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Für den Einsatz von Hyperterm ist es gut, wenn Baudrate, Parität und verwendeter Handshake schon bekannt ist.
Bis vor 5 Jahren stand bei mir in einer Ecke noch ein DOS - PC mit einem selbstgestrickten Terminalprogramm, welches den Schnittstellentester weitgehend überflüssig machte, da u.a. der Zustand der Handshake-Leitungen sowie das Statusregister der Schnittstelle ungefähr im 10-Millisekunden-Takt am Bildschirm aktuell angezeigt wurde. Mit einiger Erfahrung konnte ich aus dem, was sich am Bildschirm tat, auch schließen, ob die Baudrate zu hoch oder zu niedrig eingestellt war. Der Empfang lief auch während des Änderns der Einstellungen weiter, sodass eine unmittelbare Erfolgskontrolle möglich war.
Hier mal Grundlagen, wie man sie zum Programmieren eines seriellen Schnittstellenbausteines benötigt.

Hätte ich heute und häufig genug mit Problemen rund um die serielle Schnittstelle zu tun, würde ich mir z.B. ein Programm wie in http://www.brandt-data.de/rs232/async.html beschrieben besorgen.

Einfacher Schnittstellentester z.B. http://www.reichelt.de/?ARTICLE=6747
Am Blinken der LEDs sieht man häufig, ob sich auf der Sendeleitung etwas tut.

Einmal habe ich zur Bestimmung der Baudrate+sonstigen Bits auch ein Speicheroszilloskop eingesetzt, welches gerade griffbereit stand. Das kann einiges Pröbeln mit den Einstellungen im Terminal-Programm ersparen und helfen, "krumme" Baudraten zu erkennen.

Alles nicht sonderlich anspruchsvoll, aber Fachwissen. :D
 
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