AGB-Leser schrieb:
Das kann man in diesem Fall hier sehr gut vergleichen, weil es hier ja nicht um die Technik geht.
Sondern das Verhältnis zwischen bezahlt und geliefert.
Davon ab, das man DOCSIS und (V)DSL eben nicht direkt vergleichen kann:
Frag doch mal die Leute bei VF mit dem Gigabit Tarif, wo dann aufgrund von völlig überlasteten, weil massiv überbuchten Segmenten, in den Stoßzeiten nicht einmal mehr 100 Mbit (oder gar noch deutlich weniger) ankommen. Bezahlen für Gigabit, bekommen aber in der Primetime u.U. nicht mal mehr 10% der vertraglichen Bandbreite. Soviel über das Verhältnis zwischen bezahlt und geliefert bei anderen Anbietern
Alle Anbieter tun sich hier nichts. Kein Anbieter wird in den Verträgen die jeweils maximale Bandbreite garantieren. Weil sie sich damit rechtlich angreifbar machen würden. Die Telekom hat früher streng nach der heiligen Kontes Orka Datenbank geschaltet. Damals bedeutetn z.B. 18dB Datenbankpapier Dämpfung (weil errechnet) noch so gerade DSL 16000, 18,01dB hingegen nur noch DSL 6000, oder, noch krasser 55dB DSL 384 und 55,01dB gar kein DSL. Das ist heute glücklicherweise nicht mehr so. Gerade die Telekom, die für äußerst konservative Schaltungen berühmt berüchtigt war, hat sich da für ihre Verhältnisse massiv geändert. Dank DLM, auch von vielen verteufelt, schaltet auch die Telekom recht großzügig die Bandbreiten.
Solange die Leitung im z.B. 250 Mbit Tarif die vertraglichen 175 Mbit ermöglicht, wird eben diese Bandbreite auch erst einmal geschaltet. Hat die Leitung dann noch Luft nach oben, dann wird auch hochgeschaltet. Wenn die Leitung denn stabil ist. Das passiert solange, bis ein stabiles Leitungsmaximum erreicht ist. Und das ist auch gut so. Nichts ist ärgerlicher als eine instabile Leitung, wenn auch die Telefonie via IP darüber jetzt Standart ist. Vor einiger Zeit wäre man mit dem 175 Mbit Rückfallprofil (wie in diesem Fall auch) auf ewig damit festgenagelt gewesen. Selbst wenn die Leitung deutlichst mehr hergeben würde.