DSL: plötzlich mass Verbindungsabbrüche und Paketverluste

suboptimal

Ensign
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Feb. 2007
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Hi All,

seit ca. 4 Jahren bin ich Kunde eines Unternehmens, das versucht 1 und 1 zusammenzuzählen. Seit einigen Jahren habe ich einen 16000 Anschluss. Die Erfahrung bisher war, wenns läuft und man nichts ändert fährt man damit gut.

Nun habe ich seit letzter Woche ständige Verbindungsabbrüche (Router Log ist voll davon). Eine Verbindung wird im besten Fall 7-8 Stunden aufrecht erhalten. Das ist nachts zwischen 1 und 8 Uhr. Es geht zum Teil soweit dass die Fritzbox (5050) überhaupt keine Verbindung aufbaut und immer wieder versucht zu synchronisieren. Zum Teil schafft ein Reset des Routers oder ein Entfernen und wieder Anschließen der Spannungsquelle temporäre Abhilfe.

Weitere Symptome: es wird zum Teil mit "0" Uploadbandbreite synchronisiert und direkt wieder verworfen. Ping ist soweit ok (Google ...;-)) - es gehen dabei aber zum Teil Pakete verloren.
Leitungsdämpfung etc, sind meist unter 10 db, scheinen aber mit Auftreten der Probleme anzusteigen (10-14 db). Im Onlinespiel meines Bruders konnte ich auch massive Lags und Verbindungsabbrüche feststellen.
Vor Eintreten der Probleme wurde immer mit 14 Mbit Down- und knapp 1 Mbit Upload synchronisiert. Jetzt ist es oftmals weniger.

Aufgefallen sind mir im Routermenü die Einträge: Latenzpfad fast fast und Latenz ms 0 0.
D.h. Interleaving ist aus? (==FastPath) Ist das heute Standard?

Weiß jemand woher die Probleme rühren könnten, Hardwaredefekt etc?

Vielen Dank schonmal,
suboptimal
 
bei dsl 16000 ist "fastpath" aktiviert, da man sonst nicht die raten bekommt.
die verbindungsabbrücke können eventuell mit der box zusammenhängen oder das bei euch der verteiler zu stark ausgelastet ist.
 
Es geht zum Teil soweit dass die Fritzbox (5050) überhaupt keine Verbindung aufbaut und immer wieder versucht zu synchronisieren. Zum Teil schafft ein Reset des Routers oder ein Entfernen und wieder Anschließen der Spannungsquelle temporäre Abhilfe.

fritzbox 5050?
besorg dir mal nen router mit nen ordentlichen verbauten modem, die alten fritzboxen kommen mit nem niedrigen SNR nicht am besten klar und nachts haste ne höhere mittelwellenstrahlung die den wert beeinflusst. leitungsdämpfung interessiert nicht.
teste alternativ mit was anderem (die neue fritzbox generation hat ordentliche modems -> 3270 oder 7270 zB)

Aufgefallen sind mir im Routermenü die Einträge: Latenzpfad fast fast und Latenz ms 0 0.
D.h. Interleaving ist aus? (==FastPath) Ist das heute Standard?

nicht immer standard, aber 0 = kein interleave (praktisch "fastpath")
biste einer der glücklichen die noch kein interleaving haben auf ihrer 16mbit leitung :P
 
Hi, danke für eure Antworten.

Ja, der Verdacht, dass es an der Box liegen könnte, erhärtet sich - habe gerade festgestellt, dass nur noch eine 10 MBit Lan Verbindung zwischen Box und Clients möglich ist....

Testen ist halt schwierig, da es auch Zeiträume gibt, in denen nichts passiert - seit ca. 12 Stunden mit 12659/971 kBit/s (was mich nicht vom Hocker reisst, aber besser als nichts) verbunden.
Eine neuere Fritzbox habe ich auch noch herumliegen, allerdings ist sie, wie die von dir vorgeschlagenen Geräte ein WLAN-Router (mit genau einem LAN-Port). Ich verbinde meine Geräte aber grundsätzlich mit Kabel ;-)
Geld für nen neuen Router würde ich nur im Notfall ausgeben wollen - hätte das Ding gerne subventioniert.

Naja, glücklich bin ich über Fastpath nicht wirklich. Meine Clanbase/ESL-Zeiten liegen in der Glasfaser-Vergangenheit. Mit Isdn war zumindest das dann kein Thema.
 
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