Analog zu fotografieren ist ein Luxus, der zudem keinerlei Vorteile im Workflow hat.
Das ist definitiv kein Luxus, sondern eben viel Liebe zum Medium für eine Vielzahl von Anwendungen eine zwingende Notwendigkeit, mangels Alternativen. Übrigens hast du Recht, der Workflow ist wichtig, im Studio verwende ich dafür fast ausschließlich Digitalrückteile von Phase One mit 40oder 65MP, außer die Klienten wünschen es anders.
Die wirklich hervorragenden Bilder werden aber sicherlich nicht damit gemacht, dafür reicht es leider nicht. (Kann es sein, dass du wenn der f von dir genannte Begriff fällt gleich an Kleinbildfilm denkst, den das ist damit nicht gemeint.)
Der Worflow ist mir im Studio wichtig, wenn allerdings nur das Ergebnis zählt ist das sicher das letzte woran ich jemals denken würde, das ist einfach unwichtig.
Hast du irgendeinen Schimmer was gute Filme und deren Entwicklung kosten?
Kannst du mir denn einige deiner Auffassung nach gute Filme nennen? Ich habe davon wahrscheinlich mehr "Schimmer" als du dir vorstellen kannst, die monatlichen Filmausgaben liegen zu Spitzenzeiten im deutlich 4-stelligen Bereich, zudem hast du dich vielleicht schon einmal gefragt, was es denn kostet wenn einer der großen Filmanbieter ein bestimmtes Format in einer bestimmten Stückzahl nur für dich produziert, DAS ist teuer, da ist der Rest vernachlässigbar.
Digital ist deutlich günstiger auf die Dauer.
Für mein Studio hast du da vollkommen Recht, für andere Anwendungen nicht, da ist es nämlich keine Alternative.
Das ist eine so deartig abartige Empfehlung, da kommt mir ja der Kommunionskaffee hoch.
D300s ist ne super Kamera, aber dazu ein Suppenzoom ??
Das Tokina 11-16 ist auch schön, die beiden anderen Weitwinkel sind vor allem hoffnungslos überteuert (vgl. Tokina 12-24 /f4). Dann fehlt in deiner Empfehlung der gesamte Bereich von 24-55mm und jetzt sag nicht das man das durch ein paar schritte macht, bei der Brennweite unsinnig. Und jetzt kommt der Oberhammer: Ein solches Popeltele zu einer richtig ordentlichen Kamera? Das kann nicht dein Ernst sein, oder??
Ich weiß nicht was du für Schwierigkeiten hast, ist doch ohnehin alles abgedeckt.
Die Kamera ist gut, von mir aus, da habe ich an eine sichere Basis gedacht, letztendlich könnte die aber auch durch eine D90 ersetzt werden.
Die Objektive sind eine sinnvolle Empfehlung, denn das 18-200VRII ist zwar nicht außergewöhnlich, aber sicherlich kein "Suppenzoom" und durchwegs akzeptabel, zumindest für den Amateurbereich. (Habe ich auch selber, wie die Vorgängerversion).
Es gibt ein gewisses Budget, gut, die D300s ist vielleicht etwas teuer, aber der Threadsteller ist kein Profi wie es daher auch sinnlos erscheint Objektive für mehrere Tausend Euro pro Stück zu empfehlen die noch dazu groß und schwer sind, das ist keine ernsthafte Alternative, insbesondere keine Vollformatobjektive für einen "Amateur" (nicht böse gemeint) der eine DX Kamera benützt. Hast du das betreffende Objektiv überhaupt, ich nämlich schon und den Vorgänger auch, für die übliche Wochenendknipserei ist es für den "Amateurbereich" durchaus ausreichend, mehr ist auch nicht verlangt. Wenn es dir besser geht, dass stell dir eine D90 vor, ich würde aber trotzdem die D300s nehmen, nicht jede teure DX Kamera braucht gleich noch teurere und schwere Vollformatobjektive nur für ein paar Urlaubsfotos. Insofern erscheint deine künstliche Aufregung als reichlich unbegründet.
Gerade Filmmaterial ist ein ganz ganz schlechtes Beispiel für Haltbarkeit
Ach ja, woher weißt du denn das nun so genau?
Bei entsprechender Einlagerung hält der Film vor der Belichtung über 10 Jahre, von Film zu Film kann das aber durchwegs unterschiedlich sein. Die entwickelten Aufnahmen können von Film zu Film bei entsprechender Sorgfalt leicht über 100 Jahre halten und dann noch immer eingescannt und bewundert werden, Film ist das Medium zur Langzeitarchivierung, deshalb gibt es auch Archivfilme.
Vielleicht ist dir bereits einmal in den Sinn gekommen welche Dateiformate es in nur 20 Jahren geben könnte und was dann mit den Digitalbildern und Kameras geschieht, wenn die überhaupt so lange halten, was stark zu bezweifeln ist (letztere).
Das war eine der in dieser Hinsicht zweifelsohne unqualifiziertesten Aussagen die ich bisher so gehört habe und ich habe schon einiges gehört, leider.
was machst du mit Überbelichtungen, Ausreißern, leichten verrutschen den Films in der Cam, etc.
Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber Überbelichtungen sind vor allem eine der Digitaltechnik immanente Problematik, die Kamera messen lassen und drücken spielt es bei mir nicht.
Bei mir kostet eine Überbelichtung eine Menge Geld, an die letzte kann ich mich noch erinnern, das war vor über 6 Jahren und tut mir heute noch weh wie es dazu kommen konnte, aber eine unvorhersehbare Laune der Natur war schuld daran, äußerst schade, denn an den Ort werde ich wohl nicht mehr so schnell kommen, wenn überhaupt.
Was meinst du mit Ausreißern? Jedes Bild ist ein Kunstwerk und verdient die ihm gebührende Sorgfalt, da gibt es keine Ausreißer.
Mir ist noch nie ein Film verrutscht, aber meistens erlauben die eingesetzten Systeme das auch gar nicht.
Bevor du dich also noch einmal so künstlich echauffierst wäre es ratsam sich mit den Fakten vertraut zu machen und nicht per-se gut gemeinte Vorschläge anderer schlechtzureden, das ist doch wirklich nicht hilfreich.