Dual Sockel Server selber bauen

Ksu

Ensign
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Aug. 2006
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Ich weiß nicht ob ich hier überhaupt richtig bin da es ja meistens um Gaming PCs geht aber ich stell mal trotzdem meine Fragen.

Demnächst werden wir wohl einen Rechner mit ordentlich Schmackes brauchen und da habe ich mir gedacht, wieso nicht einen selber zusammenschrauben und vielleicht ein paar Euros dabei sparen. Ich steh echt nicht auf PCs/Server von der Stange ala DELL & Co.

Nur habe ich von dem "Server-Markt" echt keinen Plan. Welches Mainboard, Gehäuse, RAM man braucht usw. Kennt sich damit jemand aus und könnte mir mal ein paar konkrete Vorschläge geben? Oder wenigstens ein paar Stichwörter damit ich mal Googeln kann.

Kurz zum Einsatzzweck: Auf dem Server soll entweder VMWare ESX oder Xen laufen um mehrere Windows/Linux Server zu virtualisieren. Muss ich erst noch recherchieren was da schneller/besser ist.

Habe da an einen Server mit 2 Quad Core Xeons gedacht und mind. 8GB RAM. Sollte aber nicht alles high-end (teuer) sein.
 
also von servern hab ich jetyt auch nich so die ahnung aber mit 2 Xeon cpus un dann 8GB Ram un so wird bestimmt nich billig

greeTz
 
Soll nicht High-End sein <> soll ESX drauf laufen <> soll nicht "von der Stange sein"

Das geht alles so garnicht!
1. ESX ist nur für bestimmte Platformen freigegeben - Eigenbau "Krempel" is da nicht
2. Ein paar Euros sparen & ESX? Du weißt schon, wieviel so ne ESX Lizenz kostet? Da kommt´s auf ein paar Euro bei der Hardware ganz sicher nicht an
3. Du hast keinen Plan? Dann lass die Finger von solchen Dingen - ESX Umgebungen sind Enterprise und keine Bastelbude...da gehören Leute hin, die davon Ahnung haben!

Gruß
 
gehts um einen server für ein unternehmen? falls ja: vergiss das mit dem zusammenschrauben lieber. die paar euro, die du da sparst, legst du hinterher selbst wieder drauf, wenns um support geht. dell, hp und co. sind ja gerade deswegen so "teuer", weil sie dir zb eine response-zeit von 12h garantieren. wenn dir was am server kaputtgeht kostet es dich also nur ienen telefonanruf, damits wieder läuft ;)
 
Bei einer Firma kann ich mich nur anschliessen.
Du hast 24/7 Support und wenn etwas kaputt ist, bekommst du sicherlich Ersatz.
Be einer eigenen Zusammenstellung ist spätestens dann, mit ordentlichem Geldverlust zu rechnen.
Hersteller tauschen dir die Sachen innerhlab von 4-8Wochen, solange kann eine Firma kaum auf einen Server verzichten.

Einfach bei Dell, HP, IBM und so weiter umsehen und du wirst schon was finden, der Server wird wohl kaum am Flur oder im Schlafzimmer sein. Im Patch- oder Serverraum sieht ihn eh keiner.
 
O_o
resurrection schrieb:
Soll nicht High-End sein <> soll ESX drauf laufen <> soll nicht "von der Stange sein"
Mit High-End meinte ich, es muss kein Xeon mit 4G Hz sein, ein 2 GHz würds auch tun.

resurrection schrieb:
Das geht alles so garnicht!
1. ESX ist nur für bestimmte Platformen freigegeben - Eigenbau "Krempel" is da nicht
Kannst Du mir sagen, was an einem Eigenbau "Krempel" soviel anders sein soll, als einem Server den DELL zusammenbaut?

resurrection schrieb:
2. Ein paar Euros sparen & ESX? Du weißt schon, wieviel so ne ESX Lizenz kostet? Da kommt´s auf ein paar Euro bei der Hardware ganz sicher nicht an
Ich habe keine Ahnung wieviel ESX kostet. Ich weiß nur dass es das gibt und auf der "nackten" Hardware läuft und somit besonders Perfomant sein soll. Xen tuts dann sicherlich auch.

resurrection schrieb:
3. Du hast keinen Plan? Dann lass die Finger von solchen Dingen - ESX Umgebungen sind Enterprise und keine Bastelbude...da gehören Leute hin, die davon Ahnung haben!
Hast Du überhaupt gelesen, worauf ich das mit "kein Plan" bezogen habe? Ich habe keinen Plan von dem Server MARKT, sprich von den einzelnen Server Komponenten die man so einzeln kaufen kann wie Mainboards, RAM usw.
Und wie kommst Du überhaupt zu der Annahme, dass mir die Ahnung fehlt? Ich administriere bei uns die komplette IT. Dazu gehören Windows/Linux Server. Du kannst mir nicht verzählen das ESX SO komplex ist, dass man vorher Jahrelang studiert haben muss um das zu benutzen...
 
Da hier sowieso meine Fragen nicht beantwortet werden, braucht ihr auch nicht zu Antworten.

Ich habe genug Erfahrungen mit dem IBM Support gemacht und ich kann euch sagen, dass ist nicht das Gelbe vom Ei. So gut wie NIE kommt ein Techniker am selben Tag vorbei. Keine Ahnung, was diese angebliche 12 Stunden Reaktionszeit soll. Da kann ich die defekte Hardware selber bestellen und am nächsten Tag ist das Teil da. Dann das kaputte Teil zurückschicken und fertig.
 
Stimmt, der Support bei nem Eigenbau-Server ist da schon besser, ohne Frage...

Und ist da jemand eingeschnappt? oO
 
Wie wäre es, wenn ihr ihm einfach sagen würdet was er braucht, anstatt seine Integrität in Frage zu stellen! Vorallem das Geschwätz von manchen Wichtigtuern geht mir heute wieder besonders auf die Eier!
 
@Ksu
Geht es jetzt um professionelle Anwendung oder soll das ganze bei dir Zuhause laufen?
Und wie sieht es überhaupt mit dem Budget aus?
Ein Dual-Xeon-System ist nicht unbedingt sooo teuer, also es bewegt sich noch im Rahmen.
Frage wäre aber auch, ob Du das wirklich brauchst, würde ja nichts bringen, wenn am Ende 6 Kerne Däumchen drehen...
 
Danke Mr.Zweig. Ich liebe diese ganzen Klugscheisser und Wichtigtuer die sich so im anonymen Internet rumtreiben. Denken, die wissen alles besser und alle anderen sind dumm und ahnungslos...


Das Ding soll bei mir Zuhause stehen. Und ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe eine Verwendung für die 8 Cores. Ich könnt mir auch 2 Quad Core Rechner hier hinstellen, aber ich häts lieber in einem Gehäuse.
 
Das Problem bei ESX ist halt, wie oben schon angesprochen, die Zertifizierung für bestimmte Hardware. So als Beispiel: IDE Laufwerke werden nicht unterstützt (Spielt heute zwar keine Rolle mehr, aber als Beispiel tuts das mal). Auch ist der ESX Server sehr wählerisch was den verbauten LAN Chipsatz angeht.

Für mein Abschlussprojekt zum IT-Systemelektroniker habe ich mir auch zwei ESX Server zusammengebaut. Die liefen nachher tadellos und waren schon sehr performant! Kann mich nicht mehr 100%ig an die gesamte HW erinnern aber ich versuche es mal aufzuzählen, was ich genutzt habe.

2x Intel Core 2 Duo E6600
2x MSI Mainboard (Unterstütze aber je nur 4 GB RAM)
2x GeForce 6200 128 Passive Cooled
2x 450 Watt Netzteile
4x Intel LAN Adapter GBit (Habe die von Intel genommen, da diese 100%ig auf dem ESX Server liefen, die Onboard LAN Karte wurde nicht unterstützt).
2x SAS Controller von Adaptec
2x Fujitsu SAS Platten 10k RPM 36GB
2x SATA DVD-ROM (Sata wurde in der ESX Version 3.0? noch nicht unterstützt daher funktionierte nur die Installation aber im Betrieb waren die Laufwerke nutzlos)

Auf den beiden (Selbstbau-)Servern liefen dann je 4 virtuelle Maschinen. Einige XP und einige Linux Kisten. Die Performance war wirklich gut! Mittlerweile würde ich die Duos gegen Quads und die 4 GB RAM gegen 8 GB ersetzen aber die Systeme würde ich mir wieder so zusammen bauen. Die Rechner sind auch noch immer in Betrieb und laufen nun seit knapp 1,5 Jahren Wartungsfrei am stück.

Das dumme ist dann halt der Fehlende Support durch einen Serverhersteller. Ich habe bei IBM mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass es ganz darauf ankommt, welches Service Paket man sich dort einkauft. Jemand, der z.B. das Standard Paket hat, wird innerhalb von 3 Tagen bedient, Gold und Platin Kunden dann teilweise schon innerhalb von 4 Stunden.

Hoffe mein Beitrag hat etwas geholfen. :)
 
@Ksu: Und manche werfen aufgrund der Anonymität des Internets auch mit Beleidigungen nur so um sich.
 
@castlestabler: Danke für die Links. Werde mal schauen ob ich da was brauchbares zusammenstellen kann und dann mal mit den fertig Server vergleichen.



@MrDesperados: Ich hatte mir auch schon überlegt, "normale" PC Hardware zu nehmen. Aber dann bräuchte ich zwei solcher Rechner. Darum hatte ich die Idee ein Dual Sockel System aufzubauen. Muss ich aber erst noch schauen wie es dann preislich ausschaut zwischen den 3 Möglichkeiten die ich habe.

Ich wusste nicht dass ESX so wählerisch ist. Ich lese mich da gerade ein. Sonst hätte ich ja noch Xen als alternative, ist aber denke ich mal nicht so performant wie ESX. Ich glaube, es ist zunächst ist viel lesen angesagt :)



@NoSyMe: Ein virtueller Rechner funktioniert wie ein ganz normaler Rechner. Du kannst auf einer VM (Virtuelle Maschine) einen Webserver laufen lassen, auf einer anderen dann einen Datenbank Server, du kannst Windows und Linux gleichzeit laufen lassen usw.
Wofür ich so einen Rechner brauche möchte ich hier nicht preisgeben. Auf jeden Fall brauche ich jede Menge virtuelle Rechner, daher 8 Cores.



@1668Mib: Keine Ahnung, was du schon wieder willst?! Wann habe ich mit Beleidigungen um mich geworfen?
 
Bei uns in der Firma haben wir damit getestet wie Hochverfügbarkeitslösungen aussehen können. Also verschieben von VMs von einem Rechner zum anderen in Echtzeit, Testen von Einstellungen und neuer Software ohne sie direkt auf einem Client bei uns in der Firma installieren zu müssen, testen von Betriebssystemen, etc. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Xen hab ich privat schon getestet. Ist deutlich komplizierter in der Handhabung aber fast identisch in der Performance zu VMware Produkten. Da tut sich nicht viel. Die ESX Variante finde ich aber eleganter, da das komplette OS auf Virtualisierungen zugeschnitten ist, Xen ist meines Wissens nach ein Addon Produkt zu einem beliebigen Linux oder Unix System. Wüsste nicht das es da etwas ähnliches wie den ESX Server gibt.
 
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