Dualboot Ubuntu und Vista

SoberMan

Cadet 4th Year
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Dez. 2007
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75
Hallo,
ich bekomme es bald beruflich mit Linux zu tun und möchte deswegen schonmal im Vorfeld damit praktisch arbeiten, da ich davon eigentlich sehr, sehr wenig Ahnung habe. Mein PC wird aber nicht nur von mir alleine genutzt, weswegen ich Vista und Ubuntu parallel haben möchte.
Ist das denn irgendwie möglich. Ich habe gegooglet und meistens gefunden, dass es nciht möglich ist. Der Bootloader von Vista macht den von Ubuntu kaputt und umgekehrt. Aber ob es jetzt stimmt weiss ich nicht. Hat einer ne Ahnung wie ich es denn lösen kann, ohne mir einen zweiten PC zu holen.
MfG
 
Wenn du Ubuntu als zweites installierst, wird gar nichts kaputt gemacht...
Solltest dir nur vorher Gedanken zur Partitionierung machen.

Notfalls - aber das ist echt nicht optimal - kannst du auch Linux in einer virtuellen Maschine installierieren, aber ob man sich da wirklich in Linux einarbeitet, wage ich zu bezweifeln.
 
Google mal nach "wubi.exe"
Mit dem Programm kannst Du die Ubuntu-Installation unter Windows ausführen. Startest die Datei, gibst an auf welche Partition Du installieren möchtest, Größe auswählen, Oberfläche auswählen (Als Anfänger würde ich Gnome nehmen, kann man später einfach ändern) Benutzername, Passwort und schon beginnt der Download.
Beim nächsten Neustart zeigt dir dann der Vista Bootmanager zusätzlich Ubuntu mit an...völlig easy ! ;)
http://www.tim-bormann.de/index.php?section=206
 
Zuletzt bearbeitet:
Verkleinere deine Windowspartition auf jeden Fall etwas (mit der Datenträgerverwaltung), so dass unpartitionierter Bereich entsteht, der so groß ist, dass es dir für Ubuntu reicht. Der Rest geht dann ganz einfach, du musst allerdings dann Manuelle Partitionierung auswählen, wenn du Ubuntu installierst. Wobei du da einfach eine ext3 Partition erstellst mit dem Mount Point /. Dann evtl. noch eine Swap partition, wenn benötigt.
Und Ubuntu erkennt das Vista und fügt es automatisch in die Liste von GRUB hinzu.
 
bertbert2 schrieb:
Verkleinere deine Windowspartition auf jeden Fall etwas (mit der Datenträgerverwaltung), so dass unpartitionierter Bereich entsteht, der so groß ist, dass es dir für Ubuntu reicht.

Hallo. Ich finde das Thema recht interessant, darum wollte ich das ganze auch einfach mal probieren.

Ich hatte mir bei der Server 2008-Installation eine zweite Partition für Downloads erstellt, mit einer Größe von 180GB. Auf dieser Partition ist nichts installiert, auf was WindowsVista zugreifen würde. Dennoch sagt mir die Datenträgerverwaltung "Zugriff verweigert".

Hättest du hier einen Lösungsvorschlag?
 
Hier würde ich dir empfehlen eine Ubuntu-CD zu machen. Starte von der CD und wähle aus, dass du Ubuntu ausprobieren willst. Wenn Ubuntu-Live gestartet ist, öffne das Terminal: "Anwendungen -> Zubehör -> Terminal".
Update erstmal die Paketlisten: sudo apt-get update
und installiere das hilfreiche Partitionierungsprogramm GParted: sudo apt-get install gparted
Jetzt über "gparted" das Programm starten und die gewünschten Änderungen vornehmen. Bevor du eine Partition verkleinern kannst, musst du sie mit GParted "unmounten".
Änderungen an den Partitionen werden nicht sofort wirksam, am Ende muss man noch Apply/Anwenden klicken, wenn man fertig ist. Dann ganz normal installieren (Da gibts glaube ich auch eine Verknüpfung auf dem Desktop)
Wie gesagt: Am besten ist es, wenn ein unpartitionierter Bereich da ist, damit man dann über manuelle Partitionierung im Ubuntu-Installer die Partitionen selbst anlegen kann.
 
Danke für eure Antworten.
Wubi habe ich schon ausprobiert, aber da ist immer die Ubuntuinstallation abgebrochen.
Also wenn ich mal kurz zusammenfasse.
Ich habe eine Festplatte. Partitioniert in C (Vista) und D (Eigene Daten, Bilder....) auf D habe ich noch über 400 GB frei. Ich ändere die Partition, sodass ich freien Platz habe und erstelle da die Linux Partitionen und installiere darüber Ubuntu, und ich kann dann beim Starten auswählen, welches System hochfahren soll?
MfG
 
lade dir die ubuntu-live cd, starte davon und benutze die geführte installation (icon erscheint o.l.), dabei kannst du deine partition auswählen und grub (bootmanager) bindet dabei auch dein vista ein.
 
SoberMan schrieb:
Ich ändere die Partition, sodass ich freien Platz habe und erstelle da die Linux Partitionen und installiere darüber Ubuntu, und ich kann dann beim Starten auswählen, welches System hochfahren soll?
MfG
Das einzige was du vielleicht machen solltest, ist einen unpartitionierten Bereich auf der Festplatte zu erstellen. Neue Partitionen solltest du nicht anlegen, sondern das der Installation von Ubuntu überlassen.
Irgendwann bei der Installation kommt die Frage nach dem wohin - und eine Antwortmöglichkeit "Größten freien zusammenhängenden Platz".
Dann schnappt sich Ubuntu den unpartitionerten Bereich und legt dort seine Partitionen an.

Alles andere passiert automatisch (normalerweise).
 
Die Partitionen legt man schon selbst an. Ubuntu selbst kann das nämlich nicht. Der will immer die Windowspartition verkleinern, was aber bei mir über 4 Stunden dauerte, weshalb ich es abbrach. Ich mache es immer mit unpartitionierten Bereichen mit anschließender manueller Partitionierung bei der Installation von Ubuntu.
 
Stimmt so nicht.
Man kann auswählen, das der unpartitionierte Bereich genommen wird.
Das mit dem verkleinern der Windowspartition hatte ich nur, als ich selber partitionieren wollte.
 
bertbert2 schrieb:
Wie gesagt: Am besten ist es, wenn ein unpartitionierter Bereich da ist, damit man dann über manuelle Partitionierung im Ubuntu-Installer die Partitionen selbst anlegen kann.

Danke für die Infos. Ich lade das Image grade runter, brenne es dann mal direkt. Werde auf jeden Fall noch über Fortschritte Bescheid geben.

Aber genau hier liegt ja der Hund begraben. Ich habe eben keine unpartitionierten Bereich mehr. ;)
 
wubi.exe funktioniert; leider; nur mit x86 versionen von vista... x64 wird nicht unterstützt.

was du machen kannst: wenn du genug ram hast (ab 3gb - wobei 2 auch reichen, da vista diesen dann räumt) lade dir den virtual pc von microsoft runter (is gratis) und installiere in dieser ubuntu - funktioniert wunderbar; bei mir.

so habe ich win2000 (wegen dem verfluchten ie6), ubuntu (zum mich herumspielen) und win xp (zwecks nostalie und mich wundern wie ich vorher so arbeiten konnte) am laufen.

die installation ist denkbar einfach ;) try it.
 
der virtual PC von Microsoft ist eine denkbar schlecht Wahl, um Linux als Gast laufen zu lassen (offiziell wird es nicht unterstützt, funktioniert aber doch. Performanceeinbußen?) ... sinnvoller wäre hier das kostenlose "VirtualBox" oder der "VMWarePlayer" (hier ist aber mehr Aufwand erforderlich - am besten, man läd eine Appliance runter)

Partitionen zu verkleinern oder zu verschieben ist grundsätzlich immer mit einem gewissen Risiko verbunden, dass es eben mal nicht glatt funktioniert - die Folge könnte Datenverlust sein. Hier geben sich die Möglichkeiten unter Windows oder Linux nichts - das Risiko besteht auf beiden Plattformen.

Zum Einarbeiten sind virtuelle Maschinen ideal: Zustand sichern, Änderungen kann man wieder rückgängig machen. Mehrere parallel starten, um Netzwerke aufzubauen und diveser Client/Server-Umgebungen zu simulieren. Installiert man die "Tools" (also Grafiktreiberunterstützung und die Mausintegration), so merkt man eigentlich ab dualcore kaum einen Geschwindigkeitsunterschied.

Und das beste: man muss sich nicht wegen exotischer Hardware (wie Ati-Karten, komische Mainboards usw.) rumärgern.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
Ja toll. Wenn man immer mit virtuellen Umgebungen arbeitet, kann man auch nichts kaputt machen und lernt dann auch nichts daraus. Das ist doch schlecht.
Wenn man sich gut drauf vorbereitet (Images anlegen ist wichtig), kann auch nichts passieren mit GParted.
 
"exotische hardware"

das argument stimmt bei den neuen linuxversionen nicht. mittlerweile unterstützt amd linux besser als nvidia. atikarten funktionieren teilweise besser und vorallem schneller als nvidiakarten.

also die virtual pc von MS funktioniert wunderbar und ist mit ubuntu zu 100% lauffähig - sogar os/2 funkt wunderbarst. also ich sehe hier keine probleme die virtual machine von MS nicht zu verwenden. ist sogar einfacher als der rest.

wie gesagt: ich verwende virtual pc und bin hoch zufrieden damit. teste sachen unter linux und spiele mich damit. einfacher gehts wohl nicht mehr - kein stress mim neu aufsetzen oder partitionieren.
 
So, also ich habe jetzt Ubuntu installiert und alles (bis auf meine Creative x-fi) läuft bisher alles ganz gut.
Habe es so gemacht, wie in dem Link von Tweak4u. Es gab bei der Installation keine Probleme, beim Start kann ich zwischen Vista und Ubuntu wählen. Jetzt muss ich nur noch mit Linux klar kommen ;-)
Danke für eure Hilfe.
 
X-Fi läuft unter Ubuntu 8.04 noch nicht. Musst du leider warten, bis Creative einen neuen Treiber veröffentlicht.
 
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