Durch D-Lan, Einbußen

TripodDE

Cadet 2nd Year
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Heey liebe Leute,

ich habe das Problem das durch das D-Lan Netzwerk sehr viel Bandbreite verschwindet. Wir haben eine VDSL50 von der Telekom anzuliegen. An dem Pc im unteren Geschoss bekommt man ohne weiteres 4,7MB/s rein. Eine Etage höher kann man sich gerade mal mit maximal 2MB/s zufrieden geben. Wir haben eine FRITZ!Box 7390 und unser Netzwerk besteht aus FRITZ!Powerline530E.

Die Steckdosen an den Repeatern werden nicht genutzt. Sonst stehen auch keine großen Stromverbraucher in der Naehe des Routers.

Vielen Dank im Vorraus.
MfG TripodDE
 
Tja, das ist eben dLAN/Powerline. Genauso unzuverlässig wie WLAN.

Zieh einmal gescheite Verlegekabel ein, die auf Dosen in den Zimmern abgeschlossen werden, und du hast zehn Jahre lang Ruhe. Bonuspunkte für Leerrohre, dann können die Verlegekabel eines Tages gegen die nächste Technikgeneration oder LWL getauscht werden, ohne noch mal die Wände aufreißen zu müssen.
 
ausser eine beschreibung deiner wohnsituation habe ich keine frage entdeckt..

dein d-lan macht was es muss, es verteilt seine daten durch das stromnetz... je weiter weg, desto schlechter der empfang.
abhilfe: lan-kabel ziehen, andere d-lan adapter testen (andere marke, andere bandbreite), qualifizierten elektriker messen lassen
 
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Ich würde die dLAN Adapter austauschen gegen welche aus dieser Liste:
http://geizhals.de/?cat=dlan&asuch=...ntegrierte+Steckdose&togglecountry=set&sort=p

Die FRITZ!Powerline 530E sind mit 500Mbps und nur 100Base-TX nicht gerade die schnellsten Modelle.

Generell ist das aber immer abhängig von den konkreten Voraussetzungen vor Ort. Wie ist Art und Qualität der Verkabelung usw.
Die dLAN Adapter bitte nicht an Mehrfachsteckdosen anschließen sondern immer direkt in die Wandsteckdose stecken.
 
TripodDE schrieb:
Heey liebe Leute,

Die Steckdosen an den Repeatern werden nicht genutzt. Sonst stehen auch keine großen Stromverbraucher in der Naehe des Routers.

MfG TripodDE

Meinst du damit die Steckdosen direkt auf den DLAN - Steckern, oder die umliegenden Steckdosen neben dem DLAN - Stecker (Bei z.B. drei Steckdosen pro Wanddose)
 
Die obere Etage liegt an einer anderen Phase, die einzige Abhilfe hierfür ist ein Phasenkoppler, gibts ab 15€ aufwärts, muss man aber vom Elektriker einbauen lassen!!! Dieser Koppelt die drei Phasen des Hausanschlusses hochfrequent zusammen (Stromtechnisch weiterhin getrennt) und ermöglich so auf allen Phasen die gleiche Datenrate.
 
Finde ich jetzt weder ungewöhnlich noch schlimm 2mb/s sind doch locker 15-20mbit ohne jetzt genau nachzurechnen. Das reicht für sämtliche Aktivitäten am PC.

Dlan ist in meinen Augen trotzdem Wlan vorzuziehen, weil man die Datenrate eben stabil anliegen hat, bei Wlan hat man dagegen teils perverse Sprünge drin, wodurch z.b. Filme in HD unmöglich werden zu gucken.
 
Das ging schnell mit den Antworten,

das Haus ist leider schon gut 20 Jahre alt und Leerschächte gibt es leider nicht. Die DLan Verteiler stecken seperat und die integrierten Steckdosen werden nicht benutzt. In der Wand gibt es immer zwei Steckdosen, in der einen der DLanstecker und in der anderen eine Verteilersteckdose für PC.
 
Wenn es irgendwie möglich ist, lieber Zeit investieren und ein LAN Kabel legen. Besser als Geld zu verschwenden ;)
 
20 Jahre ist neu.
Ich wohne in einem Altbau, für Entertain/Streaming über Amazon Prime reichen meine 500er Devolo so gerade, am PC hab ich extrem starke Schwankungen in Bandbreite bis hin zu Verbindungsabbrüchen gehabt, darum bin ich auch WLAN gewechselt.
An den Leitungen dürfte es eigentlich nicht liegen.
Wenn das Haus dir gehört und du darin dauerhaft wohnen willst, würde ich mir die von #2 genannte Option in Betracht ziehen, ggf. sogar noch mit neuem Verlegen von Leerrohren, das wäre das modulare System für das Haus ;)
 
TripodDE schrieb:
Das ging schnell mit den Antworten,

das Haus ist leider schon gut 20 Jahre alt und Leerschächte gibt es leider nicht. Die DLan Verteiler stecken seperat und die integrierten Steckdosen werden nicht benutzt. In der Wand gibt es immer zwei Steckdosen, in der einen der DLanstecker und in der anderen eine Verteilersteckdose für PC.

Dann setz den Dlan Stecker mal vor den PC, sprich vom Router ausgesehen so das er zuerst das Signal bekommt. Hab ich am TV auch gemacht und brachte einen deutlichen Schub.
 
Wenn es anders nicht geht würde ich die dLAN Adapter gegen schnellere Modelle austauschen.
Und evtl. einen Phasenkoppler in den Sicherungskasten einbauen lassen.

Bei den Phasenkopplern gibt es passive und induktive. Induktive sind teurer aber besser.

Und nutze die in den dLAN Adaptern enthaltene Steckdose um weitere Geräte darüber mit Strom zu versorgen.
 
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Ich denke das ich dazu meine Eltern nicht überreden kann mit den Leerrohren. Da ihnen das egal ist ob ich mit 5mb/s lade oder halt nur mit einem. Also fasse ich zusammen: Einen induktiven Phasentauscher einabuen lassen und gleich die Leitung durchmessen lassen. Falls das nix bringt einen neuen D-Lan Adapter kaufen.
Hab ich was vergessen.? :rolleyes:
 
Also im Endeffekt solltest du dich tatsächlich an besseren dLan Geräten oder guten WLAN ac Geräten versuchen, wenn du 50Mbit/s (netto) irgendwo im Haus kabellos empfangen möchtest.
Das ist leider mit "billig" Hardware in den meisten Fällen nur schwer zu bewerkstelligen.

Da deine Fritzbox nur WLAN n bis 300MBits beherrscht, und es über ein Stockwerk hinweg schwierig werden könnte, auf 50Mbit/s netto zu kommen, solltest du vielleicht erstmal mit nem neuen Powerlan Adapter testen (und notfalls halt umtauschen).

VG
Spulface
 
Grundsätzlich klingt das erstmal nach völlig normalem Verhalten des PowerLANs. Ähnlich wie bei WLAN ist die beworbene Geschwindigkeit (500 Mbit/s in deinem Falle) nur ein Brutto-Wert. Netto bleibt in der Regel deutlich weniger übrig. Selbst unter Laborbedingungen kann man max ca. 50% davon erwarten, also 250 Mbit/s. Da AVM aber genau weiß, dass die Adapter nicht mal das schaffen, haben sie nur 100 Mbit/s LAN verbaut, das heißt obwohl mit 500 Mbit/s geworben wird, sind selbst im Labor maximal 100 Mbit/s Übertragungsrate möglich! Das würde zwar in der Theorie für VDSL50 ausreichen, aber erst jetzt kommen Störquellen, Entfernung, Leitungsqualität zum Tragen. Es ist daher nicht unüblich, dass PowerLAN am Ende nur 10-20% der Werbeleistung schaffen - zum Teil eben auch deutlich weniger.

Wie schon gesagt, lege LAN-Kabel, wenn du es richtig machen willst. Probiere andere Steckdosen oder besorg dir gleich neue Adapter. Bei AVMs 1000er PowerLAN kann man nach obiger Rechnung gefühlt 100-200 Mbit/s erwarten (besser: erhoffen) - wenn die Stromleitungen, Störquellen, etc. keinen Strich durch die Rechnung machen.
 
Mh, wenn das Zielgerät nur eine Etage über dem Router steht, würde ich es mal mit WLAN versuchen, je nach Beschaffenheit von Böden und Wänden könnte das Ergebnis deutlich besser sein.
 
Ein induktiver Phasenkoppler wäre z.B. dieser:
Allnet ALL16881PC http://geizhals.de/allnet-all16881pc-phasenkoppler-a1270140.html für 100€.

Dieser wird von einem Elektriker in den Sicherungskasten eingebaut. Der Einbau sollte problemlos möglich sein.
Es kommt 3-Phasen-Wechselstrom in den Sicherungskasten bzw. aus dem Stromzähler heraus. Und das Ding wird direkt hinter der Hauptsicherung (bzw. dem FI, falls einer vorhanden) eingebaut.
Also vor den einzelnen Sicherungen der Stromkreise im Haus.
 
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PLC ist eben Netzwerktechnik die nicht in Laienhände gehört. Sorry, ich weiss die Werbelügen versprechen ein Plug&Play, leider ist das in den wenigsten Fällen der Fall! Zuerst gehört eine Stromnetz-Qualitätsanalyse gemacht, damit siehst du wo du Probleme und Störungen hast, anhand dieser Anaylse weis der Profi dann wo er Phasenkoppler braucht und wo nicht und wo zusätzliche Filterelemente benötigt werden ... mit dieser Planung schaffst du dann auch locker mind. 2/3 der Bruttorate problemlos zu erreichen ...

Phasenkoppler kannst dir mit moderne PLC sogar sparen wenn du welche nimmst die zusätzlich den Schutzleiter einbinden, der sollte nämlich im ganzen Haus durchgehend sein!

Richtig geplant & ausgeführt sind selbst parallele PLC Netze auf der selben Leitung kein Problem.
Fahre einmal nen Daten PLC und einmal ein Sat over IP PLC über die gleichen Leitungen im Haus.
Devolo Pro 1200+ bei der von den 1200Mbit ca 800Mbit bis 830Mbit ankommen je nach Raum.
Vom Hobbykeller bis Dachgeschoß 10 Zimmer; Pro PLC Netz ein Adapter pro Raum.
 
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Ist das wirklich so das man sich bei den MiMo den Phasenkoppler sparen kann? Es wird ja trotzdem nur eine Phase verwendet. Klar durch das verwenden des Erdungsleiters ist die Möglichkeit fürs übersprechen auf die anderen Phasen höher aber im Endeffekt wäre es doch mit Koppler besser oder nicht?
 
Entweder wird es besser oder es verändert sich gar nichts.

Denn ein Phasenkoppler hat mit dLAN usw. gar nichts zu tun und interessiert sich nicht dafür was auf den Leitungen so läuft neben dem normalen 50Hz Wechselstrom.
Er macht nichts anderes als das er die drei einzelnen Phasen im Frequenzbereich über 50Hz miteinander verbindet.

Tauchen aber schon Probleme auf bei einer dLAN Verbindung auf der selben Phase, verändert auch ein Phasenkoppler nichts.
Dann sollte man gucken was sonst noch an Elektrogeräten auf dieser Phase läuft und einfach durchprobieren wo der Störenfried sitzt,
in dem man einfach eins nach dem anderen aussteckt und die Verbindung überprüft.

Laufen mehrere (oder auch nur zwei) dLAN Adapter auf unterschiedlichen Phasen hilft ein Phasenkoppler auf jeden Fall.
Abgesehen von dLAN und anderen "Datenübertragungssystemen" verändert und beeinflusst ein Phasenkoppler gar nichts an der bestehenden Hausverkabelung wenn es rein um die Stromverteilung geht.
 
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