Eigenbau NAS für Jellyfin?

HtOW schrieb:
Einen Datenträger. Bei Raudz2 sind es zwei bei z3 3 usw.
Was?
Er hat VIER Platten und RAID6, somit fallen zwei Platten damit weg (kapazitiv), also 50%, selber Effekt bei einem RAID1, da fallen auch 50% kapazitiv weg. Das Verhältnis bei RAID6 wird besser, je mehr Platten an der Party teilnehmen, aber im Fall des TE ist der Effekt - stand jetzt - identisch.
 
prian schrieb:
Er hat VIER Platten und RAID6,
Missverständnis. Ich war bei ZFS bei Truenas da wäre z1 bzw z2 (wobei sinnig bei 3 resp. 5 Datenträgern) relevant. Bei klassischem Raid natürlich die 50% in dem
Fall.
 
Prof.Theorie schrieb:
Für deinen Einsatzzweck reicht es übrigens auch, wenn du dir einen mini-PC oder SFF-PC (falls du 3,5"-Festplatten verbauen möchtest) mit einem i3 7th gen oder neuer oder Ryzen APU anlachst, da bist du teilweise schon bei <60€ für ein komplettes Gerät. Das bestehende NAS kann für Storage verwendet werden, theoretisch reicht also sogar iein Thin-Client mit einer kleinen SSD, HEVC-unterstützender iGPU und 4-8GB RAM aus.
Ich denke es wird ein refubished mini pc diese gibt es ja immer wieder im Angebot zwischen 100-200 € je nach CPU zuletzt war es ein i3 10100T für 149€ inkl. RAM und SSD. oder halt sowas nicht im Angebot.

Was sagst du dazu?
 
Sykehouse schrieb:
Kann kein HEVC 10 Bit
Wenn man mehr braucht als Gen6 ist vielleicht ne ARC 310 eine gute Idee. Aber transcoden finde ich eh murks, besser das Ziel kann vernünftig decoden.

Ich habe meine Bibliothek komplett fur meine Abspielgeräte encoded, dann ist auch kein transcoding mehr notwendig. Dann reicht auch der RPi
 
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Der_Dicke82 schrieb:
Ich habe meine Bibliothek komplett fur meine Abspielgeräte encoded, dann ist auch kein transcoding mehr notwendig. Dann reicht auch der RPi
Führt dies nicht zu Verlusten bei Bild- und Ton Qualität?
 
RealQuality schrieb:
Führt dies nicht zu
Ja, jedes encoden kostet etwas Qualität, wenn auch minimal! Aber wenn dein Abspielgerät den Codec nicht kann, gibt es den gleichen oder sogar einen größeren Qualitätsverlust durchs transcoden!

Transcodieren ist halt das gleiche wie encoden, man ändert aber nichts am Original.

Deswegen kann es Sinnvoll sein alle Dateien direkt in ein Format zu bringen das möglichst alle Abspielgeräte unterstützen, dann ist kein Transcoden mehr notwendig.
 
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Der_Dicke82 schrieb:
Ja, jedes encoden kostet etwas Qualität, wenn auch minimal! Aber wenn dein Abspielgerät den Codec nicht kann, gibt es den gleichen oder sogar einen größeren Qualitätsverlust durchs transcoden!
Das Stelle ich gerade bei Filmen mit Dolby Vision fest.
Layer 7 erzeugt komische Artefakte manchmal.

Für das Heimkino soll es dann irgendwann ein Ugoos AM6B+ werden.
 
RealQuality schrieb:
Der kann zum Beispiel kein AV1, deswegen wäre VP9 oder H265 (HEVC) interessant, ich glaube letzterer wäre etwas größer, unterstützt aber im Grunde alle HDR Standards wie Dolby Vision, HDR10 usw.
Außerdem unterstützen auch viele andere Geräte H265

Wenn du eh etwas Geld ausgeben willst und auch Netflix und YouTube neben eigenen Filmen in bester Qualität haben willst, nimm ein Abspielgerät, welches auch schon AV1 kann!
 
Eventuell verstehe ich dich falsch aber ich habe einen Sony XR-77AJ80 der AV1 unterstützt und auch darauf läuft der aktuelle Jellyfin Client.
Der Gedanke mit dem Ugoos war nur gewesen um den Film im Originalen zu schauen.
Kann dann aber logischerweise nur der eine Stream.. da macht eine Konvertierung ins 8.1 wohl mehr Sinn damit "alle" etwas davon haben.
 
RealQuality schrieb:
Führt dies nicht zu Verlusten bei Bild- und Ton Qualität?

Mal mehr, mal weniger, je nach Profil mit dem du reencodest. Wenn du dir genug Zeit nimmst zum reencoden, wirst du keinen Unterschied merken. Der große Vorteil davon ist die immese Platzersparnis. Hab über 2 Monate an meiner ganzen Library re-encoded (zu h265) und über 11TB Platz eingespart.
 
RealQuality schrieb:
i3 10100T für 149€ inkl. RAM und SSD. oder halt sowas nicht im Angebot.

Was sagst du dazu?
Ich hole ein bisschen aus aber TL;DR: nein, entweder so günstig wie möglich ab 7th gen i3 oder AV1 mit 11th gen mitnehmen.

Du kannst bei Intel wie folgt unterscheiden:

Intel 6th gen: HD 530 welche zwar auch HEVC unterstützt aber deutlich weniger Leistung bietet.

Pentiums, Celerons, J-und N-CPUs: deren iGPUs haben ebenfalls HEVC (und teils AV1) Decoding aber schaffen nur einen bis eine handvoll zeitgleicher Transcodes. Das reicht wenn man weiß dass man maximal 1x 4k oder 3-4x FHD zeitgleich decoden möchte - grad die N100, N95 und wie sie alle heißen sind deswegen beliebt weil sie AV1 dekodieren können, wenig Strom verbrauchen und als ITX-Board oder mini-PC deswegen ein günstiges NAS+Medienserver sind, äquivalent die sehr günstigen (40-100€) Thin-Clients mit Celeron/ Pentium u. ohne AV1. Mittlerweile sind die "vollwertigen" 7th und teils 8th gen Mini/SFF/mATX aber so günstig dass die "kleinen" CPUs mMn nur sinnvoll sind wenn man ein "bisschen" AV1 haben oder zwingend passiv sein möchte.

i3-i9 + Xeons der 7th-10th gen: UHD/P 630 (Achtung: manche Modelle insb Xeons kommen ohne iGPU). Kann HEVC und alles Ältere de- und enkodieren inkl. hardwareseitigem Tonemapping (interessant wenn man viele HDR-Filme hat und diese auf SDR wiedergibt, sonst mit ein bisschen Konfiguration auch problemlos via CPU/Software möglich) und hat sehr gute Transcoding-Leistung - sofern nicht zeitgleich sehr viel CPU-Last anliegt (was die iGPU in der Leistungsaufnahme beschränkt) sind hier durchaus mehrere 4k Transcodes oder >10 FHD-Transcodes zeitgleich bei geringem Stromverbrauch möglich. Ob dabei ein i3 7100 oder i9 10900k werkelt ist egal, die iGPU ist die gleiche.

ab 11th gen i3-i9 + Xeons: UHD/P 730 u. 750, quasi gleiche Leistung wie die 630 aber AV1 decode kommt dazu - damit kann man also die Filmebibliothek lokal mit AV1 speichern (deutliche Platzersparnis bzw. bessere Bildqualität bei gleicher Bitrate vs h265) und falls ein Abspielgerät dies nicht dekoden kann übernimmt es der Medienserver und re-enkodiert in unterstütztem Format. Ich glaube die 750 schafft nochmal mehr zeitgleiche Streams aber auch die 730 kann quasi schon die ganze Familie versorgen. Ab 12th gen kommt bei den i7/i9 noch die 770 mit nochmals mehr Leistung dazu.

Wie es mit den ganz neuen iGPUs aussieht weiß ich nicht, im aktuellen Markt ist mMn aber alles mit DDR5 Unsinn wenn man HEVC mit Uralt-Intel + AMD und AV1 decode mit 11-14th gen und DDR4 abdecken kann.


RealQuality schrieb:
Führt dies nicht zu Verlusten bei Bild- und Ton Qualität?
Bei Hardware-Encoding ist immer ein Qualitätsverlust dabei (wie stark und ob Intel/AMD/Nvidia besser oder schlechter sind da scheiden sich die Geister) weil es eben schnell gehen muss.

Bei Software-Encoding per CPU (also ohne Hardwarebeschleunigung) gibt es aber erstmal keinen Qualitätsverlust, der kommt lediglich zustande wenn man die Bitrate drosselt bzw. auf einen ineffizienteren Codec umstellt und die Bitrate nicht genug anhebt oder es irgendwelche Bugs gibt.

RealQuality schrieb:
Eventuell verstehe ich dich falsch aber ich habe einen Sony XR-77AJ80 der AV1 unterstützt und auch darauf läuft der aktuelle Jellyfin Client.
Der Gedanke mit dem Ugoos war nur gewesen um den Film im Originalen zu schauen.
Kann dann aber logischerweise nur der eine Stream.. da macht eine Konvertierung ins 8.1 wohl mehr Sinn damit "alle" etwas davon haben.
Den Beitrag bzw. Gedanken verstehe ich jetzt nicht ganz. Warum braucht es den Ugoos zum Gucken als "original" wenn der Sony AV1 unterstützt? Damit kannst du lokal (und bei guter Internetverbindung auch remote) alles an gängigen Videos abspielen.

Vll nochmal zur Klarstellung: Jellyfin, Plex usw. versuchen erstmal Medien als Direct-Play abzuspielen, dh. es wird einfach die Videodatei Stück-für-Stück auf den Client übertragen welcher die Datei dann abspielt. Dazu brauchst du dann gar keine GPU auf dem Server. Transcoding brauchst du in 2 Fällen:

wenn du einen Client hast der den Codec (v.a. AV1, H265 wird von quasi allem auf DDR4 unterstützt und partiell auch noch auf DDR3) nicht abspielen kann und software-decoding nicht möglich (Konfigurations/ Software-Probleme, CPU zu schwach) oder unerwünscht (frisst Leistung und auf Mobilgeräten Akkulaufzeit) ist. Bei HDR und selten 10bit ist Transcoding ebenfalls sinnvoll weil das Bild sonst ausgewaschen ist und/oder das Abspielgerät/-Software die "Runterstufung" auf 8bit/ SDR nicht immer einwandfrei hinbekommt.

Wenn du Medien außerhalb des Heimnetzes/ ohne schnelle Internetverbindung abspielen möchtest. Grad bei 4k/10bit/HDR/ hohen Bitraten kommt die Upload-Geschwindigkeit bzw. das Mobilnetz da schnell an ihre Grenzen oder falls man mehreren Leuten Zugriff auf die Heimbibliothek gibt kann man schnell mal sein Internet "blockieren" (ask me how I know). Ein FHD 8bit SDR HEVC-Stream kann auf 2-3 Mb/s gedrückt werden und sieht damit immer noch akzeptabel bis gut aus.
 
Prof.Theorie schrieb:
Den Beitrag bzw. Gedanken verstehe ich jetzt nicht ganz. Warum braucht es den Ugoos zum Gucken als "original" wenn der Sony AV1 unterstützt? Damit kannst du lokal (und bei guter Internetverbindung auch remote) alles an gängigen Videos abspielen.
Ich hatte das Problem bei 4K Dolby Vision Filmen mit Artefakten etc. und dachte dieser wäre eine gute Wahl, nach etwas Recherce habe ich mich dagegen entschieden.
Es macht einfach mehr Sinn diese auf Layer 8.1 zu ändern.
Dann funktioniert auch der Direct Play und die Synology dümpelt weiter vor sich hin.


Ich werde Jellyfin erstmal weiter auf der Synology laufen lassen und diese dann mit neuen Festplatten wenn benötigt füttern. Als Backup habe ich eine 20TB USB Festplatte gekauft die kann einfach bei neuen zugängen angeschlossen und dann wird darauf gesichert.

Jellyfin und die anderen Dienste habe ich jetzt hinter Caddy als Reverse Proxy gesetzt und mit CrowdSec sowie Geo IP Filtern (Allow only Germany) abgesichert.
Funktionieren tut es prima und bei 3 Direct Play 4K Streams ist das Internet Surfen auch noch möglich.
 
Prof.Theorie schrieb:
ab 11th gen i3-i9 + Xeons: UHD/P 730 u. 750, quasi gleiche Leistung wie die 630 aber AV1 decode kommt dazu - damit kann man also die Filmebibliothek lokal mit AV1 speichern (deutliche Platzersparnis bzw. bessere Bildqualität bei gleicher Bitrate vs h265) und falls ein Abspielgerät dies nicht dekoden kann übernimmt es der Medienserver und re-enkodiert in unterstütztem Format. Ich glaube die 750 schafft nochmal mehr zeitgleiche Streams aber auch die 730 kann quasi schon die ganze Familie versorgen. Ab 12th gen kommt bei den i7/i9 noch die 770 mit nochmals mehr Leistung dazu.
Hallo,
es gibt grade den Dell Optiplex 5000 mit dem Intel i5-12500T im Angebot..

Laut deiner Aussage die perfekte Lösung?

Ich weiß nur nicht ob mir das ganze am Anfang wirklich 360€ Wert ist.

Aktuell funktioniert es so eigentlich ganz gut :daumen:
 
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