Nas Gesucht für Storage und jellyfin

roket

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Heho, ich bin aktuell auf der suche nach einem neuem Nas System, das alte System kommt zunehmend an seine grenzen, was auch kein wunder ist verfügt es nur über einen alten celeron und 1gb ram (qnap TS-509 Pro) zudem wird es vom hersteller nicht mehr mit updates versorgt.

Teile die ich für ein neues system verwenden kann, was bei der auswahl neuer hardware sicherlich aufgrund der preise für speicher relevant ist:
4*8TB HDD wd red 3,5" ->die müssen auf jedenfall rein

2*250gb ssd 2,5"
12*4gb SO-DIMM DDR4
2*16gb DDR4
2*8GB SO-DIMM DDR5

aufgrund dessen dass ich leider keinen ECC ram habe, kämen als dateisystem wohl nur sowas wie BTRFS oder EXT4 infrage, und kein ZFS.
Welches Basis Betriebsystem würdet ihr nutzen?
angedacht ist das anlegen mehrere nutzer für SMB und SFTP sowie die nutzung von jellyfin, es wäre schön wenn es hierfür eine web ui geben würde.

als Hardware hatte ich bislang an einen
Minisforum N5 AIR gedacht.
https://minisforumpc.eu/de/products/n5-air-ai-nas

alternativ wäre auch ein eigenes system auf basis z.b. eines
Jonsbo N4 NAS
https://geizhals.de/jonsbo-n4-black-n4-black-a3234306.html
möglich, hierfür bräuchte ich dann allerdings eine passende part für die restliche hardware, es sollte möglichst strom sparend gestaltet sein.

ich freu mich über vorschläge & anregungegen eurer seits
gruß
 
roket schrieb:
aufgrund dessen dass ich leider keinen ECC ram habe, kämen als dateisystem wohl nur sowas wie BTRFS oder EXT4 infrage, und kein ZFS.

Das ist Quatsch. ZFS ist nicht auf ECC-RAM angewiesen. Wäre das so, würde auch BTRFS nicht gehen, denn die beiden sind sehr ähnlich. Ist aber eben nicht so. ZFS ohne ECC-RAM ist immer noch besser als EXT4 mit.


roket schrieb:
Welches Basis Betriebsystem würdet ihr nutzen?
angedacht ist das anlegen mehrere nutzer für SMB und SFTP sowie die nutzung von jellyfin, es wäre schön wenn es hierfür eine web ui geben würde.

Ich würde TrueNAS nutzen, weil es vollen ZFS-Support bietet (also auch im RAID, im Gegensatz zu UnRAID) und auch die von dir genannten Anwendungsfälle damit kein Problem sein werden.

Willst du in Jellyfin Transcoding, dann solltest du ne Intel-CPU nehmen. Sonst ist es relativ egal.
 
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Banned schrieb:
Das ist Quatsch. ZFS ist nicht auf ECC-RAM angewiesen.
alles klar ich hatte sowas mal im hinterkopf dass das anfälliger wäre.
dann passt das ja.
 
roket schrieb:
es sollte möglichst strom sparend gestaltet sein.

Also die AMD-CPUs verbrauchen im Idle etwas mehr als die Intel, aber nicht wirklich viel. Brauchst du 10GbE? Denn das alleine erhöht den Verbraucht schon gut.
 
brauchen ist so ne sache 10gbs wäre schon nett künftig zwischen pc und nas,
überweigend wird aber ohnhin nur der 1gbs nic fürs restliche netzwerk verwendet, und remote gehn auch nur 39,87mbit im upload.
 
Gut, wenn der nicht angeschlossen ist, verbraucht er natürlich auch nicht wirklich was mehr. Ansonsten kannst du schon so mit 5W+ Mehrverbrauch rechnen für 10GbE.

Das Barebone-NAS sieht nicht so verkehrt aus für den Preis, finde ich. Mit DDR5 hättest du auch zumindest On-Die-ECC.
 
es gibt von dem n5 auch eine pro version https://minisforumpc.eu/de/products/minisforum-n5-n5-pro
aber ich denke nicht, dass in irgendeiner form von der mehr performance wirklich profitieren könnte.

ansonstne habe ich auf intel basis auch mit wechselbarem OS das Ugreen nas hier gefunden
https://www.amazon.de/UGREEN-DXP4800-Pro-6-Kern-Prozessor-NVMe-Steckplätze/dp/B0G1BC4THX?th=1

@Banned ich gehe von aus dass für truenas scale + software die 64gb ssd die pre installed ist vom n5 air ausreichen wird :) dann hätte ich noch einen weiterne s-ata port frei für erweiterungen des systems.
 
roket schrieb:
ansonstne habe ich auf intel basis auch mit wechselbarem OS das Ugreen nas hier gefunden
https://www.amazon.de/UGREEN-DXP4800-Pro-6-Kern-Prozessor-NVMe-Steckplätze/dp/B0G1BC4THX?th=1

Sehe da den Vorteil nicht so recht für deinen Anwendungsfall bei dem Preis. Das hier sollte es auch tun:
https://geizhals.de/ugreen-dxp4800-plus-a3162929.html?hloc=de

roket schrieb:
ich gehe von aus dass für truenas scale + software die 64gb ssd die pre installed ist vom n5 air ausreichen wird :)

Da habe ich leider eine schlechte Nachricht für dich: Es ist bei TrueNAS nicht vergesehen, OS und Anwendungen vom gleichen Laufwerk laufen zu lassen. Das ist eine blöde Einschränkung. Es lässt sich irgendwie umgehen, wird aber nicht empfohlen und ist viel Gefrickel. Schade, dass du keine NVMe rumliegen hast.
 
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Banned schrieb:
Sehe da den Vorteil nicht so recht für deinen Anwendungsfall bei dem Preis. Das hier sollte es auch tun:
640 zu 700€ (mit rabatt coupon) ist ja nicht viel aufpreis mmn
Banned schrieb:
OS und Anwendungen vom gleichen Laufwerk laufen zu lassen
uh schade, nun gut das N5 Air hat insgesatm 5 bays, ich kann da also eine s-ata 250gb reinklöppeln und dort dann jellyfin drauf packen. oder beim ugreen ne 128gb sd-card dafür hernehmen...
 
Banned schrieb:
naja, truenas hat neuerdings auch n Beigeschmack.

Sie machen die ersten Dinge closed Source

https://github.com/truenas/scale-build?ref=selfh.st

https://forums.truenas.com/t/truena...self-hosted-and-engineering-communities/64549

Und diese Antwort ist auch nicht hilfreich:

What this does NOT mean: We are not paywalling existing free features. Period. If it’s free today, it stays free.

https://forums.truenas.com/t/clearing-the-air-on-build-scripts/64357
 
Banned schrieb:
Ich würde TrueNAS nutzen, weil es vollen ZFS-Support bietet (also auch im RAID, im Gegensatz zu UnRAID) und auch die von dir genannten Anwendungsfälle damit kein Problem sein werden.
Interessehalber, wie meinst du das ?

im Bezug auf das Array, dann verstehe ich es, da gehen nur single drive zfs disks (ansonsten wäre das array auch obsolet), weil als pool unterstützt Unraid natürlich auch zfs raidz (kann auch importiert werden), daher wundert mich die Aussage etwas.

und tatsächlich nur interessehalber, ich nutze (und brauche) kein zfs für zuhause, daher die Nachfrage ob ich was verpasst habe ;)
 
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alturismo schrieb:
Interessehalber, wie meinst du das ?

im Bezug auf das Array, dann verstehe ich es, da gehen nur single drive zfs disks (ansonsten wäre das array auch obsolet),

Ja, so war es gemeint.

alturismo schrieb:
weil als pool unterstützt Unraid natürlich auch zfs raidz (kann auch importiert werden), daher wundert mich die Aussage etwas.

Okay, dann stellt sich nur die Frage, warum man so viel Geld für die Software ausgeben sollte. UnRAID kaufen, um dann ein RAID zu machen, klingt komisch. :D Würde er jetzt viele Docker laufen lassen, wäre UnRAID vielleicht im Vorteil (weiß ich nicht), aber bei den Anforderungen hier sehe ich TrueNAS im Vorteil, da kostenlos, ohne USB-Stick-Zwang und auch mit ZFS auf dem Systemlaufwerk (also alles scrubbar).
 
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Banned schrieb:
UnRAID kaufen, um dann ein RAID zu machen, klingt komisch. :D
sehe ich auch so ;)

im reinen Raid Betrieb kann Unraid seinen großen Vorteil (Effizienz) nicht ausspielen, da ist TrueNAS sicherlich auch eine gute Wahl.

Ob mehr oder weniger Dockers, das sollte auch keinen Unterschied machen.

Bedienbarkeit (man sollte sich in jedes OS etwas einarbeiten), Docker Management (da gibt es viele Lösungen), LXC onboard (wenn man es braucht oder will), VM Management, das anschauen, dann für sich entscheiden.

Einfaches NAS was auf zfs Raid basieren soll und nur ein paar Dockers hosten soll, dafür braucht es nicht unbedingt eine Bezahllösung, da gibt es auch offene und kostenfreie Alternativen.

kannst dir auch mal MOS anschauen @roket noch recht neu, aber vielleicht auch etwas ;)

Banned schrieb:
ohne USB-Stick-Zwang und auch mit ZFS auf dem Systemlaufwerk (also alles scrubbar).
Info, 7.3 beta rc ist draußen, inkl. disk boot (inkl. Redundanz) und inkl. disk Lizenzierung (kein USB mehr), User entscheidet ;)

  • USB boot inkl. USB Lizenz
  • Disk boot mit USB Lizenz
  • Disk boot mit TPM Lizenz (kein USB Stick mehr nötig)

Disk boot optional single oder auf raid pools (Redundanz).

bitte nur als Info zu verstehen ;)
 
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alturismo schrieb:
kannst dir auch mal MOS anschauen @roket noch recht neu, aber vielleicht auch etwas ;)
na ich bin nicht so der anhänger von neuem fancy gedöns.

ich hatte auch schon überlegt einfach stadnart debian draufzubügeln und dann OpenMediaVault + jellyfin einfach draufzubügeln
 
alturismo schrieb:
Das klingt sehr interessant :)
Mal weiterhin beobachten, vielen Dank kannte ich noch garnicht.

Ich bin bei mir auch am überlegen und werde Debian + Copilot für RAID testen darin kann man nach wahl eine VM machen für Docker und die Container per Dockhand verwalten, das wollte ich mir anschauen, Portainer ist aber auch ganz cool :)
 
Banned schrieb:
Welches Dateisystem?
ich meine btrfs oder zfs zur Auswahl für die boot Partition, wird ja nur per grub geladen und läuft weiterhin im RAM, da passiert ja nichts effektiv (wie bei der USB Lösung auch).

Ich hab es tatsächlich noch nicht getestet da für mich persönlich irrelevant, ich nutze bereits seit langem USB ssd disk und keinen stick, und für Server 3 (Test) läuft tatsächlich noch mein erster Unraid Stick aus 2016 ;)

roket schrieb:
na ich bin nicht so der anhänger von neuem fancy gedöns.
alles gut, aber es ist gerade nicht fancy ;) nur als Anmerkung, es ist sehr flott und auf performance ausgelegt, läuft hier seit Januar bereits produktiv, aber Achtung, ich bin kein zfs user da für mich irrelevant.

wenn zfs ein Thema ist, paar dockers, ohne Kosten für Software, ist wahrscheinlich sicherlich TrueNAS mittlerweile die erste Alternative, hatte ich mir nach dem letzt großen release auch angeschaut und sah gut und vernünftig aus, nur nicht passend für mich persönlich.
 
alturismo schrieb:
ich meine btrfs oder zfs zur Auswahl für die boot Partition,

Das ist doch mal ein guter Schritt. :)

alturismo schrieb:
wird ja nur per grub geladen und läuft weiterhin im RAM, da passiert ja nichts effektiv (wie bei der USB Lösung auch).

Dass nichts effektiv passiert, heißt aber eben nicht, dass keine Datenkorruption auftreten kann. Und FAT32 war hierfür einfach mehr als ungeeignet mMn, da eben anfällig für Datenkorruption und da man auch nicht darauf testen kann, merkt man es erst, wenn es Probleme gibt.
 
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+1 für Truenas, ist ootb recht effizient, ZFS ist generell immer gut und die einfachen Funktionen (Container wie Jellyfin installieren, Nutzer-Berechtigungen, SMB shares) sind per WebUI ziemlich einfach einzurichten.

Bzgl. der Hardware würde ich in deinem Fall gar nicht so viel ausgeben: die von dir genannten Anforderungen kannst du auch locker mit einem DualCore mit 16GB bewältigen. Selbst ein i3-7100t bietet mehr als die 10-fache CPU-Leistung und eine iGPU die auch mehrere parallele h264/h265 encodes in FHD oder 2 4k encodes bewältigen kann. Mit 16GB kommt man ebenfalls gut aus wenn es nur auf Storage + Jellyfin hinausläuft und nicht noch dutzende Services nebenbei laufen sollen.

Die günstigste Lösung wäre wohl ein Kauf eines Fujitsu/Dell/HP/Lenovo mATX Rechners mit 7th gen CPU und die Verwendung von 16 deines DDR4 - die Geräte bekommst du (ohne Ram und SSD) schon sehr günstig auf Ebay hinterhergeschmissen und diese sind idR stromsparender als ein Selbstbau dank 12vo Stromversorgung und entsprechend "optimierten" Mainboards + Bios. Empfehlung: Fujitsu P756/ 757 E90 oder E94: mATX, sehr sparsam, 3x 3,5" Bays im Boden, 2x 3,5" Frontpanel (HDDs gehen auch rein) und 2x 5,25" Frontpanel (bspw. für entkoppelte HDD oder Hot-Swap-adapter

Alternativ ist auch ein Selbstbau mit 7-9th gen recht günstig. Von ITX würde ich soweit wie möglich absehen, da du dann recht schnell die Flexibilität bzgl. PCIe und Ram-Slots verlierst und es generell teurer ist.
 
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